00:00:00: Speaker: Do you remember things we have done together talk about being so free. Willkommen bei Mit Milch und Zucker. Wo wir mit Menschen Kaffee trinken. Damit ihr sie kennenlernen könnt. Willkommen zurück bei Mit Milch und Zucker. Mein Name ist Christiane und zum Fenster über mir ist heute die Brenda. Ich habe meinen fast meinen Einsteigersatz vergessen. Hallo, Brenda. Hallo Christiane. Es sind ja erst irgendwie sieben ein halb Jahre oder so! Ja, da kann man sich schon mal versprechen. Das verflixte siebte Jahr. Wir haben auch einen Gast bei uns. Und zwar ist es der Lukas. Hallo? Hallo. Servus. Der Lukas war nämlich besonders pünktlich und hat jetzt schon unsere Vorgespräche über Trash TV und andere Themen mitbekommen. Hast du einigen Gästen voraus. Weißt du sehr viel über uns? Damit die Hörerinnen und Hörer auch sehr viel über dich erfahren, stelle ich dich kurz mal vor. Wer du bist, was du machst und worüber wir mit dir heute reden wollen. Du bist ursprünglich Sportjournalist, Das machst du oder bist du ausgebildet? Was hast du in Salzburg? Abgeschlossenes Studium. Wir kennen dich aber aus good old Simmering, Weil bei uns in Simmering. Immer in Simmering, im Herzen oder auch physisch. Jetzt bist du unter anderem beim ORF, aber du baust dir gerade ein zweites Standbein auf. Und zwar bist du auch Fotograf. Und das ist lustig. Es ist nicht lustig, es ist ziemlich cool. Aber die Branche und ich, wir kennen dich auch schon mit einer Kamera vor dem Gesicht. Also das ist schon eine Passion, die dich länger begleitet. Man kann deine Fotos und deine Fotografien auf deiner Homepage anschauen. Wir werden die nachher noch mal verlinken. Du machst einerseits Digitalfotografie, aber auch Analogfotografie, häufig in schwarz weiß, betonst, dass es bewusst langsam und reflektiert passiert. Du setzt einen Fokus auf Atmosphäre statt Highlights, auf Präsenz statt Spektakel und hast auch wahnsinnig viele Orte schon besucht, wo deine Kamera mit dabei war. Das Ganze heißt One More Light und zufälligerweise hat das was mit unserem Thema zu tun. Brenda. Take it away. Was ich noch sagen, was der Lukas ja mit Milch und Zucker gemeinsam hat, Dass er eigentlich dabei war, wie es geboren ist und von Anfang an irgendwie den Prozess erlebt hat. Deswegen umso schöner, dich jetzt bei uns als Gast zu haben. Als Thema haben wir uns überlegt, wie wir die Welt sehen und anderen zeigen. Wir wollen mit dir über dein Projekt sprechen. Über eine Fotografie, die nicht laut sein will, sondern leise wirkt. Du reist durch Städte, Landschaften, Kulturen, von Wien über Wels bis nach Ägypten, von eisiger Kälte bis zu tropischer Hitze und suchst dabei nicht nach spektakulären Motiven, sondern auch Atmosphäre, Stille und kleine Momente, die oft übersehen werden. Sonst ob bei grauem Winterlicht in Wien, im Trubel von Kairo, auf dem Fischmarkt von Catania oder mit einer analogen Kamera Film Deine Bilder entstehen aus Geduld, Präsenz und bewusster Entschleunigung. Du fotografierst nicht, um etwas zu besitzen, sondern um wahrzunehmen, was bleibt, wenn der Moment vorbei ist. Wir wollen heute mit dir darüber sprechen, was der Unterschied zwischen Urlaubsfotografie und Reisefotografie ist. Ob Fotografie heute instagramtauglich unter Anführungszeichen sein muss, wie man Stilmomente findet und weitergibt, wie man entschleunigt reist und fotografiert. Und natürlich auch, ob man an jedem Ort etwas findet, das man anderen zeigen will. Es sind ganz viele Fragen und unsere Themen. Fragenliste war glaube ich schon lange nicht mehr so lang. Also fangen wir an mit Soko und Christiane. Erst bist du bereit. Jawohl. Hotel oder Zelt? Ähm, beides. Eher Hotel. Reden oder zuhören? Zuhören. Welcher Ort hat dich überrascht? Ägypten. Was ist der beste Geruch? Kaffee. Wenn du einen Feiertag erfinden könntest, welcher wäre es? Der internationale Tag der Fotografie. Wenn dein Tag lang jemand anders sein könntest, wer wäre es? Ich bin sehr zufrieden mit mir selbst. Das möchte ich gar nicht. Danke sagen möchte ich meine Familie. Und wie trinkst du deinen Kaffee? Meistens doppelten Espresso. Perfekt. Questions to go gemeistert. Lukas Da muss man gar nichts rausschneiden. Das war wie aus der Pistole geschossen. Wahnsinn! Ich bin begeistert. Vorbereitet? Ja, da hat sich wir Folgen angehört. Obwohl man sagen muss, wir haben sie erst geändert. Die Kosten. Ja, es hat mich das Konzept gebracht. Aber ja, Ich höre euren Podcast wirklich schon seit fast acht Jahren und wirklich von Anfang an nicht jede Folge, aber sehr, sehr viele. Und es freut mich, dass ich da sein darf. Wir freuen uns auch voll, dass du da bist. Du bist, glaube ich, einer derjenigen, die wir schon ganz, ganz lange auf unserer Liste haben. Immer. Ach ja, Lukas und Lukas. Und dann im Endeffekt was? Aber du hast gefragt. Okay. Kann ich jetzt eigentlich mal zu euch kommen? Und wir freuen uns voll, dass du da bist. Deswegen. Ich stelle dir gleich mal die erste Große mit Milch und Zucker vor, was ganz gut passt, weil du hast vorher auch gesagt, ich muss mir noch einen Kaffee machen. Was ist oder war denn der beste Kaffee, den du getrunken hast? Weil da geht es ja nicht nur wie er geschmeckt hat, aber doppelt oder einfach war, sondern eher wo oder mit wem er getrunken hat. Ich finde der beste Kaffee ist immer der, den ich selber mache. Also ich bin halt mit Kapselmaschinen aufgewachsen, habe dann wie ich eine eigene Wohnung bekommen habe, einen Vollautomaten bekommen und dachte ja, jetzt kenne ich mich aus und jetzt kann ich mit den Bohnen da herumexperimentieren. Aber man stößt schon an den Grenzen. Und jetzt habe ich dann seit ein paar Monaten eine Siebträgermaschine und bin da jetzt gerade voll im Game drinnen. Und du die Bohnen abwiegen und mahlen und schauen, was was rauskommt und wie lange es durchläuft. Und ja, da bin ich immer ganz stolz, wenn es danach schmeckt. Und darum finde ich schon. Also mein Kaffee ist immer sehr gut. Ich bin selber ein und bin ich schon immer ganz stolz drauf. Und wenn ich dann meinen Kaffee woanders kaufe oder in der Bäckerei schnell einen mitnehme und dann schmeckt er nicht ganz so gut, bin ich immer sehr enttäuscht, denn ich habe dafür fünf Euro gezahlt und ich könnte es eigentlich besser und besser. Dann bleibe ich gerne bei meinem eigenen Kaffee und bin sehr stolz darauf. Trinke ich meistens alleine, weil meine Freundin keinen Kaffee trinkt, was ich gar nicht verstehen kann. Und das ist dann immer der Kaffee bei mir zu Hause. Machst du das auch, dass von Reisen Kaffeebohnen mitnimmst? Noch nicht. Nein, ich probiere mich gerade durch. In einer Woche geht es nach Rom. Also ich werde mich da auch ein bisschen durchkosten und vielleicht kann ich da gute Bohnen mitnehmen. Aktuell probiere ich noch ein bisschen so herum, aber ich habe eine Rösterei in Wolkersdorf. Ich glaube, vielleicht kennst du ja. Die haben echt coole, coole auch. Und wie heißt die? Himmel! Muss ich mir. Nein, kann ich nicht. Aber werde ich mir gleich notieren. Kommt in die Liste. Sehr gut. Habe ich zu Weihnachten bekommen, von meiner Freundin keinen Kaffee trinkt. Aber es ist ja gut. Kaffee? Apassionata. Klingt sehr spannend. Muss ich aber das kann ich. Ich habe jetzt angefangen, mir Kaffeebohnen von überall mitzunehmen. Und das Problem ist ein bisschen, dass es ist eine schwierige Geschichte ist, weil entweder man nimmt gleich zwei Packungen falls, falls es wirklich gut ist, dass man nicht traurig ist, dass man das nicht mehr hat, aber blöd ist, wenn es dann nicht gut ist. Ja, und sie gehen auch sehr schnell weg, gerade im Siebträger. Wenn man mal passen braucht, bist du dann richtig gut eingestellt, sind Verschleiß dann schon recht groß. Aber es macht Spaß und es schmeckt viel besser als beim Vollautomat. Aber jetzt gehen wir mal ein bisschen in medias res und unser Thema und ich habe schon versucht eine kleine Überleitung zu basteln. Du machst dir sehr viel Reisefotografie und fotografierst an Orten, wo vielleicht unsereins ein schönes Foto von einer Brücke und vom Meer macht. Aber du beschäftigst dich wirklich mit den Orten. Wie bist du dorthin gekommen? Zur Reise? Schrägstrich Urlaubsfotografie. Und wie machst du das? Was steht da für dich im Zentrum? Und wie kommst du dorthin, dass du dir die Zeit nimmst für ein gutes Foto? Ja, die Zeit muss man sich einfach nehmen. Dazu gekommen bin ich. Fotografiere. Bin ich wieder gekommen durch das Reisen. Ich habe eigentlich schon zwei tausend dreizehn begonnen, also mit dreizehn Jahren mit dem Fotografieren. Habe da eine Spiegelreflexkamera von meinem Onkel bekommen. Der Hochzeitsfotograf ist immer noch und damals gerade begonnen habe mit Hochzeitsfotografie. Die hat aber einen Fotowettbewerb gewonnen, konnte sie aber nicht verwenden, weil das andere System war also eine Pentax Kamera und hat sie mir geschenkt. Und da habe ich dann eben zu fotografieren begonnen und mich einmal angefangen zu beschäftigen. Wie funktioniert eine Spiegelreflexkamera? Was kann man da einstellen und bin halt voll reingekippt. Also schon mit recht jungen Jahren. Und es war auch eine wahnsinnig teure Kamera. Also die hat sicher damals fünf sechs Euro gekostet. Ich werde zu der nie gekommen eigentlich. Normalerweise hätte er sie nicht gewonnen. Das war so ein bisschen mein Glück. Und ja, Reisen war immer schon ein großer, wichtiger Punkt in meinem Leben. Da waren vor allem meine Eltern auch maßgeblich daran beteiligt. Also klar, die ersten Urlauber waren halt nach Malle oder so oder in Österreich. Aber das hat dann schon recht schnell angefangen, dann einmal nach Schweden zu fahren oder eben nach Amerika. Wir waren in Kanada Island. Wir sind dann schon sehr viel gereist und auch Orte, die man sonst nur mal so als Familie vielleicht nicht sich anschaut. Und da hatte ich dann mit vierzehn auch schon meine Kamera mit. Und in Island und ja, also Island ist natürlich absolutes Paradies für Landschaftsfotografie und ja, da ging es dann schon richtig los mit eben. Ich schraube meinen Filter auf die Kamera, damit ich eben länger belichten kann, damit die Wasserfälle schön verschwimmen. Immer mit Stativ unterwegs und auch wirklich Zeit nehmen für die Bilder. Und habe dann auch schon begonnen Projekte zu basteln mit damals vierzehn Jahren. Habe da einen Kalender Projekt gemacht, hatte auch eine Kalenderpräsentation. Habe das damals schon ein bisschen versucht irgendwie aufzubauen, habe das Ganze aber dann durch den Leistungssport ein bisschen verloren, weil Leistungssport und Fotografie passt nicht so gut zusammen, muss ich sagen. Und mit dem Leistungssport aufgehört habe, bin ich dann eben wieder über das Reisen zurück zur Fotografie gekommen. Und meine erste große Reise war mit meiner Freundin gemeinsam dann nach Thailand. Und ja, da gibt es halt ganz viele tolle Motive, die sehr exotisch sind, die man bei uns nicht sieht. Und da hat es mich richtig gepackt, dass das Reisefieber vor allem auch mit meiner Freundin gemeinsam, aber eben auch die die Fotografie. Würdest du sagen, weil die Band und ich, wir haben im Vorfeld so ein bisschen geredet. Lukas Der ist immer so viel gelaufen, und jetzt hast du auch vom Leistungssport erzählt. Würdest du sagen, mit Sport und Fotografie erschlagen Sie ein bisschen zwei, zwei Herzen in deiner Brust und einmal ist das eine und einmal das andere, oder? Auf jeden Fall. Ja, also Leistungssport war eigentlich nicht mehr so möglich auf dem Niveau zu betreiben. Darum musste ich mir dann wieder ein bisschen andere Wege suchen. Aber ja, auf jeden Fall. Sport ist immer ein großer Teil. Ich habe auch Sportjournalismus studiert und ja, aber der Leistungssport ist schon was anderes. Wenn du wirklich dann zwei, drei Mal am Tag trainieren musst. Da kannst du keine Kamera mitnehmen. Du bist halt dann wirklich unterwegs, wenn es halt wandern geht. Passt super. Also gerade eben, wenn sie draußen bist, spazieren gehst, wandern gehst. Auch wenn man gerne mit dem Rad wohin fährt, kann man keine Kamera mitnehmen. Aber nicht um. Halt Rennrad fährt und dann fünf sechs Stunden unterwegs ist, dann wird es halt ein bisschen schwieriger. Aber ja, auf jeden Fall. Das sind ganz große Dinge in meinem Leben. Aber ist es nicht eigentlich dann ein bisschen sogar das Gegenkonzept dieses entschleunigte Fotografieren? Sich Zeit nehmen zu dem Druck, der Leistungssport macht? Absolut. Das habe ich auch gebraucht. Das war auch notwendig und habe ich auch ein bisschen aus dem Sport gelernt. Und ja, das war auf jeden Fall maßgeblich beteiligt. Ich habe auch letztes Jahr eine Yogalehrerausbildung gemacht und die hat mich auch sehr weitergebracht, auch im fotografischen Sinne. Und ja, also in der Ruhe liegt die Kraft, sage ich nur. Und gerade wenn man in sich geht, wenn man reflektiert ist, wenn man nicht herumknipst, wenn man wirklich schaut, was will ich fotografieren, was möchte ich aussagen, dann Was will ich festhalten? Ich finde, gerade da entstehen die guten, guten Fotos eben auch Abseits von den großen Highlights fotografierst du dann eigentlich lieber analog als digital, weil es dann ja noch mehr auf das eine Foto geht? Es kommt in Phasen. Das sind so Wellen. Also manchmal packt mich das Fieber und ich kippte auch komplett rein. Da kann ich mich auch sehr verlieren. Da muss ich aufpassen, dass ich nicht ganz so tief in das Rabbithole Analogfotografie reinrutsche. Aber ja, wie du sagst, Absolutes trägt komplett zur Entschleunigung bei. Ich mache ein Foto. Ich muss schon beim Fotografieren einfach viel mehr denken. Ich habe halt eben nur einen Film mit. Mit sechs und dreißig Bildern oder im Mittelformat sind es dann nur noch zwölf sogar. Und ja, da denke ich einfach zehnmal nach, ob ich das wirklich machen möchte. Ich sehe das Foto noch gar nicht, wenn ich es gemacht habe und muss dann noch mehrere Tage oder sogar Wochen warten, bis ich es wirklich sehe. Also es zieht sich einfach ein Prozess über, über Tage, Wochen und das ist Entschleunigung für mich. Ich muss sagen, Analogfotografie ist mittlerweile auch sehr, sehr teuer. Das bremst auch ein bisschen. Also die Kameras, obwohl sie halt wirklich alt sind, sind in letzter Zeit in den letzten Jahren vor allem sehr in die Höhe gegangen. Die Kamerapreise und auch die Filme sind sehr teuer. Die sind, glaube ich, haben sich verdoppelt, im Gegensatz zu von vor zehn Jahren oder so. Also da zahlt man dann wirklich viel und die Entwicklung hat dann eben auch, wenn man es nicht selber macht, das summiert sich einfach. An den Kosten muss man dann schauen, ob es das wirklich wert ist. Aber ja, das Ergebnis ist ist fantastisch und ich mag einfache Prozesse. Ich mag mechanische Dinge, also vor allem analoge Kameras. Fotografen funktionieren teilweise ohne Batterie. Ich kann einfach drauf drücken, Es löst aus. Ich brauche nichts dafür. Ich brauche keine SD Karte, ich brauche keine Akkus. Es geht einfach. Und ja, sowas mag ich halt einfach. Es ist ein bisschen wie beim Kaffeemachen mit der Siebträgermaschine. Also ich sehe da auch Parallelen dazu. Ein bisschen, wo ich einfach mechanisch etwas habe und was machen muss. Ja und genau. Also absolut toll. Du fotografierst ja nicht nur Landschaften und Sehenswürdigkeiten oder Dinge, die man beim Reisen so schnell mal sieht, sondern du fotografierst auf Menschen. Wie? Wie ist das für dich? Menschen in fremden Ländern zu fotografieren und einen Moment festzuhalten? Wie? Wie machst du das? Ja, also gerade das Beispiel kann ich da jetzt eben Ägypten Kairo sagen? Die Pyramiden von Gizeh. Unfassbar Einzigartig. Davor zu stehen ist wirklich atemberaubend. Aber die Fotos hat man halt schon gefühlt ein tausend mal gesehen. Man kennt die Pyramiden, man weiß, wie es ausschaut. Und wenn ich jetzt der Millionste bin, das auch festhalte festhält, ist es vielleicht ganz nett und ich habe es auch gemacht. Aber was mich dann wirklich interessiert ist das Drumherum. Sind halt eben die Menschen, die dort arbeiten oder die halt gerade am Weg sind zu den Pyramiden oder eben auch andere Touristen oder einfach Momente, die rund um diese Pyramiden passieren. Es sind nicht die Pyramiden an sich, obwohl sie absolut fantastisch sind. Es ist das Drumherum und das interessiert mich und das versuche ich dann eben auch zu dokumentieren, festzuhalten. Und ja, also das kann man gut auch in Wien üben. Da muss man nicht zwanghaft auf Reisen fahren. Also gerade diese Streetfotografie, wo man halt dann sich Zeit nimmt und einfach beobachtet. Man muss nicht mal eine Kamera in der Hand haben, man kann einfach nur herumschauen. Und das würde ich auch jedem mal nahelegen. Einfach mal in der Ubahn das Handy in der Tasche lassen und zehn Minuten schauen, was sieht man, was passiert da? Also wir sind oft so abgelenkt. Gerade heutzutage sind wir einfach so abgelenkt und achten gar nicht mehr so auf die auf die Dinge, die um uns herum passieren. Und gerade das bringt mir die Fotografie auch wieder ein bisschen bei. Einfach zu schauen und um zu sehen, was gibt es da für Momente. Und ja, es kann auch lustig sein oder es kann auch gerade irgendwie komisch sein oder was auch immer. Aber ich versuche es festzuhalten und ich schaue schon darauf, jetzt keine Leute irgendwie zu diffamieren oder schlecht darzustellen. Das ist nicht mein Anspruch irgendwen runter zu ziehen oder irgendwelche Obdachlosen jetzt zu fotografieren oder so, das möchte ich auf keinen Fall. Es sollte schon irgendwie auch einen Sinn haben. Und gerade Bilder, die ich dann auf Social Media hochladen, schaue ich schon. Auch, dass sie bestmöglich anonymisiert sind. Dass da jetzt nicht irgendwer sich wiederentdeckt und dann vielleicht nicht ganz so zufrieden ist, wie jetzt ungefragt porträtiert worden ist und dann im Internet landet. Also da kann auch ein bisschen eine Achtsamkeit dazu und ein bisschen ein Grundverständnis, wie man gerade Menschen auch auf der Straße fotografiert. Hast du dann eigentlich immer eine Kamera mit? Oder passiert das dann zum Beispiel auch mit dem Handy Fotos machst? Ja, also aktuell habe ich schon immer die Kamera dabei. Ich gehe gar nicht meine Kamera zu Hause, auch wenn ich es nicht benutze. Ich habe es immer dabei. Im Rucksack ist auch mittlerweile super klein und leicht. Ja, ich mache auch Handyfotos, also eben die Fotografie. So vielfältig. Es gibt auch wirklich schöne Fotos mit dem Handy. Ich würde aber schon empfehlen, also gerade wenn man sich mit Fotografie beschäftigt oder wenn man anfangen möchte, nimmt seine Kamera in die Hand. Es ist etwas anderes. Also das Handy hat man eh ständig dabei in der Hand, man schaut eh ständig drauf. Es ist immer präsent. Da tut es auch manchmal ganz gut, eine Kamera in der Hand zu haben, auch wenn das Handy mittlerweile echt gute Fotos macht. Und wenn es bei spontanen Momenten nicht anders geht? Aber ja. Eine Kamera ist trotzdem noch eine Kamera, die ich die. Ich habe jetzt mal die zweite große mit Milch und Zucker frage Und das haben wir schon viel von deinem Blick auf Fotografie gelernt. Und wir wollen jetzt wissen, wissen von dir, was kann man noch von dir lernen? Und wir kennen dich ja schon ein paar Jahre und ich glaube, da wir haben ein bisschen gesprochen, was man von dir immer schon lernen hat können ist ein bisschen die beobachtende Rolle einzunehmen und nicht in der ersten Reihe zu stehen und sagen Hier ich Hallo! Sondern manchmal ist auch ganz gut beobachten und dann eine kluge Aussage zu machen oder einen kleinen Schritt oder einen guten Schritt zu machen. Aber was glaubst du, was man von dir lernen kann? Ähm, danke. Ja, es freut mich sehr, dass Das sehe ich auch so und das ehrt mich auch sehr. Es gibt das Zitat Die Leute, die wirklich was zu sagen haben, stehen hinter der Kamera und nicht vor der Kamera. Lasse ich mal so stehen. Ja, es gibt heutzutage viel zu viele, die sich sehr gut präsentieren wollen und die halt irgendwie was was vor hüpfen, sage ich mal, und da finde ich es auch wichtig, sich selber zurückzunehmen und mal irgendwie mal nachzudenken, bevor man was sagt, was von mir lernen kann. Das ist auch eine gute Frage, weil die stellt man sich vielleicht selber gar nicht so oft. Aber ich denke mal, man kann von jedem etwas lernen. Also jeder hat irgendwie eine Eigenschaft, eine Fähigkeit, die einen weiterbringt. Ich würde sagen, bei mir wäre es auch der Zugang zu Licht. Also in der Fotografie ist halt Licht ganz wichtig. Ohne Licht ist halt schwarz. Ähm und eben drum auch ein bisschen One More light. Also eben auch ein bisschen zu unterstreichen, wie essenziell das Licht einer Fotografie ist und wie man Licht sieht. Glaube ich, kann ich recht gut vermitteln und ich sehe es auch mittlerweile sehr gut. Das ist natürlich auch Übung, jahrelanges Training. Ähm. Aber bevor ich ein Foto mache oder bevor ich die Kamera in die Hand nehme und rausgehe, schaue ich mal eben Wie ist das Licht? Also das klingt jetzt sehr banal, aber ist das Licht sehr hart? Also knallt die Sonne Vollgas runter oder ist es bewölkt? Kommt sehr direkt oder oder ist es vielleicht ein bisschen diffuser? Also eben dieses Beschäftigen mit Licht ist etwas, was in der Fotografie sehr viele unterschätzen. Auch vor allem Anfänger, die halt glauben. Ja, es geht halt immer um das Motiv, das ich halt vor die Linse stelle. Oder es geht um Farben, um Kompositionen, um Storytelling. Ja, ist alles wichtig, aber im Endeffekt ist es doch das Licht, das es ausmacht. Und gerade dieses Fotografieren heißt Malen mit Licht. Also gerade eben dieses Licht sehen und mit Licht arbeiten, auch wenn ich es nicht beeinflussen kann. Auf der Straße habe ich jetzt nicht die Möglichkeit viel zu blitzen oder halt irgendwie Softboxen aufzustellen wie im Studio, aber gerade auch mit den Gegebenheiten, die ich halt habe, umzugehen. Gerade das, finde ich, lerne ich auch noch. Aber ich glaube, das kann ich recht gut. Würdest du sagen, es ist Learning by doing oder Learning by watching oder Ja, beides. Wie gesagt eben Watch, Watch, Watch. Ja, einfach viel schauen, viel beobachten, viel probieren, viel machen. Man muss nicht alles veröffentlichen. Also das ist ja auch mittlerweile so auf Social Media, auf Instagram. Wenn man jetzt einen Tag ein Foto postet, hat man kein schlechtes Gewissen, weil man einen Tag nichts mehr gepostet. So Nein, braucht man nicht haben. Also einfach selber den Prozess genießen. Also als Beispiel kann ich Vivian Maier nennen. Die ist eine Fotografin in Amerika, die in die fünfziger, sechziger, siebziger sehr viel analog fotografiert hat. Extrem inspirierende Frau. Sie war Nanny. Sie war Kindermädchen und zu Lebzeiten hat sie kein einziges Bild gezeigt. Und heutzutage? Sie ist verstorben. Zwei tausend sieben dann gab es eine Auktion und da wurden diese Negative erworben. Eigentlich durch Zufall. Also der Typ, der sie erworben hat, wollte eigentlich nur Bilder aus Chicago. Sie wollte gar nicht Irgendwas Bestimmtes. Die Bilder waren die Negative. Und dann sind draufgekommen, dass das eine unfassbar wahnsinns tolle fotografische Arbeit ist. Und dann, nach Nachforschungen hat man dann halt entdeckt, dass ein hundert fünfzig tausend Bilder, eben analoge negative, noch existieren. Und die sind einfach alle unfassbar gut. Und sie ist jetzt eine der besten oder bedeutendsten Fotografinnen des zwanzigste Jahrhunderts und zu Lebzeiten hat sie nie ein Bild gezeigt. Das wollte sie nicht. Sie war einfach Kindermädchen und hat alles, was sie eben in New York, in Chicago in den fünfziger, sechziger gesehen hat, fotografiert. Und das ist wahnsinnig inspirierend. Wie sie Sachen sieht und wie sie Licht sieht und wie sie Menschen sieht und und Storys auf der Straße sieht. Unfassbar gut. Also besser als jeder andere Fotograf zu der Zeit. Und eben zu Lebzeiten war ihr das scheinbar egal. Sie hat nur für sich getan und sowas wird heutzutage nicht mehr wirklich funktionieren, weil man hat halt dann irgendwie den Druck. So ja poste was auf öffentliche was oder geh halt raus mit deinen Bildern. Ja, ist auch wichtig. Man muss auch Bilder zeigen, darum fotografiert man halt eben auch irgendwie. Aber man muss nicht alles zeigen. Man kann auch einfach für sich selber machen und sich selber an seinen eigenen Bildern erfreuen. Das ist eine Eigenschaft, die mir heutzutage komplett fehlt. Die muss man mit auf seinen, auf seinen, auf seinen Reisetag. Mit dir und deiner Kamera muss man da schon wahnsinnig früh aufstehen. Weil man das in der Früh das beste Licht erwischt, muss man sich dann im Wald setzen und fünf Stunden warten, bis das alles perfekt ist? Oder wie muss man auf so ein. Wenn du so ein Motiv hast, das du gerne fotografieren möchtest oder auch ein bisschen zeigen willst, wie du das angehst? Ja, so früh aufstehen ist bei gewissen Motiven wirklich unerlässlich. Das muss man halt wirklich beste Licht geben. Goldene Stunde? Auf jeden Fall. Also in der Früh und am Abend. Man sagt eben zum Mittag sollte man es eher vermeiden. Gibt es auch den Spruch von elf bis drei hat der Fotograf frei? Ab und zu geht es nicht. Also ab und zu ist man halt dann gerade zu der Zeit da und dann macht man die Fotos. Versucht halt eben auch das Beste rauszuholen. Ja, es ist sehr unterschiedlich, wie fotografisch arbeite. Also es hängt eben auch davon ab, wo ich bin, wie viel Zeit ich habe, wie ich unterwegs bin, wie ich reise. Also wenn ich mit meiner Freundin unterwegs bin, dann geht es tendenziell schon schneller. Also dann mache ich halt oft Rundreisen mit einem Mietauto und da haben wir halt eben fixe Stopps und da geht es halt dann wirklich von Tag zu Tag weiter. Da habe ich dann gar nicht so die Möglichkeiten, viel da jetzt irgendwie zu herum noch zu planen oder irgendwie sagen ich möchte da jetzt eben fünf Stunden länger bleiben, weil ich brauche noch ein bisschen. Das muss dann schon eher schneller gehen, weil es halt eben dann doch auch ein bisschen Urlaub ist. Ich bin auch gerne alleine unterwegs. Ich reise auch gerne alleine. Ich war jetzt auch im Sommer in Frankfurt. Da habe ich mir wirklich Zeit genommen und da hatte ich halt ja wirklich den ganzen Tag für mich und bin da durch die Straßen spaziert und habe die Stadt auf mich wirken lassen. Ja, und kann ein bisschen mehr herum experimentieren. Und ja, wie bereitest du dich auf eine Reise vor, wenn du jetzt weißt, es geht jetzt mal nach Bali? Was schaust du dir da vorher an? Also unsereins schaut sich an was kann man sich also wo gibt es ein gutes Yogastudio, Wo gibt es was Gutes zum Essen? Das kann man sich so anschauen. Bei dir ist das wahrscheinlich Was nehme ich mit? Was brauche ich für ein Kameraequipment? Was? Wie schaut das Licht aus und welche uhrzeit? Also wie, wie? Wie viel mehr Aufwand ist das bei dir? Ja, Bali war ein Sonderfall, weil in Bali habe ich mein Yoga Lehrer Ausbildung gemacht. Da bin ich auch alleine hingeflogen, hatte dann eben diese diese Gruppe und war dann wirklich drei Wochen an einem Ort. Auch sehr gut getan, weil das die Möglichkeit, auch selten drei Wochen an einem Ort zu bleiben, weil man doch einfach weiter möchte, das andere sehen möchte. Und da war ich ein bisschen gezwungen, wirklich drei Wochen dort zu bleiben und da war eben auch Fotografie nicht im Mittelpunkt. Aber es war eine extrem gute Abwechslung und hat mich auch noch mal näher zur Fotografie gebracht, weil es schon auch sehr intensiv war und auch ein sehr intensiver Prozess einfach war. Also abgesehen vom Yoga drumherum hat sich das abgespielt und da habe ich auch fotografisch recht wenig geplant, muss ich sagen, habe da einfach auch Dinge auf mich zukommen lassen und hat dann auch im Nachhinein ganz gut funktioniert. Ansonsten muss ich sagen, bin ich sehr dankbar meiner Freundin, die viel an Planung übernimmt. Also da ist sie auch sehr sehr gut. Was Reiseplanung betrifft, lässt sich da auch wirklich inspirieren und schaut sich ganz viel an. Manchmal sogar zu viel. Das ist auch nicht so gut. Immer gut sowas in einem Podcast ausrichten. Das weiß sie aber genau. Wir planen auch gemeinsam und oft versuche ich mich gar nicht zu viel vorzubereiten, weil ich dann schon noch ein bisschen der Spontane bin und schaue einfach, was kommt. Und manchmal muss man es auch machen. In Ägypten habe ich mich sehr, sehr gut vorbereitet. Da habe ich auch ein bisschen versucht, Arabisch zu lernen, damit ich ein paar Basics kann. Hat nicht so gut funktioniert. Ägypten hat mich dann komplett verwirrt. Also das war noch mal eine andere Stufe und da kann man sich nicht darauf vorbereiten, was was man da erlebt. Aber ich halte auch mein Kameraequipment aktuell sehr minimalistisch. Also ich habe eine Kamera mit einem fixen Objektiv Speicherkarten Akkus, Das war's. Also ich schaue schon, dass ich das sehr einfach minimalisiere. Wenn sie in Zukunft in einen professionelleren Kontext geht, muss man das natürlich auch dementsprechend professionalisieren. Aktuell war ich eben noch nicht so weit, dass ich da jetzt mehrere Kameras brauche. Die allerbesten Objektive. Eine Drohne ist immer ganz gerne mit. Also das ist auch ganz cool. Habe ich auch in Neuseeland das erste Mal eine Drohne mit. Das macht auch wahnsinnig Spaß da herum zu fliegen. Kann echt coole Shots raus. Ähm. Genau. Ich schaue schon, dass ich eben sehr reduziere. Und ja, das passt jetzt ganz gut auf einen Vortrag von einem Fotografen. Von dem Fotografen, der früher für Time Magazine fotografiert hat. Und der hat angefangen als Sportfotograf und war irgendwie dafür da, irgendwie Autorennen zu fotografieren. Und das Autorennen hat mich nie interessiert, aber hat immer die besten Fotos gehabt von Kindern. Die ersten Reihe, wo sich das Licht gerade perfekt auf den Haaren irgendwie und so und das hat halt den Redakteuren hat das jetzt nicht so gut gefallen. Wenn du als Fotograf arbeiten würdest. Was für ein Fotograf wärst du? Genau der Also genauso wie du. Ich hatte auch die Möglichkeit, am Sonntag am Samstag Sportfotografie ein bisschen zu üben. In einem Workshop Kontext von einem Kamerahersteller. Und da konnte man ganz viel ausprobieren. Und da ging es auch darum, ein Handballspiel, ein Handballspiel zu fotografieren. Und ja, das Spiel hat mich dann nicht so fasziniert. Es war toll. Eine tolle Leistung von den Kindern, keine Frage. Aber es waren dann schon einfach eben die Eltern, die Emotionen, die sie anfeuern, wie sie trommeln. Auch Details wie schaut die Trommel aus und wie ist der Ausdruck in den Gesichtern von den Eltern, die da mitfiebern? Was steht auf den Leib drauf? Da stand irgendwie stolz drauf. Das fand ich interessant. Und dann eben auch im Hintergrund mit dem Handballspiel. Also das sind dann eben die Details, die mich interessieren. Ja, also das Foto von Handball hat man schon oft gesehen. Ich verstehe schon, dass die Kinder da irgendwie danach brauchen. Natürlich. Also gehört auch dazu, dass man gute Fotos von ihnen macht. Aber ja, es sind dann eben die Details, das Licht, die Story dahinter. Das sind genau die Sachen, die mich interessieren. Wenn man auf deine Homepage schaut, dann ist Die Fotos sind wahnsinnig, wahnsinnig schön. Ich scrolle jetzt daneben. Immer wenn man gerade über irgendwas reden, scrolle ich durch und denke Wahnsinn, Wahnsinn, wie gut die ausschauen. Es steht aber auch auf der Homepage, dass die Verbindung zur Fotografie teilweise zeitweise ein bisschen schwächer war. Wir haben ja vorher auch schon darüber geredet, dass es einfach mal ein bisschen am Rücksitz war. Die Kamera. Warum? Warum war das so und wie bist du dann wieder zurückgekommen? Ähm, ja, eben durch den Leistungssport, den ich dann vier Saisonen sehr intensiv ausgeübt habe. Ich habe dann eben Triathlon gemacht und ja, ich tendiere schon dazu. Das sieht man auch bei anderen Sachen, dass ich sehr schnell reinkippe. Also ich kann mich sehr schnell für etwas begeistern und gehe dann sehr schnell auch darin auf und hatte schon immer den Anspruch, der Beste zu sein. Und dann habe ich eben zwei tausend achtzehn den Triathlon entdeckt für mich. Und habe dann eben mein komplettes Herzblut, meine Zeit, meine Energie in den Sport gesteckt und hatte da auch damals recht schnell Erfolge. Für meine Verhältnisse. Ich war dann eben bei Österreichischen Meisterschaften, Staatsmeisterschaften, Europameisterschaften, Weltmeisterschaft. Es ging dann immer bergauf und es war immer ein Rennen größer als andere. Und ja, ich war eben auch damals achtzehn, neunzehn, zwanzig und da glaubt man halt, man ist irgendwie unaufhaltbar und irgendwann reißt es die Welt nieder. Ja, dann kam halt Corona, dann kam halt irgendwie auch der Lockdown und war dann echt schwierig, weil halt schon irgendwie so ein bisschen auch die Sinnfrage gestellt wird. Wenn es dann keine Wettkämpfe mehr gibt, wozu mache ich es halt dann? Und dann habe ich damals schon irgendwie viel in Frage gestellt. Ich konnte nicht schwimmen, weil die Bäder zu waren und das war auch eine ganz, ganz komische Zeit. Ja, und dann war da noch eine Saison ein und zwanzig und da habe ich dann Wettkämpfe gemacht, war dann auch bei der Europameisterschaft dabei und habe mich dann aber schon auch ein bisschen vom Triathlon entfernt. Habe gesehen, ich komme im Schwimmen nicht so wirklich weiter. Im Nachhinein ist es Jammern auf sehr hohem Niveau. Da ging es wirklich um Sekunden oder so, also das war wirklich lächerlich, aber ich war einfach nicht zufrieden. Ich wollte wieder zum Laufsport zurück. Ich war ja vorher schon als Läufer unterwegs, bin da schon mit sechzehn Jahren Halbmarathon gelaufen und so und habe dann eben den Cut gemacht und bin dann weg. Zurück zum Laufsport, habe dann einen Monat mit einem anderen Trainer am Trainingsgruppe trainiert und bin dann doch recht rasch dann krank geworden, weil doch die Trainingsumstellung heavy war. Also das Trainingspensum ist anders im Triathlon teilt sich ein bisschen auf. Man hat drei Sportarten, es verteilt sich ein bisschen im Laufsport, läuft halt nur also oder überwiegend manchmal noch am Rad, aber es ist halt wirklich nur nur Lauf. Und wenn man halt dann an die ein hundert Kilometer in der Woche läuft oder so, dann wird schon recht rasch recht viel. Und dann hatte ich eine Virusinfektion im Herbst ein und zwanzig, das war recht knapp, auch von dem Wettkampf, den ich damals machen wollte. Und ja, das war dann eine sehr harte Zeit. Weil ich dann von dieser Virusinfektion nicht wirklich zurückgekommen bin, habe ich gemerkt, ich fühle mich halt einfach weiterhin nicht gut, immer halt schwach und war halt dann nicht mehr so auf dem Niveau wie davor. Und ja, dann hat man halt rausgefunden, dass irgendwie eine Myokarditis dabei war, eine Herzmuskelentzündung und das war halt für mich schon immer so die größte Angst im Sport, weil es halt schon auch recht gefährlich ist. Und ja, es war eine sehr, sehr harte Zeit. Und habe dann da auch irgendwie das Gefühl von Ärzten nicht so richtig bekommen, dass sie mich ernst nehmen, die das auch immer abgetan haben und das halt nicht so ernst genommen haben. Und dann Hatte ich mir damals eine sichtlich, dass irgendwie Reste von Herzmuskelentzündung sichtbar sind und das hat mich dann noch beschäftigt. Und dann war es dann schon irgendwie recht rasch klar so Leistungssport wird halt nicht mehr spielen. Und ja, dann habe ich halt so ein bisschen die Jahre verbracht und dann eben wieder den Weg zur Fotografie gefunden, weil ich halt schon gemerkt habe, da habe ich halt dann doch ein bisschen Talent dafür oder einen Zugang und tut mir auch recht gut. Und genau so war das. Kurz zusammengefasst. Ich stell dir mal die dritte große Frage und die lautet wie du sicher weißt Was bringt dich zum Lachen? Ja, gute Witze, Humor. Ein guter Schmäh, wie man so sagen. Recht viel. Also ich kann schon über sehr viel lachen. Ja, in der Fotografie finde ich auch vieles lustig. Also auch gerade viele Fotos erheitern mich teilweise gar nicht, weil ich sie lustig finde von der Machart, sondern weil irgendwas Lustiges drauf. Ist doch gerade Street Street Photography. Gibt es auch oft lustige Momente? Oder halt einfach Dinge im Bild, die halt herausstechen oder die halt irgendwie abheben halt von dem anderen. Und das finde ich immer ganz amüsant ist doch, dass deine Fotografie unterhält. Andere auf jeden Fall. Ja, und wenn du jetzt wirklich fotografieren gehst, willst du jemandem etwas zeigen oder willst du einen Moment festhalten? Es kommt drauf an, also mal so, mal so, würde ich sagen. Also eben gerade Storytelling ist mir auch sehr wichtig. Ich möchte schon das Bild etwas erzählen oder auch zum Nachdenken anregen. Und ich finde, das kann die Fotografie eben auch. Also es ist einfach ein Stilmittel oder einfach ein Mittel, auch etwas zu transportieren oder eben eine Message rüberzubringen. Also man kann schon mit einer guten Bildsprache sehr viel aussagen, finde ich. Und manchmal ist es notwendig, manchmal habe ich gerade das Bedürfnis, auch Sachen mitzuteilen. Und manchmal finde ich einfach den Moment schön. Also ich finde, das ist mal so, mal so, aber beides ist wichtig und beides notwendig. Wenn du so zurück denkst an deine bisherige Fotografenlaufbahn, was waren so Momente, wo du jetzt im Nachhinein sagst so soll ich da aufgehört? Ja, gibt es immer wieder. Kommt, kommt schon vor. Keine Anfangsphase probiert man viel aus, macht viel Sachen oder irgendwie Stilrichtungen, wo man denkt warum. Ja, es ist part of the game und ist Teil des Weges. Es gibt nichts, wofür ich mich schäme oder so, also ich stehe zu allen meinen Fotos. Ich habe deinen Blog gelesen, was ich besonders interessant gefunden, dass das Du ja auch für dich ein bisschen Musik mit Fotografie verbindest. Absolut ja. Magst du uns da ein bisschen darüber erzählen, wie da dein Zugang ist? Ja, also noch bevor der Sport kam und bevor die Fotografie kam, kam die Musik. Ein weiterer riesengroßer Teil in meinem Leben. Also, ich habe schon recht früh mit sechs, sieben Jahren Schlagzeug gelernt. Ich habe Gitarre gelernt, ich habe Klavier gelernt. Ich bin sehr musikalisch aufgewachsen. Meine Mama spielt in einem Orchester. Ich bin da sehr früh damit konfrontiert worden, was auch Musik kann und was Musik transportiert. Und ähnlich wie die Fotografie, Es kann einfach nur schön klingen oder schön ausschauen und es kann auch wirklich etwas erzählen. Eben. Also es ist wirklich toll. Und ich finde eben, was eben Sport und Fotografie nicht kann, kann. Musik und Fotografie lässt sich super verbinden. Eines auch Ich fotografiere auch gerne auf Konzerten. Also jetzt nicht zu oft. Ich sehe mich nicht als Konzertfotograf. Das nicht. Aber wenn es Freunde gibt, die gerade spielen, frage ich sie gerne mal, ob sie Fotos brauchen. Und wirklich immer cool, das auch festzuhalten. Auch die Emotionen auf der Bühne, ein bisschen auch die Musik festzuhalten. Also ich möchte schon irgendwie auch, dass man die Musik, die die Band, die Künstlerinnen und Künstler machen, im Foto auch sieht. Das finde ich auch ganz cool. Ähm, ja, und was mittlerweile auch Alltag oder notwendig ist, ist, dass man auf Instagram Musik Fotos legt. Und das finde ich gar nicht mal so schlecht. Das ist ein Trend, den ich abgesehen von anderen Social Media Trends ganz okay finde, weil das passt manchmal ganz gut, oder? Oft höre ich auch gerade ein Lied beim Fotografieren oder ein Album und denke, das kann ich gut drüberlegen oder das Ja, das fühle ich gerade und das möchte ich mit diesem Foto auch mitgeben. Darum passt das auch ganz gut. Wäre meine nächste Frage gewesen, ob du beim Fotografieren Musik hörst. Ja, nicht immer, aber schon recht häufig. Finde ich extrem inspirierend. Ich höre gerne Podcasts, lenkt mich manchmal auch ein bisschen zu sehr ab. Kommt das Thema drauf an? Aber ja, Musik und das kann wirklich alles sein. Also ich höre schon sonst eigentlich eher Rock, aber ich habe auch schon oft Klassik beim Fotografieren, was ich sonst gar nicht meins ist. Aber ja, ist auch teilweise bewusstseinserweiternde, oder? Gerade wenn man irgendwie durch Salzburg spaziert und Mozart hört, denkt man sich Oh mein Gott, Wow. Jetzt macht alles Sinn. Also kann man auch machen und kann ich auch gerne empfehlen. Probiert es aus. Geht mal raus. Fotografiert mit Musik. Ja, man muss halt schauen. Man hört die Umgebung dann eben nicht. Also gerade wenn man neues Cancelling Kopfhörer auf hat und wenn halt dann wenn man fotografiert oder angesprochen oder so, dann kann es auch manchmal komisch sein. Aber ja, kann schon ganz cool sein auch. Glaubst du, würdest du ein Foto anders machen? Je nachdem, welche Musik du hörst dazu? Hm, ja, kann durchaus vorkommen. Also Fotografie hat schon auch viel mit Emotionen und eben auch Stimmungen zu tun. Also was man selber fühlt. Also sicher gibt es auch Tage, wo ich mich jetzt nicht so gut fühle und dann ist halt viel schwarz weiß. Also das schwingt schon ein bisschen mit. Und ja, gerade wenn ich jetzt irgendwie ein Heavy Metal höre oder halt eine andere Nische, dann kann es schon sein, dass die Bilder vielleicht ein bisschen wilder werden. Oder halt, dass es ein bisschen mehr verwackelte Richtung geht. Ich würde gerne noch mal darauf zurückkommen, was wir vorher besprochen haben, und zwar diese, dass du ein Bild machst. Was? Wie gehst du damit um, wenn dieses Bild dann nicht so wird, wie du es dir vorstellst? Ja, also in Analogfotografie kann ich da nicht viel ändern. Dann ist es halt so In der Digitalfotografie versuche ich es besser zu machen. Ich versuche dann schon das Bestmögliche herauszuholen, was ich halt gerade zu dem Zeitpunkt zu den Lichtverhältnissen machen kann. Also wenn es gerade nicht passt, dann, dann passt es halt nicht. Dann, wenn ich in Wien bin oder weiß, ich komme halt wieder her, versuche ich halt mit dem Ort zu merken und probiere es dann im Frühling, wenn das Licht irgendwie schöner ist, wenn es irgendwie freundlicher erscheint oder irgendwie die Bäume Blätter haben oder so Ähm ja, wenn es nicht passt, dann geht's halt gerade nicht. Muss man akzeptieren, muss man halt dann versuchen das Beste draus zu machen. Ist aber auch ein Lernprozess, oder? Absolut. Ja, es kann auch frustrierend sein, wenn man ein Bild hat, ganz genau im Kopf hat und dann funktioniert es halt nicht. Oder man hat gerade nicht die Person, die durchs Bild geht oder so das Das passiert mir auch recht oft. Aber ja ja Lernprozess. Learning by doing. Solche Momente auch wo du bewusst die Kamera weg legst und sagst das möchte ich jetzt ohne Kamera irgendwie wahrnehmen, genießen, spüren. Oder ist jeder Moment ein Fotografie Moment? Nein, gar nicht. Ich finde es auch wichtig, dass man die Kamera mal beiseite lässt. Ganz konkretes Beispiel war in Kairo auch recht am Anfang. Die ersten Tage in Kairo, Kairo. Wahnsinnig anstrengende Stadt, muss ich sagen. Man wird ständig angesprochen, Man fällt doch sehr auf. Ähm, ja, ständig will was von dir. Ständig wird gefragt, ob du ein Taxi möchtest oder was auch immer. Und da war ein Abend, wo ich auch alleine unterwegs war. Da war meine Freundin schon im Hotelzimmer und da bin ich dann noch eine Stunde durch die Stadt spaziert, ohne Kamera, mit einer schwarzen Lederjacke im Dunkeln und habe gelernt, nicht aufzufallen und nicht irgendwie als Europäer da ich jetzt irgendwie aufzufallen. Aber es hat funktioniert. Ich wurde nicht angesprochen. Eine Stunde, ich glaube, das war die die längste Zeit, in dem ich keinen angesprochen hat in Ägypten. Und ja, das war wahnsinnig cool und und spannend, irgendwie mal nichts festhalten zu müssen, alles selber zu erleben, mit den eigenen Augen zu sehen und einfach so ein bisschen in der Masse mitschwimmen in diesen Kairo Nachtleben. Einfach so unterzugehen und ein Teil davon zu sein. Von dieser komplett verrückten Stadt mit wahnsinnig vielen Millionen Einwohnern, die einfach laut und stickig ist. Und da mittendrin zu sein und das mitzuerleben, das war extrem cool. Findest du an jedem Ort etwas, was du erzählen kannst oder erzählen willst oder zeigen willst? Ich versuche es also. Es ist mein Anspruch. Und ja, es kann auch eben nicht so schön sein, versuche ich dann eben auch festzuhalten. Es können auch Sachen sein, die mir persönlich nicht gefallen oder wo halt vielleicht viel Müll liegt oder wo die Luftqualität sehr, sehr schlecht ist oder die halt kulturell ganz, ganz, ganz anders sind. Aber auch gerade das ist halt inspirierend und spannend und man lernt halt wahnsinnig viel auf Reisen. Also mein Appell Reist hin, schaut euch die Welt an! Also muss nicht wahnsinnig weit sein. Ich war jetzt zu Silvester in Sopron und auch das ist eine andere Welt. Also man ist in einer Stunde dort, aber auch da sieht man andere Sachen, eine andere Sprache also auch das ist schon irgendwie so erweitert irgendwie und und und bringt einen auch persönlich so viel weiter. Und das muss jetzt nicht gleich Indien sein, aber ja, wahnsinnig wahnsinnig spannend, einfach einfach zu reisen und und was zu sehen. Ja, jetzt mal die letzte Große mit Milch und Zucker. Frage Und zwar Reisen in die Zukunft. Es sind fünf Jahre vergangen. Wir haben das Jahr zwei tausend ein und dreißig. Wenn du auf die letzten fünf Jahre zurückblickst, was ist im besten Fall in deinem Leben passiert, in meinem Leben? Ich hoffe, dass ich noch ganz, ganz viel sehe von der Welt, viele spannende Orte entdecke, eben viele Geschichten auch erzählen kann mit meinen Fotos. Ja, die Welt bereisen kann. Und ich würde gerne auch einen ganz klaren Bildlook Bildstil entwickeln, wo man dann sich das Foto anschaut und sagt Das ist der Lukas Maria, das ist mein Anspruch ist wahnsinnig schwer. Also es ist halt so in der Malerei oder so gang und gäbe. Du wirst einen van Gogh sehen und weißt, van Gogh oder Monet. Ich möchte mich nicht mit diesen großartigen Künstlern vergleichen, aber das schon irgendwie. Eine Bildsprache zu entwickeln, wo man einzigartig ist oder wo man sich halt dann doch abhebt von der Masse und wo man ein bisschen heraussticht. Das wäre so mein Anspruch in den nächsten fünf Jahre für mich selber. Und ich hoffe, dass in fünf Jahren auch die Welt eine bessere ist als heute. Ich hoffe, dass es ein bisschen mehr, mehr Frieden gibt, muss ich sagen. Aktuell gibt es ja wahnsinnig viele Krisen auf allen Ebenen und auf allen Kontinenten, muss ich sagen Ja, teilen. Ich hoffe, dass ich das in fünf Jahren ein bisschen legt, dass die Welt ein bisschen mehr zusammenrückt, dass sich alle wieder ein bisschen mehr lieb haben und ja, einfach, dass die Welt wieder ein cooler, schönerer Ort ist und ein verbindender. Und ich denke auch, dass Fotografie ist nicht meine Fotografie, aber Fotografie im Allgemeinen, da irgendwie ein Teil dazu beitragen kann. Es war immer ein wichtiger Teil, um nicht nur abzubilden, wie es sein kann, sondern auch wie es gerade ist, damit man es nicht vergisst. Absolut gewesen ist gerade diese Reportagenszenen. Ja, absolut. Gibt es denn so ein Bild oder ein Foto oder eine Geschichte in deinem Kopf, wo du sagst das hätte ich gern noch irgendwie vor der Linse? Ich würde gerne noch mehr Afrika sehen. Also ich habe jetzt nur Ägypten gesehen und Mauritius war ich. Ich würde gerne noch mehr Afrika sehen und erleben und ich glaube, da gibt es wahnsinnig viele spannende Geschichten zu erzählen und und ja, Südamerika fehlt mir jetzt auch noch so vom Kontinent. Mal schauen, was die Zeit bringt. Aber ja, es gibt wahnsinnig viele Länder, aber ich versuche es jetzt nicht so als To do List zu sehen. Ich muss das, das das machen. Dann habe ich alles gesehen. Ich versuche es ein bisschen kommen zu lassen, was, was noch kommen mag und mich auch auf Leute einzulassen und es nicht zu sagen, Ich muss jetzt alle Kontinente der Welt bereisen. So, wenn es ist, ist cool. Wenn ich jetzt die nächsten fünf Jahre Südamerika nicht sehe, ist es auch okay. Ja, aber es gibt sicher noch wahnsinnig viele schöne Orte auf der Welt und ich möchte noch einige davon sehen. Glaubst du auch, dass wenn du einmal zwanzig, ein und dreißig dann wieder reden, dass du das auch zum Beruf gemacht hast? Fotografie oder mehr zum Beruf? Ich würde es mir wünschen. Ja, also es ist. Ich glaube, es ist nicht leicht, was ich jetzt so mitbekommen habe. Es ist sicher auch aktuell, dass ich oft angesprochen in Social Media und es gibt wahnsinnig viele Reise Influencer, die vor der Kamera herumhüpfen und sagen Dort ist es wunderschön. Fast alle dorthin. Genau das möchte ich halt nicht. Ich möchte eigentlich das Gegenteil von sein und mit meinen Bildern schon auch einladen und auch sicher die schönen Sachen zeigen. Es geht nicht um schön oder nicht schön. Aber ich möchte den Leuten auch nicht etwas vorgaukeln oder vorspielen. Und ich muss ebenso meine Nische finden. Und ich denke, es ist machbar. Aber es ist sicher nicht der einfache Weg. Also es gibt andere Lebenswege, die leichter wären. Und wenn man als Zuhörer an sich denkt, das klingt ja alles super. Diesen junge Mann möchte ich jetzt zur Fotografie buchen. Was für Fotos kannst du machen für jemanden? Ich bin grundsätzlich für alles offen. Also her mit den Anfragen. Natürlich habe ich alle meine Bereiche, in denen ich mich spezialisiert habe. Das ist halt eben die Reisefotografie, Landschaftsfotografie mit eingeschlossen, auch gerne Reportagen und Dokumentationen. Ich würde mir überlegen, ob ich, ob man mich für eine Hochzeit bucht. Das würde ich mir nicht zutrauen. Da habe ich andere Kontakte, die ich empfehlen könnte. Vielleicht. Aber ich bin grundsätzlich für alles offen. Her damit! Let's go. Und man kann Prints von dir kaufen. Absolut. Ja, das ist auch gerade ein Anliegen, mehr zu drucken. Also in dieser Social Media Welt, die einfach sehr schnell ist, wo man sich nicht eine Aufmerksamkeitsspanne von einem von drei Sekunden hat, möchte ich einfach, dass man sich Bilder länger anschaut. Das ist mir auch ein Anliegen in der Zukunft. Und genau darum gibt es Kalender. Es gibt Prints und in Zukunft bastle ich auch an seins oder Fotobücher Magazine, irgendwas in die Richtung, die man in die Hand nimmt, die man durchblättern kann. Was ich physisch in der Hand habe und auch spüre und fühle und wo ich mir Zeit nehmen kann. Und ich würde mir wünschen, dass dann auch Leute das in der Hand haben, die sich Zeit nehmen, Bilder zu betrachten und das anzuschauen und nicht nur schnell irgendwie durch ein Instagramfeed scrollen. Ich glaube schon, dass das glaube ich ganz gut funktioniert. Gerade weil du ja vorher gemeint hast, bist du jemand, der fuchst sich dann immer so in Themen rein. Also wenn das dann gedruckt wird, dann wird es sicher gut gedruckt. Absolut, Ja, vielleicht auch schon bald in nächster Zeit. Also mal schauen. Aber ich bin gerade auch etwas anders dran. Und ja, wird wohl ein Lieblingsfoto, dass du selbst gemacht hast. Ja, schwierig mit Eigenlob. Ja, es gibt schon Fotos, die ich selber gut finde, die mir gefallen. Ein Beispiel ist das war ein Kamelführer, der vor den Pyramiden von Gizeh sitzt und auch wie ich anfangs schon gesagt habe, die Pyramiden hat man schon tausendfach gesehen. Die kennt man, die weiß man, wie man sie aus wie sie aussehen. Aber eben mit der Story, mit der Person im Vordergrund, die eben gerade sitzt, eine Pause macht, um sich die Zigarette anzündet. Diesen Moment gibt es halt eigentlich nur so wahrscheinlich einmal. Und gerade auf dieses Foto bin ich schon sehr stolz. Aber auch eben Fotos von von Spitzbergen, was einfach absolut wahnsinnig war, dorthin zu reisen und da bei minus zwanzig Grad einfach herum zu spazieren, mit dem Wissen, dass gerade irgendwo überall Eisbären lauern. Ähm, ja. Also die Fotos schaue ich mir noch gerne an und denke mir so cool, dass ich dort war, ich es gesehen habe, aber muss so schnell nicht wieder sein. Da hast du auch so Fotos, die du dann für dich, wo du für dich sagst, dass es so ein gutes Foto. Das will ich gar nicht teilen. Also die du dann gar nicht veröffentlichst. Eher im privaten Kontext, wo ich dann vielleicht Fotos von meiner Freundin mache oder die halt dann mir privat oder emotional auch viel bedeuten. Es geht eher in die Richtung, wenn ich jetzt ein schönes Landschaftsfoto mache oder eben auf Reisen ein schönes Foto erwischt, dann wird das schon eigentlich in der Regel geteilt. Machst du Fotos, weil du weißt, dass das genau viel, viel gutes Feedback auf Social Media bekommt? Ich versuche es zu vermeiden. Man muss halt irgendwie mitschwimmen in dieser ganzen Social Media Bubble und man muss einfach bespielen und man muss auch mal lustige schneiden, Auch wenn ich es versuche zu vermeiden. Aber ja, man weiß schon, was halt gut ankommt und was nicht. Aber ich versuche trotzdem, meinen Stil ein bisschen durchzubringen. Und ja, die Leute sollen sich die Fotos anschauen, weil sie die Fotos gut finden und nicht, weil ich glaube, dass die Fotos gut sein könnten. Auf Social Media. Also ich bin kein Social Media Fotograf. Das auf keinen Fall. Ein gutes Schlusswort, kein Social Media, wenn es bei mir offene Türen ein. Mit diesem Blog. Wir sind damit am Ende angelangt. Es ist, wie gesagt, sehr schnell vergangen. Es war super, mal wieder mit dir zu plaudern. Gibt es denn noch etwas, was du den Hörerinnen und Hörern noch mitgeben möchtest? Beziehungsweise Wo finden sie dich? Auch auf Social Media und auf deiner Homepage? Auf Social Media, auf Instagram mit wo mir leid Mary auf meiner Homepage One more light. Com Jeweils mit Bindestrich getrennt. Ja, können Sie mir auch gerne schreiben. Ich bin auch per Email erreichbar. Ich freue mich auch über Nachrichten jeglicher Art, über Austausch finde ich ganz, ganz wichtig. Und was möchte ich Leuten mitteilen? Ja, geh zu fotografieren. Ich finde es wirklich ein wahnsinnig schönes Hobby. Es ist sehr bereichernd. Es ist wahnsinnig kreativ. Es muss nicht die neueste Kamera sein. Eben das Handy in der Hand. Ich würde schon empfehlen, eine Kamera zu nehmen. Man kann auch mit Handys gute Fotos machen. Seid kreativ, geht fotografieren, habt Spaß draußen an der frischen Luft Oder auch anders. Kreativ. Ihr könnt auch schreiben oder Musik machen, Aber ich finde gerade Kreativität einfach so wichtig. In der aktuellen Zeit, in der in der Welt, in der wir leben. Also ich glaube, Kreativität macht die Welt zu einem besseren Ort. Und wenn mehr Menschen kreativ sind, dann glaube ich, haben wir eine gute Zukunft für uns. Das ist ein perfektes Schlusswort. Jetzt bin ich ein bisschen jetzt. Ich war schon schwer den abmoderieren, weil ich das schon so perfekt ist. Aber wolltest du nicht gesagt hast, sag ich jetzt. Ich fände es auch sehr gut, wenn man sich deine Fotos anschaut und sich Inspiration zum Reisen sucht dadurch. Weil wir haben es. Wir haben es bei deinem Blog sehr genau angeschaut und das sind schon viele darauf, wenn man denkt Boah, das hätte ich so nicht gesehen und das finde ich spannend, das würde mich auch interessieren. Die Welt so zu sehen und nicht nur mit Zack, zack, zack. Fünf Bilder. Dankeschön. Wiedersehen. Ich habe was für Social Media. Das finde ich schon sehr bereichernd. Absolut. Also vielen, vielen Dank für deine Geschichte und für das Einblick in deine Gedanken zu fotografieren zur Welt. Das war sehr bereichernd wie immer. Und es war sehr schön, dich mal wieder zu hören nach so vielen Jahren. Und wer sich deine Fotos anschauen will, soll bitte auf deinen Blog jetzt sofort tun. Wir sind jetzt fertig und alle Adressen findet man auf unserem Blog www. mit Milch und Zucker eat und alle anderen unter circa drei hundert zwanzig Podcastfolgen findet man auch eben dort und auf allen gängigen Podcastplattformen.