mit Milch und Zucker

mit Milch und Zucker

Mit Milch und Zucker - Der Podcast bei dem wir mit Menschen Kaffee trinken, damit ihr sie kennenlernen könnt.

Brenda & Christiane - Finale 2023

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(01:27) Wir haben uns diesmal sogar etwas überlegt.
(01:32) Laberpodcast machen, wie wir wissen, nur Männer.
(04:44) Hahaha, ich mein awww.
(05:06) Kettcar singt zwar im Taxi weinen, aber das ist ja nicht auf ein Taxi beschränkt.
(06:22) Die besten Kaffees waren in Österreich, weil ich die da mit Leuten trinke, die ich nicht jeden Tag sehe.
(07:35) Ich will ein warmes Meer.
(07:45) Im Juli geh ich auch so zweimal ins Meer.
(08:14) Es ist selten, dass man neue Menschen trifft, die ins Herz schließt und die dann zu Freunden werden. Danke Kaffeegang.
(08:53) Es ist nicht selbstverständlich, dass man sich gegenüber fremden Menschen öffnet.
(09:07) Es gibt ein paar Menschen, die ich nicht missen möchte und die das Jahr sehr gut gemacht haben und die immer ein Stück dabei sind.
(09:42) Die beste Entscheidung nach "Wir machen einen Podcast" war, das wir ihn weniger oft machen.
(10:23) Ich bin auch sehr stolz auf uns, dass wir unsere Entscheidung, alle 2 Wochen eine Folge zu machen, konsequent durchgezogen haben.
(11:35) Ich habe gelernt, ein bisschen mehr auf mich zu schauen und ein bisschen weniger zu erwarten.
(12:17) Wenns mir gut geht, dann strahlt es noch außen aus und dann geht es den Menschen um mich herum auch gleich ein bisschen besser.
(12:58) Es ist wichtig, dass man die Vorstellungen, die man von außen aufgelegt bekommt, nicht verinnerlicht und sie sich vor allem nicht so zu Herzen nimmt..
(14:49) Wir haben einander im ersten Moment nicht ausgesucht.
(16:01) Vielleicht ist das Learning des Jahres: Is eh wurscht.
(16:20) Nach 10 Jahren weiß man auch so ein bisschen wie die andere Person tickt.
(16:41) Es kommen Menschen und man muss auch akzeptieren, dass Menschen gehen.
(17:14) Bei Schulfreunden ist es klar, dass die meisten wegfallen, weil man sich in verschiedene Richtungen entwickelt, aber die die bleiben, bleiben für immer.
(18:04) Ich glaube, ich habe gelernt, ein bisschen locker zu lassen.
(20:51) Das Jahr hat mir gezeigt, dass es sich auszahlt, neuen Leuten zu vertrauen.
(21:37) Politik ist nicht die beste Lehrstunde für Vertrauen in die Menschheit.
(23:31) Es ist schade, dass wir es irgendwann abtrainiert bekommen zu sagen, was wir wirklich denken.
(24:21) Mein Opa ist heuer 90 geworden und hat diese Zero Fucks Given Mentalität.
(24:35) Ich habe sehr viel gelacht und Freude gehabt, dieses Jahr.
(25:08) Es ist ein gutes Jahr und das ist in Zeiten wie diesen gar nicht schlecht.
(25:50) Ich bring Dich sicher ur zum Lachen, wenn ich Dir perfekte Sprachnachrichten schicke.
(30:17) Sag Menschen, was sie gut machen, weil wir machen das alle viel zu wenig.
(30:24) Ich finde es schade, dass wir uns abgewöhnt haben, anderen Menschen was Gutes zu sagen.
(32:23) Ich bin hin und weg von dieser Frau. Die ist so cool.
(34:34) Wenn ihr in der Nähe seid und seht, dass der FemChor ein Konzert gibt, dann auf jeden Fall hingehen.
(36:02) Turbobier Konzerte sind richtig toll.
(36:21) Unbedingt hingehen, es macht richtig Spaß.
(36:53) Der Reinerlös kommt den Frauenhäusern Österreich zugute und das ist etwas, dass wir immer unterstützen.
(37:40) Wir haben bereits vier Folgen geplant und ich liebe jede einzelne jetzt schon.

Thorina - Geschichtenerzählerin

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(00:30) Falalala das ist unsere Weihnachtsfolge.
(07:08) Wenn schon kalten Kaffee, dann richtig mit Eiswürfel.
(07:24) Das lyrische Ich ist nicht der Autor.
(10:22) Ich hatte den ersten Satz und es ist auch noch immer der erste Satz.
(11:31) Ich wusste auch, dass ich mir was anderes überlegen muss, dass ich mich nicht darauf verlassen kann mit 25 einen Bestseller schreiben werde und dann ausgesorgt habe.
(12:22) Sprache, Literatur und Geschichten sind immer das Ding gewesen.
(12:44) Es gab viele Grinserein an der Einreisekontrolle in den USA, wenn ich sagte, ich studiere in Santa Barbara Germanistik.
(13:38) Man kann sich durchaus mit Germanistik in der Welt herumtreiben.
(16:56) Ich hab mich innerlich an die Wurzeln angenähert, als das ich viele Länder verarbeiten würde.
(17:18) Man sollte sich nie von den eigenen Ängsten und Unsicherheiten abhalten lassen.
(21:36) Das Ende war mir schon klar, wie es ausgehen sollte.
(22:20) Ich lerne meine Charaktere in den Büchern während des Schreibens besser kennen.
(23:18) Zu den Figuren, zu denen ich keine Bindung habe, mit denen funktioniert es auch nicht so richtig.
(24:48) Die Interpunktion kann man auslagern.
(24:57) Fantasie kann man trainieren.
(25:23) Man muss nicht mit dem Fantasielevel, das man hat leben.
(31:09) Wen schreiben nur Quälerei wäre, würde man es freiwillig auch nicht machen.
(34:32) Zum Schreiben muss ein Umfeld mit wenig Ablenkung und wenig tralala sein.
(42:23) Andere Medien machen andere Dinge mit dem Stoff.
(44:45) Ja, es ist Düsseldorf, was soll ich sagen.

Bettina - Bloody Business

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(06:39) Ich habe mir bis zu meinem Studium niemals träumen lassen, dass ich das mache, was ich jetzt mache.
(08:30) Im ersten Moment haben wir uns gedacht: Was ist das jetzt Absurdes? Bio-Tampons? Geht's noch?
(09:43) Irgendwer muss das Thema angehen, und warum nicht wir?
(12:49) Wir haben in hochrot anlaufende Gesichter geschaut, wenn wir nur ein paar Schlagworte in den Raum geworfen haben.
(13:50) Ich hätte mich damals nicht als Tabubrecherin tituliert.
(16:10) Wir haben es geliebt, in die schockierten männlichen Gesichter zu schauen.
(17:34) Ist das, was wir jetzt tun, immer noch der beste Weg, um unsere Vision zu erfüllen?
(18:25) Das Thema ist nichts, wo eine Elfjährige auf Like klicken würde.
(19:58) Es braucht einen langen Atem, Durchhaltevermögen und Durchsetzungsvermögen.
(21:12) Bücher waren immer ein wichtiger Teil meines Lebens.
(22:07) Das Word-Dokument ist angewachsen und hatte irgendwann schon unzählige Seiten.
(23.08) Die meisten Unternehmen werden nicht teuer verkauft oder gehen kolossal pleite.
(23:31) Zwischen Megaerfolg und Kollateralschaden gab es irgendwie nichts.
(25:22) Ich hatte Hemmungen, von wem anderen das Geld zu nehmen und beim Fenster rauszuwerfen.
(26:13) Unter Social Businesses findet man einfach den höchsten Frauenanteil.
(27:14) Wären wir von Anfang an den „Alles oder Nichts“ Weg gegangen, kann es gut sein, dass es dann das „Nichts“ geworden wäre.
(30:11) Das Buch ist keine Anleitung oder Ratgeber, sondern unsere sehr persönliche Geschichte.
(33:14) Für den eigenen Weg muss man nicht unbedingt ein Unternehmen gründen.
(35:08) Im Menstruationsbusiness bringt einen einiges zum Lachen.
(36:15) Wir hatten immer den Ansatz, mit Fakten und Humor aufzuklären.
(38:02) Nur weil man sich privat gut versteht, heißt das nicht, dass man auch gut zusammenarbeiten kann.
Geschichtenerzählerin – Wie man zwischen Heimat, reisen und das zuhause finden zur Autorin wird.
(38:48) Wir hatten ähnliche Stärken und Schwächen, aber genau deswegen haben wir auch gut funktioniert, weil wir so das Schiff in die gleiche Richtung gesteuert haben.
(43:18) So viele tolle Dinge sind nie entstanden, weil sie nie probiert wurden.

Henric - Mentoring

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Mentoring - Kann man gemeinsam besser durchs Leben kommen?

(05:16) Die Wiener Seele spricht wenn schon nicht aus meinen Stimmbändern, dann auf jeden Fall aus meiner Seele.
(05:45) Ich komme aus einer Lebenshaltung, wo ich immer dachte: Wenn jemand ein Problem hat, dann gehört es gelöst.
(06:30) Es ist einer der größten Liebesdienste, die man einem anderen Menschen tun kann, dass man einfach da ist und zuhört.
(06:48) Worte sind etwas, wo ich mich wohl und zu Hause fühle.
(10:20) Ich halte sehr viel davon, für einander da zu sein, in der Gesellschaft, unter Menschen.
(10:33) Für einander da sein fängt bei an bei dem für einen anderen Menschen da sein.
(14:05) Für mich war mit dem Kennenlernen einiges an Sorge verflogen.
(16:04) Jedes Tandem, wo ein Kind, Jugendlicher oder Elternteil mit einem Ehrenamtlichen zusammenkommt, hat eine persönliche Beraterin oder einen persönlichen Berater.
(16:17) Alleine ist man mit Sorgen oder Zweifel nie.
(21:45) Es gibt auch Eltern, die Unterstützung für sich suchen.
(24:34) Es geht auch um ein Sprechen miteinander, um einen Austausch und um ein sicheres Umfeld, in dem man auch aufrichtig sprechen kann.
(26:03) Wenn ich einmal in einem Gespräch drinnen bin und das Gefühl habe, da gibts so was wie eine Annäherung eines Verständnisses gegenseitig, das ist für mich ein absolut herrlicher Moment.
(42:28) Dieser neunjährige Bursche hat mir etwas über Abschied beigebracht.
(42:53) Ich glaube wirklich, dass jeder Mensch einem etwas beibringen kann.
(43:12) Die Qualität dessen, was man voneinander lernt, steigt mit je mehr Zeit man sich nimmt, dass da eine Beziehung entsteht.
(44:59) In meiner Arbeit sehe ich, wie etwas Positives entsteht.
(51:28) Ich wünsche jedem Menschen, wenn Menschen aus dem Leben gehen, dass neue Menschen nachkommen.
(51:48) Nur wenn jemand für einen da ist, hat man die Möglichkeit, sich selber zu reflektieren.
(52:12) Das Füreinander fängt gesamtgesellschaftlich bei dem für einen anderen Menschen da sein an.
(52:20) Ich wünsche jedem Menschen, dass jemand da ist, der zuhört, der auf die individuellen Bedürfnisse eingeht und der einem Perspektiven aufzeigt.

Brenda & Christiane - Geburtstagsroadtrip

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(00:38) Willkommen zurück bei mit Milch und Zucker – die Chaosvariante.
(01:14) Wir machen jetzt einen kleinen Roadtrip.
(03:31) Wir zahlen für den Sonnenschein, weil es hier nichts Gratis gibt!
(05:53) Zwei Mikrofone, die windschief in der Gegend herumhängen.
(09:14) Ein hoher Anteil an Songcontestliedern und Mark Foster.
(14:04) Ein Schwall Grasgeruch.
(15:05) Na no, na ned machen wir auch Urlaub.
(19:00) Wenn wir auf der Höhe sind, kann ich dir sagen, „hier wärs“.
(26:08) Irgendwann fragen wir ihn. Fast forward drei Jahre – wir haben ihn nicht gefragt.
(28:05) Ich weiß nicht, wo wir hin wollten, aber wir sind nach Bratislava gefahren.
(34:10) Schau mal, was wird.
(36:39) Es war immer eine gute Geschichte am Ende.
(37:38) Wir sind jetzt wo, da war ich noch nie.
(39:24) Es ist ein vegetarischer Burger, eingewickelt in eine McChicken-Verpackung.
(40:37) Blick in die Zukunft, viel haben wir da eh nicht zu sagen.
(42:22) Unsere Corporate Identity. Auch wenn wir nicht Corporate sind.
(48:18) Wir haben keine Benimm-Regeln.

Barbara Blaha - Wie kommen wir zu einer gerechteren Gesellschaft?

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Diese Folge wurde vor der erneuten Eskalation des Nahost-Konfliktes aufgenommen.

(07:39) Wenn ein Kanzler ein Video macht, dann bin ich sehr damit beschäftigt, mir zu überlegen, was das Haltungsangebot, das wir den Momentum Leserinnen und Lesern machen können. 
(07:50) Wir müssen den Leserinnen und Lesern zuordnen, was ist faktisch falsch oder nicht ganz richtig, was ist moralisch überdenkenswert und was wäre politisch notwendig, um es anders zu machen. 
(10:03) Die Emotion ist die erste Reaktion, die Empörung, die wir alle haben. Dafür braucht es keinen Think-Tank, die Frage ist: Was machen wir mit der Empörung?
(11:05) Das schönste Kompliment ist es, wenn sich Leute bedanken, dass man etwas in Worte gefasst hat, wo sie nicht mal wussten, dass sie es denken, aber dann spüren: es stimmt. 
(12:51) Die erste Frage für mich ist meistens: Stimmt das, was ich gerade sehe? 
(14:05) Wer kein Ziel hat, dem wehen alle Winde ungünstig.
(15:04) Es geht uns nicht darum, Tagesjournalismus zu kopieren, wir sagen die Sachen, die im Moment Moment sind, haben ein Haltungsangebot dabei, das kann ich auch ablehnen oder widersprechen.
(15:53) Man schaut immer durch eine Brille auf ein Thema. Wichtig ist, dass man transparent macht, was die Brille ist. 
(27:02) Eine ganz relevante Frage ist: Wer repräsentiert mich denn überhaupt? 
(27:45) Wir haben auch eine Krise der Repräsentation. 
(29:44) Was mich wirklich besorgt, ist, dass wir mitansehen können, dass sich große bürgerliche Volksparteien radikalisieren. 
(31:40) Von mir kann man die Erkenntnis lernen: Es ist ein Marathon und kein Sprint. 
(32:43) Es gibt nichts, was Menschen glücklicher macht, als wenn sie ein sinnerfülltes Leben führen. 
(34:52) Menschen sind am glücklichsten, wenn sie anderen helfen. 
(34:56) In der altruistischen Tat von „ich helfe jemandem anderen“ steckt immer auch ein Selbstzweck, weil es macht uns glücklich und wir fühlen uns gut. 
(36:12) Unser politisches System hat einige Schwachstellen, zum Beispiel wurde es von Männern gebaut zu einer Zeit, in der Frauen weder aktives noch passives Wahlrecht hatten. 
(36:32) Es zeigt sich in Details, dass Frauen im politischen System nicht bedacht sind – zum Beispiel ist Mutterschutz für Politikerinnen nicht vorgesehen. 
(37:30) Das Bild von einem guten Politiker ist eng verknüpft mit dem Bild von einem stereotypen Mann.
(40:09) Der Nationalrat ist als Berufsparlament gegründet, die Idee ist: Den Job machst Du nicht hauptberuflich. Die Idee ist: Du hast einen richtigen Beruf und machst den Nationalrat on the side.
(40:36) Wie das politische System gebaut wurde und wie es gelebt wird, passt nicht mehr zusammen.
(41:21) In der Frage der Nebeneinkünfte von ParlamentarierInnen haben wir ein Transparenzproblem.
(41:27) Wir müssten viel klarer sagen: Wer ein öffentliches Amt hat, muss alles, alles, alles offenlegen. 
(45:05) Um die österreichische Staatsbürgerschaft zu bekommen, muss ich ein gewisses Einkommen nachweisen und wir haben Berufe, bei denen ich auch mit Vollzeitbeschäftigung diese Grenze nicht erreiche. Ein Beispiel dafür: KindergartenpädagogInnen verdienen zu wenig, um die Staatsbürgerschaft zu bekommen.
(46:20) Die Frage der Demokratie ist eine ganz wesentliche, weil es die Rahmenbedingungen sind, wie wir unsere Interessen auch in Gesetze gießen.
(47:22) Nur für sich selber im stillen Kämmerchen sitzen und sich ärgern, wird die Welt nicht zu einem besseren Ort machen; man muss hinaus und Gleichgesinnte finden, sich verbünden und anfangen, politische Arbeit zu machen. 
(48:11) Man muss aushalten, dass politischer Aktivismus nicht spektakulär und glamourös ist. 
(54:32) Wenns anfängt mir bei den Ohren rauszukommen, hören es Menschen da draußen vielleicht zum ersten Mal. 
(55:09) Im besten Fall haben wir zusammengebracht, nach der nächsten Nationalratswahl keinen rechtsextremen Kanzler zu haben. 
(01:02:10) Da gab es noch nicht mal den Homo Sapiens oida.

Daniel Landau - Was bringt uns Menschen wieder zusammen?

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Ist die Gesellschaft gespalten oder kann man die Risse noch kitten? Was kann die Zivilgesellschaft beitragen?

(05:28) Lokale Kaffeehäuser in Italien haben begonnen, Kaffees anzuschreiben, für die schon jemand anderer bezahlt hat.
(08:09) Das ist alles mit einem grundsätzlichen Vertrauen verbunden.
(09:53) Ich finde blöd, wenn man das selber sagt, aber ich mag Menschen recht gerne.
(12:27) Es ist immer lohnenswert zu schauen, wo gibt es denn ein konstruktives Gemeinsames.
(14:01) Ich wäre ein denkbar schlecht geeigneter Eremit.
(17:21) Es gibt eine breite gesellschaftliche Mitverantwortung an Schule. Schule existiert nicht in einem luftleeren Raum.
(22:49) Lernen setzt positiv besetzte Beziehungen voraus.
(24:10) Ich glaube schon, dass man die Positionierungen im Leben und damit die Blickwinkel immer mal wieder wechselt.
(25:27) Ich wünsch mir ein Dorf, das auch beim dritten Mal „Wolf“ schreien hinaufläuft.
(25:43) Aktivismus ist eine Folge des Optimismus.
(27:04) Man kann immer ein bisschen dazu beitragen, dass es morgen ein Stück weit besser ist.
(28:52) Ich bin davon überzeugt, dass Menschen lieber lieben als hassen.
(30:39) Spaltung suggeriert immer so etwas wie eine Halbierung der Welt.
(35:11) Das allgemeine Zuschütten von Gräben verhindert die Erreichbarkeit zu vielen Menschen.
(39:43) Wir setzen eine Unfehlbarkeit bei Entscheidungsträgern voraus.
(41:41) Laut zuzugeben, dass man einen Fehler gemacht hat, finde ich psychohygienisch sehr wichtig.
(43:00) Unser Großvater war ein bekannter Witzerzähler im zweiten Bezirk.
(46:40) Ich wünsche mir, dass mein Großvater bis zu seinem Tod seinen Humor nicht verloren hat.
(48:22) Ich hoffe, die Kindergärten sind mit viel mehr Menschen aufmagaziniert und wir haben den Diskurs beendet, was unsere Kinder und Jugendlichen alles können sollen.
(50:34) Politik hat zuallererst für die gemacht zu werden, die Hilfe beim Aufstehen brauchen.
(51:20) Bildung meint so viel mehr als nur Wissen.
(53:05) Ich verlange von allen Menschen, die die Reserven haben, sich einzubringen, dass sie das gefälligst auch tun.

Brenda & Christiane - Sommerpause ENDE

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Wir sind zurück mit Rückblicken, Ausblicken und und und.

(00:47) Willkommen im Herbst.
(01:42) Jetzt sind wir zurück.
(03:21) Es war unspektakulär gut.
(08:09) Ich hab auch dieses Mal im Taxi geweint, um hier eine Reference einzubauen.
(08:51) Wenn man nicht in Österreich lebt, verpasst man viel, und man denkt sich: da wäre ich gerne länger oder aktiver dabei.
(12:27) Wir gehen dann mit unserem Kürbiskernöl Cafe Latte.
(14:27) Ich glaube Du hast eine andere Meinung dazu als ich und ich habe eine überraschend andere Meinung dazu als Du.
(17:47) Lies, gib ein Herz, Danke Wiederschaun.
(19:31) Manchmal kann ich Dich auch noch überraschen.
(20:13) In meinem Kopf war das gerade ein anderes Konzept.
(20:43) Der hat nur die Geschichte wie er am Mond war und es interessiert keine Sau.
(21:15) Wenn man Buzz Aldrin und Mickey Mouse dabei hat, ist Jared Leto noch am angenehmsten.
(22:07) Es wäre interessant was Elon Musk und der Papst so den ganzen Tag reden.
(23:00) Ich muss gerade über meine Liste: Elon Musk, der Papst und die Taliban sehr lachen.
(27:48) Mit Milch und Zucker werden wir in Zukunft immer Freitag veröffentlichen und alle 2 Wochen eine neu Podcastfolge.
(30:39) Es ist jetzt auch gut jeder Geschichte mehr Raum zu geben.
(38:23) Vielleicht sind wir beide auch schon geile Pfeile.
(38:29) Ich bin geiler Pfeil der ersten Stunde.
(38:46) Es freut mich, dass du ein bekehrter Pfeil bist.
(39:12) Es ist ein bestätigendes Mhm.

Sascha Madsen - Goodbye Logik, Welcome to Hollywood!

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Goodbye Logik, Welcome to Hollywood! - von der Gründung des eigenen Labels Goodbye Logik Records zum neuen Album Hollywood

(04:18) Sebastian hat die Demo von "Ein bisschen Lärm", wie oft, alleine in Berlin aufgenommen und ich habe es das erste Mal in Los Angeles angehört.
(04:49) "Ich brauche keine Bruderschaft, ich brauch meine Brüder" wenn diese Zeile der eigene Bruder schreibt, dann ist es etwas ganz, ganz Besonderes.
(05:29) Die Idee, ein eigenes Label zu gründen und nur noch darüber Musik zu veröffentlichen, ist ja eigentlich älter als die Band Madsen.
(06:33) Die Labelarbeit hat nicht mit viel Kreativität zu tun, da muss man mal ein Video schneiden, aber die kreative Arbeit bleibt trotzdem in der Musik.
(06:55) Die Rollen, wer was macht, sind bei uns eh schon seit jeher klar verteilt.
(09:49) Wir sind keine Businesstypen, wir können keine Businessmeetings, weil wir nur kreativ sein können, aber dieses Businesszeug kann man bis zu einem gewissen Grad natürlich lernen.
(10:10) Wir sind wirklich frei in jeder Entscheidung.
(12:49) Irgendwie wars dann natürlich weird mit sich selber Verträge zu unterschreiben, aber irgendwie auch geil.
(13:00) Was wir als Allererstes gemacht haben, vor irgendwelchen Verträgen, wir haben eine riesen Party geschmissen.
(19:57) Für uns wirds immer wichtiger, uns politisch zu äußern.
(21:57) Die Musikwelt ist längst noch nicht auf dem Niveau, wie es vor Corona war.
(22:04) Die Konzertbranche ist richtig am Boden.
(22:19) Mit Hollywood haben wir uns bewusst Zeit gelassen.
(25:43) Wendtland Schallplatten GmbH war auch mal ein Labelnamen Vorschlag.
(28:40) Ich glaube, dass das Lied Hollywood live eine sehr gute Entwicklung machen wird.
(31:43) Da hat es Myspace gegeben.
(32:42) MTV fehlt grundsätzlich total.
(33:11) Heutzutage macht man Videos für Youtube und fast noch mal als Schnippsel für die Instastory.
(36:27) Heirate mich, ist ein richtiges, romantisches, kitschiges Lied.
(36:35) Ich habe mich lange wirklich doll gegen das Lied gewehrt.
(36:52) Wir sind doch nicht Bruno Mars Alter.
(37:31) Wir haben Gehirne gekocht und ich habe literweise Blut gekocht.
(42:38) Der Text von "Heirate mich" hat keine zweite Ebene, aber durch das Video bekommt das Lied eine zweite Ebene.
(45:21) Wir hätten uns ganz viel schon immer einfacher machen können, aber so sind wir halt nicht.
(47:20) Es passt jetzt irgendwie alles, dass wir das Kreative, die Band und das Business, die Plattenfirma haben.
(51:17) Wenn man uns unterstützen will, dann alles bei uns im Shop kaufen.
(53:47) Man darf in Morningshows nichts machen was irgendwie anstrengend ist.
(57:36) Wir würden uns wünschen, dass die Menschen wieder langfristiger planen und Tickets kaufen, damit es für uns Bands auch planbar wird.
(01:02:05) Kauft bitte auch Ticktes von kleinen Bands nicht nur für Taylor Swift.

Brenda & Christiane - 250 Folgen später.

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(01:42) Es ist eher eine „Was wir euch noch erzählen wollten“-Folge.
(01:50) Es ist eine Partyfolge.
(02:11) Diese Folge, die ihr jetzt gerade hört, ist die 250igste mit Milch und Zucker Podcastfolge.
(02:27) Ich kanns mir nicht wirklich vorstellen, dass wir schon 250-mal eine Folge released haben.
(03:54) Wir wissen, dass wir zumindest 250 Stunden Podcast gemacht haben.
(04:55) Es ist in den letzten 5 Jahren keine Woche vergangen, in der es keine mit Milch und Zucker Folge gegeben hat.
(05:17) Es war schon auch viel.
(05:44) Reißen wir das Pflaster ab.
(06:24) Manchmal braucht man eine kreative Pause.
(11:03) Wir haben beschlossen bis September eine Sommerpause zu machen.
(11:12) Wir haben eine Liste mit GästInnen für September.
(11:28) Es ist was wir mit mit Milch und Zucker erreichen wollten, dass sich andere Menschen Gedanken machen welche Geschichten gehört gehören.
(12:18) Ich freue mich darauf, dass wir Zeit haben uns zu überlegen wie wir den Geschichten unserer GästInnen gerecht werden.
(12:58) Es ist gut mal alles setzen zu lassen was in den letzten fünf Jahren an Informationen eingeprasselt ist.
(13:44) Ich find‘s lustig, wenn die Gästin oder der Gast etwas sagt und wir beide uns ein bisschen aufrichten, weil wir beide die gleiche Frage stellen wollen.
(14:25) Wenn die Geschichten unserer GästInnen auch nur einer anderen Person geholfen haben oder einen anderen Blick auf etwas gegeben haben, dann ist es großartig.
(15:29) Ich glaub wir können stolz sein auf die letzten 250 Podcastfolgen mit Milch und Zucker.
(15:44) Jede einzelne Geschichte, die uns erzählt wurde und wir in die Welt hinaustragen durften ist eine besondere.
(17:23) Wir brauchen jetzt mal ein paar Wochen, in denen wir nicht drauf schauen müssen ob jetzt was auf Instagram gepostet worden ist.
(18:09) Das steht bei mir auf der Liste, also hat ein bisschen Pech gehabt.
(18:32) Ich danke dir.
(18:55) In manchen Tiefs hat uns die Begeisterung von anderen angesteckt.
(19:38) Es ist schon recht praktisch gewesen, dass jetzt die 250igste Folge ist.
(26:21) Hab ich dich geinfluenced?
(27:44) Wenn wir noch dringend jemanden für Herbst einladen sollten, dann schreibt uns das nicht in die Kommentare.
(28:12) Von mir auch einen schönen Sommer und gut eincremen nicht vergessen.
(28:25) Und ja, that‘s it.
(28:27) Happy 250 Folgen.

Über diesen Podcast

Wir alle kennen Menschen die uns auf die eine oder andere Art beeindrucken. Menschen die eine Geschichte haben die erzählt werden muss. Manchmal ist sie lustig, manchmal traurig oder tragisch. Oft erkennen wir uns in anderen Geschichten wieder oder können etwas daraus lernen. Meistens aber bringen sie uns zum Nachdenken.

Wir wollen Menschen Raum geben, von sich zu erzählen und ihre Geschichte zu teilen.

Und alles beginnt bei Kaffee und Kuchen und mit der Frage:

Mit Milch und Zucker?

von und mit Christiane Hurnaus, Brenda Annerl

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