mit Milch und Zucker

mit Milch und Zucker

Transkript

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00:00:00: Hi, Christiane hier.

00:00:01: Bevor wir starten und ich euch mit willkommen zurückbar mit Milch- und Zuckerbegrüße habe ich noch ein persönliches Anliegen an euch.

00:00:07: Ich hab meine große Leidenschaft das Schreiben in Form eines Instagram Accounts öffentlich gemacht.

00:00:12: Unter ads die Körnerin schreibt veröffentliche ich regelmäßig Kurzgeschichten Texte Alltagsgedanken Und nehme mich auf meinen Weg ins Autorinnen Dasein.

00:00:20: Aber Pionni begleitet ihr mich dort außerdem Auf unserem Wohnmobil Road Trip quer durch die USA.

00:00:25: Und wer wissen will wann ich wieder nach Österreich komme und wie mein Leben dort aussehen wird?

00:00:29: Die Antwort gibt es dort auch.

00:00:30: Den Link zum Account, als die Körnerin schreibt findet ihr in den Shownotes.

00:00:34: und jetzt viel Vergnügen mit der heutigen Folge!

00:00:52: Willkommen bei Mit Mich & Zucker wo wir mit Menschen Kaffee trinken damit ihr sie kennenlernen könnt.

00:01:02: Willkommen zurück bei Mit mich & Zucker.

00:01:04: neue Woche neue Folge.

00:01:06: mein Name ist Christiane im Sumpfenstern Nee wenn mir ist die Brenda

00:01:10: Hallo?

00:01:12: Und eben den Zoom-Fenstern unter uns sind unsere beiden Gäste heute, die zwar separat voneinander schon sehr oft bei uns waren gemeinsam aber noch nie.

00:01:22: und heute endlich ist es soweit.

00:01:24: Weil uns zu Gast im Heute die Dorao hei!

00:01:27: Hallo, danke für die Einladung!

00:01:30: Und der Lukas?

00:01:30: Hallo!

00:01:33: Ich habe schon gesagt ich war jetzt beide schon relativ oft ganz.

00:01:35: Doraos, ich glaube du führst

00:01:37: mit...

00:01:37: Fünfmal.

00:01:38: außerdem hast du die Stimmen aus Lesbos über unsere Sommerpause, zwanzig vierundzwanzig bei uns gehostet.

00:01:45: Was sehr cool war.

00:01:46: und Lukas, du warst zweimal bei uns also auch schon hin und wieder.

00:01:52: Und heute eben ihr beide gemeinsam.

00:01:55: Normalerweise ist es so dass die Doro unserer finale Gästein ist vor der Sommerpause.

00:02:00: Diesmal haben wir uns das aber aus aktuellem Anlass ein bisschen nach vorgezogen.

00:02:06: Und ihr beide, ihr kennt euch ja auch und deswegen passt das ganz gut.

00:02:11: Ich stelle ich aber trotzdem noch mal vor für die Leute, die vorherigen Folgen vielleicht noch nicht gehört haben.

00:02:16: Die sollten das übrigens tun.

00:02:17: wir werden sie alle in den Shownutz verlinken.

00:02:19: Ich fange mit dir an.

00:02:21: Du warst jahrelang ehrenamtlich im Bereich Menschen auf der Flucht tätig, hast zahlreiche Projekte dort organisiert und aus dem Boden gestampft.

00:02:30: Bist außerdem ehemaliges Ehrenamtliches Vorstandsmitglied von Fairness Asyl?

00:02:35: Hast inzugedessen auch den Utebockpreis-Presse-Zwanzig-Zwangsich verniehen bekommen.

00:02:39: von SS Mitmensch bist seit Jahren sehr eng mit Vertreterinnen von anderen NGOs wie Asulkoordination Österreich unter Diokonie im Gespräch mit ihnen zusammen.

00:02:49: Seit ersten Jänner zwanzig, einundzwanzig bist du Geschäftsführerin des Vereins Frühlingshilfe Refugee Assistance Dorot Blanke und das ist jetzt sehr kurz gegriffen alles aber wir kommen ja später noch mal darauf zurück.

00:03:02: Und Lukas, jetzt stelle ich dich auch noch mal kurz vor.

00:03:05: Du bist Sprecher der Asylkoordination Österreich und Asylrechtsexperte.

00:03:11: Die Asyl Koordination Austria hatte sich zum Ziel gemacht, Organisationen, Initiativen und Freiwillige bei der Beratung und Betreuung von Flüchtlingen zu unterstützen.

00:03:20: Seit有一inundneunzig arbeiten sie zusätzlich an der Vernetzung für Flüchtlings NGOs und engagierten Einzelpersonen.

00:03:27: Du selbst hast ursprünglich einmal Rechtswissenschaften studiert und bist seit November-Zweiteinzehnteinzehn Sprecher und Juristassultkoordination Österreich.

00:03:35: Und warst davor bei NSC Under International Tätik.

00:03:39: Wie gesagt, alle Folgen die wir schon mit euch gemacht haben werden wir dann in den Schaunuts verlinken.

00:03:44: worum es heute geht und warum wir die End of the Season Folge mit der Dora ein bisschen nach vortsehen erklärte sie bald ab!

00:03:52: Genau als Thema.

00:03:53: uns überlegt das gemeinsame europäische Asylsystem auch gesagt Gias Solidarität, Abschreckung oder der Anfang des Endes der Grundrechte.

00:04:02: Im April, zuvierundzwanzig erklärte die damalige EU-Kommissarin Ilva Johansen die Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems GERS zum historischen Moment.

00:04:12: Ab dem zwölften Juni, zuvor sollen die neuen Regeln in der gesamten EU gelten.

00:04:18: Was nach großer europäischer Einigung klingt ist bei näherem Hinsehen ein komplexes Geflecht aus Verordnungen politisches Spielräumen und offenen Konflikten.

00:04:26: Wie Europa seine Menschenrechtsraditionen hochhalten.

00:04:29: oder wird das europäische System noch komplizierter und restriktiver?

00:04:33: Und wie positioniert sich die österreichische Regierung in diesem Spannungsfeld eigentlich?

00:04:37: Geht es um europäischer Zusammenarbeit, oder unter Anführungszeichen effizientere Abschreckungen.

00:04:44: Die voran verspricht Harmonisierung bringt aber noch mehr Komplexität, mehr Regeln, mehr Gesetze, beschleuniger Verfahren und weniger Rechtsschutz für viele Schutzsuchende.

00:04:54: Wir wollen heute mit euch beiden darüber sprechen, was diese Verordnung tatsächlich beinhaltet.

00:04:59: Was Wörter wie Solidaritätsmechanismus, Screeningverfahren und mein absolutes Highlight an komplizierten Wörtern Asyl- und Migrationsakt am Passusgesetz tatsächlich bedeuten?

00:05:12: Wir wollen mit dir Lukas uns genau anschauen, wie diese Reform juristisch einzuordnen ist welche Spielraume Österreich nutzt oder bewutzt ausreizt und ob sich Europa damit weiter von seiner eigenen Menschenreichsituation entfernt.

00:05:26: Was diese sogenannte Reform in des gemeinsamen europäischen Asylsystems konkret bedeutet, wollen wir uns besonders mit der Dora anschauen.

00:05:34: Weil sie sieht es in der Praxis weil du seit Jahren mit Menschen auf der Flucht arbeitest im Griechenland und Lesbos Und du weißt wie es an den Außengrenzen zugeht.

00:05:43: Du weißt mich auch aus dieser politischen Entscheidungen die man am Reisbrett in Europa trifft in der Realität bedeuten Für Menschen überfüllten Lagern, die in menschlichen umwidrigen Zuständen leben und auf keinen effektiven Zugang zu ihren Rechten

00:05:54: haben.

00:05:55: Aber wir wollen, wenn sich's zeitlich ausgeht, noch hinschritt weitergehen und darüber sprechen wie könnte ein alternatives menschenwürdiges und faires Asylsystem ausschauen.

00:06:05: Nämlich für Österreich aber auch für Europa.

00:06:08: Das war sein langer Text!

00:06:09: Aber wir haben sehr komplexes Thema und wir haben viele, viele Fragen.

00:06:14: Wir haben diesmal deswegen die großen mit mich und zucker fragen bisschen umgestellt Und die questions to go gestrichen weil wir brauchen Zeit zum reden.

00:06:22: Aber die erste große Frage hat wie immer die Christiane.

00:06:26: Die ist sehr ähnlich und du hast schon gesagt, das bist du gerne über eine Antwort überlegt für die Questions to go.

00:06:32: also vielleicht passt sie ja da!

00:06:33: Die erste große mit mich.

00:06:34: und zu der Frage, die wir für euch haben was ist oder war denn der beste Kaffee den ihr gemeinsam persönlich oder virtuell zusammen getrunken habt?

00:06:43: Gibt es da einen?

00:06:46: Wir haben ein Bier trinken, darf man das sagen auch?

00:06:50: Nein aber Kaffees haben wir.

00:06:51: Kaffes trinken Lukas.

00:06:53: Also es geht ja wenig und Kaffee, es geht um die Zeit miteinander.

00:06:56: Und ich muss sagen, ich schätze die Zeit mit Lukas immer sehr weil es sehr informativ ist und wahnsinnig freundlich und wertschätzend.

00:07:07: Ich kann mich schon im Café trinken und zwar wie wir uns kennengelernt haben, wenn wir zum ersten Mal uns dürfen haben.

00:07:14: das war auf dem Räuberstraßen.

00:07:16: Da habe ich angefangen bei der Sylko-Nation.

00:07:20: Es ist ja so, ich bin zwar schon relativ lang in dem Bereich tätig gewesen.

00:07:24: Aber was bei der Solikonation schon auch wichtig ist, dass man einfach die ganzen Leute, die halt aktiv in diesem Feld tätig sind, kennenlernen sich ausdauscht damit man schaut wo arbeitet er und das habe ich am Anfang gemacht und da haben wir mich mit Toto ertroffen oder zammtelefoniert Und dann war es glaube ich mein einziger Kaffee den ich mir im Leben oft einmal überstossen dumm.

00:07:49: Das war aber recht lustig!

00:07:50: Also ich glaube, da haben wir gedacht jetzt schätzen wir

00:07:56: mal

00:07:59: mit dieser Person zusammen die ich schon sehr viel gehört habe und mache mir mein eigenes Bild.

00:08:05: Und an diesem Bild male ich seit Jahren.

00:08:11: Wie lange hat es auf der Marilva-Straße gebaut vom Café zum Bier?

00:08:17: Wir sind damals wirklich beim Café geblieben.

00:08:20: Ja, ich glaube damals sind wir beim Café und da haben uns erst beschnuppert.

00:08:25: Ich war ja ein bisschen misstrauisch aber der Lukas hat das super cool gemacht!

00:08:30: In welchen Bereichen?

00:08:31: Wir haben jetzt ein bisschen darüber geredet dass ihr euch schon kennt und dass ihr mal zusammengearbeitet habt.

00:08:36: Wie sieht eure Zusammenarbeit aus?

00:08:38: Es ist so regelmäßig.

00:08:39: wie habt ihr einen Austausch?

00:08:41: Wie schaut es aus?

00:08:42: Also ich würde sagen... Ich habe jetzt kein Kalender drinnen stehen wollen, wo ich sage jetzt muss ich die Doro wieder anrufen oder so.

00:08:49: Weil ich glaube das würde ich schon sagen du kannst mal gern widersprechen aber ich glaube schon dass es sich eine gewisse Freundinenschaft entdeckt hat man sich quasi über das berufliche hinaus auch irgendwie austauscht und deswegen in Kontakt ist.

00:09:06: Es ist mir grundsätzlich schon wichtig, also für mich und meine Arbeit ist es schon wichtig.

00:09:11: Gerade mit diesen Personen die jetzt aus Österreich in anderen Ländern tätig sind und einen anderen Blick auf das Thema zu dem ich Arbeit habe, also den haben und dass sie immer diese perspektive einholen.

00:09:26: Da ist sicherlich die da eine der wichtigsten Personen davon.

00:09:30: Und wenn's irgendwann einmal einladen wird dann würde ich wahrscheinlich auch mal besuchen können.

00:09:35: Okay, spreche ich jetzt die Einladung offiziell aus.

00:09:41: Ich schreibe dir gleich nach unserem Gespräch Termine.

00:09:44: Ich freue mich sehr!

00:09:45: Also wenn ich kurz sagen darf... ...ich schätze auch den Austausch mit Lukas Sernt wie der Lukas schon gesagt hat.

00:09:50: Das ist intensiv arbeitstechnisch aber es ist auch wirklich eine für mich sehr enge und stabile und sehr befruchtende Freundschaft entstanden.

00:10:01: Der Lukas hat so irgendwie Ich weiß nicht so ein Messstab in sich, wenn es mir schlecht geht.

00:10:08: Er merkt das auch an meinem Post und so.

00:10:11: Also man muss sagen er kennt mich gut als Freund.

00:10:14: Ja dann entweder sagt er du was ist da los?

00:10:17: Braufst Unterstützung oder so oder so.

00:10:19: Ich glaube es wäre gut, wenns jetzt wieder mal einfliegst!

00:10:23: Und dich ein bisschen regenerierst, womit er meistens Recht hat.

00:10:28: aber ich schätze die Zusammenarbeit überhaupt mit Lukas sehr ... Was ist ja jetzt auch sehr pragmatisch, habe ich mich am Anfang krank gewöhnen müssen.

00:10:38: Ich bin das nicht unbedingt aber ich hab dadurch wahnsinnig viel gelernt.

00:10:42: Danke Lukas!

00:10:43: Er hat doch öfters zu mir gesagt du kannst schon schreien des und das wollen wir aber da musst du mal schauen ob es auch juristisch machbar ist.

00:10:51: und von dir das und da war er sehr geduldig.

00:10:54: Bin wahnsinnigt froh weil Lukas wirklich einer Ertreuersten, weil es ist schon so.

00:10:59: Wenn man den Außengrenzen mit der Zeit ist, bin ich jetzt im sechsten Jahr da.

00:11:03: also die Leute sind wahnsinnig lieb wenn ich sie sehe und wertschätzend und so aber einen regelmäßigen Austausch.

00:11:10: Da ist der Lukas Bearderdes Und der Leo, unser lieber Freund Das sind die Zweite Der Leo Kahl, der ist jetzt in einem anderen Bereich Aber war früher auch in dem Bereich und das sind die zweite da wirklich konsequent dran sind.

00:11:26: Und ich bin auch dankbar, weil viele Dinge... Ich bin kein Juristin und das ist sehr hilfreich wenn man dann auch juristische Erklärungen kriegt.

00:11:38: Da werden wir gleich den Geduldspfadern von Lukas anzapfen und des juristischen Wissen und einmal bei unserem Thema anfangen.

00:11:45: Und zwar magst du uns einmal und unseren Hörerinnen und Hörern mal erklären was sich hinter diesem Wort Gea so ein gemeinsamer Europäes schon uhr super und urtoll und reform Was da wirklich dahinter steht und was das bedeutet?

00:11:58: Und was sich ändern soll.

00:12:01: Wie viele Stunden haben wir?

00:12:02: Ich versuche es runter zu brechen, aber nicht ganz einfach.

00:12:05: Das gemeinsame europäische Asylsystem ist jetzt per se grundsätzlich nichts Neues.

00:12:11: Es gab auch mangelte bisher nicht an Regeln sondern eher an der Durchsetzung von Regeln.

00:12:20: Es ist so, dass die Wahlen zum Europäischen Parlament, wenn man ganz kurz zurückblickt, es war so das die Mitte-Rechtsparteien sich sehr unter Druck gefühlt haben hier unbedingt liefern zu müssen.

00:12:33: Man befürchtete eben wenn man hier gerade im Asyl und Migrationsbereich nicht hart und scharf nach rechts blinken würde dass rechte Parteien hier weitergewinnen würden und man wollte hier sehr schnell eben eine Einigung in diese Verhandlungen, die bereits Jahre gedauert haben noch unbedingt vor den Wahlen verabschieden.

00:12:53: Und das ist tatsächlich auch gelungen.

00:12:55: In dem Sinn muss man schauen.

00:12:56: es war tatsächlich historisch also dass man eine Einigung grundsätzlich geschafft hat.

00:13:02: der Prozess an sich war schon historisch aber das Ergebnis ist jetzt weniger historisch.

00:13:08: Also es sind unglaubliche Unmengen an Regelungen, wir haben teilweise Sätze gehabt in diesem Regelwerk die mitten im Satz aufgehört haben.

00:13:19: Das waren einfach ein Verhandlungsprozess wo man gesehen hat was unbedingt erreicht werden musste war eine Einigung.

00:13:27: ja egal was am Schluss da steht und genauso schaut es eben auch ein bisschen raus.

00:13:33: ich fange mit dem zweiten positiven oder historischen an.

00:13:38: Das ist, dass wir auf europäischer Ebene kennen wir zwei Arten von Gesetzen sozusagen.

00:13:43: das eine sind eben die Richtlinien.

00:13:45: Richtlinie haben immer einen Umsetzungsspielraum für den Mitgliedstaaten

00:13:50: d.h.,

00:13:50: es wird ein Rahmen vorgegeben und die Mittelstaaten können sich innerhalb dieses Rahmens grundsätzlich bewegen.

00:13:56: Das bringt schon eine gewisse Harmonisierung aber keine sehr starke.

00:14:01: Die andere Formen sind Verordnungen Und man hat hier nun ganz klar umgeschwenkt auf Verordnungen.

00:14:07: Und Verordlungen sind deswegen von einer größeren Bedeutung, weil sie unmittelbar anwendbar sind in allen Mitgliedstaaten.

00:14:14: Das heißt was schon auch historisch ist dass wir jetzt zum Beispiel ein grundsätzlich gemeinsames Verfahrensrecht haben in allen Mitgliedstaatsen.

00:14:21: das ist etwas was neu ist und da muss man schon sagen das könnte eine durchaus eine gewisse Harmonisierung bringen im europäischen Recht in diesem Bereich.

00:14:32: Das Problem ist aber, dass erstens der Inhalt vieler dieser Regelungen und zweitens, was glaube ich auch sehr typisch für diesen Prozess ist.

00:14:42: Dass wir sehr viele sogenannte hinkende Verordnungen haben.

00:14:45: Das heißt sie sind eigentlich im Richtlinienstil geschrieben, sind aber verordnet.

00:14:51: Sie sind zwar unmittelbar anwendbar, aber die Mitgliedsstaaten müssen trotzdem nur Sachen umsetzen.

00:14:56: Das macht das Ganze dann kompliziert Und das erfordert auch eine Umsetzung in allen Mitgliedstaaten der europäischen Union.

00:15:03: In diesem Prozess sind wir momentan gerade drinnen, dass wir hier nun – ich vergleichse immer mit einem Rohbau also diese Verordnungen auf europäischer Ebene sind quasi der Rohbau, der im Garten steht.

00:15:15: aber die nationalen Gesetze müssen ja so angepasst werden, dass das Haus tatsächlich auch bewohnt werden kann oder irgendwie überhaupt dass man überhaupt reingehen kann und aufs Geo gehen, duschen.

00:15:27: Hier braucht es die nationalen Gesetze und in Österreich sind wir derzeit noch in den Steinen.

00:15:32: Wir haben dieses Gesetz noch immer nicht.

00:15:34: Wir ham jetzt vom fünften Mai.

00:15:36: dieses Gesetz soll jetzt in vierzehn Tagen ins Parlament kommen im Juni beschließen und um den Zwölften Juni treten dann die europäischen Verordnungen gelaufen.

00:15:51: Man kann sich vorstellen, wie gering hier eigentlich der Spielraum ist.

00:15:54: Ich gehe davon aus, dass die Regierungsparteien sich sehr stark wünschen, dass unser Bundespräsident zwischen dem dritten Juni und dem zwölften Juni nicht irgendwie ein schwerer Regrip hat, weil er nur das Gesetz unterzeichnen muss, sonst kann es nicht in Kraft treten.

00:16:09: Also man merkt schon, sehr eng bemessen der Spielraum, wir stehen vor der größten Asylreform in den letzten dreißig Jahren und das mit bemerkenswert wenig Traum für Vorbereitungen.

00:16:22: Wir gehen davon aus dass es am Anfang jedenfalls chaotisch werden wird Denn wir haben hier neue IT-Systeme, neue Schnittstellen, neue Abläufe und so weiter.

00:16:33: Das heißt es ist auf jeden Fall zu erwarten dass das grotisch wieder am Anfang.

00:16:38: Was sicherlich für die Behörden hilfreich ist das momentan die Asylantragszahlen sehr sehr gering sind.

00:16:44: Es ist jetzt nicht eine Zeit wo sehr viele Anträge gleichzeitig sind aber dennoch... Und dann müssen wir erst anschauen, da sind wir jetzt, wir reden jetzt nochmal über Österreich.

00:16:54: Dann hängt es natürlich noch davon ab was machen die anderen Mitgliedstaaten?

00:16:57: Weil das ist ein gemeinsames europäisches Asylsystem.

00:17:00: Es haben manche Länder schon angekündigt es nicht umsetzen zu wollen wie zum Beispiel die Ungarn teilweise die Slowaken, teilweise die Polen.

00:17:09: Wie die Torsos schön sagt der Grieche.

00:17:13: Der Griech macht sowieso... Müsst man sowieso mal schauen was die machen.

00:17:17: Ja und insofern ist es jetzt eigentlich schon ein ziemlicher Moment, was da jetzt passieren wird.

00:17:25: Also wir sind sehr gespannt aber so einen Moment der Freude muss ich sagen ist jetzt nicht unmittelbar spürbar.

00:17:32: dazu erwarten Was

00:17:33: sind die grundsätzlichen Dinge, in denen sich das Gehs unterscheidet zum bisherigen System?

00:17:39: Die großen Dinge, die sich unterscheiden also im Wesentlichen Das eine habe ich schon gesagt quasi das Verfahrensrecht, dass das vereinheitlich wird.

00:17:49: Inhaltlich was entscheidet sich ist es schon sehr stark darauf aufgebaut, dass man sagt also wenn ich jetzt dem Ganzen eine gute Intention unterstellen wollen würde und das versuche ich jetzt dann ist es so dass man versucht hat ein System zu machen, dass wir schauen dass wir möglichst früh quasi schon scannen und Leute und Personen möglichst früh erkennen die einen hohen Schutzbedarf haben und quasi die anderen Personen in beschleunigte Verfahren geben, damit man hier Verfahren schneller und ich sage jetzt mal effizienter macht.

00:18:26: Und außerdem sollte es endlich einmal erreicht werden was jetzt auch nicht vollkommen blöd ist dass man sagt man soll nicht von Bulgarien bis nach Finnland durchfahren müssen um ein faires Verfahren zu bekommen.

00:18:40: das ist natürlich schlau wenn das quasi relativ rasch passiert nach dem Betreten der Europäischen Union, aber das ist so der grundsätzliche Grundgedanke.

00:18:51: Aber was hier natürlich vor allem auf der Strecke bleibt, Hier zum Beispiel sehr stark beschleunigte Verfahren zur Anwendung kommen sollen und das bedeutet natürlich auch eine Einschränkung der Rechte, also der betroffenen Personen.

00:19:07: Es geht z.B.

00:19:07: davon aus dass eigentlich in so einen beschleumigten Verfahren alle Menschen reinkommen sollen unabhängig davon ob sie Kinder sind oder nicht die aus einem Herkunftsland kommen wo die Schutzquote erst instanzlich in der europäischen Union unter zwanzig Prozent liegt.

00:19:24: Ich sage mir, das widerspricht ein bisschen dem Gedanken der Game for Flüchtlingskonvention wo ja die Mitgliedsstaaten normalerweise wenn wir als NGOs oder das Gemeinnützige Organisationen einfordern dass man sagt, man sollte doch generellere Entscheidungen zum Beispiel bezüglich eines Landes treffen was man sagt Zürchen ist nicht sicher, Afghanistan ist dann nicht sicher Dann sagen die Behörden immer sagen nur Moment einmal!

00:19:45: Das hängt auch immer vom Einzelfall ab.

00:19:47: Also da ist in der Einzelfall wichtig, jetzt ist es schon so dass wir allein durch das Herkunftsland Bauschalen Auswirkungen ausgesetzt sein sollen.

00:19:57: Das heißt ein Beispiel Personen die jetzt LGBTIQ Geflüchtete sind und aus Marokko kommen haben eine sehr hohe Anerkennungswahrscheinlichkeit in Österreich.

00:20:08: aber durch das herkunftsland ist es also dass sie grundsätzlich eigentlich in das beschleunigte Verfahren kommen.

00:20:14: Und deswegen ist dieses sogenanntes der Screening Verfahren, das jetzt hier eingeführt werden soll.

00:20:20: Das soll ja quasi dem Gedankenrechnung tragen, dass wir möglichst schnell erkennen sollen wer kommt da zu uns und was bringt diese Person mit auch an Vulnerabilitäten

00:20:29: usw.,

00:20:30: also das ist an sich nicht schlecht.

00:20:33: Das Problem ist aber nur... meines Erachtens zu finden, einen großen Teil in den Kopf gebohrt ist.

00:20:39: Denn man kann nicht davon ausgehen dass zum Beispiel Menschen ihre größten Vulnerabilitäten gleich am Anfang preisgeben.

00:20:46: das wissen wir aus der Erfahrung her, dass es oft nicht so ist vor allem wenn die erste Einvernahme durch informierte Polizistinnen und Polizisten passiert.

00:20:55: Das heißt genau an diesen Dingen hat man vorerst einmal nichts geändert und deswegen zweifle ich einfach ein bisschen Umsetzung.

00:21:03: Es ist einfach eine Kopfgeburt, die glaube ich die Realität zu wenig mit einbezieht.

00:21:10: und eben dieser Grundgedanke dass ich sage Wenn Menschen aus einem Land kommen, dann haben sie nur die Anerkennungswahrscheinlichkeit.

00:21:17: Es gibt da einfach ganz andere Gruppen.

00:21:19: Ja es geht Gruppen, die einfach vulnerabel sind in diesem Herkunftsland.

00:21:22: Ich sehe nicht dass ein System etabliert wurde das geeignet ist diese Vulnerabilitäten dieser Personen auch tatsächlich und nicht nur um Papier möglichst rasch zu entdecken.

00:21:33: Und deswegen glaube ich schon, es sind sehr viele Restriktionen drinnen.

00:21:37: Also verstärkte Mitwirkungspflichten Es gibt vor allem eine große Ausdehnung von Inhaftnahmemöglichkeiten.

00:21:45: Das sind lauter Dinge die auf Restriktionen mit sich bringen.

00:21:51: Und wir reden eigentlich die ganze Zeit über das gemeinsame europäische Asylsystem.

00:21:56: Ich sehe nur, dass gemeinsame Europäische nicht wirklich auch das System fehlt manchmal sondern einfach es ist sehr viel eine Fortführung des bisherigen mit mehr Restriktionen für die Schutzsucher.

00:22:10: Das heißt man will über quasi mehr Restrikzionen dazu kommen, dass das System das bisher nicht funktioniert hat jetzt aber wirklich funktioniert.

00:22:19: Das sind immer besonders gute Aussichten, dass man noch mehr Regeln macht damit das alles besser wird.

00:22:23: Aber so ist es in der Praxis, ich meine ein altes System, das weiß ich doch am besten.

00:22:28: Menschen sehen über's Meer nach Griechenland gekommen und dann hat man gesagt vielleicht gehen sie weiter und vielleicht sind wir da nicht los in Griechland Und dann ist die Griechnland dann doch zuständig oder auch nicht gewesen?

00:22:38: Kein Mensch weiß eigentlich genau glaube ich was mehr wie gedacht hat.

00:22:42: Wie wird das im neuen System sein.

00:22:43: wenn die Menschen in GrIECHLAND oder anderen Außengrenzen ankommen Was passiert mit den Menschen dann?

00:22:48: Und kann man hoffen, dass ihnen vielleicht ein bisschen besser geht aus jetzt?

00:22:51: Ich hoffe, das stirbt zuletzt.

00:22:53: Aber grundsätzlich ist es ganz wichtig und eine zentrale Frage, die wir wenn wir über das gemeinsame europäische Asylsystem sprechen oder über die Neuerungen dann stelle ich quasi immer zur Diskussion.

00:23:06: Wir konnten seit eigentlich seit Jahrzehnteilf de facto keine Asylwerberinnen in der Asylwaber nach Griechenland bringen obwohl die eigentlich zuständig werden.

00:23:16: Also es waren, glaube ich im letzten Jahr, eines zwei Asylwerberinnen.

00:23:21: Asyl wie aber eigentlich die zurückgebracht wurden.

00:23:23: Wir können seit dem Jahr zwanzig-zweiundzwanzig keinen einzigen Asylwärberin nach Italien bringen.

00:23:31: Seit dem Jahr zweitausend siebzehn keinen einziger Asylwirber in nach Ungarn.

00:23:36: Das sind alles Außengrenzländer und es funktioniert nicht!

00:23:41: Das kann jetzt gut finden oder schlecht, aber es funktioniert nicht.

00:23:44: Und für mich ist die Frage warum geben wir uns davon aus dass das erzeugt wie eine andere sein soll?

00:23:50: Was hat sich fundamental anders entwickelt in diesen Ländern?

00:23:54: Dass wir sagen dort werden nun die Aufnahmebedingungen eingehalten und es ist eine Überstellung grundsätzlich möglich.

00:24:02: Da kann mir auch niemand eine zufriedenstellende Antwort geben.

00:24:06: Also selbst Leute aus dem Innenministerium sagen ja, es hängt sehr viel davon ab.

00:24:10: was machen denn die Griechen?

00:24:11: Was machen Italiener?

00:24:12: Es gibt ein quasi größeres Commitment dieser Außengrenzländer jetzt wieder Leute verstärkt zurückzunehmen.

00:24:19: also am Papier oder in Gesprächen wird das immer wieder betont aber ich sehe's nicht.

00:24:25: Also ich sehe nicht dieses gemeinsame Europäische, also da gibt es keine Änderungen.

00:24:30: Da kann vielleicht die Doro dann mehr dazu sagen aber das sehe ich jetzt nicht.

00:24:33: diese Änderung vor Ort, die das quasi ermöglichen sollen.

00:24:38: man will es vielmehr eher wieder den Leuten so grausig machen bei uns ja dass sie eher freiwillig zurückgehen.

00:24:46: Wenn man zum Beispiel sagt, es soll zukünftig dann einfach keinen Anspruch geben, dass hier in Österreich z.B.

00:24:53: ein Asylverfahren geführt wird und wenn die Person vorher in Griechenland gewesen ist, gibt das in Österreich de facto kein Asyl-Verfahren in Österreich sondern es gibt eine Überstellungsentscheidung nach Griechland.

00:25:06: Und da wir das eben sehr spannend werden, wenn sich aber die materiellen Verhältnisse nicht ändern, kommen wir trotzdem schlussendlich wieder dorthin zur Frage, wäre eine zwangsweise Verbringung nach Griechenland eine unmenschliche Behandlung.

00:25:23: Und dann stehen wir wieder dort wo wir jetzt gerade stehen.

00:25:26: das heißt ich glaube dass man zwar sehr viel geändert hat aber man hat vorher zu wenig analysiert was das Problem ist nämlich dass wir keine Mindeststandards bei den Aufnahmebedingungen haben.

00:25:39: und das lustige ist es und dann herrscht er auf, aber bei diesem ganzen europäischen Asylsystem ist es so dass wir jetzt durchgehend Verordnungen haben.

00:25:49: Das heißt ich habe jetzt erst erklärt das ist quasi ein stärker harmonisierendes Recht, das ist unmittelbar anwendbar.

00:25:55: Es gibt nur in einem einzigen Bereich gibt's eine Richtlinie, d.h.

00:25:59: da wo wieder der Umsetzungsspielraum viel größer ist und das ist ausgerechnet im Bereich der Aufnahmebedingungen.

00:26:07: Hier hat die Europäische Kommission den Mitgliedstaaten wieder so viel Spielraum eingeräumt, dass wir hier wieder das Problem haben.

00:26:15: Ich sage mal es wird sehr schwierig sein diese wieder durchzusetzen und dann stehen wir einfach genau dort mit sehr vielen hunderten Seiten mehr Regelungen.

00:26:25: aber das Grundproblem wurde meines Erachtens nicht entsprechend analysiert und angegangen.

00:26:31: Das Gute ist, dass jetzt wir die Dora nehmen und sitzen haben, die uns ganz genau sagen können wie dies in Griechenland sein wird Und das Irgendwann hat die nicht.

00:26:39: Also Baro, wie glaube ich siehst du dass wieder in Griechenland weitergehen wird?

00:26:43: Na also, Griecheland hat sich, ich sage jetzt bewusst nicht der Grieche obwohl der Lukas Recht hat, deswegen gehen wir den Griecher weil man die Männer da so nervgen.

00:26:54: Aber also Griechinland hat sich insofern schon sehr gut gerüstet, weil man muss sagen es ist ja auch folgendes passiert, dass jetzt das Parallelthema.

00:27:04: Früher sind die Leute weiter gereist und konnten in anderen Mitgliedstaaten bleiben.

00:27:10: Jetzt gibt's in Deutschland, Österreich weil es schickt sowieso zurück also Asylberechtigte.

00:27:16: Sie sind weitergereist und jetzt gibts da Rückführungen.

00:27:20: das ist auch sehr ein heikles Thema weil sie ja viele dann nach zwei Jahren wenn sie dort sind um den Bescheid bekommen eine freiwillige Rückkehr machen weil sie nicht in Haft wollen Und durch das nicht offiziell die Leute jetzt registriert sind im Moment noch.

00:27:36: Es sind aber schon sehr viele, wir haben hier eine Unterkunft zu so rückwärmen.

00:27:42: und also das ist einmal was schon passiert dass viele Leute zurückkommen.

00:27:49: und das zweite ist es kregen an sich seit einem Jahr darauf vorbereitet war ganz anders als mal in den Medien oder vielleicht andere Mitgliedstaaten Das erzählen, obwohl es alle wissen.

00:28:02: Weil die machen massive Pushbacks ganz brutale Pushbacks.

00:28:09: Wir haben einen offiziellen Brief auch an die Kommission, an nationale Politikerinnen geschrieben eher anlässlich auch Geas weil sie uns alle betrifft auch in Kiosk.

00:28:22: also da wurden auch Ärztinnen und Krankenpfleger innen befragt von Spital.

00:28:27: Da gab es einen, ich weiß ehrlich gesagt mit wie ich's nennen soll sagen wir mal einen Vorfall ja wo ein Wissenbessel von der Helene Koskat über einen Frischensbrot rübergefahren ist.

00:28:40: das gab fünfzehn Tote das war im Februar Und die Ärzte und Pflegersprechen, also nicht sagen das sind keine Erdrunkenen.

00:28:48: Das sind ganz massive Frakturen, Schädelbasisbrüche, alles Mögliche.

00:28:53: Also es ist wie bei schwersten Autounfällen.

00:28:56: Man sieht anhand der Verletzungen was passiert ist.

00:28:59: und das passiert jetzt mit so einem Ergebnis nicht jeden Tag aber... Das Öfteren, das Trote gibt in der EG ist die Zahl steigt auch und am Friedhof sieht man es auch auf den Infeln.

00:29:15: Die Gräber werden mehr aber es gibt ganz massive Buschbecks Und da wären die Leute so schon abgefangen.

00:29:23: ich beobachte jetzt auch Es ist ganz viel Frontex unterwegs Ganz viele Küsten nur eine Großkart Küstenwache boten Bote im Hafen mit der Linie und es gibt im Norden in Molle was auch noch Anlegerstelle, also ganz viele Boote habe ich eigentlich die sechs Jahre so noch nie gesehen.

00:29:41: Also es wird und wir sehen uns auch im Camp sind ganz wenig Ankünfte.

00:29:46: Das ist aber eine Vorbereitung, die Griechenland getroffen hat.

00:29:50: Die Zweige ist heute passiert war Besuch im Camp, also geflüchtet.

00:29:53: das sind sehr aufgelöst zu uns gekommen Und haben gesagt, es gibt heute eine NGO, die liefert Essen im Camp.

00:30:02: Zusätzlich zu dem Essen des Griechenland verteilt das sehr oft ungenießbar.

00:30:07: Wir haben schon Videos veröffentlicht mit Fliegengrinnen und Allmögen.

00:30:10: Das ist eine spanische NGO gekocht und bringt sie hinein.

00:30:15: Die durften heute so ... Das hat jetzt geheißen diese Woche auf keinen Fall.

00:30:20: Das kennt mich nicht mehr betreten weil vom Ministerium Besuchersatrin da war Und der Minister der Neue, also neu.

00:30:28: Es ist jedes Jahr neuer Minister und jeder ist noch extrem rechter.

00:30:33: im Moment des Kataminister Blebres, der auch öffentlich in einem Interview gesagt hat und das schon zweimal wiederholt hat den Menschen soll es hier schlechter gehen als in ihrer Heimat und dann werden sie nicht mehr kommen.

00:30:49: Und jetzt ist das ein heikles Thema, das zu besprechen.

00:30:52: Aber es bewirkt natürlich Wasser!

00:30:53: Die Leute haben Angst, die hören das.

00:30:56: Es sind einen riesen Not in der Türkei.

00:30:59: Die haben wirklich Angst teilweise schon zu kommen.

00:31:02: und aber heute im Paräum Sozialen Zentrum wir sind oberhalb von einer riesigen Aufregung.

00:31:07: Die Leute haben das berichtet.

00:31:08: Das wurde auch gesagt und es wird dann so hingepatzt von Security-Mitarbeitern an Singelmütter, an Minderjageln die einen sexuellen Missbrauch in der Türkei im Gefängnis hinter sich haben.

00:31:23: Leute, die zwangsverheiratet wurden Menschen, die fünf Buschbergs hinter sich, haben auf den Meer geprült worden, hauen dann die Securitymitarbeiter so hin um nur dass das wisst in allen möglichen Sprachen.

00:31:36: Es gibt jetzt verkürzter Verfahren und wer keinen Chance hat, der Versühl wird eingesperrt und deportiert.

00:31:42: Also das ist so... Und mit dem haben wir heute zu tun gekauft.

00:31:46: Das ist eine Stimmungsmacherin und der Lukas sagt, dass es kein historisches Ereignis ist in einem Moment.

00:31:53: Und Jurist ist glaube ich sein Wett.

00:31:55: Aber von meiner Arbeit Herr Klaus, ich glaube wir werden in den Fünfzig oder Achtzig oder waren immer jahrelang zurückblicken und werden es schon als historisches Ereignis sehen, weil ich habe jetzt zum Beispiel uns für Opfer da gehabt.

00:32:09: Und die Heidrun Trimmers und die kriegt ja regelmäßige Berichte von mir sehr detailliert und auch von den Anwältinnen mit denen wir zusammenarbeiten und so die Wahl schottiert wird gesagt also das kann man sich nicht vorstellen wenn man da ist wie hier Menschen entträchtet und entmenschlicht werden.

00:32:28: Und ich muss auch sagen, wir haben auch anlässlich Kios an den Kommissar Prunner.

00:32:33: An die Dr.

00:32:34: Pminder ist die Direktorin von Taskforce Migration Europe und Antifonderline.

00:32:42: Wir haben gleich alle eine Person zurückschreiben lassen, nämlich die Frau Pminter.

00:32:47: Ich muss wirklich sagen, wenn ihr das lese... Also ich bin entsetzt!

00:32:53: Weil wir haben, wenn ich es an darf bei dem Brief und Lukas Dursten gesehen ja.

00:32:57: Also da hat der Professor Wolfgang Behenedekt ja internationale Rechtsexperte und Völkerrechtsexpertte ist und dann da unten unterrichtet hat und so Leute haben da ihre Beiträge geliefert und er kommt dann sozusagen zurück.

00:33:13: Ja also es wird jetzt abgeklärt Griechenland Klärt das ab?

00:33:18: Das ist so, wie wenn ich einen Mörder beauftrage in die Studierung.

00:33:21: Er muss den eigenen Mord untersuchen.

00:33:24: Man kann sich aber nicht vorstellen weil die Menschenrechte werden eingehalten.

00:33:28: Das war die Antwort und es ist auch bei Magnus Bungermalck vor allem an meiner.

00:33:32: Magnus Brunner ist für mich sowieso ein unwichtiger Person.

00:33:37: der hat einfach überhaupt erfordert auch nichts von Griechenland.

00:33:40: also naja ich finde das müssen wir sagen Weil es wird Chaos geben, das wird alles Schmerz erzeugen in unsere Kinder und den nachfolgenden Generationen.

00:33:53: abarbeiten werden müssen irgendwann einmal.

00:33:56: Und dann denke ich mir, dass hinterlassen wir ja?

00:34:00: Wir bräuchten jetzt Menschen die einfach sagen also ich höre auch zu der Fraktion ist, wenn man für ein faires Asylverfahren kämpft da gibt Fälle, wo es einen negativen Bescheid gibt und wo leider... Es ist nicht lustig aber da gibt's dann eine Abschiebung wenns nicht Gefahr für Reib und Leben.

00:34:20: Und in kein Kriegs- und Hochrisiko gebt.

00:34:22: Das kann der Lukas besser erklären, aber ich weiß das schon mehr!

00:34:25: Das muss man dann akzeptieren, wenn man für ein faires Verfahren kämpft.

00:34:30: Aber jetzt zu sagen ja also erstens Amerikan alle raus weil darauf arbeiten wir hin.

00:34:37: Man will einfach die Verästung Europen und das sehe ich hier Und ich meine, wir haben das auch dem Vizekanzler Pablo, den Bundeskanzler Stocker geschickt.

00:34:46: Die Einzige die geantwortet habe bis jetzt aber auch komplett das bla bla ist die Außenministerin, die dann auch geschrieben hat ja Menschenrechte werden gewahrt und der Anwurzmann wird sich kümmern.

00:34:58: Immer ist alles lächerlich!

00:35:00: Nein also es ist lächerlig und es ist schmerzhaft.

00:35:05: Ich muss sagen was jetzt auch passiert ist dass man das Thema entleert.

00:35:10: Keine Ahnung warum.

00:35:11: Wir haben jetzt die letzten drei Tage sehr viele Menschen aufs Westland mit negativer Entscheidung und positiver Entscheidung geschickt, wir haben jetzt gerade mal fünfhundert Leute im Camp.

00:35:22: das ist nichts.

00:35:24: uns betrifft es nicht so dramatisch weil wir in zwei Hunden der Stadt mit denen wir arbeiten besonders vulnerable ja aber ich warte jetzt nur drauf dass heißt auch Besonders wohl in Arabien nicht mehr außerhalb wohnen dürfen.

00:35:38: Frauenschutzhaus, ja?

00:35:41: Frauen die hier Kinder entbinden aus einer Vergewaltigung und im Einzumscreening, das fällt nämlich da rein möchte ich folgendes sagen.

00:35:49: Entschuldigung Asylkoordination UNHCR wir mit.

00:35:52: Wir plädieren hier seit Jahren dafür glaube ich ist richtig glücklich.

00:35:56: nur Das sollte einen anderen Grund haben, dass man besonders vulnerable herausfiltern kann.

00:36:04: Aber wie der Lukas richtig gesagt hat... Also ich kenne Frauen oft ein halbes Jahr!

00:36:12: Ich als Frau und liefer denen Windung für die Kinder Lebensmittelpakete jeden Monat.

00:36:18: bis die einmal anfangen, über ihre Situation zu sprechen.

00:36:22: Ich hab selber einen Community-Volunteer gehabt, der war ein schweres Folteropfer von Somalia.

00:36:30: Der hat fünf – immer das ist ja auch absurd!

00:36:33: Fünf negative Bescheide noch und sechsten negativen Bescheid kann er.

00:36:38: was?

00:36:38: Wie geht es?

00:36:40: Dann haben wir getroffen oder bei uns gearbeitet, da haben wir nun ins Rechtsprojekt gegannt und so kriegen dann einfach.

00:36:46: Das muss jetzt begraubigt werden, dass das Volk der Spurns in den ganzen Körper war voll.

00:36:51: Er darf aber nicht von der Insel weg zu dieser Organisation die es auf der Insell macht bis wir die Bewilligung gehabt haben, machts die Insellnehmer, die Organisation nimmt am Festland.

00:37:04: MSF Ärztöne Grenzen hat's mehrfach bestätigt nützt nichts.

00:37:10: Er hat mittlerweile Asyl, ist sicher in einem anderen Land.

00:37:13: Ja nur ich muss sagen was hier passiert und auch ihr möcht auch darüber reden über die gleichen Standards.

00:37:20: Die Leute haben hier überhaupt keine, die kriegen seit Jahren seitlich hier bei mich einmal die siebzig Euro Grundversorgung ausbezahlt.

00:37:29: Siebzig euro pro Person.

00:37:31: Also das ist auch mal eine Frage, die man stellen sollte, die ich auch stelle Kommissionsmitgliedern Weil das Geld kommt ja von der Kommission, was passiert mit dem Geld?

00:37:41: Zu unser Steuergeld.

00:37:43: Ich bin so niemanden neidig aber wenn sich jemand in die eigene Tasche steckt und wir müssen mit Geld aus der Zivilgesellschaft Menschen am Leben erhalten dann finde ich es nicht mehr lustig.

00:37:53: Und so Dinge.

00:37:54: gleiche Standards Die Leute werden entlassen mit Asyl, die haben oft kein Geld.

00:37:59: Wir haben jetzt mehrere Obdachlose Ein Clown-Meeting, Partner-Meating wo wir darüber sprechen.

00:38:07: was machen wir mit den Obdachlosen?

00:38:10: Ich meine die quatschen sie jetzt einfach in Wohnungen hinein.

00:38:13: Das sind Zustände der Wohnen nicht in einer Vierpersonenwohnung das ist aber ein Zimmer mit vier Matratzen und eine kleine Küche.

00:38:21: Ja wohnen da vielleicht schon acht neuen Leute.

00:38:25: Wir haben vor dem Camp eine Familie mit Kindern vor dem Camp überlachten lassen, wir haben auch dann einen Job gefunden.

00:38:34: Wir haben gemeinsam dafür gesorgt dass die in eine Unterkunft kommen mit Asyl.

00:38:39: Asyl heißt Schutz berechtigt und ich denke mir das sind einfach Dinge das will und dürfen wir.

00:38:48: also will ich und dürfen nicht hinnehmen?

00:38:51: Und dann muss ja auch sagen es geht aus.

00:38:55: Also keiner übernimmt für den anderen Verantwortung.

00:38:58: Immer wenn ich mit nationalen oder europäischen Politikerinnen spreche, heißt sie immer ja das müssen wir mit Kriegen landen.

00:39:04: Ich werde mich zutage aus dem Brief schranke lasst mir da verhaften.

00:39:09: Da geht er auf alle Enchiros los.

00:39:11: Adrian Potrybark, der will das Norwegen den Tommy Olsen ausliefert weil der nichts anderes tut als über Bruschbecks zu berichten.

00:39:22: da wird ihm jetzt unterstellt dasselbe wie Sarah Martini und Jean Binder und da waren ja zwanzig andere dabei auch griechische Freundinnen von uns.

00:39:30: es hat acht Jahre gedauert so ein Prozess.

00:39:33: Das sagt man ja in die Siné-Freigangene am Schluss.

00:39:36: Bitte soll sich jeder, der hier zuhört einmal vorstellen.

00:39:39: Was das heißt?

00:39:40: Acht Jahre wenn du zwölf bis zwanzig Jahr Gefängnis angetrott bekommst in Griechenland.

00:39:47: also das finde ich immer lustig.

00:39:49: und da stellt sich jetzt die Frage gemeinsames europäisches Filmsystem?

00:39:53: Das ist für mich ich glaube es ganz ehrlich In der Praxis Hier gemeinsam schauen wir weg.

00:40:00: Die Außenländer machen die Drecksarbeit Entschuldigung wenn ich so sage die brutalen Buschbecks und keiner übernimmt Verantwortung.

00:40:08: Es gibt keine selten Standards.

00:40:10: Ich meine, ich habe ein Video geboostet von Ratnen in Camp, ja?

00:40:14: Die irgendwie da an einem Geflüchteten herumknappern und über den drüberlaufen.

00:40:19: Und das Erste was passiert... Da es kann aufschrei' dass der Ratnen im Camp sind sondern das erste was passiert ist, dass man herum geht und schaut wer hat der Plan für dieses Video geschickt?

00:40:30: Also, das sind die Motivationen.

00:40:33: Und ich muss ehrlich sagen... Ich weiß jetzt also, ja, der Hoffnung stirbt zuletzt und aufgehend tut mir nur einen Brief.

00:40:41: Danke, Lukas für diese Setzung!

00:40:43: Und ich halte mich brav dran und wir arbeiten drauf ab.

00:40:45: aber es ist wirklich für mich, also es ist schockierend.

00:40:53: Nein, selbst schockieren ist schlecht.

00:40:57: Das ist irgendwie eine ... Und dann höre ich, ja und wir haben auch in Österreich Probleme.

00:41:03: Stimmt aber das was da abgeht in Grächenland Das schadet ja uns und was noch dazukommt weil die Regierung immer von der Radikalisierung.

00:41:16: Aber ganz ehrlich bitte jeder der jetzt zuhört soll sich das überlegen.

00:41:20: Ich bin eine Mama mit zwei Kindern.

00:41:23: Komm hier mit einem Boot, meine letzte Hoffnung.

00:41:27: Weil ich in der Türkei illegal bin und Angst haben muss, dass ich ins Gefängnis komme, das Erdogan nicht nach Syrien oder Afghanistan abschiebt.

00:41:35: Wer dort missbraucht von Gefängnismärtern, das erzählen Menschen unabhängig voneinander.

00:41:42: Das sind Fakten!

00:41:44: Und dann komm' ich hierher, da wär ich geprügelt... Man nimmt meine Hände weg, wo die letzten Bilder meiner Familie oben sind.

00:41:52: Die Kinder sitzen neben mir, schreien in Todesangst.

00:41:56: Es gibt Videos, wir haben es auch schon gepostet, sonst soll ich ihn überfällen.

00:42:00: und dann komme ich in so ein Camp.

00:42:01: Ich kriege keine nicht genug Essen für meine Kinder.

00:42:04: Mir bleibt vielleicht noch den Milchwerk fürs Baby.

00:42:07: Also Entschuldigung Lukas, unsere Freund kriegt jetzt gerade ein Kind.

00:42:10: Wir können uns eine denken, wir ham Kinder.

00:42:13: Und dann... Soll ich Europa lieben und dann soll ich später Leistung bringen.

00:42:19: Und das ist der Grund, warum ich da bin auch des freundliche Gesicht Europas zu zeigen.

00:42:25: ein D-Radikalisierungsprogramm dass die Menschen merken es gibt in Europa auch andere Menschen weil das ist hoch Das ist ein Brennstoff.

00:42:35: Weil wenn man nachher zu jemandem sagt, du die haben geschunken und geschlagen und dir nichts gegeben Und bei uns bist du sicher und bla bla bla So kann man Menschen radikalisieren und mich schmerzt.

00:42:47: Und das ist die Lage jetzt da.

00:42:49: Das ist zermürbend ehrlich gesagt.

00:42:52: Und ich muss da und Geld bieten?

00:42:53: Ja bitte!

00:42:54: Ich brauche zwanzigtausend Euro.

00:42:55: der Lukas braucht viel mehr weil er macht dann Verfahren der was so wichtig ist Rechtsarbeit.

00:43:01: also wer machen das noch?

00:43:03: Die meisten kapitulieren, wir schreiben da und die Leute geht's vor Gericht.

00:43:07: So wie ein Schuljungen an sein kann jeder jeden!

00:43:10: Also das kostet alles Geld, danke Lukas dass du uns... Wir brauchen die Zivilgesellschaft und ich muss ehrlich sagen, die Zivilesellschaft fragt sehr langsam Warum müssen wir das alles finanzieren?

00:43:20: Das ist eine staatliche Angelegenheit.

00:43:22: Menschen-Menschen würde runterbringen Und wenn man Platz braucht dann kriegen hunderts normaler Asyl.

00:43:29: Wenn es ja witz Dann retten wir auf den Verfahren Und da drückt man ihnen den Bass in die Hand, der Lukas lacht.

00:43:36: Wer kennt das alles schon?

00:43:37: Aber das ist für zuhörende wichtig!

00:43:40: Dann kommen Leute zu mir und sagen, Frau Dora, Entschuldigung, ich lese bloß nicht Europa und ich sage wie kommst du denn drauf?

00:43:47: Ja, ich habe meinen Bass abgeholt und die haben gesagt mit dem Bass kann ich jetzt nach Europa.

00:43:52: Also man motiviert die Leute dass sie weiterreisen in andere Länder obwohl man weiß, Sie kommen nachher wieder zurück.

00:43:59: Das ist ja alles absurd.

00:44:01: Jetzt haben wir von euch beiden ein bisschen eine Bestandsaufnahme, was gerade die Lage ist.

00:44:06: und deswegen stelle ich jetzt die zweite große mit mich an Zuckerfrage Was beschäftigt und bewegt euch gerade in eurer Arbeit um mit dem neuen System umzugehen?

00:44:14: das kommen wird Und wie kann man euch dabei unterstützen?

00:44:18: Wir waren in den letzten Monaten sehr stark damit beschäftigt und eben genau das, was ich am Anfang gesagt habe.

00:44:22: Diese Umsetzungsspielräume quasi trotzdem so pragmatisch wie wir sind trotzdem noch irgendwie das Beste rauszuholen.

00:44:29: also da geht es zum Beispiel um solche Sachen wie dass zukünftig eben als kürzere Fristen geben wird und der europäische Rahmen sieht zum Beispiel vor dass es Fristen zwischen fünf und zehn Tagen geben soll, in gewissen Fällen.

00:44:46: Die Regierungsparteien waren natürlich sehr stark auf nur fünf Tage, weil wir dürfen das so kurz wie möglich machen.

00:44:54: Und hier diese Überzeigungsarbeit zu machen ist bringt nichts, ja?

00:44:57: Weil dann haben wir nachher in einen sehr viele Verfahren die eingestellt werden, wieder aufgemacht werden müssen und so weiter.

00:45:03: Und das bringt schlussendlich mehr Probleme.

00:45:05: also gibt's den Leuten zumindest eine Woche ja weil wir wissen dass es einfach eine gewisse Zeit braucht.

00:45:12: Also mit solchen Sachen war man sehr viel beschäftigt um diese Umsetzungsspielräume quasi Die handelnden Personen davon zu erzählen warum es gescheit ist es nicht immer das zu machen was am geschissensten ist für die anderen Menschen.

00:45:23: kurz zusammengefasst und jetzt in Was Jetzt angeht?

00:45:27: Jetzt ist er mal durchschnaufen gerade weil immer so.

00:45:30: Ich habe jetzt soviel von diesem ganzen Regelwerk gelesen und es ist wirklich alles so kompliziert.

00:45:36: Und ich glaube, es gibt wahrscheinlich einen ganz Österreich, wahrscheinlich zehn Leute die sich damit auskennen was jetzt alles kommen wird oder so.

00:45:43: Überblick hat wahrscheinlich niemand mehr Und ich glaube, ich zöme ihn nochmal zu diesen zehn Personen dazu.

00:45:48: Obwohl er mir jetzt seit zwei Jahren mit dem Ding beschäftigt.

00:45:51: Also ich bin jetzt einmal froh, wenn es dann einmal vorbei ist und dann einmal weiß ich soweit is, dass meine Praxis kommen.

00:45:57: Und was wir jetzt vorbereitet sind natürlich das wir genau in den Fällen da sind schon sehr viele umstrittene Regelungen drin.

00:46:03: Da geht's uns jetzt darum, dass wir sagen... In einem Rechtsstaat ist es eben so, dass sehr viele Sachen einfach erst.

00:46:11: Also ein Gesetz kann nie so konkret sein, dass es auf jeden Einzelfall passen wird.

00:46:16: Und was es dann immer bedeutet, gewisse Formulierungen werden uns erst an Gerichte sagen?

00:46:21: Da sehen wir eine gewisse Chance weil hier eben als eine oberste Auslegungsinstanz geben wird die nicht national ist und der europäische Gerichtshof ist.

00:46:34: Wir bereiten natürlich in gewissen Aspekten halt sogenannte strategische Prozessführung vor, wo wir schauen und glauben das Fälle kommen wird.

00:46:42: Wo wir dann natürlich ausstreiten müssen – was bedeutet das?

00:46:45: Und das ist sicherlich auch ein ganz wesentlicher Aspekt in dem ganzen Ding drinnen.

00:46:51: Wir haben trotzdem sehr viele neue Regelungen und

00:46:55: ein neues System,

00:46:56: ein neues Rechtssystem beteutet am Anfang vor allem Unsicherheit.

00:47:01: Das heißt Wir werden wahrscheinlich, das hat zum Beispiel der Direktor von Bundesamt für Fremdenwesen und der SÜ, gesagt er jetzt nicht so oft auf der gleichen Seite steht wie ich.

00:47:11: Aber hier gebe ich ihm vorkommen recht.

00:47:13: Er sagt dass wir wahrscheinlich erst diese Rechtssicherheit die wir jetzt gerade in dem Bereich haben.

00:47:17: Das heißt wie eine Behörde agiert mit was Ich zu erwarten habe wenn ich jetzt als Rechtsunterwurf eines Schutzsuchern dazu der Behörder gehe?

00:47:27: Wie die entscheiden dass wir dieses Gefühl, das wir jetzt haben wahrscheinlich erst wieder in zehn Jahren haben werden.

00:47:32: Weil es eben sehr viele Auseinandersetzungen brauchen wird was bedeuten gewisse Regelungen um die ausgelegt werden müssen und an das ist der Prozess und dem wir jetzt dann aktiv mitarbeiten kann ganz klar sein natürlich Parteischenperspektive aus der Perspektive von Schutzsuchern, denn diese Personen haben eben keine starke Lobby.

00:47:54: Und hier versuchen wir das vorzubereiten und das ist so wie die Dora sagt, es ist natürlich mühsam weil das kostet Zeit, das kostelt Geld, das kostet viel Aufwand aber es ist ein Verb-Aufgebungskauktion.

00:48:07: Sondern wir müssen da trotzdem darum kämpfen und das is halt mein Aspekt.

00:48:11: wo ich tätig bin ist natürlich gerade in Zeiten, wo in Österreich ein historisches Budget deficit.

00:48:19: Wenn etwas fehlt dann ist es anscheinend gerade Geld und das wird sicherlich schwer werden für zivilgesellschaftliche Organisationen.

00:48:26: Momentan erleben wir in Österreich eine geradezu Haller-Lie auf gemeinnützige Organisationen.

00:48:33: die FPÖ sieht quasi da eine Intransparenz und hat eine beispiellose Kampagne losgetreten.

00:48:42: Und das schüchtert natürlich auch wieder Menschen ein, und hier müssen wir sowohl dafür vertrauen werden für unsere Arbeit also dass die Leute, die zum Beispiel uns spenden oder dort wo wir für unsere Dienstleistungen eben auch ein Geld bekommen, dass sie uns auch weiterhin bei uns vertrauen.

00:49:00: und diese Vertrauensarbeit – und jetzt war es die TOROA!

00:49:03: Wir müssen die ganze Zeit uns rechtfertigen und es ist gut so.

00:49:06: Also wir wollen ja zeigen, warum wir das machen aber das ist schon sehr anstrengend weil wir einerseits eben in diese Richtung arbeiten müssen um gleichzeitig aber eben natürlich vor allem den Hauptaspekt nämlich eben hier diese Rechtsfragen zu klären und dass die Leute eben die Informationen kriegen und die Beratung die sie brauchen was für ihren eigenen Fall am besten ist.

00:49:28: Das sind so die anstehenden Aufgaben.

00:49:32: Umsetzung in Österreich eigentlich so viel länger gedauert als in anderen Ländern.

00:49:36: Ist das einfach, weil in Österreich alles fünf Jahre später passiert ist am Rest der Welt?

00:49:39: oder hat das konkrete Gründe?

00:49:42: Ich bin ja jetzt ein gewisser entfernter Beobachter von dem politischen Prozess gewesen und ich würde jetzt nochmal die These aufstellen, dass es einfach auch damit zusammenhängt, dass man wahrscheinlich von Seiten der ÖVP die ja das Innenministerium hat, vor allem auch darauf gebaut hat dass man hier die Koalitionspartner auch in der Zeit druck setzt und dass man sagt hey wir müssen das jetzt verabschieden.

00:50:07: Und da so viel Verhandlungen können wir nicht mehr.

00:50:09: Deswegen wurden zum Beispiel die ersten Entwürfe sehr spät den Koalisionspartnern also übermittelt um eben diese Verhandlungsdauer quasi einzuschränken.

00:50:19: Und da muss ich sagen, was für mich schon ganz spannend ist, dass es eigentlich eine ganz interessante Dynamik gegeben hat.

00:50:25: Nämlich das die SPÖ und den EOS sich aber, ich sage mal wieder erwarten bei vielen Personen, sich durchaus für die Materie inhaltlich wirklich interessiert haben und da schon auch also wesentliche Fragen aufgeworfen haben.

00:50:41: Und hier wirklich... Wie gesagt, ich bleib trotzdem dabei wenn ich so das jetzt zu pauschal sagen darf.

00:50:46: Also das GERS-System wird Nicht schön, sagt man euphemistisch.

00:50:49: Also es wird wirklich sehr schwierig werden für die betroffenen Personen vor allem aber ich... Es ist trotzdem in den letzten Monaten einiges gelungen bei den Verhandlungen das jetzt nicht nur schlimmer wird.

00:51:02: Ich weiß, die Bar is low Aber da ist schon trotzdem was gelungen in den lasten Monaten.

00:51:07: Nur dadurch ist der ursprüngliche Plan der Kanzlerpartei natürlich etwas durchkreuzt worden weil sie die Zitacht haben.

00:51:14: Ich sage jetzt nochmal das lege ich Ihnen in dem Mund Also haben sie es nicht gesagt, aber die kennen sich ja wohl noch nicht aus.

00:51:20: Wir haben das Innenministerium was wo in die Waubt und da sind wir dann auf einmal trotzdem für die Materie interessiert haben, inhaltlich.

00:51:27: Das hat die ÖVP halt überrascht!

00:51:29: Und deswegen ist jetzt so dass wir eine Riemarka gesetzt haben.

00:51:36: Aber ich sage noch mal, ich bin zuversichtlich, dass es jetzt im Plenum kommen wird... ...aber man muss das schon mal vorstellen.

00:51:43: Ich meine die Behörden.. Vertreter einer nicht staatlichen Organisation.

00:51:48: ist es jetzt nicht quasi meine primäre Tätigkeit Empathie mit Behörden zu haben, aber ich habe sie.

00:51:56: Es soll von der DORO gelernt, also Empathia haben das muss man immer

00:52:01: und

00:52:01: das sagen wir uns dann auch immer wieder gegenseitig Nein, aber das muss man sich vorstellen.

00:52:06: Dass diese Behörden die jetzt ab zwölften Juni vollkommen ein neues System anwenden müssen haben null Vorlaufzeit.

00:52:13: also wie schaut es aus mit den ganzen Abläufe?

00:52:14: Mit Schulungen und Trainings?

00:52:17: natürlich wurden da gewisse Sachen schon vorgezogen Aber ich sage mir so dies ist eigentlich für die eigenen Beamten.

00:52:22: Also wenn ich schon nicht an die Schutzsuchenden denke dann ist es für die Beamtinnen und Beamten eigentlich auch zur Mutung was der Prozess für Auswirkungen auf die hört

00:52:31: Wenn du sagst Zehn Leute außer dir gibt es sich mit dem System auskennen.

00:52:35: Würde ich jetzt mal hoffen, dass die alle zehn im Parlament sitzen und am zwanzigsten Mai genau wissen was sie diskutieren und was sie abstimmen?

00:52:43: Oder liege ich da falsch in meiner Hoffnung?

00:52:45: Ich wollte etwas dazu sagen weil der Lukas hatte die juristische Sprache wo für mich ein unheimlich dankbar bin.

00:52:52: Ich sage jetzt einmal so, ich reg mit ganz vielen Leuten also bitte im Parlament die meisten und keine Ahnung.

00:52:58: Entschuldigung, die kennen Sie nicht aus!

00:52:59: Ich finde das ja nicht dramatisch... Weil man kann ja wirklich von einem Parlamentarier nicht verlangen, dass er sich bei Klima und Asyl überall auskennt.

00:53:09: Aber man sollte zumindest Leute dann gut bezahlen die mir das alles aufarbeiten rechtlich erklären Die Leute haben keine Ahnung und die ÖVP hat keine Ahnung.

00:53:22: und Entschuldigung Ich verfolge den Innenminister der hat keiner sehr genau.

00:53:27: ich glaube der hat ganz wenig Ahnung von dem was wirklich im Großen ist.

00:53:34: Er ist gut, er stellt sich hin mit einer Ruhe und er zeigt alles, da ist er stark.

00:53:39: aber Ahnung an wir brauchen Menschen die sich auskennen, die Recht- und Praxis miteinander verbinden.

00:53:47: Ich habe jetzt noch eine rein pragmatische Frage an den Lukas bevor wir zur Dauer kommen was gerade bei ihr in der Arbeit los ist wenn ich so einen Bürgeranliegen hab Und gerne wissen wollen, wer sich so um die Menschenrechte kümmert.

00:54:00: Zu welchem Club hat man abfalllich und wer macht das?

00:54:03: Und gibt es irgendwer im Parlament der darauf schaut dass mir vielleicht auch ein bisschen die Menschenrecht nach hoch halten oder ist es ein bisschen schwieriger im Parlament?

00:54:12: also grundsätzlich ich glaube was sie sicherlich geändert hat.

00:54:16: Grundsätzlich ist glaube ich, dass Menschenrechte jetzt nicht mehr so als Wert an sich gelten.

00:54:22: Also es reicht jetzt nicht darauf zu weisen, naja das ist ja ein Menschenrecht oder das Gestehen im Gesetz oder das steht in der Verfassung.

00:54:32: Das müssen wir schon erkennen auch wenn das vielleicht schmerzt.

00:54:36: aber Ich denke trotzdem, dass man aufhören muss.

00:54:40: Dass man sagt das steht doch da irgendwo.

00:54:43: Wir sind in einer Zeit angekommen wo es vorgekommen wurscht ist was dort steht.

00:54:47: Das heißt ich glaube schon es ist wichtig auch zu erklären und ich glaube das ist haben wir vielleicht auch so einen guten Stück verlernt?

00:54:54: oder Menschenrechte sind ja.

00:54:58: ich sage mal was das Gute bei den Menschenrechten ist dass sie eigentlich so banal sind also banal im Sinn von Es ist nicht schwer sich zu verstehen Sie sind nicht kompliziert.

00:55:10: Aber wir haben, glaube ich, verlernt zu verstehen und auch zu erklären und zu vermitteln was eigentlich dahinter steht.

00:55:16: ja weil es gibt einen guten Grund warum sie sich gibt dass dann einfach so Kampagnen die einfach losgetreten werden einfach nur unter dem Titel das ist nie mehr zeitgemäß und deswegen muss man quasi loswerden dass die Erfolg haben.

00:55:31: das liegt einfach daran dass es einfach sehr wenig bewusst sein zu diesem Thema gibt.

00:55:36: Ich sage mir, Menschenrechte werden nicht dann spannen.

00:55:38: Wann sind sie sehr alle gut?

00:55:39: Sondern Menschenreichte werden dann spannend, wann es knirscht und genau deswegen sind Menschenrehte quasi zeitgemäßer als hier zuvor.

00:55:47: Das heißt von Menschenrechten stören ist das ein Alarmzeichen weil dann sagen wir einen Menschenrechter sind individuelle Abwehrrechte gegen einen autoritären Staat.

00:55:56: also ich rede jetzt teilweise nie mehr vom Menschenrechen sondern eben von individuellen Abwehrrechten gegen einen autoritären Staat.

00:56:02: Und das verstehen mittlerweile die Leute besser und deswegen versuche ich mit diesem Diskurs schon zu allen Parlamentarien grundsätzlich zuzugehen, also jetzt mit Ausnahme der FPÖ.

00:56:16: Da ist es einfach schon, dass wir wissen, dass man beide wahrscheinlich eine Lebenszeit verschwenden kann, wenn wir miteinander reden.

00:56:23: Könnte auch ein Ziel von mir sein, dass ich sage, ich verschwende wenigstens die Lebenszeit von dem aber da ist manchmal meine eigene dann doch zu schade.

00:56:30: Aber grundsätzlich rede ich schon mit allen Parteien.

00:56:32: Ich rede auch mit der ÖVP und zwar nicht deswegen weil jetzt glaube ich, dass da irgendwie nur die letzten christlich sozialen sind.

00:56:39: Ich glaube einfach an dem, dass man trotzdem – also nicht mit allen.

00:56:42: Aber man kann nicht manchen schon anknüpfen gewisse Punkte und ich finde schon, Diskursfähigkeit grundsätzlich wichtig ist.

00:56:49: Das heißt aber nicht, dass sich die Leute nicht heftig skritisieren wird, ja?

00:56:52: Aber es geht um diese Diskursfähigkeit und da gibt's selbst in der ÖVP noch einige Personen.

00:56:58: Aber Grundsätzlich ist das natürlich so, dass man schon wo angelangt sind, wo ich sage, es fehlt schon eine Kraft, die dagegen hält im parlamentarischen Rahmen.

00:57:08: Also es gibt Kräfte, die abmildern oder welche, die groß aufstehen und dagegen den Diskurs stark vertreten – das sehe Ja, ein Parlament.

00:57:17: So

00:57:19: wie schaut das bei dir konkret aus?

00:57:22: Wir haben jetzt am Anfang schon gehört dass es eigentlich schon seit zwanzig, vierundzwanzig ist.

00:57:26: Gears irgendwie einen Begriff.

00:57:28: Wie hast du das verfolgt in Griechenland?

00:57:30: und weil du hast ja dann nicht nur den Blick nach Österreich sondern musst du den Blick überall hinhaben damit die Leute auch wissen wie das im restlichen Europa, in der restlichen EU ausschaut.

00:57:41: Wirst du das auch weitergegeben was du da Informationen bekommen hast seit?

00:57:47: Ja, ich erzähle viele Schreibberichte.

00:57:50: Ich kriege immer wieder die gleiche Antwort.

00:57:56: Es ist eine Sache des Mitgliedsstatus.

00:58:00: Zum Beispiel ein kleines Beispiel, das sehr einen großen Effekt hat auf jedem Flüchtlingsboot des Landes wird irgendein Flüchtling ein Mensch auf der Flucht verhaftet sofort und ins griechische Gefängnis gesteckt und als Schmuggler sozusagen deklariert.

00:58:20: Die griechischen Gefängnisse sind voll, die Menschen kriegen sehr schwer.

00:58:27: Es gibt super Anwältinnen in Griechenland, die sich dafür sehr einsetzen aber irgendwo ist die Kapazität dann auch einmal erfüllt.

00:58:37: also das kann ich sehen dass Griecheland einfach... Entschuldigung macht was für mich!

00:58:44: Ja, das hat man bei dem Verfahren gesehen und ich habe mir das Verfahren gegen die Vierundzwanzig angeklagten.

00:58:51: Weil das... Ich wohne in meinen Gerichten mit der Linie und das war da eben das Amtschott.

00:58:56: Das ist ein Wahnsinn!

00:58:57: Also da hat man... Da hat Berichter haben dann Helene Koskardt und alle befragt.

00:59:03: Die waren total schuppiert weil die behaupten vor Gericht sie arbeiten für den Menschenrecht.

00:59:10: also nutzen wir mal.

00:59:11: sieht wie es verschoben ist Das ganze.

00:59:15: Also das ist ganz dramatisch, dann die Buschbecks haben sich extrem gesteigert.

00:59:22: Jetzt muss ich irgendwie annehmen.

00:59:23: Ich sehe da laufend, also... ...ich habe es jetzt nicht gezählt aber ich hab vor, dass sich dem Jonas Kring geben.

00:59:29: Also ich pflege auch wieder Lukas Kontakt mit Menschen weil ich denke mir ist nichts da nix, wenn wir uns auf die Schulter klopfen und sagen Wir geben jetzt zweihundert besonders vulnerabler Lebensmittelpakete und finanzieren eine Rechtsberatung.

00:59:42: Wir wollen strukturell eigentlich was bewegen ja?

00:59:45: Wir machen das jetzt weimers müssen!

00:59:47: Aber das andere ist ja eine Vision.

00:59:50: Da muss man einfach mit den Menschen reden und ich rede gar nicht mehr mit der FPÖ, weil ich bin doppelso etwas wie der Lukas Neuener ganz aber mein Lieblingstreib ist ja beschränkt da, die kann mich nicht mehr verschränken und so leid.

01:00:05: Aber ich rede wirklich auch mit vielen Menschen.

01:00:08: nur, ich muss sagen, ich bin wirklich... Ich mache es immer wieder.

01:00:12: Ja, also mir schickt dann der Wolfgang Beneteck, der Professor Benetecks Erfreut ein Interview mit Andreas Babler wo er schreibt wenn in einem großen interview sagt Wenn jemand ertrinkt dürfen wir nicht weg schon Na, ich bin immer noch wie ein Kind.

01:00:28: Ja?

01:00:29: Ich liege es.

01:00:30: Ich freu mich riesig!

01:00:31: Ich schreibe einem den Brief von Kirsten, am neunzehnten Februar habe ich bis heute auf dem Vizekanzler keine Antwort.

01:00:38: Also das ist schon als ob jetzt eine Mühe bleibt.

01:00:41: Da kann man dann schon sagen bleiben in Kontakt ja probiere ich aber... Aber es ist schwierig.

01:00:46: also es tippt und das möchte ich jetzt auch sagen Es tippte Minister, die haben Interessen und dem Müll.

01:00:53: Wie möchte ich das sagen.

01:00:54: zum Beispiel der Herr Minister Matta-Bauer.

01:00:57: Der hat mir jetzt einen Eingladen, der hat unseren Brief gekriegt.

01:01:00: Weil ich schrei mal Beweise als nicht indem er geht.

01:01:02: aber ich möchte ihn nur als Info und wir werden uns treffen und das muss ich sagen es schenkt schon Kraft auch wenn man sich denkt okay es gibt Leute die interessieren sie in mein Isera unser Arbeit ein bisschen Ich glaube, der Lukas wird mir vielleicht recht geben wie der Gärtnerei.

01:01:21: Also im Winter ist alles Tür und da Boden ist schwarz die Erde und es ist gar nichts.

01:01:28: Und ich stecke jetzt dann Zahn rein ob ich geblühende Blumen noch, ich glaub dran dass die Pflanzen eines Tages ja blühen werden.

01:01:36: aber ob die jetzt dann... Ob ich das noch sehe?

01:01:39: Das weiß ich nicht und das ist mal bis sie blunzen.

01:01:43: Na wirklich, weil ich denke mal wir sind eine Gemeinschaft.

01:01:46: Das ist heute so, die euch helfen machen und es helfen ja für Jungen.

01:01:50: Wir helfen zusammen und irgendwann erblüht das!

01:01:53: Aber ich bin schon manchmal... Also, ich kenne auch ehrlich gesagt nicht viele Leute.

01:01:59: Ich finde sie wahnsinnig schön.

01:02:00: Lukas Tröstet mich dann und erzählt mir mit wem er Gespräche gehabt hat und ob es gut verlaufen ist oder ein Gehörer hier.

01:02:09: Aber ich kende persönlich nicht viele Menschen noch von den Außengrenzen in Österreich was hören wollen.

01:02:14: also Zivilgesellschaft ja?

01:02:16: Und bitte darf ich nur... Nein, Zivil-Gesellschaft ja!

01:02:18: Ich rede jetzt vom Politik.

01:02:20: Und wenn ich dann schreibe, weil wir haben das muss ich schon so ein großartiger Integrationserfolge.

01:02:26: Obwohl man da gar nicht wahrgenommen werden oder zu wenig ist er Emei-Schuld.

01:02:31: Weil ich bin zur Hälfte über die purschenregende Kost drüber.

01:02:33: Aber jetzt fange wieder an und das is auch eine Arbeit, die wir jetzt da machen dass man für die Rückkehrer legaler Migration oder Studentenwesen zu erarbeiten.

01:02:45: Wirkliche, schon Erfolge!

01:02:47: Wir haben zwar Migrationskarten legale.

01:02:49: Wir haben einen Studierenden der in Gesundheit... Der hat den Vorbereitungslehrgern für Gesundheit und Pflege gemacht.

01:02:55: Das sind alles Menschen die zurückgeschickt wurden.

01:02:58: Ja was soll denn da sitzen bleiben?

01:03:01: Im Gemüsefeld arbeiten wir für zwei Euro fünfzig die Stunde in einem Zelt auf einer Matratze im Gemüserfeld schlafen.

01:03:07: Na Leute das geht nicht.

01:03:09: Also dann müssen wir etwas tun und das ist jetzt auch ein großer Anteil Und das ist sehr arbeitsintensiv.

01:03:16: Ich möchte mal, dass mir da ein Politikerin oder Politiker zuhört, weil ich habe da eine Sitzig-Achzehn Stundenwoche bei.

01:03:24: was glaubt man denn?

01:03:25: Glaubt man, dass es einen Mensch der hier Asylkrieg hat schutzberechtigt nach Deutschland geht

01:03:31: dort

01:03:31: B zwei Zerke für Kater der Arbeits Vertrag und ein Mietvertrag.

01:03:36: Und er wird hierher zurückgeschickt.

01:03:38: Entschuldigung, der hat keinen Lust mehr auf Lernen.

01:03:41: Der ist frustriert.

01:03:43: Da muss ich mit denen kochen, Karten spielen.

01:03:46: Absurd!

01:03:47: Kuchen backen?

01:03:48: Ich möchte das festhalten.

01:03:50: Weil es ist eine Arbeit für die Gesellschaft, die wir da machen.

01:03:54: Und dann noch die ganzen Rechtsbrüche.

01:03:57: Das interessiert kaum jemand.

01:03:59: Und zum Thema Geld bitte auch für Lukas.

01:04:02: der Lukas, also die Asylkoordination gehört unterstützt.

01:04:07: Und zum Thema Geld?

01:04:09: Ja danke!

01:04:11: Das stimmt.

01:04:11: und zu dem er Geld möchte etwas sagen.

01:04:14: Nur zu mal nachlesen wie viel Geld für die Kriege ausgehen wird da ist überall Geld da.

01:04:18: ich akzeptiere Und wie gesagt, ich bin wirklich beeindruckt vom Finanzminister, wenn es sehr sachlich und gut abhandelt und sich nicht beirren lässt.

01:04:30: Aber bitte wir werden von der Zivilgesellschaft auch unterstützt!

01:04:34: Wir betteln ja nicht für uns – wir fahren an den Laufbaden der Lukas und die Euer zum Asylforum.

01:04:39: Das wird toll!

01:04:41: Nein aber kann man kugeln ist eine sehr seriöse Sache.

01:04:45: Aber prinzipiell, wir fragen ja für Gesellschaftsarbeit Für wichtige Arbeit, für die Gesellschaft.

01:04:53: Der Lukas hat zwar angesprochen und gesagt, ja, die Menschenrechte erzählen nichts mehr.

01:04:58: Na jetzt frage ich aber jeden der hier zuhört.

01:05:01: Jeden!

01:05:02: Wollt ihr das weiter?

01:05:03: Wollen wir es weitergeben dass die Menschenrecht erwurscht sind?

01:05:06: Weil eins möchte ja so ein Menschenrecht ist nicht nur Flucht- und Asylen.

01:05:11: Menschenreicht ist Klima, Menschenreichte ist Bildung, ist Gesundheit Das lesen wir uns den Menschenrecht, das alles drinnen.

01:05:20: Ich komme jetzt

01:05:21: zur letzten großen Michenzuckerfrage und zwar ist das Reisen in fünf Jahren die Zukunft des Jahr zwanzig einunddreißig?

01:05:28: wenn ihr aufs letzten fünf Jahre zurückblickt welchen einen Wunsch wiederziehe für menschliche Wiedererreisungsfaires Asylsystem

01:05:37: an

01:05:38: zum Beispiel die Innenministerstellen oder an den Kommissions zuständigen Menschen, den Kommissar.

01:05:45: Welchen einen Wunsch hättest ihr an die wir jeweiligen um die Situation, die vor der Welt stehen zu verbessern?

01:05:52: Das kann ja irgendwas Großes sein!

01:05:54: Ich glaube was ein wesentlicher Aspekt ist das Wir verkennen dass im Wesentlichen wir natürlich hier viel mit Symptomen zu tun haben weil Menschen fliehen müssen und zu uns kommen dann ist es ja quasi der letzte Schritt davon.

01:06:09: Da ist ja sehr viel davor passiert und das heißt, dass Menschen die dort weg mussten wo sie ursprünglich gegeben haben Und man muss einfach sagen, dass diese Anzahl der Personen halt schon Grundsätzlich gestiegen ist Die kriegerischen Konflikte haben auch zugenommen.

01:06:25: Es ist halt so, dass auch andere Aspekte mehr Rolle spielen.

01:06:30: Also jetzt eben Thema Klimakatastrophe, also dass sie irgendwie Gebiete schlechter bewohnbar werden und so weiter.

01:06:40: Und das heißt es wäre glaube ich einfach immer in diese Richtung hinzudenken.

01:06:43: was ich mir zum Beispiel wünschen würde, dass diese Komponente nämlich dass man zb ist auch jetzt mal in der Außenpolitik, dass man nicht immer nur auf den schnellen Erfolg schaut, nämlich dass Wo gibt's das billigste Gas?

01:06:58: Und mit denen backelt die, weil den nehmen wir mal an die Flüchtlinge zurück und ich kriege Gas.

01:07:06: Sondern dass man einfach irgendwie wieder ein bisschen nachhaltiger denkt und nicht dann denkt, dass wir jetzt eh die Letzten sind, die diesem Planeten bewohnen werden, sondern dass man ein bissel nachhaltige denkt und es dann zum Beispiel bei Außenpolitik auch die Durchsetzung... und jetzt sage ich nicht Menschenrechte, sondern die Durchsetzung von individuellen Abwehrrechten gegen einen autoritären Staat eine Rolle spielen.

01:07:30: Dass man sich dafür einsetzt das als Wert sieht, nämlich nicht nur als Wert der für sich steht, sondern es hat ein Grund warum das Gleides ist.

01:07:37: Nämlich dass wir eben keinen Faschismus kriegen, dass wir keinen totalitären Start bekommen, dass die Menschen hier nicht weggefegt werden wie das bei uns schon mit der Feuerarbeit.

01:07:47: Das ist einfach das vor dem wir stehen.

01:07:49: Und ich denke, wie gesagt diese Lehre aus der Geschichte wieder zu begreifen.

01:07:55: Dass das eine Handlungsmaxime ist und zwar nicht als ein Selbstzweck, sondern von mir auch aus puren Eignut.

01:08:04: Das hilft uns alle!

01:08:05: Und das wäre jetzt so etwas was immer wünschen wird dass die Leute einfach nicht so tepper sein und das endlich wieder checken.

01:08:13: Was so scheint Lukas?

01:08:18: Ich finde es so schön... was du dir wünscht.

01:08:21: Also ich schließe mit dem an und möchte noch dazu sagen, also wenn ich jetzt mit einem Innenminister reden würde, was ich mir wünsche?

01:08:32: Ich wünsche mir Wetschen mit einem Erkennen für Nachhaltigkeit wie der Lukas das erwähnt hat, für ein größeres visionäreres Denken.

01:08:44: Ich wünschte mir dass der Westen auch den Trittstaaten Wohlstand könnt!

01:08:49: Ich denke mal, das wäre mal so ein Umdenken.

01:08:52: Dass man wirklich auch immer sagt, der afrikanische Kontinent soll es gut haben nicht?

01:08:58: Wir sitzen da fest um Europa!

01:09:03: Und dass man da auch.

01:09:04: und was sich mir dringend in jedem arabischen Land wünscht ist eine Friedensministerium.

01:09:13: Ja, ich glaube und weil das Wort Frieden ist jetzt natürlich jetzt in diesen Zusammenhängen mit Putin, Trump, Israel Gaza.

01:09:22: Ist es alles nochmal auf Krieg?

01:09:24: Aber ich denke bei Friedensministerien hat die Inhalte sehr viele Aspekte.

01:09:29: Du bist ein Spannendauer!

01:09:31: Ja ja, ein Spanndauer.

01:09:33: Ich war eine alleinerziehende Mutter.

01:09:35: Ich habe meine Kinder Floma gewarnt, kauft aber die teuersten Schuhe.

01:09:40: Ich sage jetzt nicht welche, weil man muss investieren in die Zukunft.

01:09:43: Gute Fussel ist das Wichtigste für einen Erwachsenen, dass er aufrecht steht und so denke ich des.

01:09:49: Der kann er gebrauchtet, Schindrang aber keine gebrauchten oglatschen Schuh.

01:09:53: Man muss weiter denken!

01:09:55: Und das wünschen wir unter Friedensministerium und was ich sagen möchte in Österreich bitte.

01:10:01: Wir haben so viele tolle Leute Psychoanalytiker Ökonomen, Doziologen, Antropologen.

01:10:10: Wir haben alles!

01:10:12: Bitte schaffen wir Räume – das ist mein Zukunftswunsch – Räumen wo wir gestalten in einem Wohlwollen zu anderen Kontinenten.

01:10:25: Das ist mein Wunsch.

01:10:27: Und dass da natürlich Menschen auf der Flucht nicht Nummer eins, zwei bis hundert und der nächste, der sauft?

01:10:36: nein Ja, keine Numerierung und keine Entmenschlichung von Menschen.

01:10:41: Jeder Zuhörer und jede Zuhäurerin soll sich nach dem Podcast fragen was sie sich wünschen für sich selbst und für ihre eigene Familie.

01:10:50: Das sind keine absurden Wünsche das sind Wünschte die wir uns alle wünscht.

01:10:56: Frieden Wertschätzung Respekt Ressourcen Nachhaltig das ist das was wir Menschen eigentlich im Innersten uns wünschan.

01:11:11: Gedankenimpuls an unsere Liebenzuhörerinnen und Zuhörern, würde ich die heutige oder würden wir jetzt in der heutigen Podcast-Folge beenden.

01:11:21: Mal vorweg all die vorhergehenden Folgen mit euch beiden werden Ihnen schon als von linken genauso wie die steuerlich absetzbaren Spendenmöglichkeiten sowohl an die Dorblanke als auch an die Asylkoordination werden wir in den Schornots verlinken.

01:11:38: Nebst den Wünschen und an die Zukunft, die hier schon losgeworden seid, gibt es denn noch etwas was ihr den Hörerinnen und Hörern gerne mitgeben möchtet?

01:11:50: Für ich jetzt hau fange Lukas!

01:11:52: Weil ich möchte einer mitgeben dass sie mir bedanke das er sich unser Gespräch angehört haben und wenn's finden, wenn's wen kennen wo so sie denken.

01:12:01: das könnte interessieren dass uns weiter schicken Durchs Reden kommen Leute, sondern danke des Zugwörters.

01:12:32: Man muss nicht alles wissen, aber man soll es wissen, wo man sich hinwendet und was wissen

01:12:39: will.

01:12:41: Ich kann mich an euch wenden wenn ich viele Fragen habe.

01:12:45: Und dann kann man an sich vieles bei uns lernen und wenn man euch auf Flusskall und anderen Plattformen folgt, kann man sehr schnell einen Einblick kriegen über Dinge die man sonst bei uns nicht mehr hört und wo einfach in Medien auch kein Raum ist dafür.

01:12:58: Deswegen finde ich es ganz wichtig euch zuzuhören um zu folgen euch zu unterstützen weil es immer ganz schwer für andere, aber unter Christian und mir ist das mit mich und Zucker sehr wichtig

01:13:10: dass

01:13:11: wir eure tolle Arbeit weitermachen können.

01:13:13: Also bitte bitte unterstützen!

01:13:15: Und damit sage ich nochmal Danke und alle Folgen

01:13:19: mit euch

01:13:21: werden wir verlinken und die kann man auch auf unserem Blog finden unter www.mitmichundzucker.at und auf eingängigen Podcast-Plattformen.

Über diesen Podcast

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

von und mit Christiane Hurnaus, Brenda Annerl

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