00:00:00: Speaker: Do you remember things we have done together talk about being so free. Willkommen bei Mit Milch und Zucker. Wo wir mit Menschen Kaffee trinken. Damit ihr sie kennenlernen könnt. Willkommen zurück bei Mit Milch und Zucker. Neue Woche. Neue Folge. Mein Name ist Christiane Im Zoomfenster über mir. Wie jede zweite Woche. Die Brenda. Hallo. Hallo. Und im Suchfenster unter uns ist unsere heutige Gästin, auf die ich mich schon wahnsinnig freue. Und zwar ist das die Christina. Hallo. Hallo. Ich stelle dich auch gleich mal vor, damit wir möglichst schnell zum Thema kommen und die Leute wissen, warum ich so excited bin. Dein voller Name. Den sagen wir diesmal dazu, weil das ist im weiteren Verlauf wichtig. Christina Jung Du bist ausgebildete Psychologin und bist im Mühlviertel aufgewachsen. Das vorher schon festgestellt in der Nähe, in einem Ort, den ich auch kenne. Absolut. Bis dann nach Wien gegangen wie so viele und hast dort studiert. Hast zwei Jahre in Dubai gewohnt und bist jetzt wieder in der Nähe von Wien. Und worum es heute geht, ist dein ganz besonderer Traum, den du im letzten Jahr, kann man sagen verwirklicht hast. Und der heißt Salana. Und was genau das ist, was man sich darunter vorstellen kann und worüber wir mit dir reden wollen diesbezüglich. Das erklärt jetzt die Bilder. Ja, und vorab geschickt Es ist ein bisschen kompliziert für mich, weil ich habe heute Christiane und Christina. Es wird ein bisschen kompliziert. Ich gebe mir die größte Mühe, das zu schaffen. Also es ist ja so Als Team haben wir uns überlegt, Salana, wie aus einer Geschichte ein Buch wird und was Heldinnen und Einhörner uns lehren. In dieser Folge wollen wir mit dir darüber sprechen, wie dein Weg zur Autorin ausgesehen hat. Wie aus einer ersten Idee langsam eine Geschichte wurde und aus dieser Geschichte schließlich ein Buch entstanden ist. Uns interessiert, wie du mit Salana begonnen hast, was dich zum Schreiben motiviert hat und wie sich so ein persönliches Projekt über die Zeit entwickelt. Gemeinsam möchten wir übers Schreiben als Prozess sprechen, darüber, warum du dich für das Genre Fantasy entschieden hast, wie man fantastische Orte und Figuren mit der Wirklichkeit verbindet und welche Rolle eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Emotionen dabei spielen. Aber wir wollen auch darüber reden, welche Geschichten du sonst erzählst und was sich verändert, wenn man zum Ersten Mal eine ganz eigene Welt erschaffen hat. Und natürlich möchten wir von dir wissen, warum du dich für eine Heldin entschieden hast, welche Bedeutung für dich hat und weshalb ein Einhorn an ihrer Seite steht. Und wie viele Einhorn geschenkt außerdem bekommst. Sehr gute Frage. Aber wir fangen wie immer an, mit ihm zu gehen. Und die Christiane? Die Erste. Bist du bereit? Ich bin total bereit. Sehr gut. Hotel oder Zelthotel? Reden oder zuhören. Eine schwierige Frage. Beides zur richtigen Zeit ist der Knackpunkt für mich. Welcher Ort hat dich überrascht? Dubai. Tatsächlich? Damals hatte mir das anders vorgestellt, als es dann wirklich war. Was ist der beste Geruch? Hm. Hat was mit Winter zu tun? Tatsächlich? Vielleicht, weil jetzt Winter ist. Würde mich im Sommer fragen, würde ich wahrscheinlich sagen. Strand, Palmen und Salzwasserduft. Aber ja. Nein. Doch. So ein Tee mit Zimtaroma und Wohlfühlen. Gemütlichkeit. Wenn du einen Feiertag erfinden könntest, welcher wäre es? Ein Tag, wo alle Menschen richtig gute Bücher lesen und das ich damit total wohlfühlen. Wenn du einen Tag lang jemand anders sein könntest, wer wäre es? Ich glaube, eine Katze. Tatsächlich Eine Katze. Die hat, glaube ich, ziemlich gechillt. Manchmal sehne ich mich nach ein bisschen Ruhe, Wo sich alle um dich kümmern und du eigentlich nichts zu tun hast. Danke sagen möchte ich vor allem an meine Familie, die die letzten Jahre, die wahnsinnig intensiv waren, ganz wunderbar begleitet haben und ohne die es auch definitiv nicht geben wird. Und wie trinkst du deinen Kaffee? Ja, das ist so eine Sache bei mir. Ich trinke tatsächlich kaum Kaffee, weil mein Körper dann nicht so prickelnd findet. Ich bin ein begeisterter Teetrinker Teetrinker und trinke den in allen Variationen Am allerliebsten grün aber mag auch Chai oder alles, was ein bisschen eben so einen besonderen Geschmack hat. Ich bin aber immer ein bisschen neidisch auf die Kaffeetrinker, weil ich das schon toll finde, wenn so richtig gute Kaffee gemacht, wenn ich mag auch den Geruch oder wenn irgendwo reingeht. Und da gibt es einen speziellen Kaffee, dass ich. Ich hätte gerne, dass ich den besser vertragen, aber eher Tee bei mir. Perfekt Questions to go gemeistert. In wirklich einem guten Tempo bist du da durch. Und man muss ja dazu sagen, wir haben ja die neuen Coaches jetzt also du hast, du hast wirklich ich will jetzt nicht sagen die Arschkarte gezogen weil weil man sich nicht wirklich darauf vorbereiten konnte, aber sehr gut gemacht, sehr gut gemacht. Dankeschön. Ich stelle gleich mal die erste Große mit Milch und Zucker Frage, die ich in dem Fall natürlich abwandle Wenn du keinen Kaffee trinkst, was ist oder war denn der beste Tee, den du getrunken hast? Weil das geht ja so wie beim Kaffee jetzt nicht unbedingt nur um den Geschmack, sondern auch in welcher Gesellschaft oder wo man den getrunken hat. Der beste Tee, den ich getrunken habe, ist eigentlich einer, den ich relativ häufig trinke. Das ist bei mir der Sonntagmorgen. Tee am Sonntag. Am Morgens ist meine Familie meistens noch nicht auf. Da haben wir so ein bisschen die Diskrepanz zwischen Morgenmensch und Nachteulen. Und den trinke ich dann, wo alle noch schlafen. Und es ist meistens ein grüner Tee, der eine spezielle Aroma Richtung hat. Apropos muss gut riechen und so, das ist eine ganz schöne Zeit für mich, wo ich auch immer ein Buch vor mir liegen habe im Normalfall und einfach von der Woche, die meistens recht intensiv ist, so richtig runterkommen kann. Und das liebe ich total. Ein bisschen ein Ritual. Was liest du jetzt gerade? Ja, jetzt gerade lese ich auch ein Fantasy Buch, dass mein Sohn mir empfohlen hat, weil der Gott sei Dank. Freut mich sehr. Auch eine Leseratte ist, der immer der Meinung ist, wenn er etwas liest, was cool ist, muss ich es auch lesen. Und das mache ich hiermit. Genau. Und es ist ein Fantasybuch, das heißt der Keeper of Lost Cities und hat mehrere Bände und er ist mir mindestens drei Bände voraus. Und das Schöne ist ja, wenn man so ein Ritual hat wie Tee trinken. Beim Lesen ist es extrem toll für mich, die Frage zu stellen wie viel hat sich dein Teekonsum verändert während der Phase des Buchschreibens? Puh, ja, die Phase des Buchschreibens. Ja, da kommen wir wahrscheinlich eh noch ein bisschen dazu. Aber das war gar nicht so extrem, dass ich da der Teekonsum so stark verändert hat, sondern das ging nur in Zeitblöcken, die ich mir wirklich massiv freigeschaufelt habe. Also ich. Ich konnte nicht wie manche Autoren das empfehlen, wenn du das nebenbei machst, so wie ich das ja gemacht habe. Konnte nicht so eine Stunde hier schreiben und eine Stunde da schreiben, wo mal Zeit war. Das war nicht möglich. Ich glaube, es ging nicht, weil es eine Fantasygeschichte ist. Und ich musste ja in diese Welt reisen und das geht nicht auf die Schnelle. Und deswegen wurden aus diesen kurzen ich schreibe mal eine Stunde eher so wirklich Wochenenden, wo ich mich dann von allem entfernt habe und da habe ich dann schon viel Tee getrunken, auch viel über meine persönlichen Schreibgewohnheiten entdeckt, die ich, was ich vorher nicht wusste, aber, aber. Ja, also so ein Blog schon massiv. Aber jetzt, über die ganze Zeit hinweg, hat er sich nicht so sehr verändert. Bevor wir mit dem Buch starten, mit dem Schreibprozess starten, möchtest du vielleicht mal ganz kurz umreißen, damit wir alle auf der gleichen, auf der gleichen Linie sind, alle abgeholt werden? Was ist, Worum geht es und was? Was muss man unbedingt wissen über das Buch? Savannah ist eine Fantasygeschichte und das Buch heißt im vollen Titel Savannah. Das Geheimnis des vergessenen Zaubers. Und in diesem Titel steckt auch schon ein bisschen die, die ein Teil der Geschichte. Es geht um ein Mädchen, die nicht sehr lange heißt. Das wäre vielleicht irreführend. Das Mädchen heißt Tammy und die lebt in einer Welt, die ist ein bisschen so ähnlich wie unsere vor vielen, vielen hundert Jahren. Aber halt keine magische Welt, sondern ganz normale, vielleicht mittelalterliche Welt. Und hat dort ein sehr banales Leben. Eigentlich. In einer schicksalhaften Nacht, könnte man sagen. Dann hört sie ein Geräusch und beschließt, dem nachzugehen. Und dem folgen noch ein paar wichtige Entscheidungen, die ihr gesamtes Leben verändern, weil sie eben dann etwas entdeckt, nämlich ein verletztes Einhorn im Wald. In einer Welt wie unserer, wo es Einhörner nicht gibt. Und das stößt sie dann schon vor. Eine sehr spannende Frage Was mache ich denn jetzt? Und dann startet eine ganz, ganz wunderbare Reise, die Tammy begeht, wo sie zuerst ganz alleine ist, wo sie viele Freundschaften schließt, wo sie viele unerwartete Begegnungen hat und wo sie einfach aufgrund dieser einen Entscheidung. Ich schaue nicht weg und ich helfe da jetzt, auch wenn ich keine Ahnung habe wie. Und keine Ahnung, wohin mich das führen wird, passieren ganz viele tolle Dinge, die nicht nur eine, sondern auch zwei Welten beeinflussen. Am Ende des Tages, und das ist so ein bisschen der Rahmen für die Geschichte, ist immer die Frage wie viel erzähle ich jetzt, ohne zu spoilern? Aber es ist eine Geschichte über ein Mädchen, die ihren Mut entdeckt, ihre Reise erlebt, die sie nie für möglich gehalten hätte und die eine ganz neue Welt für sich entdeckt. Oder mehrere sogar. Also durch diese magische, das magische Erleben, wie du angefangen hast, dieses Buch zu schreiben oder die Geschichte irgendwie abzustecken für dich. Wie erfindet man eine neue Welt? Das ist schon so lange her, dass das wirklich irgendwie so fließend war. Es war nicht so, dass ich mir damals überlegt habe, welche Geschichte könnte ich schreiben, sondern das Ganze kam aus einer, aus einer ganz, ganz langjährigen Faszination für gute Fantasygeschichten, die begonnen hat, als ich wirklich noch ein eher kleines Kind war. Und ich habe diese Bücher verschlungen, immer und unfassbar viel gelesen, irgendwann mir dann schon begonnen zu denken. Ich glaube, das könnte ich auch. Also irgendwie wäre das cool, mal so eine Geschichte zu schreiben und habe das dann irrsinnig lange aber nicht gemacht, weil weil ich immer irgendwie eher beschäftigt war, so mit meinem Leben und was sich alles so tut. Dann kam aber der Moment, wo ich tatsächlich mir gedacht habe, jetzt würde ich das gerne mal ausprobieren. Einfach nur, um zu wissen, ob ich es könnte. Und hatte dann so eine Idee grob von einem Mädchen und ich wusste ungefähr, wie das sein wird und ich wusste es. Es hat was mit diesem Einhorn zu tun. Es war. Irgendwie kann ich nicht genau erklären, woher das kam. Das war wirklich einfach so ein Funke, der gesagt hat, da ist diese Geschichte. Und dann habe ich begonnen, darüber nachzudenken. Und das ist dann sehr schnell gekommen, dass die Geschichte eigentlich für mich von der Story her relativ klar war. Also natürlich nicht in allen Ausprägungen und Details, aber im Prinzip war die Geschichte, als ich das erste Mal mir gedacht habe, ich glaube, das könnte ich schreiben, war die eigentlich mehr oder weniger grob fertig und ich habe das dann damals auch skizziert, irgendwo aufgeschrieben, damit ich das nicht vergesse. Und im Kern ist es dabei geblieben. Tatsächlich? Also das war wirklich so eine Idee, wie man sich so denkt. Man kommt so eine Eingebung. Vielleicht war das so was, Ich weiß es nicht. Aber da war die Geschichte war irgendwie so, im Groben war sie einfach mal da. Wie war da der der Zeitrahmen. Also von der ersten Idee, wo du gedacht hast Ja, könnte ich auch. Da ist irgendwie so eine Idee in meinem Kopf, So könnte es ausschauen bis zu Du hältst das Buch jetzt fertig? Ja, das hat lang gedauert. Oh, mein Gott. Ja. Also, das erste. Ich. Ich. Ich könnte das glaube ich auch. Da war ich wahrscheinlich vierzehn oder fünfzehn, weil ich in der Schule. In Deutsch im Speziellen. Ich hatte einen zweiten Deutschlehrer. Die erste Deutschlehrerin war nicht so ein Fan von mir, weil die mochte eher geordnete Dinge. Der zweite hat erkannt, dass Fantasy irgendwie auch cool sein kann für Deutschaufsätze und war dann ein wirklich Förderer von dem, was ich da so geschrieben habe, auch und und hat mich so vorlesen lassen vor der Klasse und gelobt. Und dann dachte ich okay, also das könnte man kombinieren. Das war das erste Mal, wo ich mir gedacht, vielleicht könnte ich auch Fantasyroman schreiben. Und dann kam irgendwann diese Idee, dass was ich sicher fünfzehn Jahre her diese erste Idee für die Geschichte. Und dann, das weiß ich noch sehr genau, weil da war ich nämlich schwanger mit meinem Sohn. Das war also vor vierzehn Jahren habe ich mir dann gedacht, jetzt möchte ich mal wissen, ob es mir überhaupt, ob ich in der Lage bin, ein Kapitel zu schreiben. Also so richtig mich hinzusetzen, nicht nur die Geschichte zu erfinden, das Geschichten erfinden tatsächlich fällt mir ziemlich leicht, sondern kann ich das verwandeln in ein Buch mit rotem Faden, mit Charakteren, die man irgendwie greifen kann, mit mit Dialogen und so Dingen kann ich das und habe mich dann damals auch auf auf mit großer Unterstützung meines Papas, der generell eine wahnsinnig große Rolle in dieser ganzen Geschichte von früh von Lesen, Fantasyromanen bis zum Schluss gespielt hat. Habe mich damals hingesetzt und habe probiert, halt die ersten eineinhalb Kapitel zu schreiben und habe ihm die nachher hingelegt und habe gesagt, er war Volksschuldirektor und somit auch ein bisschen hatte Ahnung von so ein bisschen, wie man sich so ausdrückt. Du glaubst, du, sollte ich da weitermachen? Und er hat das gelesen und gesagt, Du solltest auf jeden Fall weitermachen. Und tatsächlich haben sich die ersten eineinhalb Kapitel seit dieser Zeit gar nicht mehr so wahnsinnig viel verändert. Das ist ganz erstaunlich. Aber ich habe das dann ganz lange ruhen lassen, weil ja dann mein Sohn geboren ist und ja, mit Kind und Job und so war keine Rede mehr davon, dass da irgendwie Raum für dieses Buch ist. Und tatsächlich habe ich dann erst vor ungefähr vier Jahren wieder so richtig begonnen weiterzuschreiben. Was war der Punkt, warum du gesagt hast vor vier Jahren? Jetzt schreibe ich weiter. Was war der Hintergrund? Das war tatsächlich kein besonders schöner Hintergrund. Warum das genau zu diesem Zeitpunkt war Mein Vater, der eben, wie gesagt, eine sehr große Rolle in meiner ganzen Freude an Büchern, Fantasy und Geschichten hat. Ist sehr schwer krank geworden. Zu der Zeit und er hat Krebs bekommen. Es war klar, dass das nicht unbedingt gut ausgehen wird. Wir wussten nur nicht wann. Und ich habe einen wahnsinnig starken Wunsch gehabt, dieses Buch fertig zu schreiben, damit er es lesen kann und habe dann das mit meinem Mann besprochen und habe gesagt ich weiß noch nicht, wie wir das machen, weil wir waren beide berufstätig, mit einem Kind mit acht, neun Jahren. Aber ich möchte das machen und sie haben mich total unterstützt. Und dann haben wir eben diese, diese Räume rausgekauft aus unserem Alltag, irgendwie. Diese Wochenenden, wo ich dann eben alleine hingefahren bin und geschrieben habe. Es ist dann, Gott sei Dank hat es dann auch geklappt. Also ich finde es ja prinzipiell so cool, dass du dich für das Fantasygenre entschieden hast, weil wenn man kurz zurückgeht zu deinem zu deinem Lebenslauf ausgebildete Psychologin, Du bist Kommunikationsexpertin, also du weißt schon, Geschichten erzählt. Aber es ist halt eigentlich so andere Geschichten, die man erzählt und dann zu sagen ich schreibe jetzt aber kein Kommunikationsbuch, das Zehntausendste, sondern ich schreibe einen Fantasyroman ist jetzt auch nicht unbedingt der der einfachste Schritt, nämlich auch damit rauszugehen und vor anderen Leuten, vor allem vor Freunden, Verwandten zu sagen Hey, ich schreibe übrigens ein Fantasybuch, da kriegt man wahrscheinlich auch eher so große Augen. Okay, ja, ja, ja, total. Wie bist du damit umgegangen? Es war irgendwie für mich immer klar, dass das dass das der Schritt ist. Und die, die mich besser kennen, wussten das irgendwie auch. Also für die war es, glaube ich, keine Überraschung. Für manche andere schon. Und das war auch lustig, weil ich ja auch ungefähr zu der Zeit dann dieses Jahr, wo das mit dem mit der Buchveröffentlichung irgendwie kam, habe ich ja kurz davor beschlossen, mich selbstständig zu machen mit einem Coaching Business. Das heißt, ich bin ja auch irgendwie als Coach im Einsatz seit seit April. Und das war dann irgendwie alles zeitgleich. Und ich habe mir damals auch gedacht Boah, wie erzähle ich jetzt diese Geschichte. Ich habe mich gerade auf dieses Coaching Thema gesetzt und gehe damit quasi raus. Und jetzt kommt ein Fantasyroman wie Wie geht das zusammen? Und je mehr ich da jetzt drüber nachgedacht habe, desto mehr ist mir aufgefallen. Wahrscheinlich habe ich das immer schon gewusst, aber es ist mir halt nicht präsent gewesen, dass das total ineinander greift, weil in Wahrheit geht es um ähnliche Dinge. Es geht. Es geht um die Reise von einem Menschen, der sich entwickelt und der sich selbst findet und seine Umgebung damit beeinflusst und sich auch seine Umgebung schafft, selber und sein Leben quasi gestaltet und Hindernisse hat, wie das halt auch im wirklichen Leben so ist und mit bösen Dingen konfrontiert ist, aber auch Träume hat und die verfolgt. Das finde ich, passt in Wahrheit total wunderbar schön zusammen und deswegen war das dann gar nicht so ein so ein großer Streit auch in der Erklärung, als ich diesen diese Erkenntnis dann mal zu Papier gebracht habe. Für mich auch erst mal ein bisschen zurückgehen zu den Schreibwochenenden. Ja, weil ich kann mir schon vorstellen, wenn man ein sehr volles Leben hat und Familie und Job und viele Dinge, die sich ändern, ist es dann ein Wochenende zu haben, wo man sagt Ich setze mich jetzt hin und arbeite weiter. Gar nicht so einfach, dass man da irgendwie dran bleibt. Und mich würde interessieren, wie dein Schreibprozess war an diesem Wochenende und wie das für dich gelaufen ist zu schreiben. Also generell muss man über mich sagen, dass ich ein ziemlich zielstrebiger Mensch bin. Sagen wir es mal so andere sagen stur dazu Aber, aber meistens ist es so, wenn ich, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, was ich gerne möchte und es liegt in meiner Macht, dann bin ich da relativ zielstrebig, das auch hinzukriegen. Und mit dem Buch war das erstens mal generell so, weil es mir halt auch so am Herzen gelegen ist und zweitens natürlich durch diese Sache mit meinem Papa hatte es eine gewisse Dringlichkeit für mich. Das hat sicher mal geholfen, um da diese Wochenenden wirklich effizient zu nutzen. Und tatsächlich war das erste Wochenende, das ich gemacht habe war also meine Eltern haben so ein Ferienhaus im Mühlviertel eben an einem Fluss, eigentlich mehr oder weniger mitten im Wald. Und mein erstes Wochenende habe ich tatsächlich dort gemacht. Ich habe mich da einkaserniert, habe das Handy mehr oder weniger abgedreht, hatte halt irgendwie Vorrat mit für das Wochenende und hab mir gedacht so, jetzt schauen wir mal, ob das geht. Und am ersten Abend ging es nicht so gut, muss ich ganz ehrlich sagen. Da war ich da, alleine in diesem Haus und dann so irgendwie ja, aber es hat mir irgendwie die Ansprache gefehlt und es war irgendwie so, dieser Berg, dieses riesige Riesenaufgabe für mich. Wie gesagt, ich hatte ja gerade eineinhalb Kapitel geschrieben, das war noch nicht so viel und ich hatte zwar eine Storyline, aber puh, Ja, und dann bin ich aber auf ganz viele Dinge draufgekommen. Also a wenn ich anfange, einfach mal anfange, da geht es ganz gut und b habe ich über mich gelernt. Ich. Ich schreibe am besten früh am Morgen. Das hätte ich nie gedacht. Aber ich bin absolut ein. Wenn ich aufwache, gleich anfangen. Sex in der Frühbuchschreiber. Interessant. Wusste ich vorher auch nicht und habe dann wirklich ganz viel in der Früh und am Vormittag ordentlich viel geschrieben und am Nachmittag dann eher so Korrekturen gemacht und Ideen gesammelt. Und zwar so richtig. Schreibprozess war der Vormittag und am Mittag. Und dann bin ich da ganz, ganz gut reingekommen. Es hat mir fast leid getan, als das erste Wochenende dann aus war, tatsächlich, dann hatte ich relativ, hatte ich echt schon einige Seiten geschafft. Also das war dann klar, das ist ein Erfolgsmodell. Wenn ich schreiben will, dann muss ich das in so Blogwochenenden irgendwie machen. Das hat sich dann nur gezeigt, dass das schwierig ist, jedes Mal deswegen ins Mühlviertel zu fahren, weil das ja noch einmal pro Strecke zweieinhalb Stunden Zeit kostet, die ich nicht hatte. Und dann habe ich halt überlegt, welche Location irgendwo in der Nähe von Wien und Wien Umgebung könnte es geben die die auch passt, weil man muss ja wissen, das muss ich ja schon richtig anfühlen. Es ist ein Fantasyroman, das kann man jetzt nicht in irgendeinem super fancy Loft in Wien schreiben. Also für mich ich nicht. Ich konnte das nicht Und ich habe dann ein Hotel gefunden, in Baden. Das Hotel Schloss Wackersdorf. Tatsächlich? Das hatte so ein bisschen dieses Schloss Feeling, ein bisschen diese, diesen Wald, den ich da gebraucht habe. Und da gab es auch einen großen Park davor, wo man sich aufhalten konnte, ein bisschen rumlaufen. Und das war dann das, wo ich eigentlich fast alle weiteren Kapitel über mehrere Wochenenden geschrieben habe. Du hast gesagt, du hast schon ganz, ganz früh irgendwie den Anfang und das Ende gewusst und und wie das so verläuft. Was war das Erste, was du im Kopf gehabt hast? War das tatsächlich die Hauptfigur? War das die Geschichte? War das ein bestimmter Ort, der vorkommt? Tatsächlich hat es begonnen mit der Hauptfigur. Die hat auch, das hat auch ein bisschen eine Backstory auch wie warum die Toni heißt. Und zwar war es eines meiner absoluten Lieblingsbücher of all Times, Die unendliche Geschichte von Michael Ende. Und wer die gut kennt, wird auch wahrscheinlich merken, dass das ein bisschen ein ähnliches Genre ist, weil auch die unendliche Geschichte macht etwas ganz, ganz großartig. Was ich halt in meinem Buch auch versucht habe diese Spannung und Lösungen ohne wilde Gewalt zu bringen. Ich finde, dass ganz viele Fantasyromane, auch wenn ich auch diese lese, wirklich ein bisschen übertreiben mit den Gewaltdarstellungen. Das brauche ich eigentlich nicht. Und ich finde, das hat Michael Ende ganz, ganz wunderbar gekonnt, das so zu machen. Ich war immer ein riesen Fan und ich mochte das Buch viel lieber als den Film. Aber ich fand den Film auch cool damals. Und da gibt es ja ich weiß nicht, ob ihr damit vertraut seid, aber da gibt es eine Figur der kindlichen Kaiserin, die eine ganz wichtige Rolle spielt, am Ende in dem Buch und in dem Film. Und die Schauspielerin, die diese gespielt hat, die hat mich damals wahnsinnig fasziniert. Ich meine, ich war ein junges Mädchen, und die war halt einfach, die hat so einen coolen Vibe gehabt. Ich habe die großartig gefunden und die Schauspielerin, die diese dieses Mondkind heißt, die eben die Kindliche Kaiserin gespielt hat, die heißt Tammy Stronach, also Tammy mit Vornamen. Und irgendwie hatte ich bei meiner Hauptfigur ihr Gesicht irgendwie immer im Kopf. Das Gesicht von dieser Schauspielerin war für mich irgendwie so der Ausgangsbasis für meine Figur, weil sie halt so viel ausstrahlt mit diesem Gesicht. Diese. Diese Verletzlichkeit. Und trotzdem macht auch diese diese. Dass es beides in sich geht. Und deswegen habe ich meine Hauptfigur auch genannt. Weil das war irgendwie sie. Ich weiß nicht, wie sie wirklich ist. Keine Ahnung, was sie jetzt genau macht. Eigentlich. Keine Ahnung. Wichtige Frage. Bist du schon auf Fuchur geritten? Ich bin noch nicht davor geritten. Ich glaube, das kann man. In Bayern, oder? Da gibt es ja in Bavaria Filmstudios. Geht das? Ja, das habe ich noch nicht gemacht. Aber ich bin ganz sicher, dass das etwas ist, was ich mir noch erfüllen werde. Ja, Ich stelle aber inzwischen mal die zweite große Frage und zwar Was kann man von dir lernen? Und jetzt haben wir ein bisschen geplaudert und wir haben mal telefoniert. Also wir kennen schon total super zielstrebig haben wir schon gelernt, kann von dir lernen. Ich ich habe total nett mit dir gefunden zu kommunizieren. Es ist irgendwie spannend, wenn man Leute kennenlernt, die man noch nicht kennt, aber sofort eine Sympathie hat. Das finde ich immer sehr beeindruckend, wenn Leute das können. Also das von meiner Seite. Was glaubst du, was man von dir lernen kann? Ja, also, wie gesagt, Zielstrebigkeit, Schrägstrich, Sturheit. Wenn man, wenn einem etwas wichtig ist, dafür auch zu brennen und diesen Weg zu gehen. Das habe ich wirklich immer gemacht. Und auch was ich auch gut kann, ist mir darüber klar werden, was ich eigentlich für ein Ziel habe. Also ich habe immer irgendein nächstes Ziel, das mich irgendwie fasziniert und und das kann auch unterschiedliche Dinge sein, aber dass das auf jeden Fall. Dann mag ich einfach Menschen total gern. Also nicht. Nicht alle. Grundsätzlich klar, aber per se denke ich, dass es total schön ist, mit Menschen Gespräche zu führen. Und ich mag es sehr, eine Atmosphäre herzustellen, in der ich selber auch sein mag. Und das ist vielleicht das, was du gemeint hast. Also wenn ich mit Menschen spreche, wo ich auch das Gefühl habe, dass das funktioniert gut und da ist ein Draht da, dann, dann kann ich das, glaube ich ganz gut, dass die sich auch dann im Gespräch wohlfühlen. Das hilft mir natürlich auch in meinem Coaching Business ganz gut. Das ist eine hilfreiche Sache und mir ist auch meine Familie zum Beispiel wichtig. Mir sind meine Freunde wichtig. einfach solche Dinge darauf zu achten. Was ist überhaupt wichtig? Und was noch? Was glaube ich noch? Also was so ein Motto von mir ist, ist zu versuchen, die Dinge mit Leichtigkeit zu sehen. Also ich. Ich wechsle ganz gern die Perspektive, wenn es mal irgendwie nicht gut weitergeht. Deswegen habe ich auch sehr lustig. Dieses Jahr haben Sie haben sich irgendwie neben dem Einhorn, das natürlich jetzt eine ganz zentrale Rolle in meinem Leben spielt, hat sich ja noch was ergeben. Und wie gesagt, das war zeitlich, bevor das Buch rausgekommen ist. In meinem Coaching Business habe ich auch so eine Art Motto, nämlich einen Kolibri, dem ich ganz viel Arbeit in der Visualisierung, weil ich einfach faszinierend finde, was die können, diese Kolibris nämlich eben sich über eine Situation erheben und da oben drüber schweben, auch rückwärts fliegen und alle möglichen Dinge, die andere Vögel nicht können, aber einfach diese, diese Dinge von oben betrachten und mit einer gewissen Leichtigkeit an Dinge herangehen, die vielleicht im ersten Moment total schwer erschienen sind Und. Und das in der Kombi mit mit dieser. Das macht irgendwie beides für mich ein bisschen mehr Magie auch reinzubringen, den Blick zu öffnen für die Dinge, die man vielleicht nicht sehen kann. Gerade in schwierigen Situationen ist es für mich. Also manche sagen ja, Fantasyromane lesen ist auch ein bisschen Eskapismus. Das kann auch gut sein, dass das ein ganz wichtiger Aspekt davon ist. Aber in der besten Form meine ich das, weil einfach sich den Horizont zu öffnen. Ob das jetzt ist, indem man in der wirklichen Welt reist und neue Länder und Welten kennenlernt oder ob man in seinem Kopf reist und neue Länder und Welten kennenlernt, denke ich, hat im Endeffekt einen ähnlichen Effekt. Es macht einen irgendwie offener, weiter und die Welt ein bisschen bunter. Wenn man ein Buch schreibt oder einen Text schreibt, dann hat man ganz oft im Kopf den Leser oder die Leserin, für die das dann gedacht ist. Wirst du dir deine, deine Leserin oder den Leser vorgestellt? Da habe ich ehrlich gesagt wahrscheinlich zu wenig drüber nachgedacht in der Phase. Also das ist mir jetzt auch ein paar Mal schon irgendwie um die Ohren geflogen in den Gesprächen. Das ist gar nicht so leicht ist nämlich. Ich sage dann immer Ich habe mir meine. Meine Leser, meine Leserin so vorgestellt wie mich. Also ich. Ich wollte ein Buch schreiben, das ich gern lesen würde. Und ich auch. Sobald ich in der Lage dazu war. Gern gelesen hätte. Also über diese ganzen Jahre hinweg. Und deswegen bin ich irgendwie so der Prototyp. Gott sei Dank habe ich ein paar Freundinnen auch gehabt, die ähnlich ticken. Die habe ich natürlich alle Probe lesen lassen, bevor ich irgendwas weiteres gemacht habe. Aber, aber das ist schon so ein bisschen der Punkt. Also es ist kein Buch, das zielstrebig auf eine Zielgruppe gebaut ist. Was natürlich vernünftig wäre, wenn man irgendwie klare Ziele hätte damit. Aber das war echt ein Herzensprojekt, das, obwohl ich sehr zielstrebig bin, nicht irgendein konkretes Ziel hatte. Ich will jetzt sechs tausend Bücher verkaufen, sondern das wollte einfach geschrieben werden. Und natürlich freue ich mich auch, wenn ich Bücher. Aber das war nicht der Aufhänger. Und wenn. Und wenn ihr mich fragt wegen der Zielgruppe oder für wen ist es denn tatsächlich jetzt auch geworden? Am Ende des Tages? Ich sage immer Ich, ich, ich, ich hüte mich, mich, mich mit jemandem wie Rowling zu vergleichen. Um Gottes willen. Aber es ist ein bisschen wie bei Harry Potter. Trotzdem. Also es ist. Es ist funktioniert für für Kinder ab neunzehn Jahren, die halt solche Geschichten mögen und gut lesen können. Aber es ist nicht unbedingt ein Kinder und Jugendbuch. Also nicht ausschließlich, sondern es ist gedacht für alle, die fantastische Geschichten mögen. Und das geht irgendwie von neun bis halt ein hundert oder drüber. Keine Ahnung. Und es ist auch wirklich so jetzt gewesen bei den Rückmeldungen, die ich bekommen habe, dass das sehr, sehr breit funktioniert bei Menschen, die sowas halt gern mögen. Es gibt Leute, die sagen, das ist ihnen zu wenig blutrünstig oder zu wenig dramatisch oder oder zu phantastisch. Also auch, wie gesagt, das ist natürlich nicht für jeden, aber wenn man dann Fantasygeschichten mag, ist man da unabhängig vom Alter ganz gut aufgehoben. Ich finde das sehr schön, weil es Fantasy ist, momentan so wieder im Kommen ist. Überall. Jedes Buch gefühlt ist ein Fantasyroman, aber halt in eine bestimmte Richtung und das ist teilweise wirklich zu viel. Wo man sich dann einfach so Zeiten so überspringen kann, aus verschiedensten Gründen überspringen kann. Also ist dann ist dann schon mal auch etwas bisschen ruhigeres, aber trotzdem in einer Fantasiewelt zu finden. Erkläre mir jetzt gerade zwei Autorinnen, dass es total okay Seiten zu überspringen in Büchern. Naja, also da kann ich stundenlang drüber reden, das ja, da bin ich aber voll dabei. Also das ist auch tatsächlich kann man machen. Ich finde, man muss einfach selber entscheiden, wie wie einen Buch anspricht. Ich bin auch nicht böse, wenn sollte jemand in meinem Buch eine Seite überspringen, ich weiß nicht welche überspringen würde, aber okay. Ja, es hat immer so, es hat immer so Wellen tatsächlich gerade in dem Fantasy Genre ist natürlich, aber es gab immer schon eben diese diese Fantasygeschichten, die die eben für eine breitere Zielgruppe All Age Fantasy, wie man so schön sagt, da waren. Und es gab immer schon welche, die halt super komplexe Geschichten hatten und richtig dicke Bücher. Das hat mit Tolkien begonnen, mit Herr der Ringe und hat sich dann endlos fortgesetzt über über Game of Thrones und all dergleichen Dinge, die dann auch verfilmt wurden. Aber ja, Christian, ich bin voll bei dir. Im Moment ist es ja das romantische Genre, das irgendwie alle, alle Bereiche sprengt und unfassbare Bücher hervorbringt, die wahnsinnig gut funktionieren. Also ja, hätte ich zielorientiert gearbeitet, hätte ich wahrscheinlich ein Fantasybuch rausgebracht. Habe ich nicht. Ich finde es besonders spannend, dir zuzuhören über dein Buch und über die Geschichte. Und über Fantasy. Wie du siehst, das ist immer so ein bisschen eine Verbindung hat in dein Leben und in deine Erfahrungen. Das ist ja nicht. Du hast nicht eine komplett neue Welt mit neuen politischen Systemen und Wirtschaftssystem und Heeresgeschichten ausgedacht, sondern es hat eine Anknüpfung an dein Leben. Das ist jetzt unterschiedlich. Wenn das jüngere Leserinnen und Leser lesen, in welche Welt sie selber dann gehen, als wenn es Erwachsene lesen. Und es ist auch dein Ziel, irgendwie die eigene Fantasie mit der Geschichte anzuregen. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Generell wäre es mir eine riesen Freude, wenn es gelingen würde, nicht nur mir, sondern vielen anderen Autorinnen auch die Begeisterung am Lesen einfach ein bisschen mehr zu wieder wieder zu bekommen, zu steigern. Ich weiß nicht, wie man am besten sagen soll, aber man sieht so viele Statistiken wie, wie viel, wie wenig die Leute lesen und alles geht irgendwie runter. Nicht nur bei den Kindern und Jugendlichen generell. Allgemein verständlich Bei all dem, was auf uns einprasselt, hat man immer weniger Zeit. Schon klar. Aber dass das einfach eine Zeit, die man mit einem guten Buch in einer anderen Welt verbringt, einfach eine so wertvolle Zeit ist, weil sie eben nicht Berieselung ist. Weil sie eben dafür sorgt, dass man sie verbinden kann. Diese, diese Dinge, die man liest mit seinem eigenen Leben, mit seinen eigenen Erfahrungen. Dass das einfach viel mehr im Kopf ausmacht, als es irgendwie zumüllt, wie es bei manchen anderen Medien so ist. Und ich würde mich total freuen, dazu beitragen zu können, mit den anderen Autorinnen, die das ähnlichsehen, dass das vielleicht ein bisschen wieder stärker wird oder zumindest nicht noch mehr nachlässt, weil ich finde, dass es total schön. Ist in Wirklichkeit. Und ich glaube schon, dass man. Dass man diese anderen Welten und und und. Darum ist diese erste Welt in der. In der das Buch spielt, ja nicht gar nicht so weit weg von der von der menschlichen Welt. Weil ich schon auch finde, dass man sich schneller in etwas hineinversetzen kann, wenn es Parallelen gibt. Ich meine, es ist natürlich nicht ganz neu. Ich habe auch Fantasyromane gelesen, die in völlig fiktiven Welten spielen. Das kann auch sehr spannend sein, Aber ich brauche dann immer länger, bis ich da wirklich reinkomme. Und das wollte ich auch nicht. Ich wollte, ich wollte ein Buch schreiben, das schon gute Handlung hat und wo viel drinsteckt. Aber ich ich wollte auch keinen acht hundert Seiten Roman schreiben. Nichts gegen acht hundert Seiten Romane. Also manche Harry Potter Serien sind so lang und da ist jede Seite fein. Aber ich glaube, ich hätte die Geduld nicht gehabt. Ehrlich gesagt, persönlich. Was hast du während dem ganzen Schreibprozess über dich gelernt? Du hast schon gesagt, dass du am Morgen und am Mittag am besten schreibst. Aber was sind so andere Dinge, die dir aufgefallen sind bei dir selbst? Das sind mir die Charaktere total ans Herz gewachsen sind. Also dass das echt voll schön war zu sehen, was ich eigentlich mit denen so mache und und und. Und wirklich mir vorgekommen ist, wenn ich da wieder eingestiegen bin, mich gefreut habe, sie wiederzusehen und das mir negative Wendungen, die ich in gefühlt schreiben musste, weil es einfach die Geschichte vorgesehen hat, echt schwer gefallen sind und das ich überhaupt nicht leicht mit tue. Beim Dialoge schreiben habe ich auch gelernt. Also Dialoge finde ich tatsächlich schwierig. Habe auch eine Hypothese dazu. Ich glaube das ist, weil meine Gedanken da schon schneller nach vorne galoppieren in der Geschichte und sich nicht damit aufhalten wollen, was die jetzt im Detail, im Detail zueinander gesagt haben. Das dauert mir zu lange. Ist vielleicht auch eine Parallele zum wirklichen Leben. Ich tendiere dazu, schnell zu reden und muss mich da manchmal ein bisschen bremsen. Also das habe ich auf jeden Fall auch gelernt. Und etwas wirklich Schönes habe ich vielleicht nicht gelernt, aber wieder wieder quasi gespürt. Ihr kennt den Moment sicher. Ich meine, du bist auf jeden Fall, wenn du auch schreibst, dieser Moment, wo du total die Zeit vergisst. Ich hatte das das erste Mal mit meiner zweiten Wochenende Session so richtig, als ich in diesem Hotel war und irgendwie um zehn uhr mal gedacht habe, so etwas habe ich schon drei Stunden geschrieben oder so und jetzt trinke ich meinen Tee. Dann mache ich noch zwei Stunden und dann gehe ich Mittagessen. So, und dann habe ich das nächste Mal auf die uhr geschaut und es war vierzehn uhr. Ich dachte Wie ist das jetzt passiert? Das war total cool, weil einfach diese Erkenntnis Ich habe jetzt echt die Zeit vergessen. Ich habe jetzt vier Stunden geschrieben und nicht bemerkt, dass ich jetzt eigentlich schon Mittagessen wollte und Hunger hätte. Das war cool. Wenn du in diesen drei Wochen Schreibwochenenden warst und so in diesem Prozess drinnen. Wie hört man wieder auf? Also, wie ist es, dieses Zusammenpacken? Sagen? Okay, jetzt muss es ruhen. Wie stoppt man sich selbst auch? Einerseits schwer und andererseits gut. Weil ich war dann schon immer ziemlich k.o. Nach dem Wochenende. Ich glaube, ich könnte. Man. Könnte. Ich könnte das nicht eine Woche, ehrlich gesagt. Und ich habe mich dann immer schon total gefreut, meine Familie wiederzusehen. Also das war schon irgendwie auch teilweise einsam. Natürlich. Ich bin da wirklich das Wochenende dann alleine gesessen. Gerade wenn man dann Abendessen geht oder so, denke ich okay, was mache ich jetzt alleine? Aber. Nein. Also das war war echt ziemlich ideal mit diesem, mit diesem Setup muss ich sagen. Es hat gut funktioniert und ich habe mich auch immer gefreut, wieder rauszugehen und dann eben zu meiner Familie ins wirkliche Leben zu gehen. Was mir gefehlt hat in der Zeit, war wahrscheinlich so ein Tag dazwischen, also von von dem ins nächste Mal eine Pause zu haben, weil das hatte ich tatsächlich nicht. Ich bin wirklich immer Freitag hin und Sonntag zurück und das ganz normale Leben ist weitergegangen. Also hätte ich hätte, könnte ich rückblickend das noch mal anders machen, würde ich vielleicht versuchen, mir da ein bisschen mehr Raum zum Atmen zu geben dazwischen. Dann stelle ich dir mal die dritte große Frage, die da lautet Was bringt dich zum Lachen? Und vielleicht auch speziell Was findest du bei deinem Buch besonders lustig? Humor ist ist total wichtig, finde ich. Wobei ich eher so diesen kleineren Humor in meinem Leben viel habe. Weniger dieses laute Lachen mache ich auch manchmal, aber das Buch hat das jetzt nicht. Das ist keine Komödie in dem Sinne, aber ich finde einfach dieses Lächeln über Dinge, die, die wunderschön sind, ist eigentlich mein Lieblings Lachen. Tatsächlich, weil man so das Gefühl hat, ich habe da mal eine Bezeichnung dafür gefunden. Für mich persönlich klingt esoterisch, ist aber so nicht gemeint, sondern es ist irgendwie kosmischer Einklang. Also wenn einfach in einem Moment alles irgendwie sich so anfühlt, wie es halt irgendwie jetzt gerade wunderbar ist. Also nicht perfekt, sondern einfach so, wo man sich denkt, dieser Moment, das ist es jetzt ja, dann mache ich jetzt mein Picture und hebe mir den auf. Und solche Momente haben haben die Figuren im Buch immer wieder mal und das mag ich total gern. Und natürlich gibt es auch ein paar ein paar Charaktere, die zum Schmunzeln anregen sollen. Anregen sollen die die Zwerge. Also jetzt ohne viel zu spoilern. Aber die Zwerge, das haben wir auch übrigens viele meiner Leser und Leserinnen im Nachgang gesagt. Ich. Mein Lieblingssatz nämlich ist Wenn mir jemand erzählt, dass er das Buch mochte, was mich natürlich wahnsinnig freut, stelle ich immer die Frage Was war deine Lieblingsszene? Und dann bin ich immer super gespannt zu hören, was da zurückkommt, weil da lerne ich nämlich ganz viele Dinge über mein Buch, die ich vielleicht gar nicht so explizit überlegt hatte, wo ich mir denke Ja, stimmt eigentlich. cool, aber da sind eben die, die. Die Szenen mit den Zwergen kommen da meistens vor, weil die einfach eine gewisse Leichtigkeit haben und die Charaktere halt auch ein bisschen sind und und schön. Und der andere Charakter, der auch ein bisschen Humor reinbringt, ist sicher der der Gelehrte, den den der Tamiya ganz, ganz gewaltig weiterhilft auf ihrer Reise, der auch einfach ein bisschen ein bisschen speziell ist und dadurch einfach ein bisschen lustig. Die gehen beim Schreiben und beim Entstehen von dem Buch und von Solana und von von den Charakteren, wo du manchmal oder vielleicht manchmal in eine Richtung gegangen bist, wo es dann gesagt. Boah, ich weiß gar nicht, wo ich hin wollte eigentlich damit und vielleicht auch dasselbe mit lustig gefunden hast, dass man sich selber in einer, in einer fantastischen Welt auch verlieren kann. Ja, da muss man total aufpassen, gerade in einer fantastischen Welt, weil man ja überhaupt nicht gebunden ist durch irgendwas. Also man kann, man kann Figuren und Wesen erschaffen noch und nöcher. Das habe ich aber bewusst nicht so stark gemacht. Ich habe es schon auch gemacht. Natürlich, es sind Wesen drin, die erfunden sind, teilweise auch durch Mitarbeiter. Eben noch von meinem Papa, der, der auch ein paar gute Ideen hatte. Aber im Großen und Ganzen muss man halt irgendwie an der Geschichte dran bleiben und da hat mir total geholfen. Ich weiß, es gibt ja Autoren und Autorinnen, die fangen an mit einer Figur oder nur einer Idee oder so, irgendwie locker und und und. Das ergibt sich dann im Laufe der Zeit. Mir hat geholfen, dass ich eigentlich die Storyline schon mehr oder weniger hatte und da gab es auch einen coolen Moment. Ich war natürlich noch nicht wirklich ausformuliert, da bin ich irgendwann einmal während des Schreibprozesses mal von Oberösterreich nach Hause gefahren. Im Auto. Alleine, weil meine Familie irgendwie nicht mit. Das war nicht kein Schreibwochenende, sondern ein normales Wochenende. Und dann bin ich mitten auf der Autobahn hatte ich plötzlich vollkommen klar vor mir diesen einen Teil der Geschichte, der eben noch nicht fertig war. Und ich hab mir gedacht oh Mist, ich muss jetzt irgendwie sofort aufschreiben und bin dann tatsächlich bei der nächsten Ausfahrt auf die Tankstelle gefahren, hab mich auf den Parkplatz gestellt und habe total hektisch mein Handy begonnen zu tippen, damit ich ja nicht vergesse, was ich in diesem Moment in meinem Kopf hatte. Und das war super, weil das war echt ein Teil, also ein Teil der Storyline. Der, der sich dann nicht mehr verändert hat, der war total gut. Der war tatsächlich so wie eine Eingebung beim Autofahren. Lustig, ich habe gerade gestern so einen Moment gehabt. Also eigentlich passiert mir das regelmäßig, wenn ich Zähneputzen und dann mein Handy schon draußen liegen habe. Wenn ich Zähneputzen und dann denke mir, das wäre ein guter Text. Das ist eine gute Idee und dieses und jenes. Und dann diktiere ich es immer dem Patrick, der im Bett liegt mit seinem Also kannst du mir dieses und jenes bitte auf WhatsApp schicken? Ja, das kenne ich, Das ist super. Aber es ist schön. Ich finde, ich fühle mich dann immer so ein bisschen, als gäbe es doch irgendwie eine Muse, die einem manchmal dann eine Eingebung hat, die dann richtig schön ist. Also das finde ich dann schon ganz spezielle Momente, wenn man das hat ja auch manchmal vielleicht die Freiheit im Kopf zu sagen, ich nehme mir jetzt nicht vor, etwas zu machen, sondern ich lasse den Kopf einfach mal dorthin wandern, wo er hin will. Total. Also das ist für, für, für den kreativen Prozess glaube ich enorm wichtig, dass man diese diese Zeiten auch hat. Vielleicht ist es auch gerade deswegen Autobahn. Autofahren ist ja eigentlich jetzt nicht, also finde ich nicht wahnsinnig aufregend. Manchmal schon. Lieber ist es mir nicht aufregend, aber es ist halt ein bisschen eintönig. Und das ist wahrscheinlich so ein Moment, wo einem dann auch. Oder Zähneputzen, so Routinetätigkeiten, wo man, wo man nicht automatisch an so viele andere Sachen denkt, wo dann Raum dafür wird. Ach ja, oder manchmal in ganz lustigen Momenten Ich habe. Ich habe dann, als ich, als ich das Ende geschrieben habe, damals eben auch wieder in diesem Hotel bin ich dann runter auf die Terrasse und habe mir gedacht, jetzt gönne ich mir ein Glas Prosecco. Das muss ich jetzt feiern. Es ist ein Wahnsinn. Ich habe jetzt das Wort Ende hingeschrieben. Wie großartig ist das! Und plötzlich hatte ich im Kopf eine Fortsetzung der Geschichte. Es war echt absurd. Ich hatte das gar nicht. Und ich wusste plötzlich Oh mein Gott, so geht das weiter. Und dann habe ich das begonnen, weil ich mir nicht einmal mein Telefon mit hatte. Ich habe auf eine Serviette begonnen, das aufzuschreiben, bin aber dann drauf, habe das Handy geholt, damit das niedergeschrieben werden kann. Also diese Skizze gibt es theoretisch, aber das war auch so ein Moment, wo ich mir dachte Wow, cool, ich habe so viele Tote beim Autofahren. Die Kaserne weiß das ja, dass ich das auch habe, weil ich habe meistens Podcasts. Und wenn die nicht gerade so spannend sind, dann schweifen meine Gedanken ab, so mit Milch und Zucker. Und das ist dann der Moment, wo ich vier bis fünf Sprachnachrichten schicke und sagt, was man noch alles so eingefallen ist. Ja, ich merke dann immer, dass die Bänder unterwegs. Aber wenn ich in der Früh aufwache und so vier verschiedene Sprachnachrichten hintereinander von mir, das sind dann diese WhatsApp Nachrichten, die keinen Punkt und keine Kommas haben, weil das ja genau gesprochen mit denen gesprochen. Das ist dann noch besser. Natürlich. Ja, ja, das war damals als ich das gemacht habe war konnte mein Auto das nicht erzählt und ich habe dann stehen bleiben und aufschreiben. Ja, gibt es eigentlich Storylines im Buch? Weil du sagst Ja, du hast eigentlich schon ganz klar gewusst, wo es anfängt, wo es hingeht und was dazwischen passiert. Gibt es Storylines, die sich davon wegbewegt haben? Wo du während dem Schreiben gemerkt hast, du eigentlich macht das oder Wo einfach auch ein Gedanke einfach woanders hingegangen ist. Total. Es gab also die Details waren ja auch nicht ausformuliert. Das war wirklich nur die grobe Storyline, was so passiert. Und das Schöne ist, dass diese diese diese Ausbuchtungen der Storyline sozusagen, die sind mit den Charakteren gewachsen und das war wirklich so, dass ich das echt am Anfang mir nicht so vorgestellt hatte. Ich hatte dann die Charaktere, die wichtigsten skizziert gehabt und dann gab es auch welche, die haben sich erst ergeben, die hatte ich so nicht geplant gehabt oder die sind dann irgendwie wirklich zum Leben erwacht und haben dann irgendwie Dinge gesagt und getan, die ich nicht vorher genau so skizziert hatte und und woraus sich dann wieder Teilbereiche der Geschichte ergeben haben. Also das gibt es total. Das war wirklich nur, wenn man sich das vielleicht als als als Baum vorstellt oder Stamm war relativ klar. Also hier pflanze ich den Baum und der wächst dann so nach oben und oben ist dann irgendwie keine Ahnung, die Krone vom Baum. Aber diese ganzen Äste, wohin die da gehen und wie die dann diese diesen ganzen Baum formen, die haben sich tatsächlich ganz viel aus den Charakteren heraus ergeben und aus dem, wie die halt für mich zum Leben erwacht sind. Jetzt sind wir schon so ein bisschen. Du hast schon erzählt, dass es das gab. Auch irgendwann ein Ende der Geschichte und das Wort Ende geschrieben und das Buch dann fertig. So im Nachhinein betrachtet. Wie hat dich Savannah verändert? Nämlich Was hast du für dich daraus mitgenommen? Oder nämlich vielleicht gar nicht so als Autorin oder Geschichtenerzählerin, sondern für dich als Person. Was es auf jeden Fall mir gezeigt hat, ist, dass wirklich alles möglich ist. Diese Idee, mal ein Buch zu schreiben, das war ja wirklich ein ganz vager Kindheitstraum. Als dann dieses Ding fertig war, also da stand dann Ende drunter und dann habe ich mir gedacht Wow, ich habe jetzt ein Buch geschrieben. Und dann ist man natürlich in diesem Moment noch total unsicher und denkt sich okay, es hat ja noch niemand wirklich ganz gelesen. Ich meine, ich hatte ein paar Testleser, die die Hälfte mal gelesen haben, wo ich dann gesagt habe Leute, sagt mir, ob ich weiterschreiben soll oder ob ich das jetzt irgendwie will geben soll. Aber diese Erkenntnis Man kann echt viel mehr schaffen, als man sich vorstellen könnte, auch in Teilbereichen des Lebens, mit denen man sich jetzt nicht dauernd beschäftigt hat. Ich hatte einen. Ich hatte eine ziemlich lineare Berufslaufbahn Karriere im Marketing und habe mich da dann hinaufgearbeitet in verschiedene Führungsebenen. Und es war eigentlich alles klar. Und da hat es ja gar nicht so richtig reingepasst. Das war so ein ganz alternatives Konzept, ein Fantasyroman zu schreiben. Aber das hat, das hat wirklich ganz viel gemacht und. Und ich habe wirklich viel von der Kreativität entdeckt, die ich vorher nicht so wahrgenommen habe, dass ich sie auch aktiv besitze. Also ich wusste, dass ich total viele kreative Gedanken haben kann und dass ich diese fantastische Welten liebe, aber dass ich das auch irgendwie sehr kreativ produzieren kann. Das war schon noch mal etwas, was ich für mich gelernt habe und was mich total fasziniert hat und immer noch tut. By the way es ist echt eine schöne Erkenntnis gewesen und wahrscheinlich, dass es so großartig ist wie viele. Wie viel Unterstützung von wunderbaren Menschen man auf so einer Reise bekommt. Also meine Familie habe ich schon erwähnt, aber es war natürlich viel mehr als das. Es waren Freunde, die es gelesen haben. Es waren Freunde, die mich dann später unterstützt haben. Man muss ja dann, wenn man ein Buch veröffentlicht, ist es ja auch ganz gut, sich zu überlegen, wie die Leute davon erfahren und habe dann eben meine Präsenz auf Social Media begonnen aufzubauen und hatte keine Ahnung, was ich da eigentlich mache. Dann eine Website gemacht und ich hatte so viele Leute, die mir geholfen und mich unterstützt haben und die das eben gut fanden, auch was ich da mache. Und das hat mich schon auch noch einmal, glaube ich, ein bisschen verändert im Sinne von Wow, damit hätte ich nicht gerechnet. Diese ganze Support von allen Seiten war echt toll. Und was würdest du dir wünschen? Dass die Leserinnen und Leser, wenn sie das Buch zumachen, mitnehmen? Ah, das sind so viele Sachen, dass ich jetzt überlegen muss, was ich da jetzt, wie ich das jetzt zusammenfasse. Ich versuche es mal mit drei Punkten. Ich würde mir wünschen, dass die Leserinnen mitnehmen, dass kleine Entscheidungen total viel bewirken können. Kleine Entscheidungen, die kleine Menschen treffen. Also im Sinne von keine mächtigen, großartigen, berühmten Menschen können wahnsinnig viel bewirken. Ich möchte, dass sie mitnehmen, dass ich fest daran glaube. Und ich weiß, dass es noch ganz viele andere Menschen gibt, die das tun. Dass die, die die Kraft des Guten ganz, ganz wichtig ist und dass die Welt einfach ein bisschen mehr Licht braucht. Auch wenn es Leute gibt, die mich ein bisschen an den Theranos erinnern, einen Bösewicht im Buch in der aktuellen Welt. Leider. Und und als dritten und vielleicht wichtigsten Punkt eben dieses Das Leben ist so viel mehr als das Auge sieht. Also diese diese Magie im Leben zu sehen, zu finden, immer wieder zu entdecken, dass die schönen Dinge zu sehen und und sich auch mehr vorstellen zu können. Das finde ich würde mich total freuen, wenn wenn diese Message ein bisschen hängenbleibt. Nach dem Lesen Ich stelle jetzt mal die vierte und letzte Große mit Milch und Zucker Frage Und zwar Reisen in die Zukunft. Es sind fünf Jahre vergangen. Wir haben das Jahr zwei tausend ein und dreißig. Wenn du zurückblickst, was ist im besten Fall in den letzten fünf Jahren passiert. Und gibt es eine Fortsetzung? Ja, ja, Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, was in diesen letzten fünf Jahren passiert ist. Ja, also, es gibt. Es gibt, wie gesagt, Serviette. In meinem Kopf gibt es eine Fortsetzung. Und tatsächlich sind noch ein paar Handlungsstränge auf den letzten Seiten aus dieser Idee heraus dann noch einmal ein bisschen adaptiert worden. Es gäbe eine. Und ich würde es richtig cool finden, wenn ich in fünf Jahren zurückblicke. Und das Leben hat es mir ermöglicht, diese Fortsetzung zu schreiben. Da hängen natürlich ein paar Dinge noch davon ab, weil es ist, was ich auch gelernt habe Es ist relativ aufwendig, so ein Buch zu schreiben und dann zu publizieren. Habe ich möglicherweise ein bisschen unterschätzt, was mir daran besonders viel Freude machen wird, wenn ich in fünf Jahren sagen könnte, das hat funktioniert, ist das ein potenzieller zweiter Band, eine Koproduktion werden soll mit meinem Sohn, der nämlich nach dem ersten Band gesagt hat Das war total cool, Mama. Und er hat es auch als Testleser schon das erste Mal gelesen und seitdem noch zweimal. Aber er hat gesagt Im nächsten Band musst du noch ein bisschen mehr Action reinbringen. Und ich habe dann gesagt Das mache ich, wenn du mir hilfst. Und er hat gesagt Voll gerne. Also im Worldbuilding würde das wahrscheinlich eine Kooperation werden. Insofern wäre ich wahnsinnig gespannt, in fünf Jahren sagen zu können Wir haben einen, einen Roman geschrieben. Christine und Nicolas Jung. Ich finde das voll schön, dass das so weitergegeben wird von deinem Papa zu dir und zu deinem Sohn. Das ist eine schöne Koproduktion. Ja, Voll. Und ich, Ich. Ich bin auch ehrlich wahnsinnig glücklich darüber, dass er Geschichten so mag. Man kann jetzt also er ist. Natürlich liegt ihm das auch einfach. Er schreibt auch dann coole Geschichten, wenn ich Aufsätze schreiben muss. Man könnte natürlich auch sagen, ich habe viel Zeit mit ihm verbracht, mit diesen Geschichten, genauso wie mein Papa damals mit mir. Also wahrscheinlich ist es eine Koproduktion aus dem, was ihm generell taugt und was wir halt irgendwie erlebt haben zusammen. Aber ich habe auch eine Riesenfreude und es macht mir so viel Spaß, das wirklich genau wie du sagst, das zu machen, was ich damals mit meinem Papa gemacht habe. Nämlich Wir lesen beide die gleichen Bücher und reden dann irgendwie drüber. Das mache ich jetzt mit ihm. Und ich hoffe, dass doch noch ein bisschen anhält, weil es richtig schön. Jetzt haben wir noch ein paar Fragen, die wir noch klären müssen, dass wir ein bisschen aufgemacht haben und während der während des Podcasts, und zwar das eine ist wieder eine Geschichte fertig war und ein Buch fertig war. Was hat den Papa dazu gesagt? Das war total lustig. Tatsächlich. Ich habe ihm dann das Manuskript geschickt und er hat es gelesen und hat mich angerufen und gesagt Also erstens mal, was hast du für ein Korrekturprogramm? Du hast da lauter Doppelfehler drinnen. Papa, das ist tatsächlich ein Schweizer Programm und da war das irgendwie so und das wird alles noch korrigiert. Also du sollst jetzt bitte Feedback auf die Geschichte geben. Das hat er dann natürlich gemacht und es hat ihm super gefallen und ich habe mich dann mit ihm in der Küche gesessen und wir haben dann noch ein paar Ideen im Brainstormen, weil er auch gesagt hat, ein bisschen spannender muss es an der einen oder anderen Stelle noch werden. Und das haben wir dann auch. Habe ich dann auch noch eingebaut. Es war, es war richtig schön und ich bin total froh, dass es dass es geklappt hat, dass er, dass er das lesen konnte Und auch tatsächlich gibt es eine Figur in dem hinteren Teil des Buches, Die, die aus seinen Gedanken heraus entstanden ist. Und das macht mir total viel Freude. Ich habe dann noch eine technische Frage, quasi. Man schreibt ja das Manuskript und dann schreibt man Ende drunter. Das ist aber nicht das Ende. Und dann? Dann schickt man es nicht irgendwo hin und dann hat man das Buch in der Hand. Nein. Also schön wäre es. Aber so ist. Das wäre richtig schön. Ähm. Wie? Wie ist es dir mit dem Überarbeiten gegangen? Bist du da eher rangegangen mit. Ja, muss man. Manche Dinge muss man loslassen, oder? Ist dir das eher schwer gefallen? Ich fand es schwer. Tatsächlich? Ja. Also, ich habe nicht ganz viel überarbeitet, aber ich habe immer von meinen Testlesern Inputs geholt und dann noch ein paar Dinge überarbeitet. Das waren manchmal so Logikthemen im Flow oder eben auch irgendwo noch mehr Action rein oder irgendwo Action, vielleicht auch mal raus, was für die Zielgruppen dann nicht gepasst hätte oder so, aber so richtig spannend war dann gerade in einem Fantasyroman, wo ja verschiedene Welten und viele Figuren und irgendwie auch Wesen vorkommen oder Artefakte vorkommen. Da bin ich dann im Laufe der Zeit draufgekommen, dass ich mich ein paar Mal irgendwie verkalkuliert hat. Also da hatte ich irgendwas geschrieben, keine Ahnung. Am Beispiel Das Horn des Einhorns hatte eben welche Farbe war das? Silber oder Gold? Und ich habe das irgendwann einmal bei der Hälfte des Buches geshoppt und nicht gemerkt und am Schluss gedacht. Warte mal, das war doch irgendwann einmal anders Und dann musste ich mit Suchen und Ersetzen schauen. Äh, wie war das jetzt und wie war das gedacht? Also das waren so Überarbeitungsthemen, die ich total schwierig fand, weil das eher so ja nichts phantasievolle Prozesse waren, sondern wirklich dann das ist dann harte Arbeit und da reden wir noch nicht von den Korrekturschleifen mit den scharfen Doppel S und das sind so zum Beispiel, die mein Papa gefunden hatte, sondern generell überarbeiten, inhaltlich und dann auch im Lektorat. Das fand ich schon tatsächlich sehr aufwändig. Wie gesagt, ich habe das Schreiben ist ist schon einmal ein intensiver Akt, der lange braucht. Aber alles, was nachkommt, dauert ja noch mal ewig. Also das habe ich echt unterschätzt. Jetzt ist das Buch fertig und es ist veröffentlicht und dieser Prozess war dann irgendwann beendet. Und der Papa hat es gelesen und ich habe mal eine Fernsehserie gesehen. Jemand, der über einen Schokoladenpudding gesprochen hat und gesagt hat Ich bin mit der Hälfte schon traurig, dass es vorbei sein wird. Nachdem wir in die Vergangenheit zurückschauen. Die Rolle des Schreibens ist schon traurig, dass es vorbei ist. Oder hast du irgendwie noch einen Plan, das doch aufrecht zu erhalten? Also ich habe noch gar nicht das Gefühl, dass es vorbei ist, weil ich habe im November das Buch veröffentlicht und jetzt kommt eigentlich erst der Teil, wo man sich dann darum kümmert, dass mehr Leute damit in Berührung kommen. Also da plane ich noch ein paar Lesungen oder eben generell so Aktivitäten, auch mit Schulen zum Beispiel. Da ist noch so viel, was man machen könnte, wenn ich halte ich doch ein bisschen mehr Zeit. Also ich fühle mich noch total in diesem Prozess des Buchveröffentlichungs drinnen und das wird sicher auch noch ein bisschen dauern. Aber es kann natürlich sein, wenn man all das mal irgendwie abebbt und vorbei ist. Das wird dann wahrscheinlich interessant. Ich habe nie das Gefühl, dass ich, dass ich aufhöre zu schreiben, weil ich mich in diesen Welten ja dauernd irgendwie weiterhin bewege, auch wenn ich es vielleicht nicht schreibe, sondern ich lese, dann finde ich Denk drüber nach. Ich habe schon ein bisschen in mir drinnen das Gefühl, dass dieser zweite Teil, der ja irgendwie auch so aufgelegt ist und so in mir drinnen noch steckt, dass der möglicherweise irgendwann schon raus muss. Aber ich weiß noch nicht wann und ich weiß noch nicht, wann, wann und wie das möglich sein wird. Aber darum rückblickend auf fünf Jahre vielleicht. Vielleicht klappt es ja. Was ich, was ich fix gelernt habe in meinem Leben und auch in diesem Prozess ist, dass halt auch die richtige Zeit für gewisse Dinge kommen muss und man Dinge nicht total übers Knie brechen sollte. Ich hatte auch eine Phase, wo das Buch dann schon fertig war und es eben nicht so einfach war, das veröffentlicht zu kriegen und dann irgendwie irgendwann schon in der Schublade gelegen ist. Ich dachte okay, dann ist das halt jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Gott sei Dank hatte ich kein Buch geschrieben, das irgendwie Aktualität braucht, sondern irgendwie zeitloses Thema hat. Aber ich glaube schon, dass das, dass das generell etwas ist. Ja, es hat mir irrsinnig viel gebracht und es hat mich hat mich berührt, dass das zu machen. Und im Moment habe ich aber auch andere Themen beruflich, die mich ja stark berühren und freuen. Das Thema Coaching und Entwicklung von Menschen ist auch etwas total Schönes und irgendwie habe ich den riesengroßen Luxus, neben einer großartigen Familie mehrere Dinge beruflich zu tun, die mich alle total begeistern. Und wohin da der Fokus fällt in den nächsten Jahren wird, wird sich zeigen und wird vielleicht auch schwanken. Wer weiß. Ich habe noch abschließend eine Frage Wie viel Einhorn Merch bekommst du so? Und kann man dir eins anhängen? Weil ich hätte eins ja voll. Also ja, es ist gar nicht so schlimm. Tatsächlich, weil es ist eher die Phase, wo die Menschen zu mir kommen mit meinem Buch und mir signiert haben wollen und ich habe eine riesen Freude. Also die schenken mir gar nicht so viele Einhornsachen. Es ist eher so, dass ich eigentlich ganz gut Einhorn habe. Also wenn ihr, wenn ihr gerne ein Lesezeichen mit einem Einhorn drauf wollt. Ich kann damit dienen, aber ich bin total offen für Einhorn. Ich finde ja. Also das Einhorn ist ja ein Fluch und Segen gleichzeitig tatsächlich, weil es ein. Ich finde Einhorn einfach wunderbare Wesen. Ich bin. Ich bin begeistert von dem, was sie verkörpern. Aber natürlich bist du auch sehr schnell in einer Schublade, wenn du über Einhörner schreibst, weil du bist irgendwie My little Pony mit Einhornmähne und RegenbogenGlitzerdings dran. Das ist es ja nicht. Deswegen ist auch das Cover bewusst ein bisschen mystischer gehalten, weil es ist keine Geschichte über ein glitzerndes Einhorn, das über den Regenbogen spaziert, sondern es hat diese Kraft einfach, die diese, diese mystischen Wesen haben, die es eigentlich geht. Und diese, diese wunderbare, helle, helle, lichtvolle Magie und nicht um die und die Spackos. Und obwohl ich überhaupt nichts gegen Sparkle und Rainbow habe, an dieser Stelle sei das bemerkt. Aber darum geht es nicht. Und und insofern ja. Also Einhorn, her damit. Ich finde, es ist einfach ein Symbol oder ein Einhorn ist einfach ein Symbol für für Magie in der Welt, die durch und durch gut ist und Freude macht. Und das ist es eigentlich, was mich daran so fasziniert. Insofern ja, ich habe einige Einhörner bei mir. Die man eigentlich auch retten sollte. Ja Einhörner, die man auf jeden Fall retten sollte. Generell sollte man magische Wesen retten und die Magie an sich. Ist. Perfekt. Ich glaube schönere Schlusswörter können wir nicht finden. Eh klar, dass von den Autoren kommen, Also ist ja logisch. Natürlich gibt es aber noch die Frage Was möchtest du den Hörerinnen und Hörern denn noch mitgeben? Vor allem Wo finden sie das Buch? Wo können sie mehr über dich erfahren? J Mal Ja, voll gerne. Voll gerne, ja. Also ich freue mich generell über alle, die jetzt dazu gehört haben und euch noch mal einen großen Dank für die Einladung. Es hat mir viel Spaß gemacht. Es gibt mein Buch überall im Buchhandel zu kaufen. Allerdings liegt es üblicherweise nicht auf den Wühltischen. Das kriegt man als Erstautorin nicht hin, sondern man muss es bestellen. Aber man kann es natürlich auch überall online kaufen. Bei Thalia kriegt es online aber auch natürlich auch auf Amazon und es gibt sie in verschiedenen Variationen. Es gibt ein Hardcover Buch, es gibt ein Taschenbuch, es gibt ein eBook, weil ich tatsächlich finde, es kommt immer darauf an, in welcher Situation man welches Buch am meisten liebt, oder Menschen sind auch unterschiedlich. Ich habe sie alle gemacht, weil ich finde das wichtig. Und wer mehr darüber erfahren möchte, über mich und wie das entstanden ist. Es gibt eine Website, die heißt www.salana book.com und ich bin eben auf Instagram und Facebook mit meinem Account. Der heißt Christina Jung Books und da gibt es die ganzen Hintergrundinfos und Stories und Links und Updates zur Geschichte. Und das muss ich unbedingt noch erwähnen Ich habe einen Bekannten, der ein begnadeter digitaler Mensch ist und der hat mithilfe von KI einen Trailer gemacht für das Buch. Und der Trailer ist wirklich so wie für einen Kinofilm, finde ich persönlich. Also Netflix, wenn ihr zuhört, fühlt sich glaube ich. Und also dem kann ich nur jedem Interessierten empfehlen anzuschauen. Dann habe ich eben auch auf allen Kanälen drauf. Da kriegt man richtig cool noch mal so ein Gefühl, worum es geht. Und ich war am Anfang skeptisch, weil ein Trailer für ein Buch manchmal eigene Fantasie anregen. Aber der macht das und gibt einen kurzen Einblick in worum es in dem Buch geht. Dann werden wir das alles verlinken, um was auf der Website auch geht. Was ich auch total super finde, ist eine Leseprobe. Also ich habe ein bisschen reingelesen. Das finde ich besonders schön und ich glaube, es zahlt sich wirklich aus, mit dir in eine fantastische Welt abzutauchen und ein bisschen etwas vielleicht auch über sich selbst zu lernen. Ja, ich glaube, das hat in dem in deinem Buch auch eine Rolle irgendwie sich etwas zu finden. Also vielen, vielen Dank für deine Geschichte und für den Einblick in dein Autorinnenleben und in dein Leben überhaupt. Alle anderen unserer drei hundert wie viel auch immer folgen. Unter anderem gibt es zwei, mit denen man. Bei uns findet man auf allen gängigen Podcastplattformen und und und auf unserer Website unter www. mit Milch und Zucker Punkt at.