mit Milch und Zucker

mit Milch und Zucker

Mit Milch und Zucker - Der Podcast bei dem wir mit Menschen Kaffee trinken, damit ihr sie kennenlernen könnt.

Helmut - Wie spaßig ist das Leben als Kabarettist?

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(05:32) Einen Tee verbinde ich immer mit angenehmen Gesprächen, sonst bestell ich mir ein Soda Zitron und geh wieder.
(07:05) Humor ist und war für mich immer ein bisschen Weltflucht.
(09:15) Träume waren immer das eine und Ängste das andere. Ich hatte immer Träume, bei denen ich die Ängste überwinden musste.
(10:25) Ich war früher schon so ein bisschen schwierig, als Veganer, gegen die Kirche, am Land.
(15:20) Größenwahnsinnig habe ich dann einfach ein ganzes Kabarett geschrieben, das war fast drei ein halb Stunden lang.
(16:03) Mein Leben ist viel zu langweilig, als dass ich mich damit auf die Bühne stell.
(18:11) Gott sei Dank habe ich die ersten Reihen gesehen, dass die wenigstens gegrinst haben.
(26:19) Man kann mich Kabarettist, Humorist, Stand-Up Comedian, nur Comedian, Volltrottel nennen, das sind Synonyme.
(27:27) Selbstironie liegt in meinem Naturell.
(31:00) Lustig sein habe ich früher immer mit meinem Selbstwert verbunden, weil das war immer meins.
(36:58) Vielleicht ist das Hinfahren und das Vorbereiten mühsam, aber der Auftritt ist immer geil.
(42:24) Es gibt in Österreich sicher keinen der sich denkt: Gehen wir heute zum Hader oder zum Frauenlob?
(44:41) Kabarett wird oft gleichgesetzt mit „alte Männer erzählen was, was sie lustig finden, mit ein bisschen Tagespolitik, was ich davor schon 10 mal früher und besser in der Tagespresse gelesen hab.“
(46:49) Ich bin einfach so stolz auf das Programm, dass ich gerade mit meiner Kollegin mach.
(48:13) Ganz viel schreiben wäre der Traum. Und sich dabei nonaned die Hauptrollen schreiben.
(49:05) Best Case Szenario ist für mich nicht einmal die Stadthalle, sondern Akademietheater.

Evelyn - Wie lebt man mit Depressionen?

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Triggerwarnung: In dieser Episode werden Themen der psychischen Gesundheit, unter anderem Suizid und suizidales Verhalten gesprochen.
(95:44) Mein Twitter ist wie mein Tagebuch, wo auch sehr viele weirde Sachen hinkommen.
(06:50) Ich finde es schade, wenn man mich nicht persönlich fragt, sondern über ein paar Ecken.
(07:20) Rückblickend sehe ich, dass die Depressionen und Borderline schon mit 17 oder 18 begonnen haben.
(09:28) Ende 2020 habe ich gemerkt, dass ich es da nicht mehr allein durchschaffe und habe mir einen Therapieplatz gesucht.
(11:05) In der Psychotherapie lerne ich wie ich mit Situationen umgehe, dass ich durchaus Freunde anrufen kann und mich nicht in die Einsamkeit hineinfallen lassen muss.
(12:34) Bei anderen Krankheiten muss man auch manchmal stationär aufgenommen werden, bei Borderline ist das halt auch so.
(14:14) Ich konnte jahrelang weder eine Zeitung noch eine Seite in einem Buch lesen.
(14:41) Die Diagnose hat mich sehr erleichtert.
(16:09) Ich bin nicht nur Depression oder Borderline.
(17:04) Mittlerweile gibt es nur mehr wenig wovor ich Angst habe, dass es mich aus der Bahn wirft.
(19:33) Mit Freunden ist es oft doch ein bisschen schwieriger als auf Instagram oder Twitter.
(21:15) Wenn ich einmal nicht heulend aus der Psychotherapie rausgehe, ist es für mich ein step up.
(28:55) Es ist ein großer schritt zu sagen: Ich muss in die Psychiatrie.
(31:12) Alle mit denen ich am Zimmer war haben gesagt sie hätten schon viel früher herkommen sollen.
(34:18) Eigentlich bin ich ein sehr fröhlicher Mensch.
(36:35) Meine Freunde bieten mit proaktiv an, dass ich mich bei ihnen melden kann.
(37:26) Was macht es aus einer Freundschaft, wenn die eine Person so viel mehr braucht als die andere?
(37:59) Das ist ein Privileg und ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich so gute Freunde habe.
(40:31) Irgendwann muss man sich professionelle Hilfe suchen. Freunde können nicht alles machen.
(41:25) Ich fühle mich immer leichter.
(43:58) Auf jeder Ebene fehlt Geld und das System muss einfach besser finanziert werden.

Brenda & Christiane - Was ich dir noch erzählen wollte (Oktober)

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Updates, Highlights, Monats-Rants aus dem Oktober
(01:09) Eigentlich gibts die Folge ja schon.
(03:43) Es ist so nett wenn Leute schöne Sachen über einen sagen.
(09:27) Der US Wahlkampf ist so komplett anders als bei uns.
(09:34) Ich war Jahre mittendrin statt nur dabei in der österreichischen Wahlkampfszene.
(15:28) Auf den Sesseln kleben und sich an die Macht klammern von Konservativen ist international nicht auszuhalten.
(18:36) Politiker und Politikerinnen entlarvt man am Besten an ihren Inhalten.
(19:10) Man hat keine Ahnung mehr warum einzelne Leute zur Wahl antreten.
(19:38) Wenn jemand mit neuen Ideen in die Politik kommt, dann ist der Reflex der anderen zu sagen: Das muss aber ein Spaßkandidat sein.
(20:59) Heute hört sich alles lustig an mit meiner Corona Stimme.
(22:35) Meine ganz besonderen Freunde in dieser Pandemie ist das Gesundheitsministerium.
(22:35) Die Stadt Wien hat diese Covid Geschichte so im Griff und der Bund so nicht im Griff.
(24:26) Pax wie der Schrank von Ikea, L und Ovid wie Covid ohne C.
(24:47) Es ist alles nicht so schlimm, ich bin vier Mal geimpft. Danke Wissenschaft.
(28:26) Ich finde die Entwicklung sehr positiv, dass es Medikamente gegen Corona gibt.
(34:18) Es ist witzig wenn man auf Reisen Musik von Freunden hört, die sind dann irgendwie dabei.
(34:25) Vielleicht sollte ich Dir auch ein Lied aufnehmen.
(37:49) Dort findet man jedes TrashTV Format das man sehen wollte.
(39:20) Menschen die die Spice Girls gerne hören sollten einfach mal googeln: Nish Kumar Spice Girls.
(45:17) Ich finds so cool, dass Joko und Klaas ihre Instagram Accounts für immer an Aktivistinnen im Iran übergeben haben.

Henni - Mut in der Politik oder mutig in die Politik?

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(07:38) Ich hab mein ganzes berufliches Leben damit verbracht, andere Leute in Szene zu setzen und die Bühne zu bauen auf der sie wirken können und das hat mir sehr lange sehr großen Spaß gemacht.
(08:00) Und dann kam Ibiza.
(09:06) Politik darf nie Selbstzweck sein, dass einen das irgendwo anders hinführt.
(09:24) Bis zum Einzug war eigentlich für mich nicht klar, wird’s das Parlament oder das AMS.
(11:18) Und dann komm ich daher und hab ständig nur Flausen im Kopf.
(15:19) Wen muss man jetzt anrufen um zu sagen: „He, entschuldige, aber das ist ein Blödsinn, was ihr da aufgesetzt habts.“
(17:40) Politik muss man lernen.
(18:15) Ich bin raus gegangen ans Rednerpult und hab in der Sekunde vergessen, worum es eigentlich gerade geht, weil ich drei verschiedene Themen vorbereitet hatte.
(19:22) Von früh bis spät wird mir auf den unterschiedlichsten Kanälen gesagt, was ich anders machen sollte, was ich falsch mach, was ich besser machen sollte, wie ich meine Frisur verändern sollte, dass ich mir was anderes anziehen sollte.
(19:46) Wenn der Ton unangenehm und persönlich wird, schreib ich da auch zurück.
(24:15) Menschen verzeihen dir viele Dinge, wenn sie sehen, dass ein echtes Anliegen dahintersteht.
(24:23) Wenn man sieht, das ist nur eine wandelnde Marketinghülle, sondern da ist jemand mit Leidenschaft dahinter, dann kriegt das seinen Respekt.
(25:10) Ich glaub ich kann Begeisterung.
(26:18) Wenn man sich überlegt und durchdenkt, was das schlimmste ist, was passieren kann, dann ist es überhaupt nicht schlimm.
(34:09) Dann werde ich euch bekämpfen!
(38:07) Plötzlich Prinzessin gibt es in Hollywood, ist aber auch ein sehr glattes Parkett.
(39:10) Österreichs Politik ist keine Komödie, sondern eher ein Drama in endlosen Akten.
(40:35) Politiker sind eigentlich alle ein bisserl eitel.
(42:50) Als es um die Restitution afrikanischer Kunst ging, hat Österreich gesagt: „Hm jo na, sama ned daham.“
(44:02) Ich mach Dinge nicht, weil sie unmittelbar einen persönlichen Nutzen haben, sondern weil ich sie für richtig empfinde.
(46:31) Wie ich das Einhorn in die Österreichische Innenpolitik brachte.
(47:04) Diese Parteistandeln sind extrem reudig.
(48:10) Drei Wochen habe ich von nichts anderem mehr gesprochen, als davon dieses Einhorn zu kaufen.
(52:25) Ich kenn überall einen guten Fahrer und überall eine gute Bar.

Happy 30th Birthday Christiane!

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Überraschungs-Podcastgeburtstagsparty mit Familie und Freunden
(02:33) Wenn Christiane über Geburtstage spricht, dann spricht sie über Smartieskuchen.
(03:57) Jede Umarmung die man ihr schenken würde, schenken wir ihr jetzt.
(04:27) Sie kann sich den Podcast immer wieder anhören wenn doch das Heimweh an ihr nagt.
(04:35) Vielleicht gibt es sogar einen Smartieskuchen.
(05:29) Kindergeburtstage haben bei uns immer im Hobbyraum stattgefunden.
(05:59) Das Highlight war ein Schwedenbombenwettessen.
(06:27) Gefeiert hat sie schon immer gerne.
(07:54) Da hat sie sich auch einen sehr guten Keksebäcker ausgesucht.
(08:26) Es war ein Zeit schwierig gemeinsam Geburtstag zu feiern, weil ich gerne mit Christianes Ausweis fort gegangen bin.
(08:50) Stetig sind die Locations etwas anspruchsvoller geworden.
(10:12) Wir feiern für sie und wir feiern mit ihr.
(10:28) Bei jedem Smartie denke ich an sie.
(10:59) Wir hören uns auf WhatsApp.
(12:32) Es zeigt was für ein toller Mensch Christiane ist wenn sie so tolle Menschen in ihr Leben hereinlässt.

Women, Life, Freedom

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Women, Life, Freedom – Der Kampf der Frauen im Iran um Ihre Freiheit
(06:03) Im Iran gibt es nur eine Kaffeesorte und das ist Cappuccino.
(06:26) Die iranische Kultur ist eigentlich keine Kaffeekultur sondern es wird eher schwarzer Tee getrunken.
(10:09) Wenn man in Österreich geboren und aufgewachsen ist und noch nie ein Kopftuch getragen hat dann das erste Mal, eines zu tragen, schon etwas spannendes.
(11:42) Die Menschen die man draussen sieht im Iran sind komplett andere als in den eigenen vier Wänden.
(12:01) Unter jedem Mantel versteckt sich ein Kleid oder eine Jean.
(12:50) Ich finde es wichtig, dass wir Social Media genau für Nachrichten nutzen wo Menschen sonst stimmlos wären und wir von den Untaten nichts erfahren würden.
(15:33) Ich bin froh, dass es jetzt wieder Wege gibt mit der Familie und Freunden Kontakt zu haben.
(15:40) Vor zwei Wochen wussten wir nicht was mit der Oma und der Tante ist, weil wir eine Woche nichts gehört haben.
(16:14) Die Menschen sind zuversichtlich, dass sich der Iran wieder zu dem entwickelt was er vor 1979 war.
(16:22) Die Leute sind sehr optimistisch und ich bin auch froh, dass sie diesen Mut und diese Kraft nicht verlieren.
(17:04) Die Leute erwarten sich, dass wir lauter sind und diese Untaten aufzeigen.
(19:22) Die Leute spielen mit dem Feuer wenn sie ein Video teilen, wenn es mit einem Gesicht oder sonst etwas ist, ohne Kopftuch.
(19:34) Ich finde es stark und toll von den Frauen wenn sie trotzdem Videos teilen und Fotos von sich machen und vor allem wenn sie sich nicht unterkriegen lassen.
(20:45) Gehts auf die Strasse, jeder Mensch der dort steht ist wichtig.
(21:15) Wir leben in einer Demokratie, wir müssen laut sein für diese Menschen, die nicht laut sein können.
(23:53) Für uns ist jeder Fremde auch ein Freund/eine Freundin.
(28:19) Wartet die Revolution ab, es wird sicher irgendwann ein schönes Iran geben, ein Iran, dass wir von Bildern kennen und dann können wir dieses Land besuchen.
(33:20) Wir haben sehr viele Musikerinnen die im Exil sind, weil sie ihr Instrument nicht mehr spielen durften und keine Konzerte mehr geben durften.
(34:05) Das einzige was den Iran wie den Iran nach der Revolution anderes aussehen lässt ist das Kopftuch und die Bekleidung der Frau.
(41:43) Das einzige Ziel von uns allen sollte sein, dass das Regime in sich zusammenfällt.
(43:45) Bitte teilt Videos auf euren sozialen Netzwerken, diese Leute brauchen euch, wenn ihr Zeit habt geht auf Demos, es ist wichtig jetzt internationale Solidarität zu zeigen.
(44:31) Seid die Stimme die sie nicht haben im Land.

Alex - Vereinsmeierei und Grätzlanwalt

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(06:55) Vereinsrecht klingt halt nicht so spannend wie eine internationale Verschmelzung zu machen.
(07:24) Es ist in Vereinen, von der Streiterei zwischen zwei ob sie einen Kirschlorbeer oder eine Thujenhecke haben wollen, zu arbeitsrechtlichen Themen mit tausenden Mitarbeiter in Grossvereinen, alles dabei.
(08:25) Es kommt nicht von ungefähr, dass jeder Österreicher mindestens ein Präsident oder ein Obmann ist.
(10:04) In den knapp 10 Jahren, in denen ich als Anwalt arbeite, hatte ich noch einen Tag an dem ich sagte: Ich mag nicht arbeiten gehen.
(10:20) Ich bin in der glücklichen Situation, dass ich meine Arbeit so gerne mag, dass es für mich ein Hobby ist.
(15:46) Ich kann als Verein auch unternehmerisch tätig werden.
(18:40) Es würde das zivile Leben der Blaulichtorganisationen nicht funktionieren ohne Vereinswesen.
(21:36) Werdet Unternehmer, es ist schön.
(23:49) Es gibt in Hietzing keine Maschendrahtzäune sondern nur echte Zäune.
(26:46) Manche Leute müssen es von Dritten hören, dass ihr Anliegen kein Thema ist über das man streiten muss und wo es sich zu streiten lohnt.
(27:02) Es ist ein wichtiges Thema meiner Profession, dass man Menschen aus Streits raushält.
(27:59) Manchmal ist es halt so, die Fronten sind verhärtet und man wills wissen im Namen der Republik.
(30:15) Die meisten meiner Gerichtsverfahren gewinne ich am Schreibtisch.
(36:51) Ich bin sehr dankbar, dass ich nie schlecht aufgelegt bin.
(40:56) Ich bin tatsächlich Mitglied in 21 Vereinen.
(45:29) Ich freue mich darauf vielleicht wieder eine Problem aus der Welt geschafft zu haben.

Nici - Wie ist es, als Sonderschulpädagogin zu arbeiten?

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(06:45) Das Kaffee trinken hat sich mit meiner Masterarbeit ergeben.
(07:43) Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass ich bis dahin Spanisch kann, das ist aber ein bisschen in die Hose gegangen.
(09:46) Eigentlich hat meine Familie immer gesagt ich soll mir überlegen Lehrerin zu werden und dann wollte ich es eigentlich aus Prinzip nicht.
(12:43) Ich habe das Sonderschullehramt in drei Jahren gemacht, mittlerweile sind es fünf Jahre.
(12:54) Die Politik ist nicht begeistert von Sonderschulen.
(14:20) Der Unterschied ist der Lehrplan.
(14:46) Die Kinder und Jugendlichen bekommen zwar den Stempel „Sonderschüler*in“ aufgedruckt, im Endeffekt ist es aber was Gutes, weil sie mehr Zeit haben und weniger Druck.
(15:37) Eine Sonderschule hört nicht nach vier Jahren auf.
(18:03) Die Stempel verteilt eigentlich die Gesellschaft.
(19:43) Es ist ein gang langer Prozess, bis ein sonderpädagogischer Förderbedarf vergeben wird.
(21:05) Ich möchte die Kinder schon fordern und fördern und gemeinsam mit ihnen erreichen was geht.
(21:25) Ich würde einem Kind nie sagen, dass etwas nicht möglich ist.
(22:50) In unserer kapitalistischen Welt sind Kinder mit Beeinträchtigungen weniger wert, weil sie zu wenig Geld und Leistung bringen und das finde ich falsch.
(23:19) Die Kinder in meiner Klasse sind so großartig, ich würd sie am liebsten auf ein Podest stellen und allen Leuten vorstellen.
(28:49) Es ist ur viel Bürokratie.
(31:44) Na servas, da hätt ich mich aber vorbereitet, bei den Fragen.
(32:27) Ich bin viel gelassener geworden und kann jetzt Dinge nehmen, wie sie sind.
(32:40) Es nervt mich, dass uns so viele Steine in den Weg gelegt werden.
(35:40) Wenn es länger dauert, dann dauert es halt länger. Is so.
(37:32) Die meisten Leute wissen nicht, wie sie mit Menschen mit Behinderung umgehen sollen und defacto eigentlich so, wie mit jedem anderen Menschen auch.
(42:45) Manch Einer möchte mich vielleicht nach diesem Satz aufsuchen und mit mir diskutieren.
(43:46) Um Inklusionsklassen so umzusetzen, dass wirklich jedes Kind davon profitiert, braucht es viel, viel, viel mehr Personal.
(49:58) Ich bin nicht die ernsteste Person auf dieser Welt.
(54:43) Manche Menschen wissen es wirklich nicht besser, da erklär ich ihnen das, aber wenn es dann immer noch nicht klar ist, dann kann ich dem auch nicht mehr helfen.
(57:09) Man muss sich bei mir nicht bedanken, ich machs ja eh gern, aber so ein „Danke“ prägt sich trotzdem ein und man möchte den Menschen dann gerne umarmen.
(58:30) Ich bin seit 2011 in der Sonderpädagogik tätig und ich spüre, dass ich jetzt einen Wechsel brauche.
(01:00:00) Nur weil mein Feuer weniger wird, will ich nicht, dass ich das Feuer der Kinder weniger strahlen lassen kann und das macht eine gute Pädagogin aus, finde ich.
(01:01:22) Es gehört alles neu, ich würde das gesamte System auf den Kopf stellen.

Brenda & Christiane - Was ich dir noch erzählen wollte (September)

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(01:14) Wir setzen vor diese Folge einen Disclaimer: Es wird ein bisschen politisch werden.
(01:19) Mit ein bisschen mein ich hauptsächlich.
(08:16) Wann gäbe es eine wichtigere und bessere Zeit sich zusammenzuraufen und sagen okay es geht jetzt nicht um politisches Kleingeld, es geht nicht um den nächsten Wahltag sondern es geht darum, dass wir das Beste für die Bevölkerung, die wir vertreten, machen.
(09:05) Man kann es doch nicht gut heißen wenn Menschen aufhören Politik ernst zu nehmen.
(16:29) Ich glaube schon, dass Menschen denen kalt sein wird im Winter in Simmering, bezirksrelevant sind.
(19:39) Es ist nicht die Hauptaufgabe eines Bundespräsidenten Regierungen abzusetzen.
(20:02) Vielleicht ist der Bundespräsident der oberste HR Chef von Österreich.
(24:22) Prinzipiell möchte ich von Menschen die ich wähle wissen wo sie politisch stehen.
(25:04) Wenn man sich überlegt wieviel Geld in diesem Wahlkampf auf den Schädel gehaut wird, auch vom amtierenden Bundespräsidenten, in einer Zeit wo es so viele Menschen bräuchten, dann muss man darüber diskutieren ob das wirklich okay ist.
(25:43) Was ist eigentlich mit dem amtierenden Bundespräsidenten, was macht der gerade?
(30:55) Ich wähle sehr gerne.
(36:55) Mich wundert es eh, dass man den Klimabonus und Teurungsbonus nicht persönlich bei einem grünen und einem schwarzen Ministerium abholen musste.
(39:20) Wie schon Marcus Wiebusch singt: und das Geld kommt aus der Wand.
(40:52) Ich find 3sat eh nicht schlimm, gibts das noch?
(44:35) Wir haben getrennt von einander, gemeinsam die Dokumentation gesehen.
(46:40) Nichts berührt einen so wie die afghanischen Menschen die in dieser Doku vorkommen.
(47:39) Die Dokumentation zeigt eine Mischung aus Mut und Emotion, die ich sehr anregend finde.
(48:47) Es ist auch die Aufgabe von uns sich aktiv über die Vorgänge im Iran zu informieren.
(52:49) Man sollte Menschen die Kultur schaffen definitiv unterstützen.
(52:54) Sascha Madsen hören, BummZack der Podcast, man lernt gute neue Musik kennen.
(56:36) und jetzt zum Wetter. Awww endlich.

Anna - Wie findet man sich selbst und wo?

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(05:26) Ich war nie die klassische Kaffeehausgängerin.
(06:22) Weggetrieben hat mich meine Veränderung.
(06:37) Ich habe gesagt, wenn ich neu anfange, dann in Vorarlberg.
(07:35) Ich bin nicht als die Anna, die ich jetzt bin, zur Welt gekommen.
(07:44) Ich habe 48 Jahre ein Leben gelebt, das nicht stimmig war.
(07:58) Du versuchst immer die Rolle zu erfüllen, die dir von der Gesellschaft vorgegeben wird: der Bub zu sein, der Mann zu sein.
(10:17) Bevor die Menschen spekulieren, sie können mich offen fragen.
(12:00) Ich kann nicht 47 Jahre aus meinem Leben auslöschen, aber ich kann sie richtig einordnen und sie sind vergangen.
(12:50) Alles braucht seine Zeit und hat seine Zeit.
(14:44) Das ist die wahre Anna ohne Schutzhülle.
(16:47) Der Weg bleibt niemanden erspart.
(17:05) Ich glaube, dass dieser Prozess auch ganz gut ist und dich intensiv mit dir auseinanderzusetzen.
(19:34) Dann stehst vorm Spiegel und denkst dir: Hat sich schon was verändert?
(20:00) Es braucht Monate, bis du erste Veränderungen siehst.
(20:08) Es ist eine schwierige Zeit, wenn du wegen der Hormone nicht mehr eindeutig Mann bist, aber auch nicht eindeutig Frau.
(20:51) Alles, was du als Mann ganz selbstverständlich gemacht hast, ist jetzt anders.
(26:37) Ich mache es in Schulklassen im Rahmen von Workshops, dass ich dort mit Kindern und Jugendlichen über das Thema Identität, Transidentität spreche.
(28:04) Die Pubertät machst in der Hormontherapie durch.
(30:45) Ich glaube, es ist jeder Mensch gut und perfekt, wie er ist, und so sollte man ihn auch versuchen zu sehen.
(36:13) Ich bin dankbar, dass ich diesen Weg gehen durfte und ich möchte der Gesellschaft den Kindern und Jugendlichen etwas zurückgeben.

Über diesen Podcast

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

von und mit Christiane Koerner, Brenda Annerl

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