mit Milch und Zucker

mit Milch und Zucker

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00:00:00: Speaker: Do you remember things we have done together talk about being so free. Willkommen bei Mit Milch und Zucker. Wo wir mit Menschen Kaffee trinken. Damit ihr sie kennenlernen könnt. Willkommen zurück beim mit Milch und Zucker. Neue Woche. Neue Folge. Mein Name ist Christiane. Im Zoomfenster. Über mir wie immer die Brenda. Hallo. Hallo. Und im Zoom Fenster unter mir unser heutiger Gast, den die Brenda kennt, den ich jetzt seit zehn Minuten kenne und den ich jetzt gleich vorstellen werde. Und zwar ist das heute und ich sage jetzt das einzige Mal den gesamten Titel Doktor Dr. Med Dent Klaus Lambrecht. Hallo. Hallo. Grüß euch. Bis jetzt habe ich noch keine Titel erwähnt, aber ich finde, das ist ein cooler Titel. Kann man ruhig machen. Du bist nämlich der Zahnarzt von der Brenda. So haben wir zu dir gefunden. Und damit die Leute auch ein bisschen mehr wissen. Außer du bist Zahnarzt. Von der Brenda stelle ich dich mal kurz vor. Bevor die Brenda zum Thema übergeht. Wie erwähnt, du bist Facharzt für Zahn, Mund und Kieferheilkunde, bist geboren in Linz, aufgewachsen in Krems, hast in Wien studiert, den Turnus in Klagenfurt absolviert und dann wieder zurück nach Wien, wo du bis jetzt immer noch lebst und deine Ordination hast. Zwischendurch durfte ich in Wels Kieferchirurgie. Na bitte. Und was ich auch super spannend finde ist Du bist Mitglied der Ärztinnen und Ärzte Kommission der NADA, der Nationalen Dopingagentur Austria. Das finde ich auch sehr spannend. Mal schauen, ob wir darüber heute auch reden werden, was wir uns eigentlich als Thema überlegt haben, dass wir jetzt die Brände erklären. Als Thema haben wir uns überlegt Zahnarztangst, wo sie herkommt und wie man sie überwindet. Es gibt Termine, auf die freut man sich eher weniger. Manche sagen sie möglichst lange ab oder schieben sie immer wieder vor sich her. Auf solchen Listen steht bei vielen Menschen ganz weit oben der Zahnarztbesuch. Eigentlich ein ziemlich Stereotyp, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine ganze Berufsgruppe handelt. Und aus ganz persönlicher Erfahrung kann ich sagen Ein Besuch beim Zahnarzt kann auch sehr entspannt ablaufen. Deshalb haben wir heute meinen Zahnarzt eingeladen, um ein bisschen mit Vorurteilen und Klischees aufzuräumen. Woher kommt eigentlich die Angst vieler Menschen vor dem Zahnarzt? Und hat sie vielleicht mehr mit der Angst vor Zahnschmerzen zu tun als mit der Person, die den Bohrer in der Hand hält? Wir wollen außerdem über richtige Zahnhygiene sprechen, darüber, wie oft man tatsächlich zur Kontrolle oder zur professionellen Zahnreinigung gehen sollte, was man selbst für gesunde Zähne tun kann und welchen Einfluss Mundgesundheit auf unsere Allgemeingesundheit hat. Außerdem interessiert uns, wie es ist, als Zahnarzt auf der anderen Seite zu sitzen, nämlich gegenüber Menschen, die mit viel Respekt oder sogar Angst auf dem Behandlungsstuhl Platz nehmen. Und natürlich wollen wir wissen, was Zahnärzte uns allen mitgeben wollen. Wir fangen immer an mit Okay Und Christiane, Die Erste. Bitte schön. Bist du bereit? Ja. Hotel oder Zelt? Mittlerweile Hotel. Reden oder zuhören? Hm. Beruflich eher reden. Welcher Ort hat dich überrascht? Barcelona. Was ist der beste Geruch? Frische Erdbeeren. Wenn du einen Feiertag erfinden könntest, wofür wäre er? Einen Tag Yoga. Wenn du einen Tag, einen Tag lang jemand anders sein könntest, wer wäre es? Der amerikanische Präsident, um den ganzen Mist zu beenden. Danke sagen möchte ich meinen Kindern, die das Beste auf der Welt sind, was mir je passiert ist. Und wie trinkst du deinen Kaffee? Mit sechs Gramm Kreatin zehn Gramm Kollagen, drei Gramm Glycin, einem Teelöffel Butter und einem Teelöffel mct Öl. Perfekt Questions to go gemeistert und wir haben wieder eine Antwort auf Wie trinkst du deinen Kaffee? Die wir noch nie hatten. Also da brauche ich gar nicht mal die anderen Folgen nachhören, Die haben sich ja noch nicht gehabt. Das ist der klassische Bulletproof Kaffee. Mit dem schaffe ich es, dass ich bis dreizehn uhr zur Mittagspause nicht den geringsten Hunger habe, obwohl ich arbeite. Sehr cool. Interesting. Da passt irgendwie die natürlich erste große Milch und Zucker Frage dazu. Und zwar Was ist oder war der beste Kaffee, den du getrunken hast? Ist es der Kaffee, den du jeden Tag trinkst oder weil es geht ja oft darum, gar nicht so, wie er geschmeckt hat, sondern wo oder mit wem er getrunken hat. Ja, das ist der langweilige Klassiker. Immer wenn ich nach Italien komme, am Meer sitze und. Aber es ist ein Cappuccino und daneben liegt ein Brötchen mit Marmelade und die Gesamtstimmung an Geruch. Mehr mit diesem ersten Schluck vom Cappuccino und daneben steht dieses Croissant. Göttlich. Ich glaube, normal sind. Die meistgenannte Antwort ist die Autogrammstation am Weg nach Italien. Aber ich glaube, der Kaffee ist besser am Strand. Ja, und jetzt müssen wir mal fragen. Aber was sagen? Was sagt dein Zahnarzt zu Kaffeekonsum? Sollte man viel Kaffee trinken? Sollte man nicht viel Kaffee trinken? Wie tun wir da eigentlich? Also Kaffee? Überhaupt kein Problem. Viel Kaffee? Ja, Also, aus ganzheitlichen medizinischen Gründen vielleicht nicht so gut. Aber Kaffee pur. Ohne Milch und Zucker, Ohne Milch, Ohne Zucker. Oder ist beides schlecht? Hm. Als Zahnarzt sag ich, ohne Milch und Zucker ist beides schlecht. Ja, ich würde gern ganz, ganz am Anfang beginnen. Weil Zahnarzt hört man jetzt. Man hört oft Ich würde gern Arzt werden. Ich will gerne Chirurg oder sonstwas sein. Zahnarzt hört man jetzt nicht so oft. Wie hat es dich in die Zahnmedizin verschlagen? Eine Ganz einfache Geschichte. Ich habe Zahnarztteam abgelehnt, wollte Orthopäde werden, habe dann auf der Unfallchirurgie gearbeitet, habe auf der Unfallchirurgie immer mit dem Kieferchirurgen zusammengearbeitet, habe dann gefunden das ist eine Kuh, ein cooles kleines Feld, wo du ganz viel helfen kannst. Habe dann eine Assistentenstelle auf der Kieferchirurgie bekommen. Habe keine Sekunde daran gedacht, dass man als Kieferchirurg auch Zahnarzt sein muss. Habe dann die zahnärztliche Ausbildung auf der Universitätsklinik gemacht, habe dann nie wieder daran gedacht, ins Krankenhaus zurückzugehen. Und nachdem ich früher eine technische Ausbildung gemacht habe Ich habe HTL Maschinenbau gemacht und bastele sehr, sehr gerne, habe ich mit meinem Beruf, mit diesem Beruf auch meine Berufung gefunden. Das heißt, ich darf täglich basteln und es macht Riesenspaß, noch immer nach dreißig Jahren zu unseren Hörerinnen und Hörern zu erklären, was der Unterschied zwischen einem Kieferchirurgen und einem Zahnarzt ist und wie sich das verbindet miteinander. Zahnarzt nachdenkt Denkt mal über die klassische Zahnarztsituation nach. Aber ich glaube, Kieferchirurgie ist für viele kein so ein Begriff. Was das heißt eigentlich Jeder, der Kieferchirurgie denkt, denkt immer Oh mein Gott, die Weisheitszähne. Ja, weil der normale Zahnarzt dann die Weisheitszähne zum Kieferchirurgen schickt. Aber Kieferchirurgie ist natürlich Mund, Kiefer und Gesichtschirurgie. Das heißt also, alle Traumata im Gesicht, jede Unfälle im Gesicht, die den Kiefer brechen, die die Nase brechen, das Jochbein brechen, wird vom Kieferchirurgen operiert. Dazu kommen die ganzen ästhetischen Korrekturen im Gesicht. Und die kleinste Geschichte dabei sind eben verlagerte Weisheitszähne, WurzelspitzenResektion, solche Sachen, die ein bisschen über die Technik des normalen Zahnarztes hinausgehen und auch über die fachliche Eignung. Das ist der Unterschied zum Kieferchirurgen. Dass jeder Kieferchirurg auch Zahnarzt sein muss, versteht sich aufgrund des Tätigkeitsfeldes. Würdest du sagen, du machst mehr Kieferchirurgie oder mehr so allgemein? Zahnarzt bohren mehr Allgemeinzahnarzt Ja, mehr Allgemeinzahnarzt Weil. Weil die die große Kieferchirurgie wird, findet natürlich im Krankenhaus statt. Das heißt also, die die Kieferchirurgie die Ordination machst. Das ist die sogenannte Oralchirurgie. Das ist die Implantologie, das sind die Weisheitszähne. Das ist eigentlich alles. Alles, was du mit lokaler Betäubung machen kannst. Und was? Was ambulant geht. Das ist. Das nennt sich Oralchirurgie. Und das mache ich tagtäglich in der Ordination. Ich finde es ja witzig, wenn man mit vielen Leuten spricht. Zahnarzt ist immer ein Angstthema. Und da gibt es auch ganz viele Leute, die sagen am liebsten hätte ich eine Vollnarkose und einmal alles reparieren und fertig wäre das auch in der Kieferchirurgie. Oder das? Oder ist das eher so? Machen wir nicht? Nein, nein, kann man schon. Kann man schon machen. Es gibt Zahnärzte, gibt Zahnärzte, die in Narkose sanieren. Ich habe das auch schon zweimal gemacht. Ich habe einen Kollegen in Kärnten, der das macht. Und wenn ein Patient bei mir sich das unbedingt wünscht, dann mache ich das auch. Allerdings ist jede Narkose ein völlig unnötiges systemisches Risiko für den Patienten, für etwas, was sich in lokaler Betäubung völlig schmerzfrei machen kann. Und daher lehne ich das ab und empfehle und empfehle es keinem Patienten. Und meistens gelingt mir das auch mit viel Empathie, die Patienten davon zu überzeugen, dass man das in kleinen Schritten doch viel einfacher machen kann, als ein großer Schritt mit Narkose und der Möglichkeit, dass man nicht aufwacht. Wie gesagt, unnötiges Risiko und und ein systemischer Eingriff, der nicht notwendig ist. Wie würdest du sagen, ist der Unterschied zwischen einem Patienten, der jetzt einfach ein bisschen nervös ist, vorm Zahnarzt, so wie es wahrscheinlich jeder ist, vor jedem Arztbesuch oder einem richtigen Angstpatienten? Was macht da den konkreten Unterschied? Die meisten Angstpatienten sind gar keine Angstpatienten. Die kommen, sagen Oh, ich bin ein Angstpatient Und dann schaust du in den Mund hinein und die haben ganz wunderbare Versorgungen von mehreren Zahnärzten. Und da denke ich mir schon Aha. Jemand, der so aussieht, der hat schon viel Zeit beim Zahnarzt verbracht, der ist kein Angstpatient. Diese Leute wollen einfach besonders behandelt werden, besonders empathisch behandelt werden, besonders versorgt werden. Und wenn man ein bisschen auf diese Menschen eingeht, dann sind das. Das sind gerade die, die sagen Ich bin Angstpatient, eigentlich die Nettesten und eigentlich die, die es ganz super gut zu behandeln können. Woher glaubst du kommt das, diese Angst vor dem Zahnarzt und diese Leute, die sagen, dass sie Angstpatienten sind? Ist das verbunden mit einer Kindheitserinnerung? Oder ist es natürlich? Ja, natürlich. Erstens mal. Erstens mal die Intimität des Mundes, als es gibt. Es gibt kaum etwas Intimeres als den Zahnarzt beim Zahnarzt betrifft Kinder, Kinder, Erwachsene, Alte, Leute, Männer und Frauen gleichzeitig. Frauen haben also als als intimen Partner den Gynäkologen. Aber den Zahnarzt betrifft alle den Mund. Und die zweite Geschichte ist leider die, die wir aus unserer Kindheit mitnehmen. Wenn du deine Zähne nicht putzt. Dann musst du zum Zahnarzt und dann bohrt der. Und dann wird das ganz schlimm. Und ich nehme mich da bei meinen eigenen Kindern nicht aus. Das rutscht einem manchmal so raus. Aber das ist ein. Das sind Traumata, die wir aus unserer Kindheit einfach mitnehmen. Da verarbeiten wir schon unsere eigenen Traumata aus unserer Kindheit und geben sie dann an unsere Kinder weiter. Und das findet unbewusst statt. Da steckt so viel Psychologie dahinter, dass man das einfach selber nicht ausblenden kann. Aber die gute Nachricht Wenn du einen Zahnarzt gefunden hast, der und da wirst du mir beipflichten, Brenda, weil du weißt das ja schon die ganze Zeit. Ich habe extra nachgeschaut, wir kennen uns schon seit zwei tausend acht, also schon achtzehn Jahre. Ja, wenn ich das sagen darf. Entschuldige. Ich Natürlich. Natürlich. Und. Und du selber weißt, wie. Wie reserviert du anfänglich warst. Ja, ich weiß es noch genau. Ja, und wie Vorsichtig. Und wenn du dann. Wenn man seinen Zahnarzt mal vertraut, dann ist das für beide Seiten ganz einfach. Dann führst du ein nettes Gespräch, plauderst dazwischen. Das geht sogar in in wechselseitiger Kommunikation Trotz. Trotz. Mund aufhalten. Und dann ist man auf einmal völlig entspannt. Und darum, finde ich, ist es ganz, ganz wichtig für. Für dieses Kinder Kindheitstrauma, dass man einen Zahnarzt hat. Nicht ständig Zahnarzt wechseln. Wenn Freunde zu sagen Kann ich mal zu dir kommen, sage ich Hast du einen guten Zahnarzt? Ja. Vertraust du ihm? Ja, sage ich Ja. Dann kommt zu mir mit einem akuten Problem. Aber bitte, der kennt deine Zähne. Das ist wie bei einem guten Hausarzt. Der kennt die ganze Familie. Und wenn du deine. Wenn du die ganze Familie kennst, wenn du dieses Kind, der dann ein Erwachsener ist und die dann selber schon mit ihren Kindern kommen. Der Familienzahnarzt ist wie ein Hausarzt das Beste, was dir passieren kann. Und da kann man mit all diesen Traumata aus der Kindheit aufräumen und dann gibt es keine Angstpatienten mehr. Dann gibt es nur mehr entspannte Gespräche, zwischendurch mal reinschauen, sich ein bisschen lustig unterhalten und wenn etwas zu tun ist, ja, dann ist das halt so, aber da gibt es überhaupt kein Problem, weil dafür haben wir ja, wenn es ein bisschen mehr wird, auch eine Anästhesie. Wir leben im Jahr zwei tausend sechs und zwanzig. Das ist völlig harmlos. Hast du Tipps, woran man einen guten Zahnarzt, eine gute Zahnärztin erkennt, weil er kurz aus dem Nähkästchen wie wir hergezogen sind? Bekommt man. Also man bekommt von der Versicherung einen Zahnarzt zugeteilt und ich finde meine ganz, ganz furchtbar und habe mich jedes Mal sehr gesträubt hinzugehen und war schon lange nicht mehr dort und werde das dann halt in Österreich wieder mehr angehen. Also ich, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Man braucht ein gewisses Vertrauensverhältnis, aber was sind so Punkte, wo du sagst, da muss man sich wohlfühlen, damit dieses Vertrauensverhältnis entstehen kann. Nummer eins Spricht er mit dir oder spricht nur die Assistentin sagt das ist zu tun. Und dann setzt sich der Arzt hin, spricht, sagt Hallo, versteckt sich hinter seinem Mundschutz und beginnt zu arbeiten. Das ist kein Vertrauensverhältnis. Nummer zwei erklärt er die Sachen vorher zeigte dir am Röntgenbild Schau mal, das ist zu tun oder beginnt einfach. Nummer drei, erklärt er. Was gibt es für Möglichkeiten? Was? Also für. Für, für Behandlungskonzepte. Und dann kommt dazu, dass. Aber das ist jetzt ein Kassenproblem ist ein kassentechnisches Problem. Das ist in jedem Land, jedem Land ein bisschen anders. Dass in Österreich zum Beispiel das Kassensystem so ist, dass wenn jemand auf Krankenschein oder auf Ecard heutzutage beim Kassen Zahnarzt behandelt wird oder beim Kassenarzt generell, dann muss der auf seinen Umsatz schauen und dann versucht er, so viele Leistungen wie möglich unterzubringen. Da ist keine Zeit zum Reden. Also grundsätzlich gilt so wie überall. Ein Privatarzt kann schon mal per Definition besser sein als ein Kassenarzt, weil der ganz anders, weil der ganz anders abrechnen muss. Aber die hat die wichtigste Geschichte ist Redet ja mit mir. Er muss mir nicht sympathisch sein, weil vielleicht sind wir uns erst beim zweiten oder dritten Termin sympathisch, aber ich muss eine Mindestkommunikation mit dem Patienten führen. Ich muss ein. Ein Aufklärungsgespräch führen. Ich nicht. Die Assistentin und jemand, der das alles nicht tut. Alles an die Assistentin delegiert, alles an jemanden anderen irgendwie auslagert, sagt okay, da greife ich gar nicht hin, bevor nicht das alles getan ist. Das ist keine direkte Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Und letztendlich sollte in der heutigen Medizin, auch wenn es leider nicht mehr so ist, aber noch immer das Arzt Patienten Verhältnis das direkte das Wichtigste sein. Da ist wie gesagt direkte Kommunikation das A und O und damit auch das Vertrauensverhältnis. Das kann sich so aufbauen, anders nicht. Ich finde es immer lustig, wenn Menschen mit mir sprechen. Über ihr Leben sage ich immer. Also ich weiß, wo du hingehen sollst und schicke sie dann zu dir. Und, ähm und das heißt, ich habe es nicht einmal gehört, dass Menschen bei einem Zahnarzt waren, der dann gesagt hat Na ja, schmerzen muss sein, das gehört dazu. Und da würde ich gerne wissen, wie du es siehst und wie du siehst, wie sich die Zahnmedizin in den letzten Jahren verändert hat. Vor allem vor allem in Bezug auf Schmerzen und Behandlungen usw. Ob es da einfach Fortschritte gibt? Ja, gibt es. Vor zwanzig fünf und zwanzig Jahren war die war ein Mantra in der Zahnheilkunde noch Extension for Prevention. Das heißt dort wo eine Füllung ist, dort kann keine Karies mehr sein. Heutzutage ist man minimal invasiv, das heißt man macht so wenig wie möglich, bohrt so wenig wie möglich, schaut teilweise mit der Lupenbrille, macht kleine Füllungen. Das ist natürlich auch durch die modernen Materialien deutlich besser als früher. Die Kunststoffe, die wir verwenden, haben heutzutage deutlich weniger Schrumpfung als früher. Früher, wenn eine große Füllung aus Kunststoff gemacht hast, hast du nachher Schrumpfspalten gehabt. Daneben hat sich wieder Karies gebildet. Da hat sich in der Zahnheilkunde einiges getan. Aber wie gesagt, dieses Extension for Prevention, das früher war Voodoo, wo die Leute eine Spritze gebraucht haben, weil die Füllungen so riesig groß waren. Das gibt es heute gar nicht mehr. Wir machen so wenig als möglich minimal invasiv und da kann es schon sehr oft vorkommen, dass man sagt, ich würde das ohne Anästhesie machen. Ja, und ich bin jetzt nicht unbedingt der Tapferste und ich versuche meine Patienten, die ich ja dann auch schon seit achtzehn Jahren kenne, so wie ich ja, zu denen versuche ich dann zu sagen okay, das würde ich jetzt bei dir ohne Anästhesie machen, das darfst du ein bisschen spüren. Ja, wenn es ein bisschen. Wenn es mehr ist als dieses bisschen spüren, dann bitte sehr gerne. Anästhesie. Ja, sehr häufig. Unterhaltung, die wir schon geführt haben. Ja, du weißt es Ja, genau. Und da und da sind wir wieder. Da sind wir wieder beim Vertrauensverhältnis. Da sind wir wieder bei diesen Familien. Zahnarzt, der dich kennt. Ich weiß, wie du reagierst. Du weißt, wie ich wie ich bin. Ja, und? Und da kann ich dann sagen okay, da ist es gar kein Thema, da gibt es eine Anästhesie. Davon abgesehen sind die Nadeln dünner geworden. Wir haben ganz andere Techniken, um zu betäuben. Aber im Großen und Ganzen hat sich hat sich bis auf die Größe der Füllungen nicht viel geändert. Doch es hat sich was geändert. Vor dreißig Jahren, wie ich begonnen habe, hat es noch weitaus mehr Karies gegeben. Haben die Leute eine schlechtere Mundhygiene gehabt? Viel größere Löcher sind viel seltener zum Zahnarzt gegangen. Also dieses allgemeine Gesundheitsbewusstsein und Pflegebewusstsein auch der Zähne, das hat sich wahnsinnig verändert. Wie ich vor dreißig Jahren begonnen habe, bei meiner Schwiegermutter in der Ordination das erste Mal gearbeitet hat, hat sie mich ausgelacht. Wie ich die Patienten zur Zahnseide aufgeklärt habe, hat sie gesagt Völlig sinnlos. Das macht kein Mensch. Ja, und das hat sich massiv geändert. Gibt es irgendwas, wo du mal ganz präventiv allen Menschen die Angst nehmen kannst, sagen kannst Das ist was beim Zahnarzt? Davor muss man wirklich keine Angst haben. Die zahnärztliche Kontrolle. Ganz einfach. wenn ich regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolle gehe und nicht gerade siebzehn Jahre alt bin und ausschließlich Energydrinks trinke, dann ist nicht zu erwarten, dass einmal im Jahr oder halbjährlich da irgendwelche großen Defekte entstehen, die ich dann behandeln muss. Ich sage immer, je öfter ich komme, je regelmäßiger ich auch KariesDiagnostik mache, umso kleiner, umso kleiner sind die möglichen Defekte und umso leichter ist es zu behandeln. Also wovor soll ich mich fürchten? Die Summe der Zahnarztbesuche übers Leben ist immer gleich. Wenn ich fünf Jahre nicht gehe, dann weiß ich, ich gehe im nächsten halben Jahr sechs Mal, der eine, mal die zweite große mit Milch und Zucker. Frage Und zwar was? Was kann man von dir lernen? Und das kann man sicher von dir lernen. Gute Zahnhygiene und empathisch mit Menschen umgehen, die Angst haben vor dem, was du tust. Aber was glaubst du, was man von dir lernen kann, außer Zahnhygiene und Zahnarzt sein? Was ich mir selber beigebracht habe und was man auch von mir lernen kann, worin ich auch meine Patienten aufkläre. Ein ganz, ganz wichtiger Punkt und eigentlich der wichtigste Punkt im Leben und in der auch für die Zahnheilkunde ist Trara, atmen und zwar Nasenatmen. Ein ganz wesentlicher Teil an schlechter Mundgesundheit, an Karies parodontose entsteht durch Mundatmung. Wenn wir uns dazu trainieren, Nase zu atmen, dann tun wir unserem Körper etwas irrsinnig Gutes. Dann nicht nur unsere Mundgesundheit, sondern unseren gesamten Körper. Wenn wir bedenken, dass im hinteren Nasenrachenraum wird durch die Bakterien. Wenn die Luft durch die Nase vorbei an der Nase vorbei strömt, wird Stickstoffmonoxid gebildet. Und dafür haben Leute zwei tausend achtzehn einen Nobelpreis bekommen, die das herausgefunden haben, nämlich die Wirkung des Stickstoffmonoxid. Stickstoffmonoxid entsteht, entsteht nämlich genau dort. Und wenn wir durch den Mund atmen, entsteht deutlich weniger Stickstoffmonoxid. Ist das, was unsere glatte Muskulatur braucht, damit sie erschlaffen kann. Der Blutdruck sinkt, die Gefäße werden weiter, die Durchblutung ist besser. Ein Medikament zum Beispiel, das genau dort ansetzt, das kennen wir alle. Das ist diese blaue Pille. Das Werk, das wir dann brauchen, weil es genau Stickstoffmonoxid bildet. Und wenn wir Nase atmen, dann brauchen wir das nicht. Und mit vierzig steigt sinkt die Stickstoffmonoxid Bildung schon um fünfzig Prozent, mit sechzig um siebzig Prozent. Das heißt also, Nasenatmung heißt niedriger Blutdruck. Nasenatmung heißt bessere Libido. Nasenatmung heißt unser Körper funktioniert besser. Und Nasenatmung heißt weniger Karies, weniger Parodontose. Wenn man was von mir lernen kann, dann ist das nasenatmung. Aber ich habe noch nie so bewusst geatmet wie gerade eben beim Zug. Ich war auch sehr wie ich ein und ausatmen. Ja und? Und wenn wir Und wenn wir unsere Kinder dazu bringen, Nasenatmung zu trainieren, dann ist das ein ganz wesentlicher, ist ein ganz wesentlicher Punkt. Ihr dürft nicht vergessen heutzutage werden. Jetzt bin ich in meinem Element. Heutzutage werden viele Kinder durch Kaiserschnitt geboren, das heißt, die werden nicht richtig gestillt, Die haben keinen starken Saugreflex, haben eine schwache circumurale Muskulatur, einen schlaffen und der Mund steht offen. Wir produzieren Mundatmung, dann füttern wir sie mit den Gläschen aus dem Supermarkt, die nichts anderes sind als Brei. Wir stopfen sie eigentlich wie Gänschen. Die müssen wieder nicht kauen. Wir glauben, wir tun ihnen was Gutes. Aber in Wirklichkeit sollen die doch an einer Karotte oder an einem Apfel herumkauen. Die ganze Zeit. Auch die Kinder, die noch keine Zähne haben. Oder die Kinder, die gerade zwei oder vier Zähne haben? Nein, aber wir stopfen sie mit Gläschen. Was produzieren wir, Mundatmer. Die Nase bildet sich zurück. Die Kinder kriegen Polypen, dann werden sie Polypen operiert, damit sie wieder besser atmen können. Und in Wirklichkeit ist das alles nur durch die fehlende Nasenatmung entstanden. Wie trainiert man Nasenatmen? Entschuldigung. Indem du den Mund machst, Also ruhig bist. Nein, nein, nein, nein. Moment, Moment. Also nasenatmung. Nasenatmung trainiert man, indem man die humorale Muskulatur sowie die Muskulatur rund um die Lippen stärkt und die KaumUskulatur stärkt. Das heißt also ordentlich kauen, ordentlich. Kann feste Nahrung zu sich nehmen, nicht Burger zu sich nehmen, sondern Karotten Paprika kauen, Äpfel kauen, auch Haferflocken kauen. Ja, aber dieses dreißig mal dreißig Mal kauen, bevor ich es runterschlucke. Das stärkt unsere gesamte Muskulatur. Die Zunge liegt dann nicht schlaff unten, sondern liegt am Gaumen oben und der Mund ist geschlossen. Die Leute, die sagen Ja, aber ich bekomme ja durch die Nase keine Luft. Das täuscht. In dem Moment, wo die Leute das trainieren, wird die Nase frei. Die Nase ist zu, weil sie nicht benutzt wird. Wenn die Nase benutzt wird, dann schwillt sie nicht zu. Dann geht sie wieder auf. Du hast weniger Allergien. Du tust dir in allen Dingen. Wenn es draußen der Frühling kommt, viel, viel leichter, weil die Nase nicht zu schwillt. Und das alles nur durch ein bisschen Nasenatmen. Und die StickstoffMonoxidgeschichte ist eine ganz, ganz wesentliche. Und dazu kommt, dass durch die Mundatmung das orale Mikrobiom verändert wird, weil der Mund austrocknet. Der Speichel wird zäh, es entsteht mehr Karies, weil weil der Speichel, der flüssige Speichel die Zähne nicht umspült und damit auch reinigt. Also dieser mineralreiche Speichel, der die Zähne umspült, ist ein ganz wichtiger Punkt der Reinigung, der natürlichen Reinigung. Wenn ich das nicht habe, weil ich ständig durch den Mund atmen und die Luft da vorbei pfeift und die Plaque an den Zähnen antrocknet, dann kann einen diese natürliche Reinigung stattfinden. Ist das auch ein Thema mit Fehlstellungen von Zähnen, dass manche Jugendliche oder Kinder ein Problem haben, durch die Nase zu atmen, weil sie. weil sie einfach die Zähne falsch haben, sowieso die falsche Zahnstellung entsteht durch diese, durch die Mundatmung. Die falsche Zahnstellung entsteht durch die schwache Unterkiefermuskulatur dadurch, dass die Zunge nicht an den Gaumen gedrückt wird. Beim Kauen, beim Essen von Kindheit an, von vom Säuglingsalter an, Dadurch ist der Kiefer unterentwickelt, die Kieferstellung ist eng und der Unterkiefer ist deutlich hinter dem Oberkiefer und dadurch entsteht diese sogenannte Klasse. Zwei Klasse zwei heißt die Zähne. Klasse eins ist Regelverzahnung. Klasse zwei heißt Unterkiefer steht deutlich hinter dem Oberkiefer und die Klasse drei ist, wenn die sogenannte Progenie, wenn der Unterkiefer deutlich davor steht und diese Klasse zwei, also Unterkiefer deutlich zu weit hinten entsteht, durch schwache Muskulatur und durch Mundatmung. Wenn ich Kinder zur Nasenatmung bringe mit drei, vier, fünf, sechs Jahren, dann verbessert sich diese Zahnfehlstellung ganz massiv. Diese Kinder haben deutlich weniger Karies Nasenatmung. Kinder haben deutlich weniger Karies als Mundatmung. Kinder. Also wenn man, wenn man sieht okay, mein Kind atmet jetzt eher durch den Mund und nicht durch die Nase, was? Was sind da so Tricks, die man da sagen kann, außer Mach den Mund zu. Ja, mach den Mund zu. Ist schon mal ganz gut. Ja, aber gibt es im Internet ganz, ganz viele Anleitungen? Die einfachste Variante ist, beim Spazierengehen oder beim Lernen Mund zu machen und einfach fünf bis zehn Minuten durch die Nase atmen. Wenn man das zweimal am Tag trainiert oder den Kindern sagt Bitte am Schulweg, während du gehst, atme ausschließlich durch die Nase. Man muss die Kinder erinnern. Und das funktioniert. Wenn die Kinder zweimal am Tag zehn Minuten Nase atmen, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie nach zwei bis drei Wochen auch in der Nacht den Mund zu haben, deutlich größer. Aber das ist ein bisschen. Aber ich muss die Kinder natürlich auch anders ernähren. Ich muss die KaumUskulatur stärken. Ich muss die Zunge stärken. Wenn ich die Kinder nur mit Brei füttere und mit Cornflakes in der Früh, dann wird das nicht funktionieren. Der starke Kiefer, die starke Kiefermuskulatur tut das Übrige. Dann gibt es natürlich noch noch kieferorthopädische Geräte, sogenannte Fakeformer, die Du oder Mundvorhof Platten, die du einfach, die du einfach zwischen Zähne und und Lippe hineinsteckst, die quasi verhindern, dass du auf diese Art und Weise atmen kannst. Also die haben dann schon ganz kleine Löcher da drinnen, dass man nicht das Erstickungsgefühl kriegt, Aber die geben die Kinder dann da rein, können auch darauf herumkauen und sind aber quasi gezwungen, fast ausschließlich durch die Nase zu atmen. Und das kann man auch wieder ein paar Wochen zweimal am Tag für fünf bis zehn Minuten trainieren und dann die Kinder damit mal schlafen lassen. Auch das funktioniert. Können wir Erwachsenen übrigens auch, wenn wir Nasen aber wenn wir mundatmer sind. Und ansonsten gibt es noch das sogenannte Mausetaping. Das heißt also, du gibst dir ein, gibst ein kleines Stück Pflaster von Ober, von Ober und Unterlippe, Ja, nur ein bisschen mit ein bisschen Zug und das reicht schon, dass der Mund zu bleibt. Am Anfang glaubt man, man erstickt, aber es funktioniert ganz wunderbar. Also da gibt es ganz viele Tricks. Es ist diese alte Werbung von dem Abbeißen vom Apfel können. Wenn man die bestimmte Zahnpasta verwendet, ist das eigentlich schon ein guter Hintergrund, dass man das auch öfters machen sollte und nicht nur Smoothies trinken sollte und sowas. Gar nichts. Also Smoothies sind für den Zahnarzt das Schlimmste überhaupt. Warum? Purer Zucker. Und zwar. Und zwar unglaublich viel Glukose fruktose. Also nicht nur für die Leber. Schlimm auch für das Mikrobiom, schlimm für die Zähne. Schlimm. Denn man darf nicht vergessen wenn ich sowas trinke braucht. Da braucht der PH Wert im Mund wieder vier Stunden, um neutral zu werden. Da gibt es die sogenannte Stephans Kurve oder Stephans Kurve, die die, die genau zeigt, wie der PH Abfall so nach so etwas ist. Und wenn ich mehrfach am mehrfach am Tag an so etwas nuckel, dann habe ich zwölf Stunden einen sauren a vier und zwanzig Stunden einen sauren PH. Wenn man das Schlafen jetzt nicht dazu zählt. Das wirkt sich natürlich aus auf den eigentlich mineralarmen Zahnschmelz, der dann dadurch noch komplett entmineralisiert wird. Und dann können die Bakterien angreifen. Dann, dann kommt der Streptococcus Mutans und frisst sich da durch. Nein. Also es ist nicht. Es ist nicht das Bakterium. Es ist nicht das Streptococcus Mutans, sondern es ist dieser ständige Säureangriff durch Zucker, durch häufige Ernährung. Das, was einst eines der großen Probleme ist, dass wir unsere Kinder in der Früh füttern, mit Frühstück. Dann kriegen sie vormittags eine Jause, dann kriegen sie zu Mittag ein Essen, dann gibt es eine Nachmittagspause und dann gibt es ein Abendessen. Der Körper kann sich, der Speichel kann sich nie, nie normalisieren, der wird nie neutral und die Zähne sind haben die ganze Zeit einen Säureangriff. Das heißt also, für uns alle wäre das Optimum, zweimal zu essen pro Tag. Diese Geschichte Ich brauche. Ich brauche ständig. Ich brauche ständig etwas, sonst bin ich unterzuckert. Ja, das bin ich deswegen, weil wir unseren Kindern in der Früh Cornflakes geben oder die klassische Nutella Semmel. Dann schießt der Insulinspiegel rauf. Zwei Stunden später ist er am Boden und die Kinder sind unruhig, weil da, weil der Blutzucker so niedrig ist, weil der Insulinspiegel so hoch ist. Und dann heißt es Ja, dann muss er irgendeinen Riegel essen und dann spielt er genau dieses Insulin Ping Pong. Also da sind wir wieder bei der, bei der, bei der Allgemeinmedizin, aber für die Zähne genau der gleiche Horror. Wir wollen ja heute so ein bisschen mit Klischees und Mythen aufräumen. Und deswegen habe ich mir im Vorfeld überlegt, was habe ich früher so erzählt bekommen über, über, über Zahnhygiene. Das war einmal, dreimal im Jahr zum Zahnarzt gehen, dann von Rot nach Weiß putzen, immer drei Minuten und dreimal am Tag Zähneputzen. Stimmt das alles oder liege ich komplett falsch? Nein, das hat alles seine Berechtigung. Aber Aber man kann. Man kann ein bisschen damit aufräumen. Also Nummer eins. Zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen. Macht Sinn. Einfach, damit nichts entstehen kann. Je älter wir werden, je besser wir unsere Zähne kennen, je besser wir unsere Zähne pflegen. Reicht auch einmal im Jahr. Aber das entscheidet der Zahnarzt. Wenn jemand vier größere Defekte hat, einen sehr angegriffenen Zahnschmelz, weil der Speichel nicht besonders mineralreich ist. Das kann durchaus auch genetisch sein. Dann empfiehlt der Zahnarzt Bitte kommen alle vier Monate. Und ich habe aber mindestens genauso viele Patienten, denen ich sage Einmal im Jahr reicht bei Ihnen völlig. Aber da sind wir wieder bei der Geschichte. Der Zahnarzt, der deine Zähne seit zwanzig Jahren kennt, der darf das bitte entscheiden. Und der Beste, die beste Freundin des Zahnarztes ist die gute ProphylaxeAssistentin. Ich sage immer. Einmal im Jahr zum Zahnarzt reicht. Du gehst dazwischen. Halbjährlich. Also in einem halben Jahr gehst du einmal zur Mundhygiene. Die gute Mundhygiene Assistentin pflegt fünfzig Minuten lang Zahn für Zahn, schaut jede Fläche genau an, wenn sie nicht ganz sicher ist, dann holt sie den Zahnarzt. Der schaut kurz drauf. Auf die Art und Weise hast du zweimal im Jahr eine vollständige Kontrolle. Also so viel zu. Wie oft gehe ich zum Zahnarzt? Da sprechen wir jetzt natürlich nicht von den Leuten, die ein systemisches Problem haben. Leute, die irgendwelche Grunderkrankungen haben, die aufgrund von irgendwelchen Medikamenten zahnfleischerkrankungen haben oder die überhaupt genetisch zu Zahnfleischerkrankungen neigen, weil sie irgendwelche Defizite haben, sei es organisch oder auch was Mikronährstoffe anbelangt. Da gibt es, gibt es genug Patienten, die eben durch eine systemische Grunderkrankung die Mundschleimhaut ist ja nur das ErfolgSorgan oder ein Erfolgsorgan der gesamten Haut. Ich sage immer, das ist der Beginn des Darmrohres. Wenn du ein Problem hast, ist natürlich dein Zahnfleisch nicht in Ordnung und umgekehrt. Nicht nur vom Mikrobiom her, sondern auch auch von weil es die gleiche Schleimhaut ist. Und wenn du da ein Problem hast, dann gehört das sowohl systemisch vom Allgemeinen, vom vom Hausarzt oder vom Internisten behandelt wie auch vom Zahnarzt behandelt. Aber der eine ohne den anderen ist nichts. Dann musst du natürlich öfter gehen. So, das war die Frage. Wie oft gehe ich die zweite von rot nach weiß putzen? Von rot nach weiß putzen? Also wir putzen gerne immer nur das Weiße. Dabei ist das Wichtigste, was wir putzen müssen, wenn wir uns vernünftig ernähren. Denn das Weiße wird wunderbar durch die Fasern gereinigt. Also unsere Ballaststoffe, die wir in der Nahrung hoffentlich zu in Unmengen zu uns nehmen, die reinigen ganz wunderbar die weiße Substanz. Die reinigen auch ganz wunderbar die Zahnzwischenräume. Das heißt, mit der Zahnbürste geht es mir mal hauptsächlich darum, dass wir den Übergang Zahnfleisch Zahn putzen. Das heißt also den Übergang von Rot nach Weiß. Das ist das, wo sich die Plaque ansammelt. Das ist das, wo die natürliche Reinigung aus der Nahrung nicht hinkommt. Und die meisten Kinder putzen die Kaufläche, putzen die Oberfläche, aber Rotweiß lassen sie aus. Von Rot nach Weiß? Nein, das ist eine Geschichte, die hauptsächlich von der Geschicklichkeit des Patienten abhängt. Ich sage immer Denken wir daran, dass wir Zahn für Zahn putzen, wenn wir Zahn für Zahn putzen und daran denken, dass wir diesen Übergang von Rot nach Weiß putzen, dann machen wir eine kreisförmige Bewegung, eine, eine, eine Achterbewegung, eine Auf ab Bewegung. Da bin ich aber rechts nicht so geschickt wie links und nicht oben, nicht so geschickt wie unten. Und es macht einen Unterschied, ob ich das mit der Zahnbürste oder mit der elektrischen Zahnbürste mache. Aber ich sollte daran denken, Zahn für Zahn zu putzen. Und ich sollte daran denken, Rot Rot Weiß zu putzen und nicht nur weiß zu putzen. So, und wenn ich das alles beachte, dann mache ich es schon richtig. Wenn ich dann auch noch einmal am Tag mit der Handzahnbürste putze und einmal am Tag mit der elektrischen Zahnbürste putzen putze, dann habe ich da zwei verschiedene Techniken und bin meiner Meinung nach damit am gründlichsten. Aber wie gesagt, das hängt von der Geschicklichkeit jedes Einzelnen. Und wenn ich dann noch dazu Zahnseide benutze oder wenn ich große Zahnzwischenraum habe, bei älteren Personen Zahnzwischenraumbürstchen benutze oder bei ganz großen Zwischenräumen auch ein oder Brücken auch eine Munddusche benutze, dann bin ich auf der sicheren Seite. Aber wie gesagt, jeder, jeder nach seiner, nach seinen haptischen Möglichkeiten. Und ich sehe es im Pensionistenheim. Ich betreue Pensionistenheime. Da sehe ich dann, was dann passiert, wenn wenn nur der Pfleger putzt und die Leute gar nicht mehr putzen können. Ja, darum. Es geht immer darum wie gut kann ich und nicht wie muss ich? Dann stelle ich dir mal die dritte große Frage, die da lautet Was bringt dich zum Lachen? spielender Kinder. Ein Sonnenaufgang. Da habe ich einen Dauergrinser. Ein zehn Kilometer Waldlauf. Das ist eines der schönsten Dinge. Ein Laufen im Wald bringt mich so zum Lachen, Zum Grinsen. Das liebe ich einfach. Wie ist das mit Menschen? Also wir haben ja auch oft Unterhaltung, wenn ich bei dir bin. Aber ich finde es immer total beeindruckend, wenn man da irgendwie mit ein tausend Sachen im Mund dann auch antworten will auf Geschichten. Wie oft? Wie machst du das, dass du verstehst, was Leute da daher grunzen? Und mir fällt kein besseres Wort dafür ein. Also es gibt kaum jemanden, der in Scharade spielen auch nur ansatzweise so gut ist wie Zahnärzte. Weil wir das tagtäglich üben. Ja, weißt du. Und wenn du gehst und der Nächste kommt und kannst, was daher dann? Dann weiß ich ja, dass auch schon was. Nein, aber wirklich? Ja, also, Zahnärzte sind gute Spieler. Wir sind gut in Pantomime und sind gut im Stehen. Ja, manchmal muss ich denken Okay, ich will es noch zwei, drei Sachen sagen. Das muss ich jetzt merken. Es ist zum Heulen, bis ich wieder reden kann. Das ist meine Taktik. Ich wollte noch mal zurückkommen. Auf die. Auf die Ernährung. Und die. Und das. Und die Zähne. Und die Gesundheit. Weil. Die Frage wollte ich nicht vorstellen. Hab's vergessen. Was würdest du sagen, sind Lebensmittel, die wirklich gut für Zähne sind und für Zahngesundheit? Ja, grundsätzlich. Also alles, was faserreich ist, alles, was faserreich ist, was keine kurzkettigen Kohlenhydrate enthält. Das heißt, wir sprechen von jeder Art von Gemüse. Wir sprechen aber auch durchaus von Fleisch. Also Eiweiß, Fleisch, Eiweiß. Ja, Und diese, die versteckten Kohlenhydrate, die versteckten, kurzkettigen Kohlenhydrate in Gemüse, die sind oft nicht zu unterschätzen. Und auch in Obst. Also Obst. Alle Leute glauben immer, Obst ist so gesund. Ja, Obst in seiner ganzen Reinform und nicht als Smoothie ist super gesund. Obst als Smoothie ist nicht gesund. Da muss ich dich enttäuschen. Und ein Smoothie ist kein Ersatz für gesunde Ernährung. Obst ist eine Belohnung. Ein Stück Obst, ein halber Apfel, Ein Apfel pro Tag. Das ist eine Belohnung. Banane ist eines der verkanntesten, Eines der verkanntesten Lebensmittel. Denn Banane ist nicht wirklich gesund. Banane sind kurzkettige Kohlenhydrate ohne Ende. Banane ist leider ein beliebtes Futter für Kinder, weil es halt so praktisch ist. Aber Apfelpektin zum Beispiel. Also ein Apfel dieser Woche an Apple a day keeps the doctor away. Das ist für Magen Darm, für die Zähne, für alles total gesund. Nicht drei Äpfel, vier Äpfel, weil die Fructose macht unsere Leber kaputt. Aber dieser eine Apfel oder ein Apfel jeden zweiten Tag super. Aber dann nicht auch noch. Bitte noch eine Banane und noch eine Mango. Es ist mir ein Apfel. Und eine Karotte. Genau. Karotte. Karotte ist super. Karotte ist Karotte. Ist die beste Zahnbürste. Eine gut gekaute Karotte ist die beste Zahnbürste, die man sich vorstellen kann. Und dazu noch ein. Dazu noch ein Esslöffel Haferflocken. So großblättrige Haferflocken. Gut gekaut. Wow, Haben wir schon. Speisezettel auch. Machen wir heute. Also Gemüse ist besser als Obst. Natürlich, Natürlich. Bitte, bitte Obst. Obst ist ganz verkannt. Ob Sie es ganz falsch in der Speise, in der Ernährungspyramide, ob sie isst. Miniklein in der Ernährungspyramide, bitte. Ganz, ganz groß ist Gemüse. Ganz großes Eiweiß. Ganz großes Fett. Kohlenhydrate, bitte. Ganz klein Obst, ganz klein. Dem ist nichts hinzuzufügen. Also, dass das gesündeste Gemüse meiner Meinung nach ist noch immer Brokkoli ist auch ein gutes Gemüse, nur getoppt vom Brokkolisprossen. Ja, gibt es nur so selten. Leider dass man selber züchten. Das Interessante ist ja, die Christiane und ich haben unterschiedliche Sachen, die wir nicht essen können. Christiane hat Kohlsprossen gestrichen von ihrer Ernährung. Ist nicht Banane, weil ich vertrage es nicht. Kohlsprossen habe ich auch gestrichen von meiner Ernährung. Mein Darm Mikrobiom lehnen sie ab. Es gibt ja ganz, ganz viel in Richtung Souvenirs. Ich weiß nicht, wie Sie auf Deutsch heißen. Keramikschalen. Genau, Genau das ist also sehe ich mittlerweile jetzt nicht mehr so oft, aber hat eine Zeit lang extrem viel auf. Social Media hat man gesehen, Jeder hat Souvenirs bekommen, jeder hat so ein ganz breites weißes Lächeln gehabt. Was? Was denkst du darüber? Ist das, was du sagst? Ja, wenn es notwendig ist, okay. Aber ist es was? Was Man. Was man sich. Also, was heißt das eigentlich für die Zähne? Also in der Natur ist nicht alles gerade und weiß Ja, der Tom Cruise hat damals begonnen. Wenn man sich Tom Cruise in Top Gun und Top Gun anschaut, was der für Zähne hatte und was er dann ein paar Jahre später für ganz gerade weiße Zähne hatte. Da, der war der erste, der war der erste Klassiker mit Veneers. Aber wie oft Tom Cruise zum Zahnarzt muss, weil ihm so ein wenig runter bricht. Ja, ich klebe auf gesunde Zähne, weiße Schalen drauf. Die brechen natürlich ganz oft runter, wenn ich, wenn ich Influencer bin, wenn ich, Wenn es mir egal ist, wie oft ich zum Zahnarzt gehe, dann kann ich sowas machen. Ich würde es nie machen. Ich finde, ein natürliches Gesicht ist hundertmal schöner wie die amerikanische Einheitsnase mit aufgespritzten Lippen und oberlidstraffung und was sonst noch alles gestraft wird. Das ist weitaus weitaus hübscher. Und bei Zähnen ist es ganz genauso. Die die amerikanischen Einheitsszene mit Veneers a la Tom Cruise finde ich potthässlich. Ich als Zahnarzt stehe auf gesunde Zähne, die dürfen ruhig ein bisschen schief sein. Da muss nicht alles gerade sein, weil das macht. Das macht etwas Besonderes im Gesicht aus einem Lächeln aus. Nicht dein Herz, nicht. Nicht der Einheitszahn oder die Einheitsszene. Nicht die Einheitsnase, nicht die klassisch aufgespritzten Lippen, die gerade so modern sind. Mache ich, wenn es ästhetisch sinnvoll ist, aber mehr einzelne Zähne oder oder weil, weil es halt nach einem Unfall mit Kunststofffüllungen die Vorderzähne nicht schön sind? Ja, dann gerne. Aber dieses Oh, ich möchte jetzt ein noch schöneres Lächeln haben und dann sagt Das lehne ich ab. Gesunde Zähne, gesunde Zähne zu beschleifen, auf gesunde Zähne etwas draufzukleben erscheint mir nicht sinnvoll. Möchte ich auch nicht machen. Das dürfen dann andere machen. Wie ist es mit Zahnspangen? Wann sind Zahnspangen sinnvoll und wann ist es eher so ein Ja? Lassen wir das mal lieber. Natürlich sind Zahnspangen sinnvoll, wenn ich diesen Klassiker, den wir schon besprochen haben. Eine schwache Muskulatur habe. Der Unterkiefer ist viel zu weit hinten, Der der. Der Mund ist offen. Die Kieferstellung passt teilweise um eins zwei Zentimeter nicht. Dann macht es natürlich Sinn, mit kieferorthopädischen Geräten den Unterkiefer nach vorn zu bringen, den Kiefer wieder aufzudehnen, um eine. Um eine sogenannte normale Okklusion. Also das ist der normale Biss wiederherzustellen. Das macht schon Sinn. Aber wenn wir, wenn wir in der Kindheit und Jugend das Ganze versuchen, schon funktionell ein wenig zu verändern, dann ist das sehr häufig nur sehr minimal notwendig oder überhaupt nicht notwendig. Und wenn diese, diese ganze Geschichte mit erwachsenen Zahnspangen, wo ich dann sage, ich möchte da diesen einen Zahn reindrehen, weil der gefällt mir nicht. Da sage ich immer Bitte Nein! Never change a winning team. Das hat sich seit vierzig Jahren so entwickelt. Bitte lassen Sie das. Wir handeln uns damit nur Probleme ein. Aber das fällt bei Kindern ist viel zu groß, als dass wir das hier jetzt umfassend behandeln könnten. Aber ja, Zahnspangen natürlich sind sinnvoll. Nur heutzutage haben eben genau auf auf aufgrund der Ernährungssituation, aufgrund der Kaiserschnittssituation Hausnummer dreimal so viele Kinder wie vor dreißig Jahren. Eine Zahnspange, eine notwendige Zahnspange. Verstehe ich. Ich glaube Zahnspange ist auch so ein Standardprogramm, irgendwie. Wenn irgendwas nicht perfekt ist, dann kommt das Kind mit Zahnspange. Das ist wieder perfekt. Ist natürlich. Da sind wir wieder bei YouTube. Da sind wir wieder bei Influencer. Alles muss gerade sein, alles muss weiß sein. Ich merke es ja an der, an dem. An dem Wunsch der Patienten nach Bleaching. Wie oft heutzutage ein Bleaching gewünscht wird, wie oft heutzutage von jungen, von jungen Mädchen schon ein Bleaching gewünscht wird, weil die Zahnfarbe halt nicht so ist wie bei der Influencerin im Fernsehen. Und man muss einfach sagen Zähne sind wie Kristalle. Zähne sind wie Diamanten, es gibt lupenreine Diamanten und es gibt milchige Diamanten. Milchige Diamanten sind oder Bergkristalle. haben. Schlieren sind deutlich weißer. Lupenreine Diamanten sind transparent und die innere, die innere Zahnfarbe, Das Dentin, das Zahnbein, das deutlich gelber ist, schimmert mehr durch. So, das heißt also, die mit den lupenreinen Diamanten haben gelbe Zähne. Und wenn ich jetzt versuche, diesen Zahnschmelz mit Wasserstoff zu bleichen, dann wird das bei genau diesen Patienten nicht so gut funktionieren wie bei denen, die eh schon eher kreidige weiße Zähne haben. Das heißt also, die Armen, die Armen, die gelben Zähne haben und sich weiß wünschen. Bei denen funktioniert Bleaching nur sehr eingeschränkt. Und das sind dann die, die unbedingt trainieren wollen. In Amerika, bei uns Gott sei Dank noch eher weniger. Und die, die eh schon sehr weiße Zähne haben wie die Bleachen, dann hast du den Wow Effekt. Da sind wir eben bei diesen teilweise gestörten Bedürfnis nach alles gerade, alles weiß alles. Schön, dass man die vierte Große mit Milch und Zucker frage und die letzte. Und zwar ist das die Zukunft? Es sind fünf Jahre vergangen. Wir haben das Jahr zwei tausend ein und dreißig. Wenn du auf die letzten fünf Jahre zurückblickst, was ist im besten Fall in deinem Leben passiert? Das Beste, was mir passieren kann, ist, dass nicht viel passiert. Dass ich diese nächsten fünf Jahre genauso weitermachen kann, genauso im Beruf weitermachen kann, im Privaten weitermachen kann. Dass sich meine Kinder prächtig entwickeln und dass ich, dass ich in fünf Jahren noch genauso glücklich bin wie jetzt, ohne dass ein Herr Trump, ein Herr Putin oder ähnliche etwas irreversibel kaputt gemacht haben, worauf wir keinen Einfluss haben. Denn ich, ich habe das. Ich habe das schon während während Corona gesagt mir kann man nichts tun, mir kann man nur schaden, indem man meinen Kindern schadet. Und momentan bin ich so glücklich, dass ich auch hoffe, dass das in fünf Jahren genauso ist und ich zurückschauen kann und sagen Ja, sie haben es nicht geschafft, die Wahnsinnigen, die Welt so kaputt zu machen, dass wir nicht mehr glücklich in ihr sein können. Welchen Tipp würdest du unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben, wenn eine eine Sache, auf die sie besonders Wert legen sollten in ihrer eigenen Zahnpflege? Welche wäre das? Verwendet kein Mundwasser. Ich sehe dein erstauntes. Also ganz einfache Geschichte. Ja, diese ganzen desinfizierenden Mundwässer, egal womit sie auch immer arbeiten, ob sie mit, ob sie mit chemischer Keule arbeiten oder mit natürlichen chemischen Keule. Das stärkste Desinfektionsmittel Antibiotikum zum Beispiel ist Teebaumöl. All diese Dinge machen unser natürliches Mikrobiom im Mund komplett kaputt. Das heißt, die können nicht unterscheiden zwischen Gut und Böse, die töten alles ab. Und wenn ich das mehrfach mehrfach am Tag verwende oder ich gehe am Abend weg, weil ich gut, gut riechen will und ich verwende so etwas, dann töte ich alle guten Bakterien ab. da sind wir wieder bei. Zuerst mal die diese. Diese Nitrat, diese Nitrat Nitrit bilden Bakterien, die dann Stickstoffmonoxid für Stickstoffmonoxid verantwortlich sind. Die uns ganz massiv schaden, wenn sie nicht da sind. Da ist aber auch diese gesunde Mischflora, die ich kaputt mache, was dann dazu führt, dass negative pathogene Bakterien überwuchern können, weil die starken Bakterien sind meistens die. Die bösen Bakterien sind meistens einen Tick stärker als die als die gesunden Bakterien. Das heißt, wenn ich alle umbringe, werde ich mir irgendwann mal einen bösen, sogenannten krankmachenden, krankmachenden, pathogenen Stamm züchten, der überwuchert. Und den kann ich dann nicht mehr abtöten mit dem Mundwasser. So, und dann habe ich auf einmal eine Zahnfleischerkrankung und ich sehe das ja ganz oft. Dann kommen die Leute und sagen ich spiele schon mit dem und jetzt spiele ich auch noch mit dem und das. Aber das wird nicht besser. Und was bekommen dann die Leute von mir? Lutschtabletten mit Milchsäurebakterien. Ich sag den Leuten es Joghurt oder? Und nehmt diese, nehmt diese, nehmt diese lutschtabletten um eine. Um ein gesundes Milieu wieder herzustellen. Also, wenn ich mir etwas wünschen darf, was ist, was Zahngesundheit anbelangt, dann das Mundwasser aus dem Supermarkt verbannt wird. Wenn wir schon dabei sind. Ja, Zahnpasta ist überbewertet. Die mechanische Reinigung ist durch nichts zu ersetzen. Die gute Zahnpasta ist für nichts da, außer dass sie schäumt. Und damit sie schäumt, hat sie, Hat sie sls drinnen so Sulfat. Das ist ein Tensid. Das ist was ähnliches wie ein GeschirrSpültabs. Okay. Wollen wir das wirklich so? Ja. Je besser, je besser. Sie schäumt, je toller sie ist, je frischer ihr Ohr. Ja, umso mehr. Sodium. Laureth Sulfat ist da drin. Also schauen. Schaumbildner, die dazu führen sollen, dass das das das die Oberfläche Oberflächenspannung reduziert wird, dass die Bakterien platzen. Aber gesund ist das nicht das Zeugs. Also bitte kein Mundwasser bei Zahnpasten eher auf eher auf natürliche Richtung Kokosöl Basis umsteigen. Und bitte schaut drauf, dass nicht SLS drinnen ist und das ist in ganz Zahnpasten mit den Kinder Zahnpasten. Sind die besonders böse? Nein, Kinderzahnpasta haben einfach nur ein bisschen weniger Fluor drinnen. Das ist der einzige Grund, dass wenn Kinder eine ganze Tube Zahnpasta essen, dass sie da keine Vergiftung haben. Aber das ist der einzige Unterschied. Ja, und sie sind teilweise nicht so scharf. Also sie haben ein bisschen weniger, ein bisschen weniger vom Pfefferminz drinnen und so, dass sie nicht ganz so scharf sind. Ja, übrigens noch noch ein kleiner Tipp in der Aromatherapie Pfefferminz ist anregend. Nehmt es am Abend vor dem Schlafengehen. Keine anregende, frische Zahnpasta. Was hindert euch am Einschlafen? Ich würde sagen, wir sind für heute am Ende angelangt, mit einem Packen an Tipps, die ich mir jetzt gleich nochmal notieren werde, damit ich nicht wieder vergesse und perfekte Zähne bekomme. Gibt es denn noch etwas, was du den Hörerinnen und Hörern noch gerne mitgeben? Vielleicht auch, wo sie eine Praxis finden, zum Beispiel? Also meine Praxis findet sich ganz leicht im Internet unter meinem Namen. Was ich euch gerne mitgeben, sind zwei Buchtipps. Das Buch, das ich gerne schreiben würde, ist schon geschrieben, ist vom Dominik Nischwitz und heißt in aller Munde. Und das zweite Buch ist von James Nestor und heißt Breath. Also Atem gibt es auf Englisch und auf Deutsch. Da steht alles drin, was ich über Nasenatmung immer gern sagen wollte. Das heißt, wie gesagt, das sind die beiden Bücher. Die, die ich nicht mehr schreiben musste, weil sie schon geschrieben wurden Und das möchte ich euch gerne mitgeben. Und das gibt es bitte in die ShowNotes. Machen wir sie gerne. Dann bleibt mir nur zu sagen Danke für das Gespräch. Heute nehme ich einmal so wirklich eine Stunde, wo man, wo ich nicht irgendwie mir überlegen muss Wie sage ich das nachher? Und wie kann ich das sagen, ohne dass ich viel Gerede im Mund habe? Also vielen, vielen Dank und gerne auch alle. Ich Ich möchte das aus meiner persönlichen Sicht sagen Menschen, die wirklich Angst haben von Zahnarzt und sagen irgendwie Ich habe Angst vor den Schmerzen und es ist alles schwierig und ich gehe lieber länger nicht. Und so würde ich gerne zu dir schicken, weil ich weiß, dass das alles kein Problem ist und dass Schmerzen dann auch nicht sein müssen, wenn es nichts ist. Und deswegen bin ich schon seit achtzehn Jahren bei dir. Danke, Danke, dass ich das sehen durfte. Vielen, vielen Dank noch mal! Alle anderen unsere Podcast folgen und wir haben auch schon einige Mediziner gehabt und Medizinerinnen findet man auf unserem Blog unter www. Mit Milch und Zucker, Tee und auf allen gängigen Podcast Plattformen.

Über diesen Podcast

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

von und mit Christiane Hurnaus, Brenda Annerl

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