00:00:00: Speaker: Do you remember things we have done together talk about being so free. Willkommen bei Mit Milch und Zucker. Wo wir mit Menschen Kaffee trinken. Damit ihr sie kennenlernen könnt. Willkommen zurück bei Mit Milch und Zucker. Neue Woche. Neue Folge. Mein Name ist Christiane. Im Zoomfenster über mir. Wie immer die Bänder. Hallo. Hallo. Wieder ein bisschen weniger verkühlt. Bisschen weniger verkühlt. Ja, ich wollte sagen, eine Respevoice ist gone. Also fast ein Weg dorthin. Wir haben natürlich auch wieder einen Gast bei uns. Und zwar ist das heute der Mario Dunkel. Hallo, Hallo. Grüß euch. Wir freuen uns sehr, dass du bei uns bist. Es wird spannend, sage ich gleich einmal. Es wird heute spannend. Die Brenner und ich haben sehr wenig Ahnung über das Thema, aber ich greife vor. Ich greife vor. Ich stell dich mal zuerst vor, damit die Hörerinnen und Hörer auch wissen, mit wem sie es heute zu tun haben. Du hast ursprünglich Orientalistik und Bildungswissenschaften studiert, bist jetzt Autor, Karikaturist und Freizeitpädagoge. Setzt dich für soziale Themen ein, vor allem im Kinder und Jugendschutz. Bist sportbegeistert, bist Motorradfahrer und hast zwei tausend fünf und zwanzig dein Bücherdebüt gefeiert. Vergiftete Bodybuilder heißt das Buch und ist ein Kriminaldrama. Und damit übergebe ich schon an die Ränder, weil dann sind wir eigentlich schon beim Thema. Genau. Als Thema haben uns überlegt vergiftete Bodybuilder eine ungeschönte Geschichte einer hässlichen Realität. Was Christian in der Vorstellung nicht erwähnt hat, ist, dass dein Buch Vergiftete Bodybuilder auf einer wahren Begebenheit beruht. Du hast selbst Freunde innerhalb der Bodybuilder Szene verloren und somit hautnah miterlebt, wie das Thema Doping immer größer und gefährlicher wird. Vergiftete Bodybuilder behandelst du neben Zivilcourage, Suizid, Selbstoptimierung und Depressionen. Genau diese Schattenseiten, die weit über Nahrungsergänzungsmittel und Frühstücks Brokkoli hinausgehen. Wir wollen mit dir einerseits über die Entstehungsgeschichte eines Buches sprechen. Einblicke in eine Welt bekommen, mit der wir uns noch nie beschäftigt haben. Herausfinden, wie weit das Thema Selbstoptimierung von der Welt des Bodybuilding in unsere Gesellschaft überschwappt und erfahren, was Frühstücks Brokkoli eigentlich wirklich ist. Wir fangen aber wie immer an mit dem Tagebuch und Christian hat die erste. Bist du bereit? Ja. Sehr gut. Hotel oder Zelthotel? Reden oder zuhören. Zuhören. Welcher Ort hat dich überrascht? Ich würde Zypern sagen. Was ist der beste Geruch? Paco Rabba. Invictus. Es ist ein Parfum. Ich trage es sehr gerne. Wenn du einen Feiertag erfinden könntest, wofür wäre er Tag der Redefreiheit. Wenn du einen Tag lang jemand anderes sein könntest, wer wäre es? Mir fällt jetzt Roberto Saviano ein. Danke sagen möchte ich wieder Roberto Saviano, aber stellvertretend für alle, die ähnlich handeln wie er. Und wie trinkst du deinen Kaffee? Entweder schwarz und ohne Zucker oder braun. Also Milch, Aber kein Zucker. Perfekt. Questions to go Gemeistert. Es hat wirklich schon wunderbar funktioniert. Deswegen stelle ich dir gleich mal die erste große Milch und Zucker Frage, damit wir ins Thema starten können. Was ist oder war denn der beste Kaffee, den du getrunken hast? Weil da geht es ja oft nicht nur um den Geschmack, ob schwarz, braun, weiß wie auch immer ist, sondern eher in welcher Gesellschaft man den getrunken hat oder wo man getrunken hat. Ich glaube, das war in HasanBegovic im Vorort von Skopje im Jahr zwei tausend. Zwanzig zwei und zwanzig Da war ich im Dezember in Mazedonien. Nordmazedonien muss man ja dazu sagen. Ja, der war sehr, sehr gut. Der war sehr, sehr gut. War das Urlaub oder Freizeit oder Urlaub? Oder Freizeit? Urlaub oder Weder noch. Ich war. Ich war Angehöriger eines Motorradclubs und wir waren dort auf. Man kann sagen Geschäftsreise. Es war Motorradclub. Annehmlichkeiten? Ja. Was war das für ein Kaffee? So, so, So wie ein türkischer, oder? Ja, ich. Ich würde sagen, ja. Er hatte dann so gesträuselte Schokolade obendrauf. Also wirklich sehr, sehr edel. Ja, Ich kann jetzt aber leider nicht mehr den Namen des Lokals sagen. Da müsste ich jetzt nachblättern, nachforschen. Wie gesagt, zwei tausend zwei und zwanzig warst du dort, oder? Ja, zwei tausend zwei und zwanzig. Ja, genau. Wenn man da jetzt den Bogen zum Buch schlagen, war das Buch da schon in der Mache oder war es eine Idee? Wie weit warst du da? Wo war da der Stand? Da hat das Buch pausiert. Also, es ist so, Ich muss dazu sagen, zwei tausend sechzehn war der Referenzpunkt dieses Buches. Da war. Da fand der Tod eines Freundes von mir statt. Und der Referenzpunkt in der Geschichte ist auch gleichzeitig der Punkt gewesen, wo ich dann mit den Aufzeichnungen zu dem zu diesem Buch begonnen habe. Und das war, als auf der Pathologie man die Mutter des Verstorbenen schon regelrecht wegzerren musste von der Leiche des Opfers. Und das war halt auch eben der eine Freund von mir. Und ja, das macht schon was mit einem. Und das hat sich eingebrannt und da war es auch schon leicht, das niederzuschreiben. Eine gewisse Vorgeschichte hatte ich. Man könnte fast sagen tagebuchartig niedergeschrieben. Und das habe ich dann zur. Das waren so diese Ursprünge, wie ich überhaupt zum Sport gekommen bin, und das habe ich vermengt miteinander. Das ist sozusagen die Vorgeschichte, dann der Referenzpunkt und dann im Anschluss kamen dann die Ermittlungen ins Rollen. Ich habe dann nachgeforscht, Ja, ich habe einen auf Miss bzw Mister Marples gemacht und bin der Sache nachgegangen. Ja und es kam so ein. Wie kann man sagen, es war so ein Strudel. Man hat sich dann einfach wirklich wo gefunden gefangen und das Ganze hat sich wirklich eigentlich wie ein Thriller entwickelt. Es sind dann auch noch im Laufe der Geschichte Leute zu Schaden gekommen und es ist wirklich, man könnte es gar nicht kitschig aufschreiben. Also als ich das Buch geschrieben habe, habe ich mich mehrfach gefragt Das kann ich niemals so rausbringen, weil das glauben mir die Leute nicht. Kannst du mal kurz für die Hörerinnen und Hörer abstecken, worum es in deinem Buch genau geht? Dass wir mal irgendwie wissen, wo wir da anfangen und und uns ein bisschen auf diese Reise mitnehmen, die du durchmachen musstest. Also chronologisch würde ich das jetzt nicht ordnen, das würde zu lange dauern. Aber der Referenzpunkt und dieser Ausgangspunkt dieser Geschichte ist zwei tausend sechzehn mit dem Tod eines Freundes, der sehr, sehr mysteriös war. Und es gab eine kleine Vorgeschichte dazu. Nämlich die Frage, ob ich dope oder nicht. Ich war selber fast auf dem Weg dorthin. Fast deshalb, weil ich habe mich so im letzten Moment dagegen entschieden. Er hat sich nicht dagegen entschieden. Er hat zugegriffen und er ist im Sarg gelandet. Und das hätte meine Mutter sein können, die um mich weint. Wenn man jetzt das Buch vor sich hat. Das Buch selber. Das Buchcover. Da sieht man diese Fratze, die einen anschaut. Ich habe dann diese Träume gehabt, wo mich dann diese Fratze und Fratzen immer wieder ansehen und herausfordern und so richtig. Was machst du? Schaust du zu, wie vielleicht noch mehr passiert? Schaust du weg oder was machst du? Und das hat mich richtig herausgefordert. Und es war so, wie man das aus manchen Filmen oder Erzählungen kennt. Diese schlaflosen Nächte. Man wacht schweißgebadet auf und man hat diese Fratze einfach wirklich im Traum vor sich. Und das sind sehr luzide Träume gewesen. Und die haben dann schlussendlich dazu geführt, das ist dieses, sagen wir mal Gewissen. Ja, und diese Fratze, dieses dämonisierte Unheil, diese Fratze wird nie beschrieben im Buch. Aber sie wird. Sie taucht immer wieder auf. Und für alle Leser, die das Buch auch besitzen oder besitzen wollen, sie taucht auch in den ganzen Karikaturen nicht allen, aber in sehr, sehr vielen Karikaturen, die ich gezeichnet habe. Aber ich habe das auch bildnerisch dargestellt und da wird diese Fratze indirekt, also sie wird nicht beschrieben, aber sie stellt das dämonisierte Unheil dar. Und dieses Gewissen, was machst du? Und noch eine Geschichte zu dem Buchcover Weil mich das auch sehr, sehr, sehr viele Leute fragen Wer ist das da auf dem Buchcover? Bist das du oder ist das jemand aus der Geschichte usw. Ja, es ist eine eine Person, die in dem Buch vorgekommen ist, nicht namentlich erwähnt. Er lebt seit einigen Wochen nicht mehr. Er ist vor heute knapp über vier Wochen ist es jetzt her, da ist er auch verstorben. Sehr, sehr traurige Geschichte. Also es ist auch zusätzlich sage ich dazu der zweite Todesfall seit Buchveröffentlichung seit den letzten Monaten. In deinem Buch gibt es den Hauptprotagonisten Helmut, der sich dann auch auf die Suche macht. Würdest Wie würdest du das Buch selber einordnen? Weil es gibt. Es sind einerseits Augenzeugenberichte, es ist Kriminaldrama, es ist relativ viel autobiografisch. Würdest du sagen, es ist eine fiktive Erzählung? Es ist. In welche Richtung kann man es sich vorstellen autobiografisch? Ja, und dazu sage ich auch dazu Ja. Helmut Ja, das bin ich. Ich hatte ja überlegt, das Buch unter einem Pseudonym herauszubringen. Aber man kann nicht für Zivilcourage einstehen und groß für Zivilcourage schreien und und einfordern und sich dann hinter einem Pseudonym verstecken. Das ist nicht richtig. Ja, und? Ich habe aber den Namen Helmut in der Geschichte Helmut gelassen. Ja, einerseits. Ich habe jede Person maskiert, jedem, jeder Person ein Pseudonym gegeben. Und ich mag mich nicht darstellen und produzieren und mich herausstellen, also so herausstechen lassen. Und deswegen habe ich halt einfach auch mich maskiert und habe in der Geschichte mich auf Helmut gelassen. Und ich möchte dazu sagen Vieles, was Helmut macht, also was ich getan habe, das war auch nicht so toll. Das würde ich jetzt auch nicht mehr heute so machen oder so nicht. Oder ich würde es anders machen oder auch gar nicht machen. Es sind ja auch einige Dinge, einige unschöne Szenen beschrieben. Das ist nicht mehr mit dem vereinbar, das ist nicht mehr mit dem Helmut bzw nicht mehr mit dem Mario vereinbar, der ich heute bin. Jedem, der ein Buch und die Bodybuilder Szene in Wien. Wie war dein Weg in diese Bodybuilder Szene? Weil das ist glaube ich schwer zu verstehen, weil man kann sich schon vorstellen, dass Leute ins Fitnesscenter gehen und dort Sport machen Gesundheit. Aber ich glaube, was ist dann der Weg von dort zum Bodybuilding? Und warum ist das Doping so eine, so eine Frage dort? Warum ist es so wichtig? Auch, dass du dir die Frage gestellt, ob du es machen willst oder nicht? Was? Wie kann man sich das so vorstellen? Ja, da sind wir jetzt eigentlich an so einem Punkt mit Helmut und Mario. Wo da der Unterschied liegt. Der alte Helmut sozusagen von früher, dieses Alter Ego, der war sehr komplex behaftet. Ich war ein sehr komplex behafteter Mensch und man hat mich auch sogar in Beziehungen wurde auch im Buch bzw wird im Buch auch beschrieben. Man hat mich sehr runtergemacht, man hat mich sehr in die Ecke gedrängt. Du Schwächling, Du bist dünn, du bist klein, du bist ja keine EinsNeunzig. Du bist ein gebrochener Verzwickter. Und so weiter und so fort. Und ich war ja auch in der Metalszene lange Zeit aktiv, um genau zu sein Black Metal Szene, wo Gewalt ein Monopol ist. Und da, da schreit man im wahrsten Sinne jetzt nicht nur vom Gesangstechnischen her gesehen, sondern da schreit man nach. Ja, man muss schon sagen, es ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Es ist im wahrsten Sinne eigentlich so wie Schrei nach Liebe. Ja, und aus diesen Komplexen heraus und weil ich immer so ein Typ war, so ein ganz oder gar nicht Typ. Ich bin immer all in gegangen. Ich wollte immer dann wirklich immer das Maximum. Also ich wollte immer dann sozusagen der der Beste sein, der der Breiteste, der Schnellste da überall. Und ich hatte wirklich einen Ehrgeiz und einfach wirklich dann hat man schon. Also ich habe dann schon mit diesem Gedanken gespielt. Naja, jetzt könnte ich ja vielleicht da und dort noch das den Bizeps höher setzen und da vielleicht das Fett weg. Und so weiter und so fort. Und vielleicht, vielleicht steige ich ja. Entweder mache ich mich zu so einem richtigen Pitbull. Steige ich ins Oktogon für den Kampf. Gut, dafür braucht man nicht unbedingt Steroide, das stimmt. Aber vielleicht halt auch, oder? Oder und auf die Bühne so Bodybuilding usw oder zumindest ja Inkasso Türsteher. Und ich war immer so mit einem Fuß in dieser Halbwelt drinnen. Und ja, da sind wir wieder bei dem Punkt mit autobiographisch, dass Halbwelt. Ja, da war ich auch immer wieder drinnen. Ich will jetzt nicht sagen, ich hatte einen kriminellen Geist, aber ich war schon so ein bisschen angetan, dieses bisschen, dieses Robin Hood oder, oder, oder. Wie man das so kennt aus alten Filmen, wo der Held halt einfach nach eigenem Ermessen. anderen auf gut Deutsch gesagt oder besser gesagt auf Wienerisch in die Goschen Haut und für Recht und Ordnung sorgt. Selber so ein bisschen Robin Hood Gedanke. Ja, aber das habe ich im Buch angeschnitten. Ja, und so bin ich halt einfach auch in diese Szene hineingewachsen. Und ich muss schon auch dazu sagen, weil es ja immer wieder heißt na ja, Doping ist kein kein Thema und und das ist nicht so usw also ich habe mich kaum retten können davor, dass ich nicht etwas angeboten bekomme. Also wenn ich da immer wieder höre und das habe ich auch im Buch beschrieben, wenn da Leute in Interviews von sich geben, ich habe nichts mitbekommen. Na, es gibt kein Doping. Und bitte also es ist man kann kaum ausweichen. Ja, der, der der normale Fitnessstudiogeher, der ins Studio geht, aufs Radl sich setzt und radelt eine halbe Stunde und dann vielleicht da und dort ein bisschen trainiert und wieder rausgeht und mit niemandem quatscht. Ja, das glaube ich gerne. Aber diejenigen und vor allem früher war das ja auch immer so ein Treff. Wenn ich dann diese zwanzig, dreißig eingeschworenen Stammgäste des Fitnessstudios getroffen haben und ausgetauscht haben, dann ging es schon ein bisschen anders. Zugange in der Umkleidekabine. Ja, hast du nicht. Das und. Und ich. Und ich bestell mir jetzt das und ich hole mir jetzt das und das. Und, und, und. Ein Freund, Ich weiß. Ein Freund von mir, der nimmt jetzt das. Und der holt sich jetzt das ins Haus. Ja, da wird schon anders experimentiert. Es ist ja auch im Buch einen sehr zentralen Stellenwert, diese Selbstoptimierung. Und jetzt würde mich interessieren, weil ich habe ja in der Vorstellung auch gesagt, Du setzt dich unter anderem für Kinder und Jugendschutz ein, bist Freizeitpädagoge. Wie merkst du diesen Wahn oder Selbstoptimierungswahn bei Kindern und Jugendlichen, vor allem bei jungen Burschen. Vor allem, weil ich ich denke durch die sozialen Medien wir bekommen das jetzt nicht so mit. Was die sechzehn jährigen Burschen angezeigt werden, ist aber immer wieder gerade jetzt ein sehr aktuelles Thema. Ja, also der Rekord ja, ein Neunjähriger ist im Vorjahr zu mir am Schulgang am Gang zu mir gekommen und hat gesagt Mario, nimmst du was? Und ich denke mal, so habe ich mich jetzt gerade verhört. So, was meinst du? Ich habe sofort gewusst, was er meint, aber ich habe mir gedacht, was meint er mit nehmen? Vielleicht meint er was anderes, aber ich. Er hat so ein bisschen auf die Schulter, so auf den Deltamuskel, so hingedeutet. Und man dachte. Okay, ich frag noch mal nach. Bitte. Was? Was? Was meinst du? Na ja, nimmst du was? So Steroide oder so? Ein Neunjähriger. Und ich habe dann so mehr oder weniger erfahren. Der Neunjährige hat sich über Tiktok schlau gemacht. Ich glaube, damit ist schon vieles gesagt. Es geht immer schneller. Und die Altersgrenze, diese Altersspanne oder wie man es nennen möge, das geht immer weiter runter wird so eine Limbostange. Und man muss aber nicht unten durchschlüpfen, sondern einfach nur noch drübersteigen. Ich stelle es mal die zweite Große mit Milch und Zucker Frage Und die ist was kann man von dir lernen? Und jetzt ist es offensichtlich, dass man von dir lernen kann, ein Buch zu schreiben. Aber mich würde auch interessieren und ich glaube, das kann man sicher auch von dir lernen ist mit mit Unsicherheiten umzugehen und mit Themen, wo man sagt okay, das ist eigentlich gar nicht so leicht drüber zu reden. Da würde mich interessieren, was glaubst du, was man von dir noch lernen kann? Dass Zivilcourage funktioniert? Es funktioniert. Ich habe nicht die Mittel gehabt, wie Sie es beim LKA oder BKA, also Bundeskriminalamt, haben. Hatte ich nicht. Aber ich habe mich gewehrt und ich habe mich doppelt gewehrt, Doppelt gewehrt, weil ich habe nicht nur Jagd auf die Verursacher gemacht, sondern ich habe mich auch gewehrt gegen dieses, ich nenne es mal runterdrücken oder anputzen, dieses Blockieren. Ich habe Streitereien, ich habe schon regelrecht Streitereien gehabt mit Leuten. Mario, was bringt das? Lass dich doch alle vergiften und hör auf damit. Und ich habe Diskussionen gehabt ohne Ende. Also man denkt immer so, der legt sich mit etwas an, das ist das eine und begibt sich in Gefahr. Und das Zweite ist, diese Leute, die zur Polizei gehen. Und das haben wir nicht nur hierzulande, aber in Österreich. Ich würde mal sagen schon ganz besonders was, was da so stark ist. Die Leute, die zur Polizei gehen, das sind so dieses Nietzsches, Nietzsches. Stitches. Oder diese? Diese Ketzer. Und. Und die diese Vernaderer. Und wie sie nicht alle genannt werden. Und die sind so unbeliebt. Und das sind so diese Leute, diese wie die, was früher in der Schule die Streber waren und andere verpetzt haben usw. Man wird da, man wird da angefeindet und ich werde auf meiner Instagram Page. Ich werde auch heute noch und sicher auch in nächster Zeit des Öfteren beschimpft. Ja, da wird mir geschrieben Du warst nie ein Bodybuilder, du bist ein Wabbler und du bist ein Tunichtgut und oder oder oder. Du Du, Du tust nur so, oder keine Ahnung was was mich die Leute nennen. Verräter und keine Ahnung was, aber genau mit sowas habe ich gerechnet. Schon als ich das Buch diese Ermittlungsakten zusammengetragen habe und das Buch geschrieben habe. Ich habe ja nicht gesagt, ich schreibe ein Buch oder so, also das habe ich mir nicht gedacht. Ich habe mir gedacht, ich trage die Ermittlungsakten zusammen und hoffe, dass das. Und dann haben schon Leute auf mich eingeredet haben schon die gab es auch Leute, die auf mich eingeredet haben und gesagt haben Hey, du solltest das veröffentlichen, das ist wichtig. Ja, die gab es auch. Die Leute, die mich auch so ein bisschen getragen haben, zumindest ein Stück weit. Und da habe ich schon gewusst, als ich diese Akten zusammengetragen habe, Ja, da werden einige sagen Ah, der, der war nie auf der Bühne. Und jetzt spielt er sich groß auf. Und was glaubt er, wer er ist? Ja, genau das passiert jetzt. Aber ich habe mich schon auf das eingestellt. Und ja, ich sage mir, die regen sich auf. Nicht ich. Wie bist du das angegangen? Also, wie? Wie haben die die Ermittlungen angefangen? Wie hat die Recherche angefangen? Und ab welchem Punkt hast du. Hast du dir einen Plan gemacht, in welche Richtung es weitergeht? Als der Referenzpunkt dieser Wendepunkt da war, habe ich mich zurück erinnert an andere Punkte, nämlich das schon zuvor. Natürlich mir auch was angeboten wurde, dass jemand anderem was angeboten wurde, dass jemand anderer auch was genommen hat und auch gesundheitliche Probleme gehabt hat. Und es ist ja so gewesen, es hat sich ja dann einfach alles so, so so, es hat so eine Geschwindigkeit aufgenommen. Auf einmal ist je ein Typ ins Spital gekommen und nur wenige. Und da hatten wir auf einmal diese Abstände, wurden immer kürzer. Dann kam auf einmal ein paar Tage später wieder einer ins Spital und dann lag wieder einer im Spital und dann war da dann. Dann wurde das, das hat schon so eine Geschwindigkeit aufgenommen, so eine Fahrt aufgenommen. Und da waren halt auch diese von mir zuvor beschriebenen Träume, wo ich mich dann auch schon selber, wo ich aufgewacht bin, in der Nacht in die Küche gegangen bin und mir dann einfach so bei einem kalten Getränk. Ich konnte nicht mehr schlafen und habe dann was getrunken Und ich bin da gesessen und ich habe da ins Glas reingeschaut. Und ich habe mir nur gedacht, wenn ich jetzt nicht sage, morgen ist der Nächste dran. Morgen hat der nächste gesundheitliche Beschwerden. Ist ja wirklich ein ein verharmlosendes Wort für diese Beschwerden, für diese gesundheitlichen Folgen. Da muss ich was machen und ich muss das auch alles irgendwie notieren. Ja, und irgendwie zusammenfügen. Und dann war das schon so ein bisschen so, wie man das in Filmen kennt oder wie man es bei den Ermittlern kennt, wo sich Leute so eine Pinnwand bauen und die Fäden ziehen usw und. Ja, und dann habe ich mal so einfach alles addiert. Ja, wer hat welche Symptome, wer ist zu wem hingegangen, hat sich was geholt oder Angeblich war ja alles nicht so sicher. Ich habe ja auch nicht immer die Leute gesehen, wie sie jetzt dagesessen sind und sich die Spritze reingejagt haben oder welches Mittel sie genau genommen haben. Manche, manche Mittel. Man muss sich das ja vorstellen Da sind zahllose Ampullen und die sind ja nicht einmal beschriftet. Woher soll man wissen, was drinnen ist, auch wenn man weiß, was sozusagen weiß, was drinnen ist? Was ist denn wirklich drinnen? Und vergiftete Bodybuilder? Wir reden ja nicht alleine hier von Doping. Wir reden hier von vergiftet. Erstens das Mindset, dieser SelbstOptimierungswahn und vergiftet, weil es sich hier um hochtoxische Substanzen handelt. Und manche Substanzen, die sind wirklich Gift. Also das hat mit Doping, mit Bread und Butter und wie diese ganzen Ausdrücke wie was man da so sagt, ein ein gewisses Aufbaudoping oder oder Zusatzstoffe Zusatz, sondern es hat einfach nur. Es ist einfach nur noch Gift. Ich habe mal eine blöde Frage und zwar Warum dopen Leute sowas? Was ist da das? Was? Der Sinn dahinter? Was will man erreichen damit? Und das zweite ist, was sind so die ersten Symptome, die bei Menschen gesehen hast, die sich gedopt haben oder vergiftet haben? Wo du gesagt hast, irgendwas läuft da falsch. Was sind so Anzeichen gewesen, wo du gesehen hast? Hm, Das geht in die falsche Richtung. Falsche Richtung ist ein gutes Wort. Ich habe manche Leute gesehen, die sahen wirklich gut aus. Und dann sind sie zwei oder drei Wochen lang nicht ins Fitnessstudio gekommen. Und auf einmal? Ich habe sie fast nicht mehr erkannt. Die waren auf einmal, die kommen durch die Tür, und ich muss dreimal hinschauen, ob sie es sind, weil sie auch wieder eine Trainingspause gemacht haben. Und das ist nicht nachhaltig. Dann sind diese Leute, die gehen, ein wie ein Luftballon, wo man die Luft rauslässt. Und nicht nur das. Dann Ich habe einmal einen Typen, das habe ich auch im Buch beschrieben. Da gibt es eine Szene, wo ein Typ nach drei Wochen sehe ich ihn wieder und ich, ich habe ihn fast nicht erkannt, auch weil er so dünn geworden ist. So? Ja, er hat verloren an Muskelmasse. Aber er hat auch so einen Haarausfall gehabt innerhalb von drei Wochen. Das bekommt man ja nicht von heute auf morgen. Also das ist dann definitiv schon die falsche Richtung. Im wahrsten Sinne. Am Ende ist es nicht einmal das Gewünschte, der gewünschte Prozess, nicht das gewünschte Ergebnis, was sich die Leute da. Also ich sage es jetzt nochmal allgemein äh der der man geht man man geht auf die Bühne und dafür trainiert man. Das ist jetzt auch die Frage, um die Frage zu beantworten Warum macht man das? Anerkennung, dass man einen Preis gewinnt, sage ich mal im besten Fall. Man geht auf die Bühne und man macht den ersten Platz. Und mit Medaille und dem Pokal kann man dann zum Doktor gehen und dann ist es die falsche Richtung. Dann ist es definitiv genau die nicht gewünschte Richtung. Aber was macht Doping? Macht es, dass die Muskeln größer sind? Dass man mehr trainieren kann? Dass man weniger trainieren muss? Was ist da? Was? Was? Was machen das die Leute, um schneller, breiter und schärfer zu sein? Schärfer? Die. Die Vaskularität der Muskeln. Dass die Muskeln mehr raus schimmern. Dass man das das Sixpack schön herausschimmert Oder dass man. Oder es gibt. Es gibt verschiedene Dopingsubstanzen. Es gibt Dopingsubstanzen, die fördern natürlich das Muskelwachstum. Dann gibt es welche Fettverbrennung diuretika also entwässerer Dass man trockener wird, also dass die Muskeln die Muskelfasern rausschimmern. Was gibt es noch? Dass man schneller wieder sich regeneriert, Dass man schneller wieder trainieren kann. Aber es gibt auch noch natürlich auch noch andere Verrücktheiten. Zum Beispiel, dass man sich an einem Tag zehn sehr viel reinhaut. Schmerzmittel, Blutverdünner, damit man halt einfach den Muskelkater nicht so spürt und dass man halt dann einfach noch mehr trainieren kann oder schneller wieder trainieren kann. Ja, das gibt es auch. Es gibt alles. Also zehn Aspirin, fünf oder zehn Seractil oder beides zusammen. Und so weiter und so fort. Und irgendwann einmal sind diese Leute optisch. Wahnsinn. Ja. Und? Kann man sich hinter denen umziehen? Und, und, und. Wirklich? Wow. Und? Ja, aber innen drinnen sind Chemiefaser. Das macht keiner ewig. Mit ein hundert Jahre wird niemand von denen. Glaubst du, dass es sehr viel mit Selbstwert zu tun hat? Absolut. Also komplett. Ja. Im Endeffekt ist das ja nur eine Projektion. Man hat keine oder fühlt keinen Selbstwert und baut sich dann auf. Man will sich den aufbauen. Und so ähnlich war es ja, oder wäre es auch bei mir gewesen. Ich war halt ein Kümmerling und wollte das nicht mehr sein und wollte die Anerkennung im Endeffekt von Leuten, wo? Von denen, wo ich die Anerkennung nicht gebraucht hätte. Es waren ja nicht die richtigen Leute, es waren nicht die richtigen Partnerinnen, es war, es war alles nicht richtig. Ja, man sollte sich. Die besseren Freunde sollte man sich suchen und man sollte jetzt auch nicht sich sagen bevor ich keine Freunde habe, dann nehme ich mir doch lieber die falschen Freunde. Das ist auch nicht der richtige Weg. Wie bist du dazu gekommen zu sagen okay, alles was du erlebt hast, was du gesehen hast, das ist das in dem Buch, weil es gebe auch andere Wege, damit umzugehen. Aber das öffentlich zu machen und seine Geschichte zu verarbeiten und auch den Kriminalistik Bereich dahinter zu beachten, ist ja schon noch ein größerer Schritt, als einfach für sich das Erlebte zu verarbeiten und öffentlich zu machen. Ja, ich habe für Gerechtigkeit gekämpft. Das war der Gerechtigkeitssinn. Kann ich mir so auf die Brust heften? Ich habe ja doch auch eine gute Erziehung genossen. Also schönen Gruß an meine Eltern an der Stelle. Die haben mir beigebracht, was Gerechtigkeit ist und und, und. Ich würde sagen, Erziehung macht halt einfach auch viel aus. Ja. Und ja, das war. Das war eigentlich wohl der Grund, wo ich gesagt habe, ich kann nicht wegschauen, ich kann nicht zuschauen, ich muss für die Wahrheit einstehen und ich muss kämpfen und jemandem das Handwerk legen. Ja, weil man kann auch das Handwerk legen. Auch deshalb. Jetzt werden wieder die Kritiker herkommen und sagen Wieso, wieso? Wieso zerstörst du dann andere anderen das Leben? Ja, schlimm, was die gemacht haben. Aber wieso gehst du her und bringst andere ins Gefängnis? Oder zu einer Vorstrafe oder Ermittlungsdruck? Der. Der Ermittlungsdruck führt dazu, dass sich jemand scheiden lassen muss und usw und Depression hat. Wieso machst du dann den Leuten alles zu Fleiss und du machst die Leben von denen kaputt? Habe ich auch schon so mehr oder weniger so eine Kritik gehört und habe ich mir auch schon selbst. Ich habe mir schon selbst auch das durchdacht. Nein, ich würde ja am liebsten die Leute schütteln oder ich will nicht sagen abwatschen wieder der Gewalt, aber einfach durch Schütteln und ihnen sagen Schlagt doch einen anderen Weg ein. Und ich weiß ja, dass man zu den Leuten nicht hingehen kann und es ihnen so vorschlagen kann und sagen Geh, bitte hör auf Doch mit dem Dealen, Hör auf mit dem Drogen dealen. Hör auf mit den Substanzen! Hör auf, mit Steroiden zu dealen und sonst oder sonst was. Nein. Man kann mit den Leuten einfach ab einem gewissen Zeitpunkt, Alter, wie auch immer man es nennen mag. Man kann mit ihnen nicht mehr reden. Da muss. Dann müssen leider Taten her und die Taten schauen so aus, dass man sich sagt Ja. Weißt du was? Ich notiere mir das alles. Ich höre dir zu. Natürlich kann man mit ihnen reden. Ich. Ich kenne auch Leute, die, die sagen. Ich habe einmal etwas probiert. Das war so und so, ich würde das nicht mal wieder machen. Und weil das. Und das glaube ich Ihnen. Diese Leute, die sind mir in diesem Sinne wurscht. Ja, um diese Leute geht es nicht. Es geht hier jetzt um Leute, die, denen es egal ist, solange das Knödel stimmt. Also das Geld stimmt, dass sie vierzehn jährigen Sachen verkaufen. Sachen, wo Straßenmeisterei Farbe drin ist. Wo nicht einmal das drinnen ist. Wo, was sich jetzt irgendwie. Was jemandem versprochen wird, wo Rattenscheiße drin ist oder sonst was. Ja, tatsächlich. Ich habe das jetzt nicht so gewählt. Diese Worte. Es gibt Substanzen, da ist. Da wurde Rattenkot gefunden. In Polizeilaboren. Also, wenn es. Wenn es. Solange es Leute gibt, die sagen. Na ja, für einen Hunderter verkaufe ich dir jetzt eine Ampulle von so und so und so und so! Wo dann derjenige aber auch weiß, da ist jetzt aber auch ziemliches Gift drinnen. Und das verkauft er an Jugendliche. Die Zahlen gehen runter. Die berühmte Limbostange. Ich habe ja vorhin gesagt ja, diese Limbostange, wo dann irgendwann einmal nur alle noch drüber steigen müssen. Also da hört es auf. Da kann man auch mit diesen Leuten nicht hingehen und argumentieren. Lass es doch. Nein. Das also diese Leute, die beten das Geld an, die. Das ist, wie wenn man das ist. Wenn man einem Kind den Lolli wegnimmt, dann weint das Kind. Und wenn man diesen Kind und wenn man diesen ich will schon sagen diesen Kindern, wenn man diesen Leuten. Den Stoff wegnimmt, mit dem sie Geld verdienen und dealen. Das ist ein bisschen mehr als der Lolli. Also da kommen Sie schon im Extremfall mit, die Betonpatschen ums Eck. Da muss man sich Hilfe suchen, dann muss man. Da muss man dann leider den Weg zu den Behörden gehen. Und wenn ich man merkt, man, man weiß dann schon auch recht schnell, mit wem kann man reden, mit wem nicht. Und die Leute, wo man sofort merkt, das wird, das wird nicht auf. Das wird mit Reden wird man da nicht weiterkommen. Da muss man sich seine Notizen machen oder das Aufnahmegerät starten und dann muss man damit ja das der Polizei vorlegen. Ja, das ist ja eine Vielzahl an Geschichten. Sicher gehört und mitbekommen wird dann entschieden, welche Geschichten ins Buch kommen und welche jetzt blöd gesagt zur Polizei kommen. So wie die Geschichte gelaufen ist, ist sie auch ins Buch gekommen. Was ich weggelassen habe, waren einige ermittlungstechnische Aspekte. Die waren zu langatmig. Ich will nicht sagen zu unspektakulär. Aber manches habe ich dann auch aus ermittlungstechnischen. Dass ich den Leuten jetzt nicht alles verrate wie, wie wir unter Anführungsstrichen arbeiten. Also ich bin ja kein Polizeibeamter. Ich war ja nur ein Snack. Ich war ja nur ein Informant. Und wie ich manchmal genau gearbeitet habe, das habe ich dann, ich will nicht sagen weggelassen oder aber einige eine, einige Punkte habe ich vielleicht nicht so erwähnt. Ja, aber so wie die Geschichte ihren Lauf gegangen ist, habe ich sie eigentlich ins Buch geschrieben. Abgesehen von den Namen der Orte und von Personen, die vorkommen. Ich stell dir mal die dritte Große mit Milch und Zucker Frage, wo wir dann vielleicht auch was zurückkommen, was du schon erwähnt hast. Und zwar. Dritte große Frage lautet Was bringt dich zum Lachen? Und du hast ja schon erwähnt, dass es neben den Geschichten und den Berichten im Buch auch die Karikaturen gibt und die du selbst zeichnest? Möchte ich gleich daran anschließen. Wieso hast du dich dazu entschieden? Weil sie ja eigentlich doch ein eher düsteres Thema. Ja, aus zweierlei Gründen. Erstens einmal die Leute, viele, also viele Persönlichkeiten in dem Buch sind ja doch so, haben ein bisschen etwas Narzisstisches an sich. Und ich will diesen Leuten jetzt ich will diese Leute nicht als Helden darstellen oder irgendwie groß machen, sondern man muss ihnen auch ein bisschen den Wind aus den Segeln nehmen und sie auch so darstellen als das, was sie sind, nämlich. Manchmal sind das auch ziemliche Würsteln. Ja, und das ist und das meine ich, es ist mein völliger Ernst. Also manchmal diese Situationen auch im Fitnessstudio, wo man ins Fitnessstudio geht. Also das Leben schreibt ja manchmal wirklich Absurditäten par excellence. Da greifst dir an den Schädel und es sind ja einige Situationen im Buch beschrieben. Da kommst du aus dem Lachen fast gar nicht mehr raus. Also ich. Eine Geschichte, die ich jetzt erzähle, ist aus dem habe ich ein Buch geschrieben. Kam nicht nur einmal vor, aber im Buch hat es Erwähnung gefunden, dass einmal einer in die Dusche geschissen hat. Ja, ich weiß nicht, was die Leute dazu. Weiß nicht. Kick da, da da der Protein Shake so rein, dass sie dann eine Wurst fallen lassen. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls, das hat einer gelesen. Hat mich angerufen und hat gesagt Du, Mario, du wirst nicht glauben, was passiert ist. Vor zwei Tagen hat bei uns im Fitnessstudio einer in die Dusche geschissen. Also, der hat das Buch gelesen und hat mich angerufen, Hat gesagt Mario, das ist jetzt gerade vor zwei Tagen wieder passiert. Ja, also es sind ja keine Erfindungen. Und das ist sicherlich jetzt nicht die lustigste oder die grauslichste von hygienetechnisch gesehen die grauslichste Geschichte, weil da sind einige Sachen noch gewesen. Also was da alles abgegangen ist, lest das Buch. Es ist nicht immer nur alles dunkel und traurig, es ist manchmal auch absurd und nur zum Schießen. Ein Buch ist ja auch mit österreichischem Humor geschrieben, also ein bisschen morbide. War das ein bisschen eine bewusste Entscheidung, oder? Das ist so passiert, es ist so passiert. Ich selber bin wohl auch ein bisserl ein Freund von mir hat einmal gesagt Einer der letzten Wiener. Ja, das war ein schönes Kompliment. Lasse ich gerne so stehen. Also ich glaube, der Wiener Humor. Die Frage kam ja auch mal auf Was bringt mich zum Lachen? Ja, ich würde sagen Situationskomik. Das Leben selber. Also. Und Ja. Schwarzer Humor. Der Tod muss ein Wiener sein. Das ist mal das eine. Passt zum Buch. Aber auch gleichzeitig schwarzer Humor. Da sind die Wiener. Eigentlich muss man schon fast sagen unschlagbar. Und Freund von mir, ein Freund von mir, der ist erst einmal aus dem Auslandssemester nach nach Österreich gekommen. War sechs Monate im Ausland, wieder mal, und er sagt jedes Mal, wenn ich nach Österreich komme und dann höre ich dich am Telefon oder dann höre ich die Leute reden, dann höre ich die Leute raunzen, dann höre ich die Leute, das und alles usw. Das ist, das ist, das ist genial. Und dann fühle ich mich eigentlich sogar als Österreicher in Österreich, wenn ich zurückkomme wie auf Urlaub. Ja, das ist einfach, das gibt es oft. Also der war überall auf der ganzen Welt, wird auch im Buch erwähnt, ist die Figur Nelson. Und der hat auch immer gemeint, wenn er nach Österreich zurückkommt. Das Wienerische oder das Österreichische, es ist einfach irgendwie auf seine Art und Weise einfach unübertrefflich. Und es ist unübertreffbar. Ja, so ähnlich, sage ich mal, Sehe ich das jetzt auch? Ja, kann man. Kann man so stehen lassen? Ist es auch ein bisschen der Szene den Spiegel vorhalten, um zu sehen, in welche fast lächerliche Richtung das abdriftet? Absolut, Absolut, ja. Ja, ich finde, ich finde ja Narzissmus ja generell auch eigentlich irgendwo ziemlich lächerlich. Das ganze Profilneurotische, wenn man sich das mal so anschaut. Narzissmus diese Tage. Wir sehen es jetzt bei Donald Trump, der sich ja so groß und great again und was weiß ich was alles nichts great again. Es ist einfach lächerlich. Das ist. Es ist nur zum Es ist, Wenn es nicht so traurig wäre was da abgeht mit Beschuss und Krieg und Iran usw Es ist ja einfach nur lächerlich. Es wäre wenn es ein Film wäre. Wir würden sagen so ein Blödsinn, Wer denkt sich sowas aus? Das ist es. Also ich finde. Ich finde ja. Narzissmus. Wir regen uns immer über Narzissmus auf. Er ist eine schlimme Sache. Das ganze Ego und Egoismus und usw das Ganze. Aber ich sage das eigentlich muss man drüber lachen. Es ist gesünder. Ich schätze mal die vierte große Millionenfrage und da geht es ein bisschen, um auch in die Zukunft zu blicken. Aber zuerst blicken wir die Vergangenheit sehr kompliziert gestellt. Die Frage, und zwar die Frage Ist Reisen die Zukunft? Es ist das Jahr zwei tausend ein und dreißig und wir blicken auf die letzten fünf Jahre zurück. Was ist im besten Fall dann in den letzten fünf Jahren in deinem Leben passiert? Und die Frage ist mega kompliziert gestellt. Ja, also so kompliziert finde ich sie gar nicht. Nein, ist gut. Das Geile ist The Limit. Ich würde sagen, das Buch würde übersetzt schon in die eine oder andere Sprache. Auf Türkisch ist jetzt geplant. Das wird, das wird schon so in ein bis zwei Jahren sein, dass es dann auf einem wahrscheinlich türkischen Verlag erscheint. Es wird wahrscheinlich. Ich hoffe doch auf Englisch und vielleicht noch auf die eine oder andere Sprache übersetzt werden. Ja. Im Idealfall. Im Idealfall wird das Buch vielleicht den Weg zum zum Film machen finden. Wie man das jetzt. Es ist jetzt vielleicht nicht das Ziel, das Hauptziel dieses Buches, aber es würde diese. Diese Idee. Dieses Design, Dieses. Diesen Ruf nach Zivilcourage. Spreaden. Ja, also mir geht es immer noch eigentlich um die Botschaft, Fürs Geld mache ich das nicht. Ja, ich meine natürlich, man kann sich jetzt nicht herstellen und sagen Ja, ich mache alles umsonst oder so, nein. Aber die Die höhere Idee des Buches ist, dass es schon möglichst viele Leute erreicht. Ja. Zivilcourage. Und ich möchte auch wirklich an dieser Stelle noch mal und ganz eindringlich auf das Thema Depressionen aufmerksam machen. Das ist kein Spaß. Und vor allem nicht nur. Ja, sowohl Männer als auch Frauen. Aber ich möchte auch an der Stelle als Mann möchte ich auch den appellieren an die Männerwelt. Einerseits, an die Männerwelt, dass sie sich. Dass sich Männer trauen, über ihre Gefühle zu sprechen. Ein Mann, der muss hart sein, der muss eisern sein. Der, der, der. Der soll entweder keine Gefühle zeigen oder? Oder. Also stopp! Wir müssen über unsere Gefühle sprechen können. Und das ist wichtig. Nicht nur Zivilcourage, sondern Depression. Ja, alles, was Ihnen das in diese, in diese Richtung Suizidale geht. Ganz, ganz wichtig. Ja, und es gibt. Also es gibt leider Personen, die, die die sitzen. Die können jetzt wie ich jetzt nicht hier sitzen, die haben Depressionen und die können nicht mehr darüber reden. Was würdest du dir wünschen, wenn jemand dein Buch liest, was er daraus mitnimmt? Das ist von der Situation abhängig. Wenn diese Person im Idealfall haben wir so einen Helmut, sagen wir mal, der das Buch liest und der bis zu dem Moment, wo er das Buch zuschlägt und die letzte und die letzte Seite liest, hat er so diese Überlegung gehabt, dass er sich aufspritzt werden obstbaum und breitet sich sich breit trainiert. Breit trainieren ist voll okay, aber mit Zusatzmitteln, dass er sich da adäquate Hilfe, dass er sich das dass er etwas zu sich nimmt, was ihn zerstören könnte. Und das nur um um der Wille wegen von Leuten, die eigentlich seine sein. Die, die sein Selbstwert so runter gemacht haben und die eigentlich die Aufmerksamkeit diese Aufmerksamkeit gar nicht verdient hätten, dass er sich nur von diesen Leuten diese Aufmerksamkeit holt. Also ich würde sagen, im Idealfall haben wir so einen Fall, der das Buch zuschlägt und der sagt okay, jetzt habe ich mich entschieden, ich mache das nicht, ich schaue auf mich, ich schaue auf meine Gesundheit und ich schaue, dass ich mit den richtigen Leuten. Ja, mit den richtigen Leuten abhängen und Spaß habe. Und Spaß. Es Spaß definiert sich nicht durch Lob die ganze Zeit oder irgendeine Leistung irgendetwas bringen. Stress? Nein. Weg damit. Weg Raus aus dem Leben. Im Idealfall haben wir so etwas, oder dass es halt auch Leute ermutigt. Jetzt nicht. Muss jetzt nicht auf Steroide bezogen sein, aber Leute, dass Leute sagen, sie machen den Mund auf, sie kämpfen oder sie schauen zumindest nicht weg, wenn irgendwo Ungerechtigkeit passiert. Und ich habe am Anfang des Interviews Roberto Saviano im Vertrag erwähnt, ist ein Mafialiterat. So wird er genannt. Ja, der Mafiaautor. Er hat. Er widmet sein ganzes Leben dem Zeugenschutzprogramm, in dem er sich befindet, und hat ein Buch nach dem anderen. Top recherchiert. Über Mafiaclans raus. Ja, der widmet sein ganzes Leben dem Kampf gegen Mafiaclans. Man muss jetzt nicht gegen Mafiaclans kämpfen. Es reicht schon, wenn es um systematische Verunreinigung geht oder um Diebstahl. Oder dass Leute irgendwo zu fünft auf jemanden einprügeln, dass man sagt Hey, so geht es nicht. Ich schaue nicht weg, ich schaue nicht zu, ich mache was. Ich glaube. Das waren wunderbare Schlussworte für unser Gespräch. Gibt es denn noch etwas, was du den Hörerinnen und Hörern gerne mitgeben möchtest? Zum Beispiel auch, wo sie dein Buch finden können und erwerben können? Das Buch ist auf den Handel, auf den handelsüblichen Seiten wie Amazon und Co erhältlich. Ich würde allerdings zusätzlich raten Geht in eurer in euer Buchgeschäft des Vertrauens und bestellt es dort. Oder im Idealfall Wir sehen uns auf einer Lesung. Es wird die eine oder andere Lesung noch geben. Es ist nicht alles fix. An dieser Stelle sage ich nur. Richtig fix ist am achtzehn Uhr sieben. Habe ich eine Lesung im Kriminalmuseum in Wien. Das würde mich freuen, den ein oder anderen dort begrüßen zu dürfen. Wenn dann jemand zu mir kommt und sagt Mario, ich habe dich im Podcast gehört, eine lustige Geschichte. Ja, würde mich sehr freuen. Und was ich den Lesern an dieser Stelle noch zusammenfassend sagen möchte, ist ein lateinischer Bruchfaktor. Kultur. Frei übersetzt Taten sprechen für sich. Bleibt mir zu sagen Vielen, vielen Dank für den Einblick in eine Welt, die wir gar nicht kennen und die so weit weg ist von uns. Aber trotzdem vielen Dank fürs Mitnehmen in die Welt und in deine Geschichte, vor allem deine Lesungstermine. Wo kann man die noch finden? Instagram oder auf meiner Homepage. Wenn man mir da eine persönliche Mail schreibt, dem Verlag schreiben. Dann kann der Verlag auch vermitteln. Oder im Falle jetzt zum Beispiel Kriminalmuseum. Ja, dann schreibt man dem Kriminalmuseum. Da habe ich noch eine letzte abschließende Frage, weil nämlich wir angehalten worden sind, wenn wir Fragen am Anfang stellten, sollten wir auch beantworten. Und die wichtige Frage ist Was ist Frühstück? Brokkoli? Brokkoli? Zum Frühstück? Das ist halt einfach ein gesundes Bodybuilder Essen in der Früh. Statt dass man irgendwie einen Krapfen in der Früh sich reinstopft, stopft man sich den Frühstücks Brokkoli rein und im Buch ist ein Kapitel so genannt wird, so hat den Dreck den Namen Frühstücks Brokkoli. Es kommt die Szene vor, wo jemand sein Frühstück den Brokkoli fotografiert, das auf Facebook stellt und dafür. Ich weiß jetzt nicht genau, sieben und fünfzig Likes oder so innerhalb kürzester Zeit bekommt. Das war damals schon eine recht stattliche Anzahl. Das Buch ist ja schon zehn. Die Geschichte ist ja schon zehn Jahre alt. Und dann habe ich auf der auf der auf das Bundeskriminalamt eine Aussage gemacht, wo ich da auch mich aufgeregt habe. Ja, aber Hauptsache, der Frühstücks Brokkoli kriegt so und so viele Likes und das ist wichtig usw. Dann haben die ganzen Ermittler laut gelacht, weil die haben wahrscheinlich genau dieses Foto mit den Frühstücks Brokkoli auch gekannt, haben sofort gewusst, was ich meine. Und es geht denen wahrscheinlich auch schon alle auf die Nerven, wenn sie ermittlungstechnisch arbeiten und sie scrollen und wischen und und und und klicken sich durch die Fotos durch und dann sehen Sie jedes zweite Foto irgendein Bodybuilder essen und dann wieder Sporternährung und dann wieder Bodybuilder. Und wieder ein Frühstück, Broccoli und wieder Putengeschnetzeltes und wieder ein Broccoli. Und irgendwann einmal wird, das wurde schon so zum geflügelten Wort. Ja, immer dieser Frühstücks Broccoli. Ja, es geht schon. Es hängt einem schon beim Hals raus. Dann vielen, vielen Dank für die Aufklärung. Und wir würden den Hörerinnen und Hörern sehr ans Herz legen, das Buch zu lesen und sich mal mit einem Thema zu beschäftigen, was nicht bei jedem von uns auf Agenda Nummer eins ist und wo man auch schweren Einblick hat. Also vielen Dank für deine Ehrlichkeit auch und für den Einblick in dein Leben und in dein Buch. Ich danke. Wir werden alles in die ShowNotes verlinken und auf unserem Blog unter www.punkt mit Milch und Zucker Thread, wo man auch unser all unsere Podcastfolgen findet und alle Podcastfolgen auf allen gängigen Podcastplattformen.