mit Milch und Zucker

mit Milch und Zucker

Mit Milch und Zucker - Der Podcast bei dem wir mit Menschen Kaffee trinken, damit ihr sie kennenlernen könnt.

Marco Pogo - Nobel geht die Welt zugrund

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(02:10) Wir werden heute einfach über Musik reden, die schönste Hauptsache der Welt.
(06:05) Es ist für eine Band inzwischen eine Ewigkeit, fünf Jahre nichts rauszubringen.
(06:29) Mir war klar: Oida, fünf Jahre kannst die Leut nimma warten lassen.
(07:20) Es ist wichtig, dass man einen kreativen Ball hin- und herspielen kann.
(07:30) Bei mir gibt es im Kreativprozess Druck machen muss, sonst passierts nichts.
(07:50) Ich mach es mein ganzes Leben schon so, dass ich mir Hürden baue, mir aber die Möglichkeit lasse, genug Anlauf zu nehmen, damit ich drüberspringen kann.
(09:08) Ich bin draufgekommen, wurscht, was ich mache ich brauche für ein Album immer ein Jahr.
(10:26) Was ich immer versuche zu machen ist, ich mache den Strich erst drunter, wenn ich wirklich zufrieden bin.
(12:18) Alle Wege führen nach Simmering.
(13:55) In Sachen Kreativität muss ich mittlerweile aufpassen, dass ich mich nicht selber wiederhole.
(14:43) Kreative Arbeit sollte man a bissl ruhen lassen, wie a Gulasch.
(14:51) Ein Turbobier Album ist wie ein gutes Gulasch.
(15:44) Der Albumname ist entstanden, weil unsere Welt tatsächlich bedroht fühlen kann durch das, was wir da machen.
(16:19) Ich glaube auch, dass der gemeine Simmeringer sich bei einem Glaserl Sekt den Weltuntergang gut zusammenreimen.
(16:36) Musik sollte nicht belehren, Musik soll unterhalten.
(17:24) Die Zeiten waren beim letzten Turbobier Album 2019 etwas unbeschwerter.
(17:28) Trotz allem darf man nicht der Negativität verfallen.
(18:26) Wenn man dem Gegenüber ein offenes Ohr schenkt, ist es nie falsch im Leben.
(19:33) Bei Nobel geht die Welt zugrund will ich zeigen, dass vielleicht alles a bissl in Oarsch geht, aber vielleicht gibts auch einen Weg raus und wenn wir ihn gemeinsam gehen wollen, können wir ihn gemeinsam gehen.
(21:32) Ich bin nicht mehr der 25ig jährige Marco Pogo, der vielleicht einen noch freieren und hedonistischeren Zugang zu Dingen hatte.
(22:24) Im März beginnt die grosse Turbebier Tour mit 20 Terminen in 30 Tagen, es wird für Stimme, Geist und Körper eine höhere Belastung werden.
(23:48) Ich könnte mir vorstellen, dass ich mich bei dieser Tour das erste Mal einsingen werd müssen.
(25:10) Das Schönste ist, wenn die Leute das fertige Album in den Händen halten und dann bei der ersten Shows mitsingen.
(25:58) Es erfüllt mich mit Freude, wenn die Leute, mit denen ich arbeite, auch Freude haben mit dem, was entsteht.
(26:35) Es lacht sich alleine schlecht.
(27:13) Es gibt keinen Social Media Kommentar, der mich wirklich treffen würde.
(28:39) Ich hör mit nix auf, solange ich Freude daran habe.
(29:44) Solang Freude dabei ist und ich eine Gaudi hab, kann ich lang durchhalten, sehr lang.
(30:12) So ein Tourbus ist ein wirkliches Biotop, sowohl ein soziales wie auch ein biologisches.
(31:54) Stillstand ist etwas, mit dem ich ganz schlecht umgehen kann.
(32:32) Solange es eine Weiterentwicklung gibt, bin ich mit allem zufrieden, was in fünf Jahren ist.
(32:38) Weiterentwicklung trage ich als grosses Motivationsschild vor mir her.
(32:40) Man ist nie zu alt, etwas dazu zu lernen, etwas Neues auszuprobieren oder sich in Ungewisses zu stürzen.
(35:11) Ich mag Reis, aber Reisnudeln sind einfach die Antwort.
(35:25) Sascha Nudeln und schoarf.
(36:13) Bua, pass auf deine Knia auf.

Alltagsprolet

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(06:57) Der beste Kaffee der mit Gefühlen verbunden ist war der erste bosnische Kaffee den die Mama mir gemacht hat. Den Geschmack vergesse ich nie.
(07:03) Mama macht den besten Kaffee.
(09:11) Meine Partnerin hat gemeint ich könnte, mich doch Alltagsprolet nennen. Außerdem war Sauprolet schon vergeben.
(09:38) Ich glaub ich von Haus aus skeptisch.
(11:12) Bei manchen politischen Themen kann ich mich nicht zurückhalten.
(13:29) Manchmal schicke ich mir selbst Sprachnachrichten mit Dingen die ich twittern könnte.
(13:40) Ich höre in den Nachrichten eine Kontroverse oder einen gesellschaftlichen Widerspruch und dann versuche ich es in 280 Zeichen darzustellen.
(14:17) Wenn, die Leute im ersten Moment nicht wissen, dass ich Ausländer bin dann nehmen sie ernster was ich schreibe.
(15:10) Wenn man auf einer Seite weniger Angriffsfläche bietet, kommt man schneller zu ernsthaften Diskussionen.
(16:27) Ich glaube man kann auf Twitter gute Diskussionen führen wenn man seine Emotionen halbwegs im Zaum halten kann.
(17:13) Ich poste meistens dann wenns mir gerade einfällt.
(18:57) Wenn ein Tweet ein paar tausend Likes bekommt ist es ein extrem arges Gefühl und auch ein Egoboost.
(19:08) Ich weiß ja, dass ich der Alltagsprolet bin.
(19:08) Ich glaube man sollte es nicht notwendig haben von anderen bestätigt zu werden, um sich gut zu fühlen.
(19:54) Ich möchte nicht instrumentalisiert werden um über andere Menschen herzuziehen.
(20:40) Rote Linien sind schwierig zu beschreiben, es ist nicht wichtig was gesagt wird sondern wer und wie es gesagt wird.
(22:08) Je mehr man sich bemüht jemanden darzustellen der man nicht ist umso schneller wird dieses Kartenhaus zusammenfallen.
(24:09) Es gibt Tweets, die würde ich so nicht noch mal formulieren, aber jetzt sind sie da und löschen fände ich unehrlich.
(26:06) Wenn man PolitikerInnen auf Twitter, die nur aufregen wollen, Aufmerksamkeit gibt lernt man den Algorithmus nur zeig mir mehr davon und das ist dann eigentlich nicht so schlau.
(28:57) Ich weiß nicht, wo der Mehrwert von Schimpfen und Auslassen unter Tweets von anderen ist.
(29:33) Menschen und Internet vergessen nicht.
(30:39) Tweets kann man auch speichern dass ist etwas anderes als ein Stammtisch Wirtshausgespräch.
(30:48) Vielen Menschen ist nicht bewusst auch wenn, man sich auf Social Media wohlfühlt ist es nicht wie beim Wirt im Ort.
(31:43) Social Media besteht zu ca. 10 % aus Katzen, das holt mich extrem ab.
(32:29) Es gibt auf Twitter Tierbubbels, wennst da drinnen bist siehst jeden Tag Welpenvideos dann ist es sicher ein positiver Ort.
(34:35) Ich gebe mir Mühe, alles zu lesen und zu kommentieren.
(35:40) Joko und Klaas sind keine fünf Asiaten.
(36:27) Andere unterhalten war vielleicht immer schon so ein Jugo Kompensationsding: Wenn du Leute zum Lachen bringst mögen sie dich mehr.
(36:38) Es gibt nichts Schöneres als Menschen zum Lachen zu bringen.
(37:39) Wenn auf Twitter keine über meine Witze lascht sehe ich es nicht auf der Bühne siehst Du es schon.
(37:59) Wenn ich Kabarettist oder Comedian wäre, würde ich auf der Bühne Witze erzählen.
(38:24) In Favoriten tun wir das Pot am Keplerplatz casten.
(40:26) Ich versuche über mich lachen zu können.
(47:34) Twitter war eigentliche ein Kurznachrichtendienst, jetzt ist es ein Echauffierungssammelbecken.
(48:25) Ich schaue auf Instagram hauptsächlich Ottervideos.
(49:45) Ich habe einen Lebenstraum: Ich würde gerne an einem Ort wohnen, wo ich die Sonne auf- und/oder untergehen sehe.
(49:55) Im Idealfall bin ich in fünf Jahren noch immer zufrieden.
(50:42) Ich hoffe in fünf Jahren bin ich noch immer lustig und es gibt Menschen, die ich zum Lachen bringen kann.
(51:42) Dieser Drang nach mehr, grösser und besser ist auch der perfekte Grundstein für Unzufriedenheit.
(52:52) Wenn die Leute in fünf Jahren auf Twitter noch lachen, habe ich gewonnen.
(55:21) Vielleicht habe ich keine Kunstfigur erschaffen sondern mir ein Pseudonym gegeben.
(55:27) Natürlich kann man die

Brenda & Christiane - Finale 2023

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(01:27) Wir haben uns diesmal sogar etwas überlegt.
(01:32) Laberpodcast machen, wie wir wissen, nur Männer.
(04:44) Hahaha, ich mein awww.
(05:06) Kettcar singt zwar im Taxi weinen, aber das ist ja nicht auf ein Taxi beschränkt.
(06:22) Die besten Kaffees waren in Österreich, weil ich die da mit Leuten trinke, die ich nicht jeden Tag sehe.
(07:35) Ich will ein warmes Meer.
(07:45) Im Juli geh ich auch so zweimal ins Meer.
(08:14) Es ist selten, dass man neue Menschen trifft, die ins Herz schließt und die dann zu Freunden werden. Danke Kaffeegang.
(08:53) Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich gegenüber fremden Menschen öffnet.
(09:07) Es gibt ein paar Menschen, die ich nicht missen möchte und die das Jahr sehr gut gemacht haben und die immer ein Stück dabei sind.
(09:42) Die beste Entscheidung nach "Wir machen einen Podcast" war, das wir ihn weniger oft machen.
(10:23) Ich bin auch sehr stolz auf uns, dass wir unsere Entscheidung, alle 2 Wochen eine Folge zu machen, konsequent durchgezogen haben.
(11:35) Ich habe gelernt, ein bisschen mehr auf mich zu schauen und ein bisschen weniger zu erwarten.
(12:17) Wenns mir gut geht, dann strahlt es noch außen aus und dann geht es den Menschen um mich herum auch gleich ein bisschen besser.
(12:58) Es ist wichtig, dass man die Vorstellungen, die man von außen aufgelegt bekommt, nicht verinnerlicht und sie sich vor allem nicht so zu Herzen nimmt..
(14:49) Wir haben einander im ersten Moment nicht ausgesucht.
(16:01) Vielleicht ist das Learning des Jahres: Is eh wurscht.
(16:20) Nach 10 Jahren weiß man auch so ein bisschen wie die andere Person tickt.
(16:41) Es kommen Menschen und man muss auch akzeptieren, dass Menschen gehen.
(17:14) Bei Schulfreunden ist es klar, dass die meisten wegfallen, weil man sich in verschiedene Richtungen entwickelt, aber die die bleiben, bleiben für immer.
(18:04) Ich glaube, ich habe gelernt, ein bisschen locker zu lassen.
(20:51) Das Jahr hat mir gezeigt, dass es sich auszahlt, neuen Leuten zu vertrauen.
(21:37) Politik ist nicht die beste Lehrstunde für Vertrauen in die Menschheit.
(23:31) Es ist schade, dass wir es irgendwann abtrainiert bekommen zu sagen, was wir wirklich denken.
(24:21) Mein Opa ist heuer 90 geworden und hat diese Zero Fucks Given Mentalität.
(24:35) Ich habe sehr viel gelacht und Freude gehabt, dieses Jahr.
(25:08) Es ist ein gutes Jahr und das ist in Zeiten wie diesen gar nicht schlecht.
(25:50) Ich bring Dich sicher ur zum Lachen, wenn ich Dir perfekte Sprachnachrichten schicke.
(30:17) Sag Menschen, was sie gut machen, weil wir machen das alle viel zu wenig.
(30:24) Ich finde es schade, dass wir uns abgewöhnt haben, anderen Menschen was Gutes zu sagen.
(32:23) Ich bin hin und weg von dieser Frau. Die ist so cool.
(34:34) Wenn ihr in der Nähe seid und seht, dass der FemChor ein Konzert gibt, dann auf jeden Fall hingehen.
(36:02) Turbobier Konzerte sind richtig toll.
(36:21) Unbedingt hingehen, es macht richtig Spaß.
(36:53) Der Reinerlös kommt den Frauenhäusern Österreich zugute und das ist etwas, dass wir immer unterstützen.
(37:40) Wir haben bereits vier Folgen geplant und ich liebe jede einzelne jetzt schon.

Thorina - Geschichtenerzählerin

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(00:30) Falalala das ist unsere Weihnachtsfolge.
(07:08) Wenn schon kalten Kaffee, dann richtig mit Eiswürfel.
(07:24) Das lyrische Ich ist nicht der Autor.
(10:22) Ich hatte den ersten Satz und es ist auch noch immer der erste Satz.
(11:31) Ich wusste auch, dass ich mir was anderes überlegen muss, dass ich mich nicht darauf verlassen kann mit 25 einen Bestseller schreiben werde und dann ausgesorgt habe.
(12:22) Sprache, Literatur und Geschichten sind immer das Ding gewesen.
(12:44) Es gab viele Grinserein an der Einreisekontrolle in den USA, wenn ich sagte, ich studiere in Santa Barbara Germanistik.
(13:38) Man kann sich durchaus mit Germanistik in der Welt herumtreiben.
(16:56) Ich hab mich innerlich an die Wurzeln angenähert, als das ich viele Länder verarbeiten würde.
(17:18) Man sollte sich nie von den eigenen Ängsten und Unsicherheiten abhalten lassen.
(21:36) Das Ende war mir schon klar, wie es ausgehen sollte.
(22:20) Ich lerne meine Charaktere in den Büchern während des Schreibens besser kennen.
(23:18) Zu den Figuren, zu denen ich keine Bindung habe, mit denen funktioniert es auch nicht so richtig.
(24:48) Die Interpunktion kann man auslagern.
(24:57) Fantasie kann man trainieren.
(25:23) Man muss nicht mit dem Fantasielevel, das man hat leben.
(31:09) Wen schreiben nur Quälerei wäre, würde man es freiwillig auch nicht machen.
(34:32) Zum Schreiben muss ein Umfeld mit wenig Ablenkung und wenig tralala sein.
(42:23) Andere Medien machen andere Dinge mit dem Stoff.
(44:45) Ja, es ist Düsseldorf, was soll ich sagen.

Bettina - Bloody Business

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(06:39) Ich habe mir bis zu meinem Studium niemals träumen lassen, dass ich das mache, was ich jetzt mache.
(08:30) Im ersten Moment haben wir uns gedacht: Was ist das jetzt Absurdes? Bio-Tampons? Geht's noch?
(09:43) Irgendwer muss das Thema angehen, und warum nicht wir?
(12:49) Wir haben in hochrot anlaufende Gesichter geschaut, wenn wir nur ein paar Schlagworte in den Raum geworfen haben.
(13:50) Ich hätte mich damals nicht als Tabubrecherin tituliert.
(16:10) Wir haben es geliebt, in die schockierten männlichen Gesichter zu schauen.
(17:34) Ist das, was wir jetzt tun, immer noch der beste Weg, um unsere Vision zu erfüllen?
(18:25) Das Thema ist nichts, wo eine Elfjährige auf Like klicken würde.
(19:58) Es braucht einen langen Atem, Durchhaltevermögen und Durchsetzungsvermögen.
(21:12) Bücher waren immer ein wichtiger Teil meines Lebens.
(22:07) Das Word-Dokument ist angewachsen und hatte irgendwann schon unzählige Seiten.
(23.08) Die meisten Unternehmen werden nicht teuer verkauft oder gehen kolossal pleite.
(23:31) Zwischen Megaerfolg und Kollateralschaden gab es irgendwie nichts.
(25:22) Ich hatte Hemmungen, von wem anderen das Geld zu nehmen und beim Fenster rauszuwerfen.
(26:13) Unter Social Businesses findet man einfach den höchsten Frauenanteil.
(27:14) Wären wir von Anfang an den „Alles oder Nichts“ Weg gegangen, kann es gut sein, dass es dann das „Nichts“ geworden wäre.
(30:11) Das Buch ist keine Anleitung oder Ratgeber, sondern unsere sehr persönliche Geschichte.
(33:14) Für den eigenen Weg muss man nicht unbedingt ein Unternehmen gründen.
(35:08) Im Menstruationsbusiness bringt einen einiges zum Lachen.
(36:15) Wir hatten immer den Ansatz, mit Fakten und Humor aufzuklären.
(38:02) Nur weil man sich privat gut versteht, heißt das nicht, dass man auch gut zusammenarbeiten kann.
Geschichtenerzählerin – Wie man zwischen Heimat, reisen und das zuhause finden zur Autorin wird.
(38:48) Wir hatten ähnliche Stärken und Schwächen, aber genau deswegen haben wir auch gut funktioniert, weil wir so das Schiff in die gleiche Richtung gesteuert haben.
(43:18) So viele tolle Dinge sind nie entstanden, weil sie nie probiert wurden.

Henric - Mentoring

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Mentoring - Kann man gemeinsam besser durchs Leben kommen?

(05:16) Die Wiener Seele spricht wenn schon nicht aus meinen Stimmbändern, dann auf jeden Fall aus meiner Seele.
(05:45) Ich komme aus einer Lebenshaltung, wo ich immer dachte: Wenn jemand ein Problem hat, dann gehört es gelöst.
(06:30) Es ist einer der größten Liebesdienste, die man einem anderen Menschen tun kann, dass man einfach da ist und zuhört.
(06:48) Worte sind etwas, wo ich mich wohl und zu Hause fühle.
(10:20) Ich halte sehr viel davon, für einander da zu sein, in der Gesellschaft, unter Menschen.
(10:33) Für einander da sein fängt bei an bei dem für einen anderen Menschen da sein.
(14:05) Für mich war mit dem Kennenlernen einiges an Sorge verflogen.
(16:04) Jedes Tandem, wo ein Kind, Jugendlicher oder Elternteil mit einem Ehrenamtlichen zusammenkommt, hat eine persönliche Beraterin oder einen persönlichen Berater.
(16:17) Alleine ist man mit Sorgen oder Zweifel nie.
(21:45) Es gibt auch Eltern, die Unterstützung für sich suchen.
(24:34) Es geht auch um ein Sprechen miteinander, um einen Austausch und um ein sicheres Umfeld, in dem man auch aufrichtig sprechen kann.
(26:03) Wenn ich einmal in einem Gespräch drinnen bin und das Gefühl habe, da gibts so was wie eine Annäherung eines Verständnisses gegenseitig, das ist für mich ein absolut herrlicher Moment.
(42:28) Dieser neunjährige Bursche hat mir etwas über Abschied beigebracht.
(42:53) Ich glaube wirklich, dass jeder Mensch einem etwas beibringen kann.
(43:12) Die Qualität dessen, was man voneinander lernt, steigt mit je mehr Zeit man sich nimmt, dass da eine Beziehung entsteht.
(44:59) In meiner Arbeit sehe ich, wie etwas Positives entsteht.
(51:28) Ich wünsche jedem Menschen, wenn Menschen aus dem Leben gehen, dass neue Menschen nachkommen.
(51:48) Nur wenn jemand für einen da ist, hat man die Möglichkeit, sich selber zu reflektieren.
(52:12) Das Füreinander fängt gesamtgesellschaftlich bei dem für einen anderen Menschen da sein an.
(52:20) Ich wünsche jedem Menschen, dass jemand da ist, der zuhört, der auf die individuellen Bedürfnisse eingeht und der einem Perspektiven aufzeigt.

Brenda & Christiane - Geburtstagsroadtrip

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(00:38) Willkommen zurück bei mit Milch und Zucker – die Chaosvariante.
(01:14) Wir machen jetzt einen kleinen Roadtrip.
(03:31) Wir zahlen für den Sonnenschein, weil es hier nichts Gratis gibt!
(05:53) Zwei Mikrofone, die windschief in der Gegend herumhängen.
(09:14) Ein hoher Anteil an Songcontestliedern und Mark Foster.
(14:04) Ein Schwall Grasgeruch.
(15:05) Na no, na ned machen wir auch Urlaub.
(19:00) Wenn wir auf der Höhe sind, kann ich dir sagen, „hier wärs“.
(26:08) Irgendwann fragen wir ihn. Fast forward drei Jahre – wir haben ihn nicht gefragt.
(28:05) Ich weiß nicht, wo wir hin wollten, aber wir sind nach Bratislava gefahren.
(34:10) Schau mal, was wird.
(36:39) Es war immer eine gute Geschichte am Ende.
(37:38) Wir sind jetzt wo, da war ich noch nie.
(39:24) Es ist ein vegetarischer Burger, eingewickelt in eine McChicken-Verpackung.
(40:37) Blick in die Zukunft, viel haben wir da eh nicht zu sagen.
(42:22) Unsere Corporate Identity. Auch wenn wir nicht Corporate sind.
(48:18) Wir haben keine Benimm-Regeln.

Barbara Blaha - Wie kommen wir zu einer gerechteren Gesellschaft?

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Diese Folge wurde vor der erneuten Eskalation des Nahost-Konfliktes aufgenommen.

(07:39) Wenn ein Kanzler ein Video macht, dann bin ich sehr damit beschäftigt, mir zu überlegen, was das Haltungsangebot, das wir den Momentum Leserinnen und Lesern machen können. 
(07:50) Wir müssen den Leserinnen und Lesern zuordnen, was ist faktisch falsch oder nicht ganz richtig, was ist moralisch überdenkenswert und was wäre politisch notwendig, um es anders zu machen. 
(10:03) Die Emotion ist die erste Reaktion, die Empörung, die wir alle haben. Dafür braucht es keinen Think-Tank, die Frage ist: Was machen wir mit der Empörung?
(11:05) Das schönste Kompliment ist es, wenn sich Leute bedanken, dass man etwas in Worte gefasst hat, wo sie nicht mal wussten, dass sie es denken, aber dann spüren: es stimmt. 
(12:51) Die erste Frage für mich ist meistens: Stimmt das, was ich gerade sehe? 
(14:05) Wer kein Ziel hat, dem wehen alle Winde ungünstig.
(15:04) Es geht uns nicht darum, Tagesjournalismus zu kopieren, wir sagen die Sachen, die im Moment Moment sind, haben ein Haltungsangebot dabei, das kann ich auch ablehnen oder widersprechen.
(15:53) Man schaut immer durch eine Brille auf ein Thema. Wichtig ist, dass man transparent macht, was die Brille ist. 
(27:02) Eine ganz relevante Frage ist: Wer repräsentiert mich denn überhaupt? 
(27:45) Wir haben auch eine Krise der Repräsentation. 
(29:44) Was mich wirklich besorgt, ist, dass wir mitansehen können, dass sich große bürgerliche Volksparteien radikalisieren. 
(31:40) Von mir kann man die Erkenntnis lernen: Es ist ein Marathon und kein Sprint. 
(32:43) Es gibt nichts, was Menschen glücklicher macht, als wenn sie ein sinnerfülltes Leben führen. 
(34:52) Menschen sind am glücklichsten, wenn sie anderen helfen. 
(34:56) In der altruistischen Tat von „ich helfe jemandem anderen“ steckt immer auch ein Selbstzweck, weil es macht uns glücklich und wir fühlen uns gut. 
(36:12) Unser politisches System hat einige Schwachstellen, zum Beispiel wurde es von Männern gebaut zu einer Zeit, in der Frauen weder aktives noch passives Wahlrecht hatten. 
(36:32) Es zeigt sich in Details, dass Frauen im politischen System nicht bedacht sind – zum Beispiel ist Mutterschutz für Politikerinnen nicht vorgesehen. 
(37:30) Das Bild von einem guten Politiker ist eng verknüpft mit dem Bild von einem stereotypen Mann.
(40:09) Der Nationalrat ist als Berufsparlament gegründet, die Idee ist: Den Job machst Du nicht hauptberuflich. Die Idee ist: Du hast einen richtigen Beruf und machst den Nationalrat on the side.
(40:36) Wie das politische System gebaut wurde und wie es gelebt wird, passt nicht mehr zusammen.
(41:21) In der Frage der Nebeneinkünfte von ParlamentarierInnen haben wir ein Transparenzproblem.
(41:27) Wir müssten viel klarer sagen: Wer ein öffentliches Amt hat, muss alles, alles, alles offenlegen. 
(45:05) Um die österreichische Staatsbürgerschaft zu bekommen, muss ich ein gewisses Einkommen nachweisen und wir haben Berufe, bei denen ich auch mit Vollzeitbeschäftigung diese Grenze nicht erreiche. Ein Beispiel dafür: KindergartenpädagogInnen verdienen zu wenig, um die Staatsbürgerschaft zu bekommen.
(46:20) Die Frage der Demokratie ist eine ganz wesentliche, weil es die Rahmenbedingungen sind, wie wir unsere Interessen auch in Gesetze gießen.
(47:22) Nur für sich selber im stillen Kämmerchen sitzen und sich ärgern, wird die Welt nicht zu einem besseren Ort machen; man muss hinaus und Gleichgesinnte finden, sich verbünden und anfangen, politische Arbeit zu machen. 
(48:11) Man muss aushalten, dass politischer Aktivismus nicht spektakulär und glamourös ist. 
(54:32) Wenns anfängt mir bei den Ohren rauszukommen, hören es Menschen da draußen vielleicht zum ersten Mal. 
(55:09) Im besten Fall haben wir zusammengebracht, nach der nächsten Nationalratswahl keinen rechtsextremen Kanzler zu haben. 
(01:02:10) Da gab es noch nicht mal den Homo Sapiens oida.

Daniel Landau - Was bringt uns Menschen wieder zusammen?

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Ist die Gesellschaft gespalten oder kann man die Risse noch kitten? Was kann die Zivilgesellschaft beitragen?

(05:28) Lokale Kaffeehäuser in Italien haben begonnen, Kaffees anzuschreiben, für die schon jemand anderer bezahlt hat.
(08:09) Das ist alles mit einem grundsätzlichen Vertrauen verbunden.
(09:53) Ich finde blöd, wenn man das selber sagt, aber ich mag Menschen recht gerne.
(12:27) Es ist immer lohnenswert zu schauen, wo gibt es denn ein konstruktives Gemeinsames.
(14:01) Ich wäre ein denkbar schlecht geeigneter Eremit.
(17:21) Es gibt eine breite gesellschaftliche Mitverantwortung an Schule. Schule existiert nicht in einem luftleeren Raum.
(22:49) Lernen setzt positiv besetzte Beziehungen voraus.
(24:10) Ich glaube schon, dass man die Positionierungen im Leben und damit die Blickwinkel immer mal wieder wechselt.
(25:27) Ich wünsch mir ein Dorf, das auch beim dritten Mal „Wolf“ schreien hinaufläuft.
(25:43) Aktivismus ist eine Folge des Optimismus.
(27:04) Man kann immer ein bisschen dazu beitragen, dass es morgen ein Stück weit besser ist.
(28:52) Ich bin davon überzeugt, dass Menschen lieber lieben als hassen.
(30:39) Spaltung suggeriert immer so etwas wie eine Halbierung der Welt.
(35:11) Das allgemeine Zuschütten von Gräben verhindert die Erreichbarkeit zu vielen Menschen.
(39:43) Wir setzen eine Unfehlbarkeit bei Entscheidungsträgern voraus.
(41:41) Laut zuzugeben, dass man einen Fehler gemacht hat, finde ich psychohygienisch sehr wichtig.
(43:00) Unser Großvater war ein bekannter Witzerzähler im zweiten Bezirk.
(46:40) Ich wünsche mir, dass mein Großvater bis zu seinem Tod seinen Humor nicht verloren hat.
(48:22) Ich hoffe, die Kindergärten sind mit viel mehr Menschen aufmagaziniert und wir haben den Diskurs beendet, was unsere Kinder und Jugendlichen alles können sollen.
(50:34) Politik hat zuallererst für die gemacht zu werden, die Hilfe beim Aufstehen brauchen.
(51:20) Bildung meint so viel mehr als nur Wissen.
(53:05) Ich verlange von allen Menschen, die die Reserven haben, sich einzubringen, dass sie das gefälligst auch tun.

Brenda & Christiane - Sommerpause ENDE

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Wir sind zurück mit Rückblicken, Ausblicken und und und.

(00:47) Willkommen im Herbst.
(01:42) Jetzt sind wir zurück.
(03:21) Es war unspektakulär gut.
(08:09) Ich hab auch dieses Mal im Taxi geweint, um hier eine Reference einzubauen.
(08:51) Wenn man nicht in Österreich lebt, verpasst man viel, und man denkt sich: da wäre ich gerne länger oder aktiver dabei.
(12:27) Wir gehen dann mit unserem Kürbiskernöl Cafe Latte.
(14:27) Ich glaube Du hast eine andere Meinung dazu als ich und ich habe eine überraschend andere Meinung dazu als Du.
(17:47) Lies, gib ein Herz, Danke Wiederschaun.
(19:31) Manchmal kann ich Dich auch noch überraschen.
(20:13) In meinem Kopf war das gerade ein anderes Konzept.
(20:43) Der hat nur die Geschichte wie er am Mond war und es interessiert keine Sau.
(21:15) Wenn man Buzz Aldrin und Mickey Mouse dabei hat, ist Jared Leto noch am angenehmsten.
(22:07) Es wäre interessant was Elon Musk und der Papst so den ganzen Tag reden.
(23:00) Ich muss gerade über meine Liste: Elon Musk, der Papst und die Taliban sehr lachen.
(27:48) Mit Milch und Zucker werden wir in Zukunft immer Freitag veröffentlichen und alle 2 Wochen eine neu Podcastfolge.
(30:39) Es ist jetzt auch gut jeder Geschichte mehr Raum zu geben.
(38:23) Vielleicht sind wir beide auch schon geile Pfeile.
(38:29) Ich bin geiler Pfeil der ersten Stunde.
(38:46) Es freut mich, dass du ein bekehrter Pfeil bist.
(39:12) Es ist ein bestätigendes Mhm.

Über diesen Podcast

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

von und mit Christiane Koerner, Brenda Annerl

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