mit Milch und Zucker

mit Milch und Zucker

Transkript

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00:00:00: Hi, Christiane hier.

00:00:01: Bevor wir starten und ich euch mit willkommen zurückbar mit Milch- und Zuckerbegrüße habe ich noch ein persönliches Anliegen an euch.

00:00:07: Ich hab meine große Leidenschaft das schreiben in Form eines Instagram Accounts öffentlich gemacht.

00:00:12: Unter Add die Körnerin schreibt veröffentliche ich regelmäßig Kurzgeschichten Texte Alltagsgedanken Und nehme euch mit auf meinem Weg Inseratorinnen da sein.

00:00:20: Aber Pionni begleitet ihr mich dort außerdem Auf unserem Wohnmobil Road & Trip quer durch die USA.

00:00:25: Wer wissen will wann ich wieder nach Österreich komme Wie mein Leben dort aussehen wird?

00:00:29: Die Antwort gibt es dort auch.

00:00:30: Den Link zum Account, als die Körnerin schreibt findet ihr in den Shownotes.

00:00:34: und jetzt viel Vergnügen mit der heutigen Folge!

00:00:53: Willkommen bei Mit Mich & Zucker wo wir mit Menschen Kaffee trinken damit ihr sie kennenlernen könnt.

00:01:02: Willkommen zurück bei Mit mich und Zucker.

00:01:04: neue Woche neue Folge.

00:01:05: mein Name ist Christiane.

00:01:06: im Soomenfenster über mir ist heute die Brenda Hallo Und im Zoomfenster unter mir unsere beiden Gäste heute.

00:01:14: Und zwar ist das einmal die Martina, hallo?

00:01:16: Hallo!

00:01:17: Und der Mario, hi!

00:01:19: Hi!

00:01:20: Martina und Mario Peier heute bei uns zu Gast vom Simonhof in Kärnten.

00:01:24: ich stelle euch gleich mal vor zur erste Beratung dann gemeinsam mit den Leuten auch wissen mit wem sie es heute zu tun haben.

00:01:30: Martina ich fange mit Jan an und vorweg bevor ich's vergesse danke an die liebe Karin Stöttinger weil die hat uns vernetzt und hat gesagt ihr müsst unbedingt mit der Martina reden.

00:01:40: Das machen wir jetzt.

00:01:41: Und deswegen vielen lieben Dank, liebe Karin von den Femalechefs für das Vernetzen!

00:01:48: Jetzt aber stelle ich dich kurz vor... Martina, du hast ursprünglich Anglistik und Medienwissenschaften studiert und spielte die Ausbildung zur Lebensmitteltechnologie gemacht.

00:01:59: Mario Du bist bei der Caritas gemeinsam seit ihr am Simonhof in Kärnten.

00:02:05: das ist in Führholz und ich bin mir nicht sicher!

00:02:07: Ich habe mal vorhin gegoogelt, ist es Bezieh-Völkermarkt oder Bezieh-, mit Beziehvölkermarkt?

00:02:13: Sehr schön weil meine Großeltern wohnen im Völkermarkt.

00:02:20: Sehr schön.

00:02:21: Also wer euch besuchen will in Völkermarkt, dann kann man euch... finden, den Hof betreibt ihr seit zwanzig dreiundzwanzig bereits in vierter Generation.

00:02:31: Ihr habt aber implementiert eine eigene Produktlinie und zwar Karimta.

00:02:36: Martina, du übernimmst dort die Produktentwicklung bis Lebensmittel-Expertin und eben Landwirtin.

00:02:42: Und Mario, du bist dann auch in der Produktentwickelung und natürlich auch als Landwirts dort unterwegs.

00:02:50: Und so weiter und so fort!

00:02:51: Ich glaube, die Arbeit hört eh nie auf.

00:02:55: Ihr wurdet's außerdem schon zweimal mit dem Biodiversitätspreis die Goldenen Abwiss ausgezeichnet, was auch sehr spannend ist und worauf wir sicher auch noch zu sprechen kommen.

00:03:05: Was wir aber generell mit euch besprechen wollen?

00:03:08: Und worum es im heutigen Thema geht das erklärt jetzt die Brenda.

00:03:12: Als Thema für euch haben wir uns überlegt Simon Hof wie kann man Landwirtschaft ökologisch weiter denken?

00:03:18: Wir wollen in dieser Folge mit euch darüber sprechen, wie Landwirtschaft nachhaltiger funktionieren kann und gleichzeitig wirtschaftlicherfolgreich bleibt.

00:03:25: Wir wollen auch darüber sprechen wie man verantwortungsvoll mit Natur- und Ressourcen umgeht, warum regionale Lebensmittel immer wichtiger werden und welche Herausforderungen Bauernhilfe heute bewältigen müssen.

00:03:36: Außerdem wollen wir darüber sprechen ,wie neue Ideen und alte Kulturpflanzen dabei helfen können.

00:03:41: Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen.

00:03:43: Dabei wollen wir aber auch darüber reden, und wie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können.

00:03:51: Und natürlich wollen wir wissen, was genau Tornrocken ist... ...und wie man daraus das perfekte Risotto macht?

00:03:57: Weil wir haben ja schon einmal ein paar Mal der Risotterezepte gehört!

00:04:00: Und vielleicht hören wir jetzt das allerbeste von euch.

00:04:04: Wir fangen aber wie immer an mit den Questions to go.

00:04:06: Und die Christiane hat die erste.

00:04:08: Andi Martina.

00:04:09: Ja.

00:04:10: Seid sie

00:04:11: bereit?!

00:04:11: Ja.

00:04:12: Hoffentlich!

00:04:14: Okay.

00:04:15: Martina Hotel oder Zelt?

00:04:18: Hotel.

00:04:23: Mario, reden oder zuhören?

00:04:25: Leider reden!

00:04:26: Martina, welcher Ort hat dich überrascht?

00:04:30: Letzens waren wir in Traunen.

00:04:32: da war ich tatsächlich vorher noch nie und es war ein wirklich ein wunderschöner Ort also am Traunsee ja ganz genau in der Gemeinde Gmunden.

00:04:42: Was ist der beste Geruch

00:04:44: von meiner Frau

00:04:45: Martina, wenn du einen Feiertag finden könntest, wofür wäre er?

00:04:49: Tatsächlich für die Biodiversität.

00:04:53: Dass man das wirklich lebt an einem Tag sich irgendwas anschaut was ein besonderes wichtig ist rausgeht in der Natur weil ich glaube also ich generell jeden Tag platzieren einfach dass man mal wirklich rauskommt wenn man viel arbeitet weil die Natur wirklich einen sehr prägt und auch herunterholt.

00:05:11: Mario, wenn du einen Tag lang jemand anders sein könntest.

00:05:15: Wer wäre es?

00:05:16: Es ist total schwierig für mich.

00:05:17: Ich bin ja grundsätzlich mit mir sehr zufrieden.

00:05:20: Das klingt jetzt ganz komisch aber ich glaube, ich würde gerne mal sehen wie intensiv der Arbeitsablauf von der Martina ist weil sie doch sehr viel von uns allen in der Familie stimmt.

00:05:32: und die letzten beiden Fragen gehen an euch beide.

00:05:36: Danke sagen möchte ich

00:05:37: Danke sagen Möchte ich meiner Familie dass sie so wirklich liebevoll sind, immer für mich da sind.

00:05:45: Mich um Sorgen wenn es mir auch mal nicht gut geht und auch die Kinder uns wahnsinnig unterstützen in allem was wir machen.

00:05:51: also das ist wirklich, wirklich... Das muss einmal wirklich gesagt werden

00:05:56: Und das kann ich nur untersteigen.

00:05:57: Also Familie ist für uns sehr stark im Mittelpunkt.

00:05:59: Die letzte Frage geht auch an euch beide Wie trinkt ihr euren Kaffee?

00:06:03: Ich mit Milch und dem Diener

00:06:04: Milch ohne Zucker

00:06:08: Außer.

00:06:09: es gibt noch eine Ergänzung, wenn ich dazu eine Mehlspeise habe dann schwarz.

00:06:19: Perfekt!

00:06:20: Questions to go gemeistert mit Mehl-Speise schwarz, ja?

00:06:24: Das macht Sinn weil dann ist er eh schon genug Milchprodukte

00:06:27: durchgeführt.

00:06:28: Schon bis genug.

00:06:30: Ja tatsächlich mag das dann witzigerweise nicht.

00:06:33: Sonst in der Früh wir trinken sofort einen Kaffee aber wenn ihm dann eine Mellspeise dabei ist dann passt das für mich nicht mehr.

00:06:40: da Passt doch ganz gut unsere erste große Nachmich- und Zuckerfrage, die dann nämlich lautet was ist oder war denn der beste Kaffee den ihr vielleicht gemeinsam getrunken habt?

00:06:49: Weil da geht es ja oft nicht darum wie er geschmeckt hat ob mit Milch, mit Zucker, Schwartz oder was auch immer sondern eher in welcher Gesellschaft oder wo man den getrunten hat.

00:06:58: Es ist glaube ich ziemlich klar für uns beide wir sind damals ganz blauäugig, da waren wir noch Studenten vorweg.

00:07:03: Wir haben mal ganz blaueräugige zum Santaniele festgefahren Und dort hat es tatsächlich den allerbesten Café gegeben, eben wegen diesen Ambiente.

00:07:12: Ein ganz kurzer, also ein Espresso, ganz ein kurzer Schwarzer in einem kleinen Becher – nicht sehr nachhaltig damals!

00:07:20: Aber das war einfach ein Flair, das war wunderbar... Und auch der Prosciutto aufgelegt auf einem Butterpapier.

00:07:28: Das war sicherlich die beste schöne Zeit für uns.

00:07:30: Ja,

00:07:31: das war sehr frei und eine besondere Umgebung natürlich.

00:07:37: Das passt noch so ganz zum Café.

00:07:38: aber wir haben dort im Blaueck heruntergefahren und hatten kein Zimmer reserviert gehabt.

00:07:44: Wenn man schon mal beim Sandernelefest war dann weiß man dass es überlaufen ist eigentlich Genau und wir sind dann einfach irgendwie fast demotiviert in eine Landwirtschaft gegangen, die auch einen gastronomischen Betrieb dabei gehabt haben.

00:07:58: Und tatsächlich war dann die Frau, die dort auch die Köchin war, hat uns dann weitergeholfen.

00:08:04: Wir durften dann im Zimmer von ihrer Tochter schlafen.

00:08:10: Das hat sich dann hergerissen und ausgetragen.

00:08:11: Es war ein Meter zwanzig breites Bett, aber es war für uns genug Platz.

00:08:16: Genau!

00:08:16: Und im Jahr drauf haben wir das gleich wiedergemacht.

00:08:20: Wir sind direkt hingefahren.

00:08:22: Weil es ist ein Jahr voraus schon alles ausgebucht, also man kriegt da nichts.

00:08:27: Aber

00:08:28: es war sehr familiär dort auch mal nett.

00:08:30: Diese Köchin war dort all angenehm und sehr nett und die hatten uns da auch vermittelt wo wir gut essen gehen können.

00:08:35: Das war uns immer wichtig weil ich immer gut Essen gehen wollte ein Lokal vermittelt worden, da hat es auch übrigens einen sehr guten Kaffee gegeben.

00:08:43: Aber lustig war nur, wir haben uns hingesetzt und das ist alles so schlicht!

00:08:46: Das war echt spitze!

00:08:48: Es waren fast wie Gartenstühle unter Gartentisch und zur Begrüßung haben wir gleich eine Karaffe mit Wasser und Prosecco hingestellt bekommen.

00:08:57: Und dann mal noch die Frage ob man fünf oder sieben Gänge haben wollen?

00:09:01: Und die Martina hat sich dann angeschaut und hat gedacht, sie waren alle so schmuckbehangern in der Umgebung.

00:09:05: Wir waren ja Studenten, haben nicht so viel Geld gehabt.

00:09:08: Und die waren alles so schmuckbehangert.

00:09:10: Die Martina gesagt fünf?

00:09:12: Zu wenig möglich eigentlich.

00:09:14: Und typisch für mich ihr habt gesagt sieben.

00:09:16: Also ihr vollengelangt.

00:09:17: Ja

00:09:18: war sehr schön

00:09:19: zum Kaffee.

00:09:20: Es ist auch schön dass ihr so eine schöne Überleitung gebaut habt weil es ja auch eine Landwirtschaft war.

00:09:25: über eure Landwirtschaft sprechen und vielleicht können Sie uns ein Hörer mal erzählen Wieso das war, den Simon Hofzahnnehmer in die Landwirtschaft einzusteigen und der hat sich auch umgebaut zu einem Biobetrieb.

00:09:36: Und wieso der Weg in diese in dieser Landwirtschaft für euch war?

00:09:40: Und zum Landwirt Tinnern da sein.

00:09:42: eigentlich war es ein sehr langer Weg weil ich bin ja dort aufgewachsen also das ist ein Erbhof wieder zur Schule gegangen mit acht Jahren zum Studieren und meine Eltern genau nach grad zum Studieren.

00:09:58: Und meine Eltern haben zur Landwirtschaft im Nebenerwerb betrieben, allerdings wirklich in erster Linie erhalten.

00:10:06: Das heißt es ist ein Klassisches angebaut worden, Armeis und Soja

00:10:11: z.B.,

00:10:12: Grünland auch und natürlich fast

00:10:15: aber...

00:10:16: Eigentlich ist nicht viel damit passiert.

00:10:19: Es war eher ein Wohnsitz und irgendwann ist halt das Thema schon aufgekommen, wie wird es dann sein?

00:10:25: Wer wird es übernehmen?

00:10:26: Ich habe noch eine Schwester und wer möchte das machen?

00:10:29: Und eigentlich was relativ bald klar, dass wir das so machen wollen aber es bedeutet halt auch immer eine Veränderung.

00:10:36: ja also Wir haben gesagt, wir wollen nur dann machen wenn man auch etwas verändern dürfen.

00:10:41: Ja, also dass wir wirklich ... Wir wollten Lebensmittel produzieren.

00:10:45: Weil wenn man so Grund und Boden schon hat dann ist es einfach wahnsinnig schade zumindest was aus unserer Sicht zu schaden das man nicht nichts damit sagen, man machen kann.

00:10:55: Und das war ein bisschen ein Prozess bis wir uns da so geeinigt haben was wir am besten dort machen also wie im Einigen ist angedacht von einer seltenen Schweinerasse ganz zu Beginn über Blutegel.

00:11:08: Also wir haben alle mögliche Ideen gesponnen weil wir auch Wasser am Hof haben.

00:11:13: ja ich mache die Ideen aber wirklich von vielen Ideen wird oft dueide was, also das muss man halt auch einfach wissen.

00:11:21: Eigentlich ganz wie war es am ganz am Anfang?

00:11:23: haben wir einfach die Streuobstwiese revitalisiert?

00:11:27: Ich finde fast immer zwischen uns beiden auch den Weg dorthin zu

00:11:30: spielen.

00:11:31: Ich

00:11:31: glaube wenn man vom Landwirtschaft und vor allem von Erbhöfen spricht ist ja vor allem entscheidend dass man dann, wenn man's vor allem auch gemeinsam macht, dass man starken Zusammenhalt hat nicht so einfach aufhelfen, weil man da im Stark geanspucht wird.

00:11:47: Also körperlich, geistig, hoffentlich alles und unterwegs dahin war so spannend, weil wir eben durch das ganze Leben haben wir eigentlich miteinander Glück gehabt dass wir zusammen wachsen konnten.

00:11:57: wie gesagt die Martina ist nach Graz kommen.

00:11:59: Da war ja ich schon!

00:12:01: Ich bin ja Grazer.

00:12:03: Die Martiner stößt mich schon wenn sie sich auch nicht gerne erzählen aber sie ist ja damals mit ihrem damaligen Freund hergekommen.

00:12:12: Es ist die Zufälle, spielen das Leben und schreiben die Geschichten.

00:12:16: Und es war also ein Zufall weil oft ist es eben unglaublich dass man jetzt jemanden über den Weg lauft der eigentlich gar nicht da sein sollte oder wo nicht der andere sein sollte genau und dass sich das so entwickelt hat was wir dann uns verliebt haben.

00:12:31: Die lustige Geschichte ist eher nur, dass dann daraus sich auch entwickelt hat unsere Familie.

00:12:36: Dass wir damals in einer kleinen Wohnung gewohnt haben und nie große Ansprüche gehabt haben eigentlich.

00:12:41: Dann haben wir eben unsere Kinder bekommen das jetzt wieder von mir sehr schnell aufgezählt.

00:12:45: Und dann ist eben die Frage wenn ein Erdpuff im Raum steht was man damit machen soll?

00:12:51: Dann macht man das glaube ich vor allem dann weil man Kinder hat.

00:12:55: Da haben wir uns die Geschichte so erzählt.

00:12:58: Man braucht irgendwie einen Grund, dass man Zeit und viel Mühen investiert in etwas was man dann auch gerne weitergegeben hat oder hätte.

00:13:08: Das ist ja die Frage, ob die Kinder das auch wollen.

00:13:10: Aber das ist auf alle Fälle...

00:13:12: Ja aber zumindest man muss schon eins wissen also so ein Hof wie ungefähr achtundzwanzig Hektar dass der natürlich auch irgendwie erhalten werden muss.

00:13:20: Also er hat ja auch eine gewisse Kosten dem auch tragen muss.

00:13:23: da ist es natürlich schon fein.

00:13:25: Natürlich im Wohnsitz ist es dann relativ teurer Wohnsitzer weil das man wirklich sagt okay nutzt den Grund und Boden Und der Wirtschaft wird vielleicht auch noch was erreicht wird man sicher nicht mit einer Landwirtschaft.

00:13:36: dabei wird mal sehr entlowohnt was man auch erlebt.

00:13:39: Nicht durch die Natur, aber auch den ganzen Prozessor sich ein bisschen verwirklichen zu können.

00:13:45: Ich sehe das schon so und es ist einfach schön wie ein Produkt zu erschaffen.

00:13:50: Man muss nur wissen, der Weg dort hin ist sehr lang.

00:13:53: Am Ende hält man dann so einen Backel in der Hand.

00:13:56: Das ist irgendwie etwas ganz Besonderes.

00:14:00: Aber wie gesagt, der Weg ist sehr langmeistert von den Recherchen über was will ich dann am Ende, wen will ich erreichen?

00:14:07: Die ganzen Zielgruppen.

00:14:08: Ich rede schon ein bisschen im Marketing, das ist technisch.

00:14:11: Ja aber es ist schon auch wichtig und es ist eine wichtige Basis wenn man möchte, dass man so ein Produkt verkaufen kann.

00:14:18: also

00:14:19: Und zwar immer bewusst, dass wir jetzt davor finden auch Luxusprobleme.

00:14:23: Nicht jeder hat die Möglichkeit überhaupt sich auf Grund und Boden zu verwirklichen, dem Ausmaß wie wir es konnten.

00:14:30: Sicher muss man das auch tun!

00:14:31: Aber wir hatten natürlich auch die Möglichkeit jetzt mit einer wirtschaftlichen Unabhängigkeit zu starten.

00:14:38: Das heißt sehr viel Landwirte haben wir wirklich nie vergessen, die schon in diesem Prozess sind.

00:14:42: Wir sind ja landwirtschaftliche Quereinsteiger In eine andere Situation als Landwirde, die da schon vor Ort mittragen, schon als Jugendliche von mir aus.

00:14:52: Die haben schon bestehende Strukturen und Produkte, die sie auch vielleicht von den Eltern übernommen haben.

00:15:00: Das kann es leichter sein weil da schon Wege- und auch finanzielle Möglichkeiten vorgegeben sind.

00:15:06: Es kann aber auch schwerer sein erstens einmal sich selbst zu verwirklichen was man sich selbst vorstellt für eine oder für die eigene Landwirtschaft.

00:15:14: Aber natürlich ist das dann nicht ein Problem wenn es dann wirtschaftlich aufgeht.

00:15:20: Wenn jetzt jemand aber schon, ich sage ja als Landwirt ist es immer oft der Preisdruck sehr hoch und auch die Schwierigkeiten ein Produkt zu verkaufen.

00:15:28: Das hat man nicht unbedingt gelernt oder mal zu wenig Unterstützung dann steht man manchmal auch mit dem Rücken zur Wand und kann sich gar nicht verändern in die Richtung, die ihm vielleicht sogar gehen wollte.

00:15:40: Und da haben wir sicherlich leichter gehabt.

00:15:43: deswegen sage ich oft Luxusproblemen

00:15:45: Was halt euch motiviert das Ganze ein bisschen?

00:15:48: Also, ich glaube von Anfang an ein bissel anders zu denken.

00:15:50: So wie ihr gesagt habt, ihr habt sich überlegt so eine besondere Schweinesorte oder Blutegel.

00:15:54: Das ist jetzt nicht unbedingt der nur nach den fünfzehn Kühehändl-Schweinebauernhof, den wir da im Kopf gehabt haben.

00:16:01: Warum habt ihr das gleich am Anfang?

00:16:03: Weil eben noch nicht so viel da war.

00:16:06: es war zwar schöner Hof aber an sich nichts womit man etwas erwirtschaften konnte.

00:16:12: Die Martina Produktentwicklerin mit Leib und Seele.

00:16:15: Und da geht es um alle möglichen Bereiche, aber Landwirtschaft, die dann als Möglichkeit da war.

00:16:21: eigentlich nur eine weitere Ergänzung muss man sagen.

00:16:25: Ich bin ja eigentlich an ihrer Seite, hoffe meist auf Augenhöhe und ich bin der Kittelbauer.

00:16:35: Das heißt in der Steiermark würde man sagen, ich bin eher ein Knecht, das ausführende Organ Gott sei Dank sagt, wo es lang gehen kann oder könnte.

00:16:46: Und dann hängt sich die Medin rein.

00:16:50: sie gibt Karu, sie recherchiert Sie haben natürlich eine super Grundausbildung hat auch mal ein Universitätskurs gemacht an der Theograatz für

00:16:59: Lebensmittel

00:17:00: Chemie und Technologie.

00:17:01: Es hilft alles aber ich glaube sie ist schon grundlegend eine Unternehmerin die wichtigste Voraussetzung, um Gedanken oder Ideen für den Hof zu finden.

00:17:13: Wir wollten uns nämlich immer abheben.

00:17:14: Also was wir schon gewusst haben ist dass wir nicht Ackerfrüchte anbauen wollen, die wir dann zum Beispiel regional ans Lagerhaus verkaufen.

00:17:23: Einfach weil wir das dann zum Weltmarktpreisen tun müssten.

00:17:26: Das haben wir ziemlich schnell gesehen und es ist einfach nicht wirtschaftlich.

00:17:30: oder wussten wir natürlich auch schon von den Vorkulturen, die angebaut worden sind.

00:17:35: Und dann war eigentlich die Frage natürlich... Wie viel Acker hat man, wie viele andere Flächen hat man?

00:17:42: Wie könnten wir die optimal nutzen, dass wir keinen runden Betrieb haben.

00:17:46: Es ist ja auch so wenn man zum Beispiel, wir haben sieben Hektar ungefähr reinen Acker muss ja gewisse Fruchtfolge auch einhalten weil man sonst auch Nachteile hat im Anbau.

00:17:56: aber es gibt auch Vorteile wenn man verschiedene Kulturen anbaut.

00:17:59: also sind so viele Dinge die man da eigentlich beachten muss das man dann am Ende ein gutes Produkt bekommt.

00:18:05: und deswegen war schnell klar eigentlich dass wir uns eine Nische suchen wollen.

00:18:10: Auch da gilt nicht jeder kann natürlich der Nische bedienen.

00:18:13: Also man muss natürlich auch im Asse produzieren, aber mit einem Hof in dieser Größe oder diese Menge an reiner Ackerfläche wäre es jetzt gar nicht anders möglich gewesen dass man dann auch was erwirtschaftet Und wir haben mal gestartet, dass die Abseits von der Streuobstwiese, die wir mal revitalisiert haben ganz zu Beginn.

00:18:34: Das ist eine unserer ersten Projekte.

00:18:37: Wir haben fast achtzig Streuобst.

00:18:39: Bäume, also das ist wirklich eine schöne Menge.

00:18:43: Dass die dann auch erhalten werden und dass sie biodivers sind und dass man da wirklich was erhält war es tatsächlich so, dass wir gesagt haben Wir haben einige Flächen wo wir jetzt Grünland haben oder die schon lange als nur begrühen quasi zu einem Ackerstatus haben aber damit nichts passiert.

00:19:04: Und das wäre eigentlich schon ideal, wenn wir da etwas wachen könnten.

00:19:08: Ja aber was in Zukunft Früchte trägt ja?

00:19:11: Das passt vielleicht auch ganz gut in diesem Zusammenhang und da werden Grazleben und vor allem am Wochenende am Hof sind und gerade in der Steiermark doch recht viel Edelkastanen gibt und Maroni.

00:19:24: Etwas sind die man wirklich hier gut kennt.

00:19:27: Da sind wir dann schnell auf die Idee gekommen weil es ja auch im Klima fitter Baum ist, dass wir das vielleicht auch in Kärnten machen einer der Ersten, die dann seine Edelkasten an dem Plan da herrichtet haben.

00:19:39: Da haben wir mit einem Hektar gestartet und haben dann noch vier Hektare vor drei Jahren erweitert.

00:19:45: Also ich glaube auch nach dem Erstlingsprojekt mit der Storharbstwiese, wo man die Bäume zuschneidet damit sie nicht verkreisen, da haben wir eine landwirtschaftliche Kurse gemacht.

00:19:56: Waren sie wichtig, eine Edelkastanien-Plantage zu berichten?

00:20:01: Man muss aber wissen auch die haben wir schon im großen Raster Tema Xen errichtet damit dazwischen viel Biodiversität Platz hat.

00:20:09: Also keine typische Plantage wie jetzt da intensiv...

00:20:12: Engen Abständen übergesetzt.

00:20:14: Genau das war uns wichtig und da haben wir probiert ob die Kastanier.

00:20:18: in Sorten gibt es ja viele unterschiedliche Sorten.

00:20:21: für edelte Sorten haben wir versucht welche hier am besten passen.

00:20:25: Es war da spannend, weil auf einmal ist dann der Bürgermeister mit dem Witzibürgemeister vom Völkermarkt vorbei gefahren im Auto und hat geschaut was da ist.

00:20:35: Und lustigerweise wissen wir das von meinem Schwiegervater also vom Vater von der Martina die ja vor Ort leben und uns auch unterstützen in pflegelischen Sachen.

00:20:43: beim Hof Hat er sie dann angesprochen, weil die dort mit dem Auto stehen geblieben sind und es ist so eine unterführende Straße mit Schotter.

00:20:52: Und dann haben Sie gefragt was denn da ist?

00:20:54: Also die war neugierig, was der neu in Völkermarkt passiert.

00:20:59: Er hat nicht nur Ihnen sondern auch anderen gerne erzählt das ist die peruanische Hochlandbanane.

00:21:05: Mein Schwiegervater ist immer sehr gerne für einen Scherz zu haben und hat sich daran erfreut, wenn andere dann grübeln ob es den Stimmen entfällt.

00:21:15: Das war für uns ganz wichtig um zu testen ob wir über das Wochenende So was betreut keiner.

00:21:24: Und das war vor acht, neun Jahren?

00:21:27: Genau.

00:21:27: also da war es wirklich so irgendetwas was nicht zu zeitintensiv ist und wir haben auch kaum landwirtschaftliche Maschinen d.h.

00:21:34: Wir machen einen Partner der für uns in Lohn dann auch die Ecke anbaut.

00:21:39: Danke Florian!

00:21:41: Dann sind wir erst später dazu gekommen weil wie gesagt okay die Edelkastanie auch wenn sie noch ein paar Jahre anschauen... trägt, ist es doch so dass es eine Dauerkultur ist die erst wirklich ab dem zehnten Stand ja interessant wird.

00:21:57: Und wir haben eben Ecker und dann haben gesagt okay den müssen wir auch noch irgendwas machen weil wir wollten auf biologische Landwirtschaft umsteigen.

00:22:04: und das Problem ist wenn man halt keine Hacke oder keinen Striegel hat, ist das halt ganz schwierig ohne Bestizide und sonstigem auszukommen?

00:22:11: Dann haben wir eben weiter geschaut.

00:22:13: da findet man eine Kultur die nicht so pflegeintensiv ist.

00:22:19: Aber man muss auch sagen, wir haben schon ganz viele Ideen vorher gehabt.

00:22:24: Nicht jede Idee frugte – das weiß man!

00:22:26: Wenn man Projekte hat, egal ob es als Architekt zum Beispiel auch, dann bleibt man halt einige Projekten liegen.

00:22:33: Das muss man mitkalkulieren nämlich auch zeitlich.

00:22:35: Wir wollten z.B.

00:22:36: eine Blutegelfahr machen.

00:22:38: Es war deswegen möglich weil wir dort viel Wasser haben und es hat uns total Spannung gekungen.

00:22:43: für uns und logisch.

00:22:45: Die Medina kommt aus einem medizinischen Bereich gekommen Also aus Nahrungsmittelbereich,

00:22:51: genau.

00:22:52: Dann haben wir schon eine Blutelilfam angeschaut.

00:22:54: das in Deutschland gibt es eine und die für medizinische Zwecke.

00:22:57: aber die Betreuung ist jetzt schwierig.

00:22:59: wenn man dann nur am Wochenende einplanen dass man hin vor Ort ist oder eben die Wildschwein

00:23:06: sucht Das machen wir dann eher nicht.

00:23:09: Und auch für meine Eltern, also das ist die Vorarztin und das wollte man dann auch nicht zum...

00:23:14: Ja, weil das ist ja das was zwischen den Zeigen steht.

00:23:17: Also man hat jetzt ein Ehrproof, den man erhalten soll, denn am besten macht man ihn dann mit seinen eigenen Gedanken prägt man den und da waren sie immer wichtig, möglichst naturnah.

00:23:29: Wir müssen ja auch von etwas leben.

00:23:31: Also haben wir im Flächen gesucht, die wir aktiv betreiben wollen und in anderen Flächen eben, die wird aktiv sein lassen.

00:23:38: Das finde ich immer so ganz passend weil als Landwirt ist es gar nicht so leicht dass man aktiv einfach sein lässt.

00:23:43: das ist...

00:23:43: Was?

00:23:44: Was wuchern lässt?

00:23:45: Selbst wie Nachbarn kann

00:23:46: man dann vorbei und sagen Wir müssen jetzt da das Unkraut ziehen.

00:23:49: also das ist ganz arg Die haben keine Freude.

00:23:52: sogar Als der unser Lohnabbau hat machen wir dann auf Wir danken, wenn man

00:23:55: denkt... Ist nicht

00:23:57: so schlimm.

00:23:57: Jetzt lassen wir es doch!

00:23:59: Weil wir eben immer ganz gerne auch Risotto gegessen haben.

00:24:02: Da haben wir dann gesagt okay, wir merken schon die ersten haben in Österreich im Trockenreis-Anbauverfahren Reis angebaut und da haben wir uns gedacht ok das probieren wir einfach auch einmal.

00:24:13: Schauen wir, ob unser Standort begünstigt genug ist, dass die Vegetationsperiode ausreicht.

00:24:19: Dass er eben genügend Stärke entwickelt und dann haben wir tatsächlich zwei Jahre lang auf einer kleineren Versuchsfläche von...

00:24:31: Weiterausend Quadratmeter?

00:24:33: Genau!

00:24:34: Da haben wir ein superfino Risotto-Reiskorn angebaut.

00:24:39: Das haben wir von einem italienischen Partner geholt.

00:24:42: Wieder mal die Produktentwicklerin, die Martina.

00:24:44: Genau und haben das dann versucht?

00:24:46: Und ich würde sagen zusammengefasst es hätte auch funktionieren.

00:24:51: Es braucht aber dennoch auch im Trockenreis-Anbauverfahren.

00:24:55: Definitiv viel Wasser.

00:24:56: ja also das war wirklich ein Thema!

00:24:59: Wir wollten wir noch kurz überlegen dass man's auch bewässern hat und da haben wir gesagt na eigentlich ist das für die heutige Zeit einen Klimawandel jetzt nicht ganz ideal auch wenn wir das Wasser vor Ort haben.

00:25:12: Und dann einmal irgendwie geschaut, was könnte man?

00:25:14: Wie könnte man noch ein Risotto machen, weil es wir selber sehr gern essen und über eine Dokumentation eigentlich sind wir dann auf den Tauern rumgekommen der eigentlich im Lungau heimisch ist.

00:25:27: Wir haben uns später rausgefunden, auch schon für fünfzig Jahre ist auch in Gärten angebaut worden aber ist dann wieder verschmunden irgendwie Und diese Dokumentation war sehr spannend.

00:25:35: Es ist ein seltenes Getreide, seltener Roggen von der Korngröße.

00:25:42: Das hat an viele Aspekte gepasst und wir probieren das einfach.

00:25:46: Nur die Sache ist halt die, so eine Getreidekorne hat wirklich auch eine Schale und egal wie lange man es einweicht, der bleibt halt trotzdem oder auch kocht.

00:25:55: Der bleibt irgendwie relativ hart und auch das Creme geschafft man einfach nicht.

00:26:00: Und dann noch mal für experimentiert, recherchiert, geschaut.

00:26:04: Wie kann man das irgendwie so hinkriegen?

00:26:08: Dass das dann wirklich als Resotto funktioniert und über viele Umwege haben wir einen Partner gefunden, der uns entsprechend schleifen kann aber auch einige Versuche gebraucht damit es dann wirklich so ist dass das funktioniert.

00:26:22: also da war nicht ganz so einfach.

00:26:24: Das waren sich toll euch zuzuhören.

00:26:26: Ich habe nur, bevor ich eine andere Frage stelle, eine wichtige Stadtkindfrage.

00:26:31: Was ist Streuobst?

00:26:32: Früher sind diese Streubswiesen bei den Höfen vor fünfzig Jahren ganz normal.

00:26:38: Das war eine Wiese, die mehrfach genutzt wurde.

00:26:42: D.h.,

00:26:42: da hat es dann die Obstbäume gegeben damals in gruscherweise alte Sorten und gleichzeitig ist dort auch z.B.

00:26:48: sie gehalten worden.

00:26:49: Da waren Hühnern, da war zum Beispiel auch noch ein Kugel, das durchgedreht worden ist eigene Biodiversität, also auch jetzt noch.

00:26:58: Weil die Bäume halt sehr hoch wären.

00:27:01: Die sind alte Bienenbäume, sind

00:27:04: alte

00:27:05: Apfelsorten genau und das ist was Besonderes weil sie sind dann leider sehr oft wieder zurückgeschnitten worden und diese Storbswiesen sind verschwunden, weil die Bäime entfernt waren um eher eine intensive Kultur Landschaft zubringen.

00:27:20: Und natürlich ist das Obst dann auch heruntergefallen und... Genau,

00:27:25: und das Spannende ist auch wenn man so eine alte Obst-Sorte in meiner Hand hat und kostet.

00:27:30: jetzt möchte ich Ihnen sagen dass es gemerktlich besser ist muss nicht unbedingt sein vielleicht doch gar nicht so süß aber je.

00:27:35: zum Beispiel ganz viel Allergien und tatsächlich vertrage ich nicht einmal jeden Apfel.

00:27:41: Ist egal wo Bio ist oder ob ihn konventionell ist.

00:27:43: von der Storbswiese kann ich jedem ablesen.

00:27:47: Das ist ja gleich auch mit den Dauernrocken

00:27:50: Aber eigentlich sind es einfach viele Bäume,

00:27:53: die

00:27:54: verschiedene Sorten haben und pompierenden Äpfel usw.

00:27:59: und mehrfach genutzt waren.

00:28:01: So kann man das zusammenfassen.

00:28:05: Ich wollte das euch nicht unterbrechen, weil ich habe was davor stellen kann.

00:28:09: Man macht es doch gut nachzufragen, was die gesehen sind, dass er nicht mit Missverständnisse auftauchen.

00:28:13: Weil

00:28:14: das

00:28:15: Landwirtschaft ist immer so ein schwieriges Thema für mich, weil wir haben mit deiner Kollegin einen Portres aufgenommen und ihr dem altes Kochbuch geschrieben über regionale Rezepte.

00:28:24: Und ich glaube, Landwirtschaft wird oft nicht gesehen, dass es erstens unser Nährt und zweitens auch aber auch wirtschaftlich sein muss Und es ist, glaube ich, oft ein Missverständnis dass das Menschen nicht da tun weil sie so nett sind sondern weil sie auch davon leben wollen.

00:28:40: Aber wir sind nett!

00:28:42: Das sieht sich nicht

00:28:43: aus.

00:28:43: aber guter Produkte muss man auch bezahlen, das ist eben der Punkt.

00:28:50: Wo

00:28:50: viel Herz und viel Leidenschaft und viel Energie und Entwicklung darin steht, das muss man noch bezahlen wollen.

00:28:56: Davon sind was abhängig, dass Leute sich Gedanken machen darüber

00:29:00: Was man vielleicht nicht sieht, ist dass es wirklich doch recht viel Arbeit reingeht.

00:29:05: Also ich hab's ja vorher schon gesagt wenn man am Ende unserer Carinta dauernd Risotto in den Händen hält dann sagt er noch alles halt... und geschlief in den Arroggen.

00:29:13: Ja, okay!

00:29:14: Wir haben ein Ah-Haar-Lebenes gehabt vor bei Bivzak.

00:29:18: Und wir sind es nicht geworden...

00:29:20: Deswegen habe ich's auch erzählt?

00:29:21: Genau, das hab' ich immer gedacht.

00:29:23: Wir wissen ja gar nicht, was wir meinen, wenn er etwas sagt.

00:29:26: Wir waren dort vor Ort und erst einmal ist es schwierig, vielleicht auch zum Verständnis in der Landwirtschaft.

00:29:32: Es gibt Vorbilder, die sind meistens dann, also eng davon abwarten welchen Weg man einschlägt.

00:29:35: Wenn man jetzt naturnah sein möchte, dann geht man meistens irgendwie ökologische Vorbildersuchen Aber es sollten welche zu finden, ist total schwer.

00:29:44: Man muss irgendwie sein eigenes Vorbild werden glaube ich und das haben wir auch oft.

00:29:49: Wir sind sicherlich nicht die Biobillionäre weil da gibt's ganz viele... Die

00:29:54: den Weg bereitet haben auch.

00:29:56: Und an viel härteren Wege gehabt haben als wir was noch nicht so breit getragen worden ist.

00:30:02: Aber wir sind Bio-Bionäre am Simonhof.

00:30:04: Das ist uns immer wichtig, das ist dieser Erdhoff von dem jetzt her.

00:30:07: Was sich vielleicht schon ein bisschen verändert hat, ist dass man heutzutage damit mal was verkaufen kann, wirklich Sichtbarkeit braucht.

00:30:15: Also alleine gute Idee, das ist immer schwierig.

00:30:18: Sondern wenn niemand weiß dass es das gibt, vor allem wenn man eine Innovation hat ja in dem Fall ist das der Anrund und sagt so gibt's das ja noch nicht?

00:30:24: Woher will jemand wissen, dass es da gibt?

00:30:27: also der fragt ihr dann auch nicht danach.

00:30:29: Das merkt man auch.

00:30:30: wir sind auch regional im Regionalregal von einem Supermarkt Kette.

00:30:36: Man braucht halt das muss man einfach wissen man muss halt auch ein bisschen was umsetzen weil sonst bleibt man da halt auch nicht drin.

00:30:43: Aber wie kriege ich das hin, dass man wirklich sichtbar wird?

00:30:47: Wichtig ist einmal natürlich als Landwirt, weil man muss erstens mal wirtschaftlich bleiben, sonst geht der Hof verloren.

00:30:53: Das ist nochmal ganz klar!

00:30:55: Und dann muss man sich heute ein Konzept überlegen und ein gutes Produkt, das man möglichst gut bewerben kann.

00:31:02: Wie bewirbt man am besten ein gutes in der man Geschichten erzählt.

00:31:07: Und das liegt an jedem, man muss sich Geschichten überlegen sowie auch Köche sich Geschicht überlegen wie ihre Küche aufgebaut ist, wovon spricht Ihre Küche?

00:31:17: Wofür steht Ihre Küchen?

00:31:19: Aber

00:31:20: am Ende des Tages sind die Köche weiterhin Köcher und am Ende seines Tages sind Bauern weiterhin Bauern.

00:31:27: aber da muss Geschichten erzählen damit mal eben sichtbar wird Und das war uns von Anfang an bewusst und deswegen haben wir uns eben für die Nische entschieden.

00:31:37: Wir haben gewusst, wenn es gute Produkte jetzt Gott sei Dank gelungen ist, weil es immerhin – das darf man nicht vergessen – bei der ersten geschlieffene Rocken in Österreich.

00:31:46: Das ist was aus unserer Sicht, weil wir sind nicht die Ersten, die Rocken angebaut haben!

00:31:52: Wir haben es nur einmal nach Kärnten weder nach fünfzig Jahren wieder den Down-Rocken zurückgebracht, der schon dort war.

00:31:59: Aber den hat keiner mehr angebaut, weil der Wirt heute sehr hoch ist und die Erden sind nicht so schwer.

00:32:05: Und der Ertrag ist so gering!

00:32:07: Weil

00:32:07: wir vorhin davon geredet haben dass man Landwirtschafter stehen muss.

00:32:12: wenn wir auf einem Hektar Daunenrucken anbauen dann erwirtschaften wir einen halben vielleicht zwei Tonnen im besten Fall auch pro Hektare.

00:32:25: Und eine Hybridsorte, eine moderne Hybridesorte zum Vergleich hat das Vier-, des Fünffachernertrag.

00:32:32: Das heißt wir haben mit Bauern geredet, die haben gesagt also bevor ich das ernte mit so einem Ertrag vor allem in Schlägeln drüber, das heißt der vernichtet die Ernte.

00:32:42: aber

00:32:43: uns war immer wichtig dass nicht Ertragen im Vordergrund steht sondern naturnahe Anbauweise ein Produkt.

00:32:52: Ich sage mal, Urrocken dazu.

00:32:54: Das gibt es nicht vom Begriff einfach eine alte seltene Sorte damit wir uns auch wieder darstellen können mit einer Geschichte und wenn man weiß dass der Rocken zwei zweieinhalb Meter hoch wird das ist etwas untypisches mittlerweile weil man durch

00:33:11: viele kennen das tatsächlich

00:33:14: nicht mehr genau da sind die Geschichten die so wichtig sind damit man wirtschaftlich auch dann erfolgreich sein kann wenn nämlich diese geschichten im Kopf bleiben Bei Köchen, die eine dann unterstützt und es lahmt wird vor allem auch.

00:33:27: regionale Landwirtschaft.

00:33:28: Das ist ganz wichtig für uns gewesen, also all das ist das Erfolgsrezept glaube ich.

00:33:33: Genau aber es ist schon ganz wichtig da auch zu sagen dass es schon eine authentische Geschichte ist.

00:33:38: Wir haben keine Geschichte erfunden sondern die hat sich so entwickelt.

00:33:42: ja naja.

00:33:43: Ja, es ist mir total wichtig wir versuchen uns dann nicht irgendwas aus den Finger zu sauren sondern wie man es tatsächlich alles so erlebt und es war teilweise massiv anstrengend.

00:33:56: Wir haben, wie gesagt, gottseing tolle Partner die mit uns das Projekt auch verfolgt haben und uns ihm unterstützt haben.

00:34:02: Und da sind wir wirklich sehr dankbar!

00:34:04: Unsere Hauptleistung dann auch infolge ist abseits dass man sagt, wir wollen gerne jetzt den Dauerndrungen anbauen, erheue ich einmal in zweit jetzt zum Beispiel eine Ackerbohne angebaut für Speisezwecke speziell auch für die Gastronomie damit wir die Köche, die wir mittlerweile schon österreichweit beliefern, auch mit einem neuen Produkt versorgen können.

00:34:25: Wir hoffen, dass das klappt.

00:34:27: Also es gibt Schelinge und auch da gibt's allerhande Dinge, die man berücksichtigen muss.

00:34:36: Aber im Großen und Ganzen ist ja wirklich wichtig zu sagen, dass das eine Geschichte ist, die so entstanden ist und die uns natürlich trägt und die aber auch wichtig ist.

00:34:46: also wir tun viel dafür.

00:34:48: Wir erzählen die Geschichten, die wir erlebt haben.

00:34:50: Ja, wirklich!

00:34:51: Und jetzt

00:34:51: muss man aber auch machen und auch können.

00:34:53: Das ist nicht nur leichtbekennend wie viele andere Landwirte auch.

00:34:56: Also wir reden natürlich gern drüber Ja, aber weil es tatsächlich auch so passiert ist.

00:35:02: Ich stelle mal die zweite große Mischenzuckerfrage, die passt nämlich gerade gut und zwar ist das was kann man von euch lernen?

00:35:07: Und jetzt haben wir schon wirklich viel von euch gelernt dass man mutig sein kann und Dinge anders macht aber trotzdem irgendwie die eigene Geschichte nämlich weiter erzählt und ich glaube man darf nicht unterschätzen muss das für ein großer Schritt ist einen älterlichen Betrieb zu übernehmen ganz neue Dinge zu machen und trotzdem aber auf Werte wie Biodiversität und Regionalität, dann auf alles zu schauen.

00:35:27: Das ist eine wahnsinnige Leistung!

00:35:29: Und

00:35:30: wir würden aber gerne wissen was ihr glaubt was man noch von euch lernen kann.

00:35:34: Risotto

00:35:40: Was ganz wichtig ist, glaube ich.

00:35:42: Also mein Zugang war halt immer schon der gewesen.

00:35:45: Ich sehe nicht unbedingt die Probleme sondern ich sehe Lösungen.

00:35:49: also es geht immer darum dass man wirklich fast alles sicher gibt ab und zu ein Etwas, was man vielleicht doch noch am Ende nicht löst oder nicht optimal löst.

00:35:57: Aber ich glaube einfach wirklich... Ich versuche immer Lösungen zu finden.

00:36:01: Wenn man Lösungsorientiert arbeitet ist die Frustration einfach für geringer.

00:36:05: Weil wenn man nur Probleme sieht dann packt man es auch gar nicht erst an.

00:36:08: Also ich glaub das war mir jetzt noch ganz kurz wichtig weil es gibt natürlich immer hundert Dinge warum er etwas nicht machen sollte Oder Ratschläge, warum man etwas nicht machen sollte.

00:36:21: Das ist ein

00:36:23: super Punkt weil wir haben ja immer Praxisbeispiel.

00:36:30: Wir haben ja wie schon gesagt die Edelkastanien angebaut am Hof eigentlich in dieser Form erstmalig in Kärnten.

00:36:35: Es gibt schon wenige Bestände und erborete auch schon für Einzelbäume angebaut haben aber erst malig als Plantage Auch wenn exzensiv betrieben Und dann haben wir erkannt, dass es doch nicht so leicht ist.

00:36:48: Dass die Kastanie einfach so wächst und ...

00:36:51: Da wird das geerntet?

00:36:52: Genau!

00:36:52: Übrigens sind wir beim ersten Stand jedes Wochenende.

00:36:59: Leider auch nicht so nachhaltig aber das war notwendig um einen Hof zu erhalten.

00:37:03: Genau, sind wir jedes Wochenente hin um mit der Hand zu gießen Also jeden Baum.

00:37:07: Und anzuschauen, ob er im Gesund ist oder vielleicht in einem Anstrich braucht... Das

00:37:12: ist bei den kleinen Bäumen am Anfang schon noch notwendig und im Idealfall dann so ab dem fünften Stand ja da wirklich gar nicht mehr.

00:37:19: Ja, also weil sie dann schon Fallwurzeln gebildet haben und sich selbst dann schon ganz gut versorgen können.

00:37:25: Aber auch schon damals haben wir uns Gedanken gemacht und wir sind ja auch im Kastanienverein beigetreten und da haben wir sehr früh erkannt dass es für die Baumgesundheit natürliche geht.

00:37:36: Also wir haben zum Beispiel dann Mucorica in Deutschland besorgt, also weder mal die Martina natürlich.

00:37:43: Ja das ist wirklich schadfrei, dass keine Pilze drin sind, die Schadpilze sehen zb.

00:37:48: Die Dinge muss man halt danach schauen und

00:37:50: da wird dann der Baum oder den Wurzelbereich geimpft.

00:37:54: Das klingt irgendwie komisch aber im Wahrheit wird einfach nur dieses Mucorrhizza in Kontakt gebracht mit den Würzeln.

00:38:02: Der Hintergrund ist, wenn sie eingegraben werden die Bäume dann soll dieses Vylkoritzer sich auch vermehren und man soll dann in Symbiose mit den feinen Wurzeln zur Baungestundheit beitragen indem eben noch leichter Flühefeuchtigkeit und Nährstoffe aufgenommen werden kann.

00:38:20: Es wird mittlerweile auch schon empfohlen also jetzt einige Jahre später vom Kastarienverein genau Also damals schon auch Gedanken gemacht.

00:38:27: Wir gehen immer sehr stark ins Detail muss man sagen wenn wir was machen Post jeden Handgriff.

00:38:34: Genau.

00:38:34: und dann haben wir aber vor allem erkannt, dass es doch nicht so leicht ist diese Bäume in das nächste Alter zu bringen also wirklich einmal fünfjährige werden weil es gibt eine sogenannten Kastanienrindengrebs.

00:38:46: und wer sich auch alte Bäume gesehen hat aber vor einem Junge sind das sehr stark betroffen weiß die können einfach sterben.

00:38:56: Und das ist nämlich ein Bild, der kommt eigentlich aus Asien.

00:39:01: Dort sind die Kastanienbäume resistent und haben halt andere Eigenschaften, die wir in Europa nicht unbedingt gerne haben möchten.

00:39:08: Dann ist er heute nach in den USA gekommen, da sind Milliarden Bäume vernichtet worden im die amerikanische Kastanie und dann ist er über Italien nach Europa gekommen selbst gemerkt auf der Plantage, wie Stück für Stück die Kastanien gestorben sind.

00:39:27: Und man merkt zuerst dass das Sporen ganz rot oder orange leuchtende Sporen...

00:39:33: Das blüht sich die Gärtner an!

00:39:36: Also fast wunderschön aber es ist dann halt wenn wir dann weiß was es damit tut mit dem Baum, ist er schlägig weil der bringt den um.

00:39:42: Weil dann halt die ganze Nährstoffzufuhr in der Gleichenheit und oben mit.

00:39:45: Der Endet wird genau.

00:39:47: Und dann haben wir gedacht, was tun wir jetzt?

00:39:50: Dann hat schon mal einige Versuche gegeben.

00:39:52: Da haben wir nach Recherche herausgefunden die zum Ziel hatten... diesen Beats zu bekämpfen, der diesen Castangringenkrebs auslöst.

00:40:02: Und das war dann diese lösungsorientierte Eigenschaft von der Martina, die so bewundereweise sie hat dann so lange recherchiert in Martina sehen weil es ist so spannend.

00:40:12: Weil eigentlich bei den ursprünglichen Suchern auch einen Kuriz habe ich mir nochmal angeschaut und bin nicht zufällig auf Dieser Seite, dann habe ich gesehen, okay Tricoderma kann man auch einbringen in den Boden für die Wurzeln.

00:40:25: Da habe ich noch nie gehört, schaue ich mir an was ist das haben wir dann Studien dazu angeschaut und irgendwo habe ich dann gelesen dieser Tricoderma wirkt parasitär

00:40:32: d.h.,

00:40:33: ernährt sich von anderen Pilzen Und das haben wir endlich spannend gefunden, insofern der Kastanien-Rindenkrebs von einem Bild verursacht wird.

00:40:44: Das war schwieriger die Firma gesucht, die diesen Trichoderma herstellt und habe da eine Anfrage gestellt ob sie dort schon Erfahrungen haben, dass man vielleicht den Trichoderma beim Kastananien- Rindenkreb anwendet und das war bis dato dann nicht der Fall.

00:40:55: Dann haben wir einfach gerede ob es vielleicht eine Möglichkeit gibt... eine Stufe höher zu stellen, dass man es wirklich wissenschaftlich aufzieht und gemeinsam vielleicht ein Projekt macht und sich anschaut, ob dieser Trichoderma vielleicht ... den in Schach halten könnte oder den ich sogar stoppen kann.

00:41:12: Wir haben eine kleine gemeinsame Laborstudie gemacht, also die Proben hingeschickt und die haben das dann im Labor zweimal pliziert – da sind Richard und er mal pliziert!

00:41:21: Und nach zweifacher Anwendung wurde er zumindest im Labor gestoppt.

00:41:25: und daraus haben wir ein sogenanntes EP-Angrillprojekt auf die Beine gestellt wo wir der erste landwirtschaftliche Betrieb sind, der das auch leitet dieses so ein Projekt.

00:41:35: Das wird mit fast vierhunderttausend Euro gefördert, das sind mehrere Partner für drei Jahre und sowohl in einem Polenentunnel als auch im Freiland, schauen wir uns das jetzt an.

00:41:46: Ob dann wirklich welche Erkenntnisse dabei rauskommen werden?

00:41:50: Das wissen wir natürlich noch nicht, es ist noch zu früh.

00:41:52: Es läuft ein bisschen mehr als ein Jahr erst... Genau, aber das sind so Dinge, die interessieren uns auch.

00:41:58: Dass man es heute auch wissenschaftlich bisschen Dinge betrifft.

00:42:02: Wenn

00:42:03: man immer ein Problem sieht, sollte man eher eine Lösungsorientierung denken, wie die Martina vorher gemeint hat.

00:42:08: Ich glaube, das

00:42:09: bringt dann weiter.

00:42:10: nicht immer, ob man Lösungen ist schon klar?

00:42:12: Aber es gibt immer noch Lösungen da draußen und das merken wir immer wieder bei diesem Projekt oder anderen.

00:42:19: Es ändert ja nichts.

00:42:20: also trotzdem bauen wir ja die Edelkastanie an und trotzdem ist es ein toller Baum.

00:42:25: Und es gibt natürlich viele Maßnahmen, die man schon betreibt für gesundes Pflanzenmaterial und das man sehr pflegt.

00:42:34: Man tut ja eh sehr viel aber dennoch ist es halt schön wenn man vielleicht noch weitere Lösungen findet und da sind auch die Landwirte ganz stark gefragt weil sie ja natürlich die Probleme vor Ort haben oder sehen.

00:42:46: dies zu lösen gilt also...

00:42:49: Manchmal auch, nicht immer will ich noch sagen.

00:42:51: Aber manchmal auch der Vorteil von Machenquereinsteigern.

00:42:55: Das spielt sich an vielen Branchen wieder.

00:42:57: Dass man anderen Zugang hat oder was

00:42:59: anderes?

00:43:00: Man durchbricht irgendwie diesen Innercirkel, den man aufbaut in einer Branche.

00:43:05: dann... Schaut man doch nach draußen und dann sagt man okay, also nur weil das noch nix gibt muss es deswegen nicht gewesen sein.

00:43:13: Und das war sie eben mit dem Rocken, wenn wir gesagt haben der muss jetzt geschliffen werden können.

00:43:18: Es gibt's ja nicht!

00:43:20: Dann haben wir das geschafft.

00:43:22: aber auch nur weil wir zuerst gesagt haben ok, wenn es niemand hat... Wir haben da ganz viele Mühlen kontaktiert.

00:43:28: Dann kaufen

00:43:28: wir heute einen!

00:43:29: Da haben wir aber gesehen, die Firmen, die das produzieren, verlangen dann gleich mal hunderttausend für nur das Schleifgerät.

00:43:34: Dann haben wir gesagt okay, da müssen wir wirklich sehr viel verkaufen.

00:43:38: Da ist halt wieder schwierig.

00:43:39: Ja

00:43:40: genau.

00:43:40: Aber eben, da haben wir ein Partner gefunden.

00:43:42: also immer so Schritt per Schritt einfach Lösungsorientier denken glaube ich is der richtige Ansatz in jeder Branche und noch mehr in der Landwirtschaft weil man da vielleicht auch... Ich würde sagen als Gleichsteiger sieht man das so nicht.

00:43:56: Die passende Unterstützung findet noch ganz viele Landwirte.

00:44:03: Da muss man einfach selbst Bewegung bringen, aber wie gesagt immer sehr schwierig landwirtschaftliches Thema wenn man vielleicht finanziell oder wirtschaftlich mit den Rücken zur Wahn steht.

00:44:13: Ja, und nehmen allen Bemühungen?

00:44:15: Ich glaube es ist immer... Es muss halt auch die Zeit passen.

00:44:17: Ein bisschen Glück braucht er auch.

00:44:19: Auch wenn wir wirklich... Also sonst muss ich wirklich sagen auch sehr fleißig sind weil wir ja noch andere Berufe haben und wirklich im Moment rund um die Uhr arbeiten.

00:44:27: aber das macht natürlich auch viel Freude wenn man sieht dass ein Produkt gut ankommt.

00:44:31: Und ich muss schon sagen also wie wir dann die ersten geschliefenen Rocken gehabt haben vor selber das Risotto zubereitet haben und dann gedacht am hoffentlich haut es jetzt hin, so wie wir uns das vorstellen.

00:44:44: Und das ist das eine, dass ich koche immer noch täglich.

00:44:47: Also Essen ist ganz ein wichtiger Punkt in der Familie und frisch und gesund

00:44:51: usw.,

00:44:52: aber wirklich zu sagen okay wird's der Koch auch so sehen!

00:44:56: Jetzt kommt unser Aha-Erlebnis.

00:45:00: Für welches war das?

00:45:02: Liebe Zuhörer von Milch und Zucker Wenn man jetzt ein Lebensmittel auf den Markt bringt, und man trifft einen Schüler von Jahrhundertkoch Eckhard Witzigmann.

00:45:14: Man überlegt dann und kriegt den Tipp das sollte der Eckhard-Witzigman ja auch probieren weil er ist immer noch sehr rege auch wenn er schon älter ist.

00:45:23: Und auf einmal bekommt man einen Anruf oder sogar zwei Anrufe die man drin ist zweimal angerufen worden Von Jahrhundertkoch Eckard Witzigmann der nur gesagt hat, er kennt das nicht und

00:45:36: das ist

00:45:37: wunderbar.

00:45:38: Also da freut man sich.

00:45:39: Dann weiß man irgendwie immer hat was für richtig gemacht.

00:45:41: Und es war glaube ich schon so ein Aha-Lebnis dass man auch immer wieder braucht egal welchen Bereich man tätig ist aber auch als Landwirt vor allem auch oder als Landwirte.

00:45:50: Das bringt dann weiter und dann denkt man eben weiter

00:45:53: Genau, das ist aber auch der Grund warum der Marl ganz wichtig mit dabei sitzt.

00:45:57: Weil er ist auch derjenige, der jeden einzelnen Koch anruft in der Kalterquise und das Produkt verkauft.

00:46:05: also das ist einfach so.

00:46:06: ich bin stark auf fokussiert auf, dass wir die Produkte entwickeln und weiterbringen.

00:46:11: mit den Supermärkten redet schon ich auch.

00:46:13: Aber so die Köche und in Zukunft auch mehr Köchchenen.

00:46:17: ja also da sind wir jetzt auch mit female Chefs hoffentlich bald dran.

00:46:21: Ich bin erst kurz dabei das man wirklich die auch noch mehr erreicht.

00:46:25: Ja also das ist wirklich wirklich...

00:46:28: Es ist ja so ein spannendes Thema.

00:46:30: Landwirtin bei Köchinern gibt es ja auch wenige.

00:46:34: Ich habe zwei Töchter, also ich bin ja schon in einer Fahrwasser.

00:46:38: Das ist ganz komisch wenn wir zusammen stehen und wir führen ein Gespräch mit einem anderen Landwirt.

00:46:47: Ich gehe oft bewusst ein paar Schritte zurück damit sie die Martina wahrnehmen.

00:46:51: Die Martiner ist die Betriebsleiterin, ich bin jetzt da ihr Partner auch im Höhe.

00:46:56: aber dennoch die Wahrnehmung von Frauen in der Landwirtschaft Ein schwieriges, sagen wir mal ganz neutral.

00:47:05: Und da gehört auch noch ganz viel gemacht, wenn du sogar auf der Bühne mal erlebt, wo sogar Moderatoren, wo man meint die sind schon anders

00:47:14: geblieft.

00:47:16: Wo ich sogar den Weg nicht weggesucht habe aber ist sogar dann wieder gefunden wurde.

00:47:21: also das ist ganz spannend.

00:47:24: Da ist noch ganz viele Auffallarbeit und ich glaube Landwirtinnen Die werden sicherlich einiges besser machen als Landwirte.

00:47:30: Ich stelle

00:47:30: euch mal die Tritikose mit mich und Zuckerfrage, weil ich finde man sieht ihr habt es sehr lustig miteinander!

00:47:35: Die Tritikoße mit mir und Zuckerfrage erlaubt nämlich was bringt euch zum Lachen?

00:47:39: Also mich bringt nur lachen

00:47:40: wenn ich schon merke, die Medina hat den Gedanken von mir aufgenommen.

00:47:43: Wir reden machen über Thema und dann brauche ich auch immer weiterrehen.

00:47:47: Die Medina vervollständigt den Satz und wir lochen schon.

00:47:50: also weil das irgendwie so nimmt tatsächlich einen Glück dass wir uns gefunden haben.

00:47:55: Also wirklich, also was wir in der Familie halt auch haben ist halt so vielleicht mal ein bisschen sarkastisch auch.

00:48:01: Sehr stark sogar!

00:48:02: Also Kinder erzählen das immer wieder, dass sie das dann auch in der Schule sind und es nicht von jedem wird das immer so erkannt sage ich jetzt einmal ja.

00:48:11: aber zum Lachen... bringen mich viele Gespräche, einfach weil man miteinander Spaß hat wenn man über Dinge spricht und Schmieß macht.

00:48:20: Und ich glaube das ist so dieses Lachen.

00:48:25: Das ist es nicht, sondern dieses tägliche Miteinander Freude zu haben.

00:48:29: Das entscheidendere auch.

00:48:33: Ich glaub die Geschichte ganz zurück.

00:48:36: Wie lang sind wir jetzt zusammen?

00:48:43: Als wir uns kennengelernt haben, das ist allererste Mal und an dem Moment werde ich auch nie vergessen.

00:48:47: Ich bin ja der Romantische von uns beiden.

00:48:50: Das war in einem Lokal und die Martina ist mir deswegen so aufgefallen, nicht nur weil sie ein hübsches Mädchen war... sondern weil sie einfach meinen Humor geteilt hat und es war total schön.

00:49:01: Also ihr habt Sakatsisch sein können, ironisch und das war alles in Ordnung und sie hat da einfach mitmachen können.

00:49:07: Und das war glaube ich das verbindende Element dass von Anfang an uns so knüpft hat.

00:49:11: Ja

00:49:11: ganz genau Es ist

00:49:12: wahrscheinlich auch wichtig, weil ihr arbeitet... also ihr lebt gemeinsam.

00:49:15: Ihr arbeitet jetzt gemeinsam und dann auch noch quasi in der Freizeit nach der Arbeit nochmal in einem anderen Thema gemeinsam.

00:49:21: Also da braucht es irgendwie ein Ventil auch!

00:49:24: Wir sind tatsächlich, wir arbeiten sehr intensiv auch.

00:49:27: Das ist schon passiert.

00:49:28: Die Schwiegereltern, die Eltern von Marius sind gleich um die Ecke quasi.

00:49:33: wo sie dann aus dem Raum gegangen sind, weil wir halt wirklich im Geld bestreiten und wollen man es so lange schon kennen.

00:49:38: Aber das war tatsächlich einfach nur ein Intensiv-Gedrück.

00:49:40: Ja, wir haben nur italienisch...

00:49:43: Da geht auch seine Standung versucht durchzusetzen und wer setzt sich am Ende halt durch?

00:49:49: Also um das voranzutreiben.

00:49:52: Aber nie!

00:49:53: Wir haben viel Spaß, ja.

00:49:55: Das passt.

00:49:56: Ja, ich glaube auch.

00:49:57: Wir hören ja öfters von anderen Paaren die könnten sich nicht vorstellen so intensiv zusammen zu arbeiten und auch noch das Leben verbringen okay?

00:50:05: Aber das haben wir nie gespürt, also von Anfang an nicht.

00:50:11: Also wir wollten eigentlich immer miteinander Zeit verbringen.

00:50:14: Eigentlich ist genau die Landwirtschaft das was uns besonders viel Spaß macht Weil wir da jetzt gemeinsam ein Projekt entwickeln können.

00:50:21: Genau,

00:50:22: genau.

00:50:22: Und auch

00:50:22: wenn unsere Kinder dann aus der Haus sein werden, werden wir noch viel miteinander reden wollen.

00:50:27: Nicht nur die Kinder als Projekte, sondern auch andere

00:50:31: Dinge zu meinten.

00:50:32: Ich bin ja bei der Karitas beschäftigt und die Medina hat ihr Firma mit Wegewitt und dann haben wir trotzdem zwar Zuhause immer viel darüber geredet was da passiert ist am Tag und das war immer ganz wichtig für uns drüberzureden also miteinander, dass beim jeweiligen Partnern passiert ist.

00:50:50: Aber das ist jetzt wirklich eine absolute Win-Win-Situation für uns weil wir halt auch wirklich viel Zeit miteinander verbringen können die wir auch miteinander verbringen wollen.

00:50:59: Besser wichtig, sonst tauscht es ganz Spaß!

00:51:02: Wir fahren am Wochenende hin und freuen schon wenn wir da eine Stunde hinfahren und nur reden können miteinander.

00:51:07: also die ganzen Raderechnungen kommen deswegen zustande.

00:51:11: vielleicht kann jemand aber nachtichtig sein Weil man es einfach schnell übersieht, Entschuldigung.

00:51:15: Und das andere ist einfach nur wenn wir dann am Feld sind und es gibt wirklich... Es gibt nichts Schöneres als wenn wir wirklich die Medina-Zurzeugt in der Natur spazieren aber auch wenn man noch einmal zur eigenen Grund und Boden ist natürlich eine Luxusituation stehen kann und dort mit den Händen einfach wirklich arbeiten kann.

00:51:32: Wenn man auf dem alten Steuertraktor SIEM-Auchtenundsechzigers sitzt, der gerade noch irgendwie so daher springt, aber er springt und wird weiterhin springern.

00:51:42: eine ganz schöne Situation, die jeden wünschen würde.

00:51:46: Dass er das auch erleben kann weil es sehr viel an gibt und für Kraft gibt.

00:51:50: Weil wenn wir von der Merktags- von der Arbeit wegkommen und dann am Wochenende am Simonhof sehen... Das

00:51:56: fühlt sich nicht ganz so wie Arbeit eigentlich

00:51:58: an.

00:51:59: Nein, du test nicht!

00:52:00: Es

00:52:00: ist zwar schon körperlich teilweise wirklich sehr anstrengend also wenn man auf vierhundert Bäume per Hand begeht.

00:52:06: Und muss ich sagen in diesem Jahr haben wir das extrem.

00:52:09: Leider Bäume auch verloren, aber die Eltern haben gegossen unter Woche.

00:52:14: Wir sind dann gekommen am Wochenende also das war schon... Also

00:52:17: ich muss ja sagen so schlimm war es nicht weil ich in der Traktor gefahren bin.

00:52:19: Genau!

00:52:20: Die Frauen, das ist nämlich tatsächlich so, weil dieser Steuertraktor hat so schwer zum Kuppeln und wenn man von Baum zu Baum fahren muss, fahren die Männer mit dem Traktor und die Frauen Gießen und je zur Gießkanne hat so ungefähr acht, neun Liter.

00:52:37: Und da wird er in wirklich ein sehr tiefes Fass rein rausgekommen und das wirklich bei jedem zweimal bei jedem Baum.

00:52:43: Also das ist eine ordentliche... Wollen wir auch so stehen?

00:52:45: Also brauchen wir kein Fitnessstudium mehr ja!

00:52:49: Aber kann man da die Kinder anstieften für Plaschengeld zum Gießen?

00:52:52: Nein

00:52:53: Ich glaube, das würden Sie jetzt hörberlich...

00:52:55: Ja die Wolken schildern wir beide schon jetzt eigentlich.

00:52:59: Es sind sechzehn Waldachzehn also noch siebzehn und aber tatsächlich sie unterstützen uns beim Abbacken, also beim Etikettieren weil wir auch so Kundengeschenke zum Beispiel machen.

00:53:13: und wenn wir da so heuer sind, glaube ich, wieviel?

00:53:16: Sechstausend fünfhundert Stück abbacken müssen im Sommer.

00:53:19: Dann ist das eine ordentliche Arbeit und dann braucht man mehr in kurzem Zeitraum und da braucht man dann schon mehrere Hände.

00:53:25: Und sie... Es ist keine Kinderarbeit!

00:53:28: Ich

00:53:28: muss ganz klein sagen, ich habe mich da erfunden

00:53:30: Aber sie sind geschickt.

00:53:31: Sie sind wirklich verdammt geschickt, ja?

00:53:34: Deswegen

00:53:34: bezahlen wir sie auch nicht mit Taschengeld damit es nicht irgendwie den Anschauen hat.

00:53:39: das ist ein verstecktes Arbeitsverhältnis.

00:53:41: Nein aber wir gehen dann immer schön essen und wir lassen uns gut gehen.

00:53:47: Von der Zeit haben

00:53:48: wir den Kindern die Fotos nicht mehr gegessen haben.

00:53:51: Aber den Genuss des Teilen wird tatsächlich alle.

00:53:55: Genau, sie essen genauso gerne schon.

00:53:57: Sie kochen auch sehr gerne also es ist echt wunderbar!

00:54:00: Also wir machen zum Beispiel aus unserem Taunendrocken auch ein Taunedrocken Flammerie.

00:54:05: Sehr süßspeise wirklich verarbeitet und das ist eine Art... Aber es ist im Sahne noch untergemischt, das wirklich was Feines.

00:54:12: Und da wird vorher der Roggen auch irgendwie wie ein Milchreis gekocht und dann wird er eben noch in den Schlagos verfeinert.

00:54:19: Das macht unsere ältere Tochter eigentlich schon sehr routiniert.

00:54:23: Also sie hat das auch so etwas entwickelt.

00:54:25: also das ist schon sehr cool.

00:54:27: Wir

00:54:27: haben uns ja darauf fokussiert dass wir erstens einmal Natur nahe produzieren und da haben Drei Produkte, das ist der Townrocken, den wir im Schleifen als Risotto anbieten.

00:54:40: Dann haben wir die Ackerbone, die hoffentlich jetzt funktioniert weil letztes Jahr war der Ackerbon in Käfer und er hat die gesamte Erde vernichtet.

00:54:48: Den Ausfall haben wir aber kompensieren können.

00:54:50: Dann noch die Edelkastane, die ihr noch braucht.

00:54:53: Das ist ein Zukunftsprojekt was ja super ist!

00:54:55: Es passt ja nichts besser auf eine Landwirtschaft, die man eigentlich über Generation denken sollte.

00:55:01: als ein Zukunftsprojekt finden wir.

00:55:03: Aber wir versuchen immer aus diesen Produkten, da möchten wir bleiben.

00:55:07: Da möchten wir halt unterschiedliche Produktentwicklungen hervorbringen.

00:55:12: Jetzt versuchen wir eben die Schleifreste vom Downrock Risotto Es wird so angerissen, die Alauronschicht.

00:55:21: Das ist ja das Hochwertigste was du überbleibst eigentlich!

00:55:24: Das ist die Kleie, die über bleibt und es ist so fein von diesem Fleischgerät dass es wie ein Mehl ist.

00:55:30: Hinzu von möchte ich auch noch gerne, damit wir eine gleichbleibend hohe Qualität verkaufen jetzt sehr viel in die Spitzenkastronomie.

00:55:40: Aber wir würden auch in jeder anderen Kastronomie schon mit höchster Qualität kaufen wollen haben wir einen eigenen Lagercontainer angeschafft der klimatisiert ist, der Beuchtigkeitsreguliert ist und auch die Luftqualität reguliert.

00:55:56: Das war ganz wichtig um Wege über diesen Zeitraum von der Ernte bis zum letzten Korn, das verkauft wird in die gleichtreibende Qualität haben.

00:56:05: Und das Kapitel sich entwickelt kann im Mielbensee entwickeln.

00:56:08: also das ist ganz wichtig.

00:56:10: Jetzt nutzen wir das kleine Mehl und machen daraus auch Produktentwicklung Das heißt in der Küche.

00:56:19: Und das Spannendste ist jetzt gerade zu erwähnen, es gibt einen Klassenkoch, der jetzt gerade versucht daraus ein Eis zu machen.

00:56:26: Scheint super zu funktionieren!

00:56:27: Da steht Jungs da kommt noch was.

00:56:30: und das andere ist ich bin vor kurzem mal bei unserem Nachbar gewesen dort am Wett.

00:56:35: Der ist Jäger und er hat mir dann zum Essen eine unglaublich gute Rinderbrühe gegeben um dazu Milz schnicken.

00:56:46: extrem gut.

00:56:47: und jetzt hat uns.

00:56:48: aber dann haben wir das umsetzen, weil diese Kleine sind schon drauf gekommen.

00:56:54: Wenn die angebraten wird, wird sie so dunkel wie in den Milchnittern.

00:56:57: Das

00:56:58: Röstaromen war es ganz besonders.

00:56:59: Und

00:57:01: das hat funktioniert.

00:57:04: In einer ähnlichen Struktur sage ich jetzt einmal so eine Paste, da habe man das quasi angerührt mit Gewürzen und so weiter verfeinert.

00:57:14: Aber es ist im Richtung diesen alles zuverwerten.

00:57:16: Ja genau, also dass man da wirklich sagt, man versucht alles zu nutzen und daraus wirklich hochwertige Produkte auch zu machen.

00:57:24: Aber

00:57:24: ich stelle jetzt aber die letzte mit mich in Zuckerfugger, weil ihr redest schon so schön über die Zukunft, da passt das total gut dazu.

00:57:29: Und zwar ist das reißende Zukunft, das sind fünf Jahre vergangen wir haben das Jahr zwanzig einunddreißig.

00:57:36: was wenn er auf die letzten fünf Jahre zurückblickt?

00:57:38: Was ist im besten Fall In eurem Leben passiert.

00:57:42: Habt ihr noch immer die drei Produkte, habt ihr mehr gemacht

00:57:45: und

00:57:46: habt ihr seitlich schon am Weg euren Kindern den Hof zu übergeben?

00:57:52: Also weil ich vorher gemeint habe es ist Generationen übergreifend zu denken müsste man jetzt fast um eine Ausnahme machen bei euch und nicht fünf Jahre vorausblicken sondern vielleicht sogar fünfundzwanzig.

00:58:02: aber wir bemühen uns

00:58:05: Ja, also wir hätten noch die drei Produkte einfach weil es einfacher gewisse Zeit braucht bis man so was dauerhaft produzieren kann.

00:58:16: Also jetzt auch bei der Ackerbohne sind wir zum zweiten Jahr, das erste Jahr verloren.

00:58:19: beim Dauernrung war's auch, im ersten Jahr haben wir es verloren oder ganz wenig eigentlich nur Ernte gehabt und dann macht man das zweite Jahr ein bisschen anders oder macht neue Überlegungen.

00:58:32: Es braucht allein schon ein paar Jahre, bis man die Ackerfrucht so weiß wie das optimal funktioniert auch in der Fruchtfolge und so weiter.

00:58:40: Dass man sagt so jetzt ist es stabil relativ ja?

00:58:44: Und man weiß schon was davon zukommt wenn jetzt da Roggen liegt dass er wieder aufsteht.

00:58:48: zum Beispiel vor haben wir eine riesen Ängste gehabt dass man das gar nicht mehr ernten können.

00:58:52: Jetzt sind wir schon viel entspannter.

00:58:54: also all diese Dinge als es braucht ein bisschen Entwicklungszeit.

00:58:58: fünf Jahre ist tatsächlich in der Landwirtschaft Kein langer Zeitraum.

00:59:02: Also ich sehe uns auf alle Fälle am Simonhof, da sitzt man auf einer Bank und trinkt einen guten Wein.

00:59:10: Kaffee!

00:59:11: Wir trinken... Kaffees?

00:59:16: Mit Milch?

00:59:18: Genau Nein, das meine ich wirklich erst.

00:59:20: Also ich hab so klassische Bilder vor Augen, so Satinien.

00:59:24: da sitzen dann die alten Herren und trinken dann ihren Wein.

00:59:28: mit ihrer Frau gemeinsen hat mich in dem Fall bisschen moderner und sehen es richtig.

00:59:33: Das ist mein ich wirklich so.

00:59:34: also ich glaube dass unsere Zukunft tatsächlich dort vor Ort sein wird, dass wir dort auch leben werden.

00:59:41: Ich weiß nicht ob das im fünf Jahren schon sein wird?

00:59:44: Das glaub' ich nicht.

00:59:45: Unsere Kinder haben jetzt schon Interesse, ich hoffe das bleibt so und wir können sie motivieren vielleicht eigene Projekte uns mit uns gemeinsam zu begehen und dann selber zu übernehmen.

00:59:55: Da wird man sich gerne unterstützen wenn Sie das wollen.

00:59:58: also Sie möchten es ganz alleine aufziehen?

01:00:00: Das machen auch vielleicht möglich!

01:00:02: Also ich glaube dass ist irgendwie ein Hof für die nächste Generation oder für die übernächste Generation der Gott sei Dank aufgrund von gewissen Produktentwicklungen und Lebensmittelproduktionen vor Ort wirtschaftlich gesund bleiben wird, um zu deswegen erhalten werden kann.

01:00:20: Und ja, also wir würden es schon gerne und unsere Kinder werden das auch an die Kinder übergeben.

01:00:26: Sobald das möglich ist sobald sie das wollen.

01:00:28: aber wir wollen dass er offen sein und wollen sehr nicht stressen.

01:00:34: Also ich glaube einfach wenn Sie das auch nicht wollen muss man es genauso akzeptieren.

01:00:38: noch sind sich schon schon noch sehr jung.

01:00:40: ein bisschen dürfen wir noch werken und dann sehen wir sie

01:00:45: haben mir auch ihre eigenen Pläne.

01:00:46: jetzt noch.

01:00:46: die größere ist jetzt dann fertig mit der Matura und möchte gerne auch studieren beginnen.

01:00:52: Und auch in dem Bereich, also die technische Chemie und sich auf Lebensmittelchemie spezialisieren.

01:01:02: Was mir noch mal schwerfällt ist – wir haben ja schon vorhin darüber gesprochen, ich bin eigentlich von meiner Ausbildung hier ein Bauingenieur, ganz genau wie Wirtschaftsingenieurwesen-Bauwesen studiert.

01:01:11: Ich arbeite nicht in diesem Bereich bei der CARITAS sondern ich habe mich damals Und das war auch so eine gemeinsame Entscheidung.

01:01:19: Wir treffen eigentlich meist gemeinsame Entscheidungen, wo die Frage aufgetaucht ist, soll ich jetzt in meinem Beruf Fuß fassen und dort Geld verdienen?

01:01:29: Also viel Geld verdient, möglichst viel Geld zu verdienen oder ist es vielleicht was anderes?

01:01:34: Das war es in meinem Fall und das war gemeinsam eine Entscheidung.

01:01:37: Ich bin halt in einen Bereich eingestiegen, wo es um optochlose Menschen geht.

01:01:42: Wege ich ganz klassisch als Sozialbetreuerer in einer Einrichtung der heißt Ressetorf in Graz und das sind einundzwanzig optochlosem Männer, Zielgruppe Inländer und EU-Bürger vor Ort, die dort auch leben.

01:01:54: Also das ist so eine Art Heimat!

01:01:55: Wir haben noch eine weitere Einrichtungen.

01:01:57: dessen passt es ganz gut zusammen mit meiner Ausbildung weiter.

01:02:00: Dort haben wir auch ganz viel entwickeln müssen baulich.

01:02:02: da haben wir noch Die in der Rackengasse, wo wir halt noch forty acht Kleinwohnungen vergeben und mitbetreuen im Team.

01:02:09: Und das aufzugeben, das wäre für mich jetzt momentan auch schwierig, weil es ist auch so ein Herzblutprojekt und Beruf, der mir sehr gut gefällt und dem er sehr vergibt.

01:02:24: Genau deswegen ist irgendwie der Wechsel jetzt direkt hin zum Simonhof aktuell nicht möglich Obwohl es uns, wir wissen das wird in Zukunft so sein.

01:02:35: Eine abschließende Frage habe ich noch weil man findet ja auf eurer Homepage bzw.

01:02:40: auf der Carinta Homepage auch Rezepte.

01:02:44: Welches ist euer Lieblingsrezept?

01:02:45: Ich bin natürlich ein Aschkratzer auch also ich war ganz süßes aber wir haben einen Rezept entwickelt einfach nur mit Speck und Bohnen vor dir.

01:02:56: Das tut noch anders überlegen, nein aber tatsächlich wie man das eben dann irgendwie für einen so ein Rezept Flyer haben wir das auch dann nochmal gekocht und es war irgendwie so... Es war danach tatsächlich die Ackerbohne, die wir da verwendet haben könnte man natürlich auch andere Bohne nehmen, aber das ist irgendwie einfach und irgendwie ein bisschen rustikal, aber doch irgendwie ganz edel.

01:03:21: Das ist einfach ein wirklich tolles, geschmackliches Rezept.

01:03:27: Also ich würde es jedem empfehlen, das auszuprobieren.

01:03:30: Ja und ich wollte nicht gewusst, dass du das sagen wirst, weil hier ist nämlich bei mir der Milchreis aus Traurendrockenrestotto gemacht, weil er einfach viel aromatischer ist.

01:03:41: Wir kennen wirklich ein paar Leute die mögen keinen Milchkreis aber Bicke, probiert es einmal ein Milchreis mit Daunrocken.

01:03:50: Das geht auch nicht mit einem Daunrocken, der nicht schliffen ist.

01:03:53: Also bitte nicht weich!

01:03:54: Er bleibt fest bis sein soll und wird nicht zu brei.

01:03:58: Es ist wirklich fantastisch.

01:03:59: Aber

01:03:59: bei euch genug?

01:04:00: Genau.

01:04:01: Wirklich passt ja.

01:04:05: Und

01:04:05: dazu trinke ich dann meinen Kaffee Schwarz.

01:04:13: Perfekt.

01:04:14: also da müssen wir jetzt einen Schlussstrich ziehen weil so eine wunderschöne Verbindung die schaffen wir sonst nicht mehr Vorweig.

01:04:22: schon mal vielen, vielen Dank.

01:04:23: Wir werden natürlich die Rezeptität gerade erwähnt habt, eure Homepage und alles wie man euch findet, wie man eure Produkte findet bei uns in den Shownotes geben.

01:04:30: Gibt es da noch etwas was ihr denn Hörerinnen und Hörern gerne mitgeben möchtet darüber hinaus?

01:04:37: Ich glaube was ganz wichtig war auf unserem Weg und was vielleicht für andere auch ganz gut passend sein könnte ist wenn man ein Herzensprojekt hat dann einfach gut recherchieren und ins Tun kommen.

01:04:51: Ich glaube, das ist ganz wichtig.

01:04:52: Einfach tun

01:04:53: und auch ein bisschen durchhalten weil es ist natürlich dass man immer wieder Menschen hat die, die das nicht gut finden oder Ratschläge kriegt, die ungefragt sind usw.

01:05:08: Also ich glaube einfach wenn man gutes Gefühl hat und seiner Intuition ein bisschen auch folgt umt es natürlich trotzdem etwas herzungen prüft.

01:05:18: also Man muss natürlich schauen, man muss kalkulieren.

01:05:21: Man muss all diese Dinge trotzdem tun.

01:05:23: aber man sollte schon wissen dass man ein bisschen durchhalten muss.

01:05:27: ja weil sonst wenn man bei dem ersten Problem sagt alles wird nichts und so dann wird das glaube ich schwierig.

01:05:33: Das

01:05:33: war sehr wenig

01:05:35: romantisch.

01:05:36: Gut überlegen

01:05:41: und tun!

01:05:44: Und

01:05:44: ruhig auch sagen, man darf auch scheitern.

01:05:47: Das ist nur natürlich schwierig wenn man damit stürftig davon abhängig ist.

01:05:50: aber einfach nur tun.

01:05:52: Den Ratschlägen zitiere ich an dieser Stelle immer ganz gerne unseren Stamngausschef Schellhorn der immer sagt Ratschläge sind auch Schläge

01:05:58: Genau und Entscheidungen ist ja in nachhinein immer wieder ganz schwierig zu überdenken weil das ist ja nur eine Vorwegnahme von einer Möglichkeit.

01:06:08: es ist ja ganz schwieriger.

01:06:10: Es gibt sowas wie falsche Entscheidungen, wahrscheinlich gar nicht.

01:06:14: Man muss halt Entscheidungen treffen und manchmal sind sie besser oder nicht so optimal aber man kommt ja nur so weiter.

01:06:22: Und aus meiner Sicht sollte sich jemanden suchen mit dem er auch über dieses Projekt reden kann, sich austauschen kann.

01:06:30: ich glaube das ist wichtig.

01:06:32: Barmi plebt zu mir noch.

01:06:33: Viel, viel Dank zu sagen dass ihr eure Geschichte in uns geteilt habt und ein Einblick gegeben hat in eurer Projekt und in euren Hof und in Landwirtschaft.

01:06:41: Wir haben ja schon eine Gäste gehabt über die wir über Landwirtschaft gesprochen haben Und ich finde es so wichtig das irgendwie mehr zu hören weil besser selbstverständlich genommen wird was wir im Regal finden.

01:06:52: Das ist glaube ich nicht selbstverständig und vor allem wenn sich Menschen so beschäftigen mit wirklich einer nachhaltigen Landwirtschaft Produkten, die wir nicht jederzeit überall kennen und sehen.

01:07:03: Und deswegen will ich das sehr viel Menschen ans Herz legen sich den Tarnrocken mal anzuschauen, das Risotto zu kochen auf eurer Website vorbeizuschauen und sich auszutrauen was Neues zu probieren.

01:07:14: also vielen vielen Dank für den Einblick!

01:07:16: Danke ebenso!

01:07:17: Wir sind dank!

01:07:19: Alle unseren anderen Folgen und zum Beispiel die mit der Hannah Bruckner über Landwirtschaft findet man auf unserem Blog unter www.mitmichundzucker.at und einen gängigen Podcast-Plattformen.

Über diesen Podcast

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

von und mit Christiane Hurnaus, Brenda Annerl

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